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Die Moral und Exkanzler Schröder

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poldibaer
Insider


Anmeldungsdatum: 12.05.2005
Beiträge: 856
Wohnort: irgendwo in Franken

BeitragVerfasst am: 10.Dez 2005 11:49    Titel: Die Moral und Exkanzler Schröder Antworten mit Zitat

Hallo

wenn man derzeit verfolgt wie sich Herr Schröder verhält, dann kann einem schon das K..... kommen.

Die Schäfchen schon ins trockene bringen während des Wahlkampfes - siehe Abmachung mit dem Verlagshaus aus der Schweiz. Jetzt der Deal mit dem Gasanbieter aus Rußland. Was kommt als nächstes? Vielleicht ein Spendenkonto zu Gunsten eines notleidenden Exkanzlers, der bedauerlicherweise ein "sehr geringes" Ruhegehalt hat?

Leider bleibt für Geld die Moral auf der Strecke. Oder sehe ich das falsch?

der poldibaer
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Heinrich Dreier
** Consulter **


Anmeldungsdatum: 28.09.2003
Beiträge: 2922

BeitragVerfasst am: 10.Dez 2005 12:39    Titel: Re: Die Moral und Exkanzler Schröder Antworten mit Zitat

poldibaer hat folgendes geschrieben::


Leider bleibt für Geld die Moral auf der Strecke. Oder sehe ich das falsch?

der poldibaer


Hallo Poldibaer,

nicht immer bleibt für Geld die Moral auf der Strecke, doch bei einigen Politikern scheint es wirklich so zu sein.

Grüße
Heinrich
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WC.Hofmann
Pathfinder


Anmeldungsdatum: 09.12.2004
Beiträge: 355
Wohnort: in der Mitte Europas

BeitragVerfasst am: 10.Dez 2005 12:43    Titel: Re: Die Moral und Exkanzler Schröder Antworten mit Zitat

poldibaer hat folgendes geschrieben::
...
Leider bleibt für Geld die Moral auf der Strecke. Oder sehe ich das falsch?

der poldibaer


Der Spruch hat was Wahres!

Aber, warum kritisieren Sie die beruflichen Aktivitäten des Bundeskanzlers a.D. Gerhard Schröder? Er hat sein Bundestagsmandat zurück gegeben und wird als Rechtsanwalt arbeiten. Diese berufliche Plattform bietet ihm natürlich mehr Möglichkeiten als einem Feld-Wald-und-Wiesenanwalt. - Aber was soll denn nun der Spruch "Die Schäfchen ins Trockene bringen während des Wahlkampfs ... "??

Ich gönne dem Altkanzler die Ernte für die langjährige Saat. Wissen Sie eigentlich, wie der zeitliche Rahmen für die Ausübung des Amtes als Bundeskanzler an der Substanz nagt? Also, nun wird er international reputierte Aufgaben wahrnehmen, die wir doch keinem "Fremden" überlassen wollen.

Sie sehen, die Sichtweisen sind sehr unterschiedlich. Ich lasse Ihnen aber Ihre Meinung und habe meine dagegengestellt.

Dennoch, ein erholsames Wochenende zum 3. Advent.
WC.Hofmann

Übrigens: Viel wichtiger ist, dass Alemannia Aachen am Montagabend beim FC Freiburg drei (3) Punkte entführt!
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poldibaer
Insider


Anmeldungsdatum: 12.05.2005
Beiträge: 856
Wohnort: irgendwo in Franken

BeitragVerfasst am: 10.Dez 2005 15:09    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo WC.Hofmann

Zitat:
Aber, warum kritisieren Sie die beruflichen Aktivitäten des Bundeskanzlers a.D. Gerhard Schröder? Er hat sein Bundestagsmandat zurück gegeben und wird als Rechtsanwalt arbeiten. Diese berufliche Plattform bietet ihm natürlich mehr Möglichkeiten als einem Feld-Wald-und-Wiesenanwalt. - Aber was soll denn nun der Spruch "Die Schäfchen ins Trockene bringen während des Wahlkampfs ... "??


Es sei ihm vergönnt als RA gut zu verdienen, ebenfalls soll er mit Büchern gutes Geld machen - dagegen gibt es nichts zu sagen.

Zu meiner Aussage "Schäfchen ins Trockene bringen".

Lt. Wahlkampfauftritten kämpfte er für seine Wiederwahl, selbst schien er nicht daran zu glauben, denn hätte er sonst mehrere Wochen vor der Wahl mündliche Vereinbarungen mit dem Schweizer Verlagshaus getroffen. Dies paßt nicht und bisher hat sich kein Ex-Kanzler so verhalten.

