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hdschulz * Consulter *
Anmeldungsdatum: 27.08.2004 Beiträge: 1014
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Verfasst am: 17.Sep 2006 17:21 Titel: Darf man so etwas heute wertfrei zitieren.... |
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....oder muß man sich später dafür entschuldigen?
Zwei historische Zitate:
| Zitat: |
"Seit mehr als 500 Jahren haben die Regeln und Theorien eines alten Araberscheiches und die abstrusen Auslegungen von Generationen von schmutzigen und unwissenden Pfaffen in der Türkei sämtliche Zivil- und Strafgesetze festgelegt. Sie haben die Form der Verfassung, selbst die kleinsten Handlungen und Gesten eines Bürgers festgelegt, seine Nahrung, die Stunden für Wachen und Schlafen, den Schnitt der Kleider, den Lehrstoff in der Schule, Sitten und Gewohnheiten und selbst die intimsten Gedanken. Der Islam, diese absurde Gotteslehre eines unmoralischen Beduinen, ist ein verwesender Kadaver, der unser Leben vergiftet."
Kemal Atatürk, der Begründer der säkularen Türkei, zitiert in Necla Kelek: Die fremde Braut. |
| Zitat: |
„Ich gestehe Ihnen, dass ich dieses Studium mit der Überzeugung abgeschlossen habe, dass es auf der Welt alles in allem wenige Religionen gibt, die so verhängnisvoll für die Menschen sind, wie die Religion Mohammeds. Sie stellt meiner Ansicht nach die Hauptursache für den heute so offensichtlichen Niedergang der islamischen Welt dar; und obwohl sie weniger abwegig erscheint als der antike Polytheismus, so sind die sozialen und politischen Tendenzen des Islam unendlich mehr zu fürchten, als die des Polytheismus, weshalb ich ihn im Verhältnis zum Heidentum eher als Zeichen des Verfalls, denn als Fortschritt ansehe.“
Alexis de Tocqueville (1805-1859), zitiert in André Jardin: Alexis de Tocqueville. Leben und Werk, Frankfurt/M., Zürich 1991 (Verlag Neue Zürcher Zeitung) |
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freewalker Newbie
Anmeldungsdatum: 13.05.2005 Beiträge: 47
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Verfasst am: 20.Sep 2006 21:05 Titel: |
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Zitieren darf man dies; aber es sind keine wertfreien Zitate, sondern es sind Verurteilungen. Folgt keine Richtigstellung des Zitateinstellers, dann heißt dies,dass dieser sich mit diesen Aussagen identifiziert.
Und zwar zu Recht!
Wer sich entschuldigt, klagt sich an, besagt ein altes französisches Sprichwort. Wessen sollte man sich denn anklagen? "Also..." würde Lutz Spilker jetzt schreiben.
Das gilt auch für den Papst und dessen Rede in der Regensburger Universität. Zu Recht hat sich der Papst nicht entschuldigt, wofür auch? Aber er hat beklagt, dass er falsch verstanden worden wäre. Ich sage es viel deutlicher. Er ist bewußt mißverstanden worden, bzw. seine Rede wurde bewußt von islamischen Kreisen mißgedeutet.
freewalker |
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