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Goodman *** Consulter ***
Anmeldungsdatum: 16.01.2002 Beiträge: 5416
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Verfasst am: 20.Sep 2004 11:56 Titel: Das Wunder von Wörgel |
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Beispiel des Wohlstandes in einem anderem Geldsystem
Weltwirtschaftskrise 32. Aus der Not heraus gab man das "Wörgler Freigeld" (Notgeld), sogenannte "Arbeitswertscheine", heraus, die durch den gleichen Betrag in österreichischer Währung abgedeckt waren und deswegen als gleichwertiges Geld betrachtet wurde.
Mit diesem Geld finanzierte die Gemeinde duzende Projekte und ernährten 219 Familien in Not. Gleichzeitig ging die Arbeitslosigkeit von 28 % auf 3 % zurück.
Die Scheine mussten am Monatsende mit einer Marke (Nutzungsgebühr) beklebt werden (1% des Nennwertes), dass hatte zur Folge, dass jeder, der mit dem Freigeld bezahlte, bestrebt war es vor Monatsende auszugeben, was ich auf die Umlaufgeschwindig des Geldes enorm auswirkte. So schaffte Geld automatisch Arbeit. Diser "Anti-Hortungs-Mechanismus" erwies sich als enorm effektive Arbeitsbeschaffungs maßnahme und schuf 12x mehr Arbeitsplätze als normales Geld.
Die Gewinne aus den Gebühren wurden für öffentliche Zwecke verwendet, also zum Wohl aller Bewohner eingesetzt.
Im Durchschnitt standen 5500 Schilling der Arbeitswertscheine offen. In der Zeit, in der sich das Experiment entfalten konnte, zirkulierten die Scheine 416mal und erzeugten so 2.288.000 Schilling an wirtschaftlicher Aktivität (umgerechnet ca. 4,2 Millionen Euro).
Infolgedessen stiegen die Investitionen in produktive Einlagen gegenüber dem Jahr vor der Einführung des Schwundgeldes um 219 Prozent.
Darüber hinaus wurde die monatlichen Schwundgebühr (Klebemarken mussten jeden Monat gekauft werden 1% des Nennwertes) für eine Suppenküche verwendet, die 219 Familien ernährten.
Das Experiment von Wörgel, war so erfolgreich, dass 200 Gemeinden in ganz Österreich das System übernehmen wollten. - nach 18 Monaten wurde das Wunder von Wörgel, unter aktiver Mithilfe der österreichischen Zentralbank, verboten.
Der Initiator verstarb einige Monate später ... |
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werner callies .
Anmeldungsdatum: 26.09.2003 Beiträge: 3253 Wohnort: NRW & Spanien
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Verfasst am: 20.Sep 2004 12:48 Titel: |
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| Zitat: |
| "Anti-Hortungs-Mechanismus" |
Das ist ja das Problem: wenn jeder Bürger ein paar Tausender
auf den Kopf haut, würde dadurch die Wirtschaft angekurbelt
und Arbeitsplätze entstünden von allein.
Nur, das Horten in den sogenannten schlechten Zeiten bewirkt
genau das Gegenteil. Da beißt sich die Katze in den Schwanz.
Gruß |
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Goodman *** Consulter ***
Anmeldungsdatum: 16.01.2002 Beiträge: 5416
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Verfasst am: 20.Sep 2004 13:18 Titel: |
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Wachstum
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| Alles was ständig wachsen muss (Wirtschaftswachstum), ist zum Scheitern verurteilt. 3 %tiges Wirtschaftswachstum vorausgesetzt, entspräche eine Verdoppelung der Wirtschaftsleistung alle 23,5 Jahr. Das bedeutet, doppelt so viele Autos, Häuser, Müll, Menschen, Energie und Nahrungsmittel. In einem begrenzten Raum, kann es kein grenzenloses Wachstum geben. Alle Entwicklungen die diese natürlichen Gesetzmässigkeiten missachten, sind zum Zusammenbruch verurteilt. |
Problem
| Zitat: |
| Es sind nicht die Stundenlöhne oder die sozialen Zusatzkosten die das Problem darstellen, diese fließen über die Kaufkraft der Arbeitnehmer wieder in die Wirtschaft zurück und schaffen somit Binnennachfrage, schaffen also somit wiederum Arbeitsplätze. Der Systemfehler sind die Zinskosten, die im Durchschnitt bei 40 % in allen Produkten und Dienstleistungen einkalkuliert sind. Diese Zinsen fließen nur zu einem sehr geringen Teil in den Wirtschaftskreislauf zurück. Der Rest der Zinsen wird gehortet und vermehrt sich, welch ein Wunder zu gigantischen Summen, sodass die 3 Reichsten Menschen der Erde, haben soviel Kapital wie die 48 ärmsten Länder der Erde. |
Lösung? |
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