PS: Aachen sei es gegönnt

in diesem Sinne - der poldibaer
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Baltic-Rail
Newbie


Anmeldungsdatum: 21.11.2003
Beiträge: 28
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: 12.Dez 2005 9:59    Titel: Neid und Mißgunst? Antworten mit Zitat

Herr Schroeder hat m.E. mehr für Deutschland getan als ein Herr Kohl.
Dies hat auch unsere Bundeskanzlerin bemerkt. Nicht umsonst hat Sie nach ihrer Wahl die Arbeit von Herrn Schroeder über den "grünen Klee" gelobt. Das Deutschland einen der ersten Ränge im Bereich Neid und Mißgunst einnimmt zeigt sich wiedereinmal sehr deutlich.
Jeder ist seines glückes Schmied. Wenn Herrn Schroeder diese Chancen geboten werden soll er sie doch wahrnehmen. Nachdem was er hinter sich hat ist es in Ordnung. Ich kenne keinen Arbeitnehmer oder Selbständigen, der nicht gern das mehrfache verdienen, umsetzen oder gewinnen möchte. Warum prangern wir dies bei anderen an?
In diesem Sinne "Glück Auf" Herr Bundeskanzler a.D.
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Spiritus Rector
* Consulter *


Anmeldungsdatum: 12.12.2003
Beiträge: 1126
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: 12.Dez 2005 10:23    Titel: Antworten mit Zitat

Was las ich doch gleich in den Gomopa Nachrichten neuesten Datums?

Zitat:
Gerhard Schröders Einstieg als Aufsichtsratschef der Betreibergesellschaft für die Ostsee-Gaspipeline, er sorgt für Kritik. Ein ehemaliger Bundeskanzler wechselt zu einem Unternehmen, auf das ein fremder Staat maßgeblichen Einfluss nimmt. Ein einmaliger Vorgang, der zudem auch Schröders Engagement für die deutsch-russischen Beziehungen in einem anderen Licht erscheinen lassen könnte.

Wird hier persönlicher Nutzen aus eigenen politischen Entscheidungen gezogen? Werden deutsche Interessen für private Vorteile verkauft? War bei den Verhandlungen mit Rußland über den Pipelinebau, eine zukünftige Tätigkeit im Aufsichtsrat des GAZPROM Konsortiums bereits im Hinterkopf vorhanden? Oder wird jahrelange Freundschaft und Verbundenheit zu Wladimir Putin belohnt?

Problematische, völlig unnötige Fragen und Gerhard Schröder wäre gut beraten, wenn er dieses Angebot ausschlägt. Natürlich ist er nicht mehr Bundeskanzler und kann mit seinem Leben machen was er will, aber eine so hochdotierte Tätigkeit bringt es mit sich, dass sie auch hochproblematisch ist und wenn er sie annimmt, dann könnte tatsächlich ein (Gas) Hauch von Korruption bleiben. Ist es das wert?


Gerd soll, wie seine Vorgänger auch, lieber Bücher schreiben, als sich mit solch fadenscheinigen Geschäften abzugeben. Das macht man nicht als ehemaliger Bundeskanzler! BASTA! S.R.
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Heinrich Dreier
** Consulter **


Anmeldungsdatum: 28.09.2003
Beiträge: 2922

BeitragVerfasst am: 12.Dez 2005 11:08    Titel: Antworten mit Zitat

Spiritus Rector hat folgendes geschrieben::

Gerd soll, wie seine Vorgänger auch, lieber Bücher schreiben, als sich mit solch fadenscheinigen Geschäften abzugeben. Das macht man nicht als ehemaliger Bundeskanzler! BASTA! S.R.


Ich nenne Herrn Bundeskanzler a.D. nicht einfach Gerd, doch kann ich dem Herrn Bundeskanzler a.D. nur raten, sich bessere BERATER zu besorgen, denn wenn noch die gleichen Berater für Herrn Schröder tätig sind, wie vor ca 5-6 Jahren, als ich Im einige Mails geschrieben habe, dann wundert mich sein Verhalten absolut nicht.
Auch ist ein Bundeskanzler a.D. ganz sicher ein freier Mensch, der auch frei entscheiden darf, was Er macht. Doch die Konsequenzen trägt es letztendlich auch selbst für sein Handeln.
Grüße
Heinrich
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Anmeldungsdatum: 17.11.2003
Beiträge: 2016

