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Starskies2000 Insider
Anmeldungsdatum: 15.09.2003 Beiträge: 910 Wohnort: NRW
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Verfasst am: 6.Dez 2004 10:26 Titel: Das Verhältnis der Grünen zu diesem Land |
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In Deutschland ist die Patriotismus-Debatte ausgebrochen. Gestern erklärte Kanzler Schröder in der Welt: "Patriotismus ist das, was ich jeden Tag mache. Mit allem was ich tue, will ich dafür sorgen, dass Deutschland nach vorne kommt." Bei knapp fünf Millionen Arbeitslosen und dem Niedergang diesesLandes kann es mit Schröders Liebe zu unserem Land nicht so gut bestellt sein. Aber weitaus gespaltener ist das Verhältnis der Grünen zu Deutschland. Erschreckende Auszüge aus der gestrigen (05.12.o4) FAS (S. 6, "Windradland" von Markus Wehner):
Nach dem Mauerfall blieben Grüne demonstrativ sitzen, als die Hymne im Bundestag angestimmt wurde. Die meisten singen auch heute nicht mit. Rezzo Schlauch singt zwar, doch er mag die deutsche Fahne nicht. Schwarz-rot-gold symbolisiere Volk und Abgrenzung.
Beim Thema Deutschland gilt die vielgerühmte Toleranz der Grünen nicht: "Allein das Wort Deutsch verursacht bei uns doch Pickel", sagt Werner Schulz, einer der letzten Ost-Mohikaner der Grünen-Fraktion. Der Selbsthaß deutscher Intellektueller hat bei den Grünen fröhliche Heimstadt. Und das schwärmen für die multikulturelle "Smarties-Gesellschaft" entspringe fehlender Identifikation mit deutscher Kultur. "Man liebt andere Kulturen so sehr, weil man Probleme mit der eigenen hat.
Umweltminister Trittin beherrscht gar die Kunst, eine geschlagene Stunde über Ausländerintegration zu reden, ohne das Wort "Deutschland" ein einziges Mal in den Mund zu nehmen. "Das wird er nicht mehr lernen", glaubt Schulz - Trittin sei ein hoffnungsloser Fall der "heimatlosen Linken".
Ein Teil der Grünen kam aus kommunistischen Grüppchen, in denen die nationale Frage nur taktisch im Kampf gegen den Imperialismus stand. Befürworter der deutschen Einheit konnte man mit der Lupe suchen. Joschka Fischer schlug im Sommer 1989 vor, "das Wiedervereinigungsgebot aus der Präambel des Grundgesetzes zu streichen". Die Teilung Deutschlands war die selbstverschuldete Folge von Ausschwitz, die Wiedervereinigung wäre "ein Unglück für das deutsche Volk", sagte Fischer.
Vor zwei Jahren hatte Grünen-Fraktionschefin Karin Göring-Eckhardt die Partei zum Fußball-WM-Finale Deutschland gegen Brasilien in ein Festzelt geladen. Das Motto "Für Deutschland" sorgte für Verstimmung. Claudia Roth gründete aus Protest den Brasilien-Tisch, geschmückt von einer Fahne des Gegners. Die Söhne einer grünen Abgeordneten wischten sich damals vorm Festzeltbesuch die schwarz-rot-gelben Streifen in der Annahme vom Gesicht, "dass dem Trittin das nicht gefällt".
Das ganze von mir mit einer gewissen Sprachlosigkeit |
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Blindschleichl Specialist
Anmeldungsdatum: 25.11.2002 Beiträge: 83 Wohnort: Regensburg
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Verfasst am: 6.Dez 2004 11:22 Titel: Diese Sprachlosigkeit teile ich |
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Wenn dem Schmarotzerpack unser Deutschland nicht gefällt sollen sie doch woanders hingehen.
Aber, halt! Nein! Das geht ja nicht mehr! Sie sitzen ja jetzt mit an der Macht und müssen keine stinkenden 2-Takter oder Enten mehr fahren sondern werden in Nobelkarossen chauffiert. DAS muß man natürlich ausnutzen. Und um diesen Status zu behalten stimmt man schnell mal einem Krieg zu.
Wenn ich was zu Essen gehabt hätte müßte ich bei sowas kotzen.
Danke für den Beitrag, Starskies. |
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Heinrich Dreier ** Consulter **
Anmeldungsdatum: 28.09.2003 Beiträge: 2921
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Verfasst am: 6.Dez 2004 11:40 Titel: Re: Diese Sprachlosigkeit teile ich |
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| Blindschleichl hat folgendes geschrieben:: |
Wenn ich was zu Essen gehabt hätte müßte ich bei sowas kotzen.
Danke für den Beitrag, Starskies. |
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Ich kotze schon lange nicht mehr, denn es ist doch schon länger bekannt, das viele Menschen ihren wahren Karakter erst zeigen, wenn Sie zu Geld und Macht gekommen sind. Geld verdirbt nicht den Karakter, sondern deckt Ihn nur auf. Und über Machtmißbrauch, egal wo und auf welchen Ebenen, könnte man ganze Biblioteken füllen.
Grüße
Heinrich |
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Browser .
Anmeldungsdatum: 17.11.2003 Beiträge: 2016
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Verfasst am: 6.Dez 2004 11:59 Titel: |
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Meine Theorie wiederhole ich immer sehr gerne.
