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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 6865
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Verfasst am: 4.Sep 2007 15:46 Titel: Die Bahn-Volksaktie würde floppen .... |
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... - meint der Bund der Anlegerschützer.
Unter dieser Überschrift ist ein Beitrag in unserem Finanzblog24 zu finden, welcher sich mit den Aussichten für einen Börsengang der teilprivatisierten Bahn befasst.
Das voraussichtliche Desinteresse der Kleinanleger an einer Bahn-Aktie wird, unter anderem, mit dem Hinweis auf die T-Aktie begründet.
Unser Blog-Leser J. Hanfeld kommentiert dazu: "Erkunden Sie doch mal spielerisch die zu erwartenden Folgen der Bahnprivatisierung."
Mit einem Dank an den Leser reichen wir den Tipp an die Forengemeinde weiter.
Bahnopoly |
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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 6865
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Verfasst am: 28.Okt 2007 23:31 Titel: |
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Mit dem Beschluss der SPD für die Bahn-Volksaktie ist die Privatisierung bis zur nächsten Bundestagswahl gestorben. Die Sozialdemokraten haben ihre Führung auf ein Modell verpflichtet, das die Union klar ablehnt.
Kurt Beck hat jetzt sicher das Gefühl, er habe Schlimmeres verhütet. Spätestens als der Genosse Peter Conradi für seine Parteitagsrede bejubelt wurde, in der er jede Privatisierung der Deutschen Bahn vehement ablehnte, musste der Parteichef eingreifen. Um zu verhindern, dass sich eine Eigendynamik entwickelt, die für die SPD-Spitze nicht mehr zu kontrollieren ist, machte er einen Kompromissvorschlag, den die Sozialdemokraten nicht ablehnen konnten, ohne ihren gerade erst gestärkten Parteichef gleich wieder zu beschädigen.
Jetzt soll die Parteispitze in Verhandlungen mit dem Koalitionspartner die Vorzugsaktie ohne Stimmrecht durchsetzen. Gelingt ihr das nicht eindeutig, muss ein Parteitag über das weitere Vorgehen entscheiden. Und dass die Union die Volksaktie nach sozialdemokratischen Vorstellungen einfach durchwinkt ist in etwa so wahrscheinlich wie ein Parteieintritt von Bischof Mixa bei den Grünen.
Aus Sicht der Union wird die Idee der Bahn-Privatisierung durch das Modell der Volksaktie ad absurdum geführt. Für Investoren, die etwas bewegen wollen, würde die Bahn völlig unattraktiv. Eine solche Aktie mit garantierter Dividende wäre nur etwas für Anleger, die sonst eine Anleihe gekauft oder ihr Geld aufs Sparbuch eingezahlt hätten. Mit Aktionärsdemokratie und "Volk" hat so etwas allerdings nichts zu tun.
Durch den Parteitagsbeschluss wird immerhin Klarheit geschaffen. Schon vorher hat sich sowohl die SPD als auch die Union mit dem Gesetzentwurf von Verkehrsminister Wolfgang Tiefensee herumgequält. Niemand wollte sich dazu bekennen, niemand hielt das Konzept für überzeugend. Da ist es sicher besser, nach der nächsten Bundestagswahl mit neuen Mehrheiten eine saubere Privatisierung hinzubekommen als mit Gewalt ein verkorkstes Gesetz durchzupeitschen.
Quelle: Jens Tartler |
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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 6865
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Verfasst am: 13.Jun 2008 17:54 Titel: |
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Verspätung und dreckige Züge
Es wäre ein harter Schlag vor dem Börsengang der Bahn: Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr - einer der größten Europas - will 15 Millionen Zugkilometer in NRW neu ausschreiben. Das ist beinahe die Hälfte der Strecken, die die Bahn für den VRR betreibt.
Bereits in den vergangenen Jahren hatten private Betreiber der Bahn bei Ausschreibungen Aufträge abgejagt. Jetzt stehen große Regionalexpresslinien zur Disposition. Die Ausschreibungen seien bereits vorbereitet, sagte VRR-Chef Martin Husmann. Die Bahn könne sich auch bewerben. Laut Husmann ist die private Konkurrenz allerdings in der Lage, Züge zu kaufen und große Strecken zu betreiben.
Ziel der Vertragskündigung sei ein "Schuss vor den Bug" der Bahn gewesen, sagte Husmann. Er hält es dennoch für sinnvoll, mit der Bahn weiter zu reden, wenn man sich auf eine Qualitätsverbesserung des Angebots verständigen könne. Bisher hätten sich solche Gespräche mit der Bahn jedoch als "erfolglos" herausgestellt.
Es ist damit zweite schlechte Nachricht für die Bahn innerhalb weniger Tage: Unabhängig davon hatte der VRR dem Konzern mit der kompletten Ausschreibung des Regionalnetzes gedroht. Am Donnerstag hatte der Verbund den Vertrag mit der Bahn fristlos gekündigt. Eigentlich sollte er noch bis 2014 weiterlaufen.
Für die Fahrgäste ändert sich aber vorerst nichts: Der VRR kann die Bahn dazu zwingen, weiter Zugfahrten anzubieten.
Der Konflikt zwischen VRR und der Bahn schwelt schon seit geraumer Zeit: Vor mehr als einem Jahr kürzte der Verbund der Bahn die Bezahlung von 300 Millionen Euro auf 240 Millionen. Allein 45 Millionen hält der VRR zurück, weil er sich übervorteilt fühlt. Eine Million behält er wegen Verspätungen und dreckigen Zügen ein.
Die Bahn hatte die Vorwürfe als haltlos zurückgewiesen.
Quelle: cvk/ap/ddp |
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