BeitragVerfasst am: 12.Dez 2005 11:13    Titel: Antworten mit Zitat

Baltic-Rail

Sie haben eine vollkommen falsche Wahrnehmung bzgl. der tatsächlichen politischen Abläufe.
Normalerweise äußere ich mich nicht zu solchen Auffassungen. Aber, bekanntlich muß man ja nur 1000 mal wiederholen, daß es sich bei dem Ackergaul in Wirklichkeit um ein edles Rennpferd handelt - und es wird geglaubt.
Deshalb zumindest diese Gegensteuerung. Was übrigens die positive Äußerung Merkels gegenüber der Amtsverwaltung Schröders anbelangt, so ist dies eine übliche Maßnahme, daß man die politisch Freigestellten in Ruhe ziehen läßt, ohne ihnen Nachtragendes vorzuwerfen. Dies vollzieht dann in der Regel die Geschichtschreibung.

Mit den besten Wünschen, Browser
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Achternbrook
Insider


Anmeldungsdatum: 05.01.2004
Beiträge: 623
Wohnort: OHZ + Wandlitz

BeitragVerfasst am: 12.Dez 2005 11:39    Titel: Antworten mit Zitat

@Spiritus Rector

Ich überlege gerade, warum der Alt-Bundeskanler diese Jobs nicht hätte annehmen sollen!!??
Vertragsparteien sind doch, sofern ich das richtig mitbekommen habe, die russische Gazprom und E.On + Winterhall.
Und die Kommentare von Westerwelle, Bütikofer usw., Politiker der C-Klasse, die mit Niederlagen nur sehr schwer umgehen können, der Altkanzler wird sie gebührend, wenn überhaupt, zur Kenntnis genommen haben.
Etc., etc.
Übrigens, ich tendiere nicht zur CDU......
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Achternbrook
Insider


Anmeldungsdatum: 05.01.2004
Beiträge: 623
Wohnort: OHZ + Wandlitz

BeitragVerfasst am: 12.Dez 2005 11:40    Titel: Antworten mit Zitat

PS: Ich kaufe ein s.
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Baltic-Rail
Newbie


Anmeldungsdatum: 21.11.2003
Beiträge: 28
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: 12.Dez 2005 11:47    Titel: Antworten mit Zitat

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ich tausche das Wort "falsche" in "andere". Mit Landwirtschaft habe ich eh nicht viel im Sinn.
MfG
Baltic-Rail
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Anmeldungsdatum: 17.11.2003
Beiträge: 2016

BeitragVerfasst am: 12.Dez 2005 14:34    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Baltic-Rail

Zitat:
ich tausche das Wort "falsche" in "andere".

Deshalb wird es nicht richtiger.

Mit den besten Wünschen, Browser
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hdschulz
Insider


Anmeldungsdatum: 27.08.2004
Beiträge: 956

BeitragVerfasst am: 14.Dez 2005 15:52    Titel: Antworten mit Zitat

Recht unsensibel zeigt sich heute unser Bundeskanzler a.D.
Er hätte es eigentlich wissen müssen - vor den "Gefahren des sozialen Aufstiegs" hat er selbst einmal gewarnt:
Zitat:
Die SPD hat es als ihre Aufgabe angesehen ..., ihren Mitgliedern den sozialen Aufstieg zu ermöglichen. ... Solche Karrieren sind häufig mit sozialem Aufstieg verbunden, der zu erheblichen Veränderungen in der persönlichen Sphäre des einzelnen führt. Die SPD ist deshalb mehr als bürgerliche Parteien in der Gefahr, von den negativen Folgen eines menschlich nicht bewältigten Aufstiegs - gesellschaftlicher Entfremdung, finanzieller Maßlosigkeit und politischer Entsolidarisierung - betroffen zu werden. ...


Mit dem Erreichen einer Spitzenposition ist häufig ein steiler gesellschaftlicher Aufstieg verbunden. Die finanzielle Ausstattung dieser Ämter ist durchweg so üppig, daß der dorthin Gelangte sich vor dem Hintergrund seines früheren Lebenszuschnittes plötzlich in einer Situation sieht, in der er meint, sich "alles leisten zu können". Sein altes materielles Wertgefüge gerät aus den Fugen. Er orientiert sich an dem Standard einer exklusiven Oberschicht und richtet sich in seinen Standards meist unkritisch nach diesen Standards ein. Dies neue Selbstverständnis wird bestätigt und verstärkt durch die Ausstattung seines Amtes mit allem Beiwerk exklusiver bürgerlicher Repräsentation. Dem Amtsinhaber erscheint nun auch der sehr weit gesteckte neue finanzielle Rahmen häufig als zu eng. Sein Interesse richtet sich darauf, noch weitere Einnahmequellen zu erschließen. Darüber hinaus ist die Umorientierung mit einer Abkehr von den früheren gesellschaftlichen Zusammenhängen verbunden. In aller Regel lösen sich die persönlichen und emotionalen Bindungen zur Arbeiterbewegung; nicht nur der Habitus, sondern auch Umgang und Wertordnung werden oberschichtspezifisch. ...