Es ist grundsätzlich eine von vielen Folgeerscheinungen der sogenannten 68er Revolution. Nicht, daß damit auch einige gute Absichten verbunden waren (Hinter den Talaren, steckt der Muff von 1 000 Jahren), die Deutschen haben anscheinend doch etwas viel aus der Biedermeier-Zeit und vom dumpfen Muff um die Jahrhundertwende (19./20. Jhrh.) in die sogenannte 'Moderne' herüber gebracht; nein! das eigentlich Problem steckt woanders. Man ging nämlich hin und veränderte den Sinngehalt wesentlicher Begriffe, um Werte und Ethik in andere Vorstellungen umzupacken. Man ging aber noch viel weiter und zwar dadurch, daß es keine überkommenen Werte mehr geben durfte, alle Werte mußten, entsprechend dem Zeitverständnis, sich stets hinterfragen lassen, also veränderbar sein.
In letzter Konsequenz läuft dies darauf hinaus, daß es keine festen Standpunkte mehr gibt.
Bei einem solchen Verständnis ist es nur natürlich, daß die Vertreter und Verfechter dieser Denk- und Vorstellungsrichtung selbst keinen Halt mehr haben und von einer Idee in die andere verfallen, von einer Sichtweise zur anderen. Die Sinnlosigkeit dieser makraben selbstzerstörerischen Sicht der Dinge ist die Folge. Und natürlich, bei dem ständigen Hinterherfragen der eigenen Existenz und der eigenen Vorstellung geht auch die Personalität verloren. Als Ergebnis kommt heraus, daß diese Menschen einmal sich selbst nicht ausstehen können und damit auch keine anderen Menschen. Das was Menschen miteinander verbindet, beispielsweise die gemeinsame Sprache, die gemeinsame Nationalität, ist nur noch Farce und wird eliminiert. Allerdings nur bei sich selbst und den Landsleuten. Für das Ausland hat man wiederum Verständnis und je wesensfremder die andere Kultur gegenüber den Deutschen ist, um so mehr wird diese 'respektiert'.
Vielleicht sollte man diese Verbrecher an der europäischen, ganz besonders der deutschen Kultur, insofern ernstnehmen, als daß man einen weitern Spruch der 68er in die Tat umsetzt: Macht kaputt, was Euch kaputt macht.
Dann wären die Grünen und Verwandte ganz schnell weg vom Fenster.
Auch solche Schwätzer wie Gerhard Schröder, der das Wort Patriotismus gedankenlos und unüberzeugt ausspricht, nur weil er denkt, daß es Zeit ist, auch diejenigen zu befriedigen, denen dieser Begriff noch etwas bedeutet.
Ansonsten bleibt nur die Hoffnung der biologischen Lösung, sowohl bei den Verursachern, als auch bei den Infiltrierten.
Habermas war im Alter noch lernfähig, die oben Angesprochen nicht mehr.
Mit den besten Wünschen, Grund |
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Heinrich Dreier ** Consulter **
Anmeldungsdatum: 28.09.2003 Beiträge: 2921
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Verfasst am: 6.Dez 2004 12:28 Titel: |
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| Browser hat folgendes geschrieben:: |
Habermas war im Alter noch lernfähig, die oben Angesprochen nicht mehr.
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Browser
Gerne lese ich öfters ihre Artilel, auch wenn sich manchmal was wiederholt. ( bei mir doch auch) Denn je öfter was wiederholt wird, um so fester und klarer verankert es sich im Unterbewustsein. Doch spreche ich den oben Genannten nicht ab, auch im hohen Alter noch zu lernen, und lernfähig zu sein.
Grüße
Heinrich |
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tifinaa * Consulter *
Anmeldungsdatum: 19.11.2003 Beiträge: 1176
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Verfasst am: 6.Dez 2004 12:51 Titel: |
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Die Turnschuhe des Außenministers in
dessen Arbeitszimmer im AA
Wie weit entblöden sich bestimmte Menschen noch? |
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Heinrich Dreier ** Consulter **
Anmeldungsdatum: 28.09.2003 Beiträge: 2921
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Verfasst am: 6.Dez 2004 12:57 Titel: |
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| tifinaa hat folgendes geschrieben:: |
Die Turnschuhe des Außenministers in
dessen Arbeitszimmer im AA
Wie weit entblöden sich bestimmte Menschen noch? |
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Nee, ne, sind Die denn noch zu retten?
Grüße
Heinrich |
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hdschulz * Consulter *
Anmeldungsdatum: 27.08.2004 Beiträge: 1051
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Verfasst am: 6.Dez 2004 13:04 Titel: |
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@ Browser
Sie treffen den Nagel auf den Kopf!
Die positiven Ansätze der 68er wurden damals sehr schnell ins Gegenteil verkehrt.
Ich kann mich noch gut an meine eigene 1968er Studienzeit an der Uni Frankfurt erinnern: wir waren kurz davor, eine Basisgruppe Pharmazie des SDS zu gründen, als unser "Zentralkomitee" das Rektorat besetzte und dabei dem Rektor auf den Teppich schiß.
Bei dieser Gelegenheit kamen mir schon erste Zweifel: wir waren angetreten, unter den Talaren den Muff von tausend Jahren zu lüften – diesen Muff durch den Geruch von frischer Schade zu ersetzen, erschien mir eigentlich nicht sehr sinnvoll.
Leider tappen wir heute immer noch in die damals ausgelegten Tretminen.
Gruß hdschulz |
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hdschulz * Consulter *
Anmeldungsdatum: 27.08.2004 Beiträge: 1051
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Verfasst am: 6.Dez 2004 13:10 Titel: |
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Huch!
Euer Korrekturautomat macht aus "Schei...." Schade!
War mir nicht bekannt, werde mich in Zukunft darauf einstellen.
Gruß hdschulz |
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