Dem Inhaber einer einflußreichen Position werden in der Regel eine ganze Anzahl von Nebentätigkeiten angedient. ... Ihr Einkommen erhöht sich auf diesem Wege in einer für Außenstehende schwer durchschaubaren Weise oft beträchtlich. Die Nachteile dieser Entwicklung liegen auf der Hand. Einmal entsteht durch die überaus vielseitige Verwendung Einzelner eine Fülle von Verflechtungen zwischen den verschiedenen Organen, Unternehmen und Instanzen. Ihre Kontrolle wird dadurch erschwert, und es ergeben sich Gelegenheiten zu Geschäften auf Gegenseitigkeit. Mit der Machtkonzentration wächst zudem die Neigung der Abhängigen, sich des Einflusses durch Gefälligkeiten aller Art zu versichern. Auch die finanzielle Begehrlichkeit wird durch eine Dotierung aus den verschiedensten Töpfen nicht unbedenklich gesteigert.


Auszüge aus einem Untersuchungsbericht, den der Jungsozialist Gerhard Schröder zusammen mit drei anderen Genossen im Jahr 1977 für den SPD-Bezirk Hannover verfaßte.
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hdschulz
Insider


Anmeldungsdatum: 27.08.2004
Beiträge: 956

BeitragVerfasst am: 24.Dez 2005 12:47    Titel: Antworten mit Zitat

Spiegel-online mit einen Interview über das Vorzeige-Unternehmen des "lupenreinen Demokraten" Putin, dessen Aufsichtsrat wohl in Zukunft die Aufsicht über Geldwäsche, Korruption und Steuerbetrug ausüben wird.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,391247,00.html

Dieser zukünftige Aufsichtsrat war ja schon immer für Rücksichtslosigkeit bekannt und bei seinem Auftritt in der "Elefantenrunde" am Wahlabend hat er erschreckende Wahrnehmungslücken erkennen lassen.

Man wird sich auf Einiges gefaßt machen müssen!
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Ronald
Insider


Anmeldungsdatum: 28.02.2005
Beiträge: 781

BeitragVerfasst am: 25.Dez 2005 10:41    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Das Gasprom-Imperium war zumindest in der Vergangenheit über diverse Tochterfirmen eng mit kriminellen Strukturen verflochten. Die fehlende Transparenz ermöglichte es Kriminellen, im Erdgasgeschäft kräftig mitzumischen.


Eben. Darum hat Putin da reingeschlagen und darum sitzt auch der damalige Chef.

Frohes Weihnachtsfest Ihnen

Ronald
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poldibaer
Insider


Anmeldungsdatum: 12.05.2005
Beiträge: 856
Wohnort: irgendwo in Franken

BeitragVerfasst am: 25.Dez 2005 13:31    Titel: Antworten mit Zitat

Der Präsident des Bundesverfassungsgerichte Hans-Jürgen Papier sagte:

Zitat:
„Träger höchster Staatsämter sind nicht von einem auf den anderen Tag in der persönlichen Gestaltung ihres Lebens völlig frei. Sie nehmen einen Amtsbonus, aber auch eine moralische Verantwortung mit hinüber in den Ruhestand", sagte Papier der Zeitung „Bild am Sonntag“.


Besinnliche Weihnachtszeit wünscht

der poldibaer
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hdschulz
Insider


Anmeldungsdatum: 27.08.2004
Beiträge: 956

BeitragVerfasst am: 25.Dez 2005 13:57    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Darum hat Putin da reingeschlagen und darum sitzt auch der damalige Chef.


Ob das wirklich der Grund war?

Ich habe da so meine Zweifel und glaube eher, daß der ehemalige Chef drohte, ein ernstzunehmender politischer Gegner Putins zu werden, der dann die Gelegenheit nutzte, gleich zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen: den politischen Gegner platt zu machen und dessen zweifelhaftes System selbst zu nutzen.
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Ronald
Insider


Anmeldungsdatum: 28.02.2005
Beiträge: 781

BeitragVerfasst am: 25.Dez 2005 21:59    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
..ernstzunehmender politischer Gegner Putins zu werden..

Darum geht es und nicht um Chodorkovsky als Gefahr für Putins Präsidentenamt


Zitat:
Der deutsche Bundesnachrichtendienst (BND) soll am Sturz des ehemaligen Multimilliardärs und Vorstandsvorsitzenden des größten russischen Ölkonzerns, Mikhail Chodorkovsky, beteiligt gewesen sein und Chodorkovsky belastendes Material nach Moskau geliefert haben. Ihre Brisanz erhält diese Nachricht in Verbindung mit den Statuten der Finanzgruppe Menatep, in der die Yukos-Eigner ihren Besitz organisiert haben.

Danach hatte Chodorkovsky im Falle seines Todes, einer Entführung, Haftstrafe oder beim Verlust eines wichtigen Yukos-Teilbetriebs seine Rechte an Yukos abzugeben, wie die Moskauer Wirtschaftszeitung Wedomosti berichtet hat.

Da das Yukos-Management weitgehend von Amerikanern kontrolliert wurde und sich ein Yukos-Großaktionär und Vertrauter Chodorkovskys, der Russe Leonid Newslin, bereits nach Israel abgesetzt hatte, wo ein russischer Haftbefehl gegen ihn nicht vollstreckt werden kann, wäre Yukos bei Verurteilung Chodorkovskys zu einer Haftstrafe sofort und vollständig an Newslin übergegangen und Yukos damit unter totale Kontrolle der USA und Israels geraten.
Da dem amerikanischen Management die Abtretungsklausel in den Menatep-Statuten bekannt war, brauchte lediglich Chodorkovsky belastendes Material nach Moskau lanciert zu werden, das zu seiner Verurteilung zu einer Haftstrafe Chodorkovskys führen würde, um sich die totale Kontrolle über den russischen Ölgiganten zu sichern und ihn der Kontrolle Russlands vollständig zu entziehen. Diesen Part hat offensichtlich der BND übernommen.


Teil I bis XV ist hier nachzulesen.

Und da finden sie sich dann alle wieder - Bush, Putin, Schröder, Lambsdorff, BND-Chef Hanning und auch die fehlt nicht - Leutheusser-Schnarrenberger.
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WC.Hofmann
Pathfinder


Anmeldungsdatum: 09.12.2004
Beiträge: 355
Wohnort: in der Mitte Europas

BeitragVerfasst am: 27.Dez 2005 23:58    Titel: Antworten mit Zitat

Ronald hat folgendes geschrieben::

...

Teil I bis XV ist hier nachzulesen.

Und da finden sie sich dann alle wieder - Bush, Putin, Schröder, Lambsdorff, BND-Chef Hanning und auch die fehlt nicht - Leutheusser-Schnarrenberger.


@Ronald
Danke für den Link; Quellenstudium ist eben sehr wichtig.
Und hier hat das Saar-Echo geholfen aufzuklären.

Dennoch: Das Saarland muss sofort dem Bundesland Rheinlandpfalz einverleibt werden!
Begründung? - Kostendämpfung.

Übrigens: Eins der wichtigsten Ziele für den Bundeskanzler a.D. Gerhard Schröder im GAZPORM Konsortium wäre neben dem erfolgreichen Öffnen des Gashahns in 4 - 5 Jahren natürlich die Kostendämpfung. Wenn er sich die Umsetzung dieses Ziels nicht zutrauen würde, was dann? - Ja dann läge wirklich ein Grund vor, von dem Job Abstand zu nehmen.
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poldibaer
Insider


Anmeldungsdatum: 12.05.2005
Beiträge: 856
Wohnort: irgendwo in Franken

BeitragVerfasst am: 28.Dez 2005 10:33    Titel: Antworten mit Zitat

WC.Hofmann hat folgendes Geschrieben:

Zitat:
Übrigens: Eins der wichtigsten Ziele für den Bundeskanzler a.D. Gerhard Schröder im GAZPORM Konsortium wäre neben dem erfolgreichen Öffnen des Gashahns in 4 - 5 Jahren natürlich die Kostendämpfung. Wenn er sich die Umsetzung dieses Ziels nicht zutrauen würde, was dann? - Ja dann läge wirklich ein Grund vor, von dem Job Abstand zu nehmen.


Um diese wichtigen Ziele zu erreichen wird unser EX-BASTA-KANZLER wenig beitragen, denn mit seinen bekannten Ad-hoc-Entscheidungen nach dem Motto "Wir machen das" und dann kommt wenig oder nichts - kann man im Unternehmensbereich wenig bzw. nichts erreichen. In dieser speziellen GASPROM-Konstruktion ist es noch schwieriger.

Zitat:
FÜHRUNG IST VORBILDGEBEN

(A. Schweizer)

Für mich fehlt Herrn Schröder das "Vorbildgeben".

der poldibaer
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