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GM&P Info .

Anmeldungsdatum: 18.01.2006 Beiträge: 3959
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Verfasst am: 10.Mai 2006 6:51 Titel: Die Rente ist Tot |
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| Zitat: |
Wir haben kein Rentenproblem
Pressemitteilung von: Beratung123 Ltd&CoKG
Die alte gesetzliche Rente ist einfach nur “tot”
Stellen Sie sich vor,es gibt nur noch einen Beitragszahler pro Rentner.Unmöglich? Nein,denn genau das kommt auf uns zu! Die Anzahl der Bevölkerung geht zurück.Wir haben immer weniger Geburten bei gleichzeitig immer mehr Single-Haushalten.Es gibt eine dramatische Verschiebung der Altersgruppen,denn immer weniger junge Menschen stehen immer mehr älteren Menschen gegenüber ( geburtenstarke Jahrgänge).Durch die laufend steigende, höhere Lebenserwartung steigt der Anteil der älteren Menschen noch stärker.Dies alles bewirkt, dass das bisherige System der gesetzlichen Altersrente für die Versorgung der Rentner im Alter nicht mehr ausreichen kann und wird! Dies bekommen wir massiv zu spüren,denn der Staat ist durch die angespannte Wirtschaftslage gezwungen die Notbremse zu ziehen.
Das Bruttorentenniveau sinkt bis 2030 auf 43 % für den Eckrentner. Für die meisten wird das aber Illusion bleiben. Sie erreichen keine 45 Versicherungsjahre ( Eckrentner) Heute erreichen schon 2/3 aller Frauen weniger als 600 € Rente. Zusätzlich sind diese Zahlen graue Theorie, denn die Inflation und die daraus enstehende riesige Lücke, wird nicht mit einberechnet. Aber sie müssen damit rechnen, weshalb wir Ihnen diese Zahlen nicht vorenthalten wollen.
Grundsätzlich können Sie folgende Faustregel annehmen: Aktuell müssen Sie heute einen Beitrag von rund 220 Euro entrichtet haben, um dafür eine Rente von 1 € mtl. zu erhalten. Für eine Rente von 1.500 € monatlich werden Sie also dafür rund 330.000 € an Beiträgen entrichtet haben, ohne jegliche Garantie,dass dies auch so funktionieren wird. Welche Folgen hat es für Sie, wenn Sie nichts,oder nicht das richtige für Ihre Rente tun?
Bismarks Generationenvertrag ist gescheitert.
Der historische Ursprung der gesetzlichen Rentenversicherung geht auf ihren Entwickler Fürst Bismark zurück. Dieser führte 1889 dei Invaliditäts- und Altersversicherung ein. Die Idee, dass die Jungen für die Rentner aufkommen sollen, war auch recht gut finanzierbar.So betrug der Beitragssatz zur gesetzlichen Rentenversicherung ursprünglich gerade mal 1,7%. Einer durchschnittlichen Lebenserwartung von 40 Jahren stand ein Renteneintrittsalter von 70 Jahren gegenüber. Dies sorgte für volle Kassen und eine sichere Versorgung für die wenigen übrigen Rentner.
Wir zahlen heute aus der Generationenvertragsverpflichtung Beiträge, für die wir selbst später einmal keinen reellen Gegenwert bekommen werden
Herausgeber
Beratung123 Ltd |
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Mikesch155 Specialist
Anmeldungsdatum: 09.05.2005 Beiträge: 114
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Verfasst am: 13.Mai 2006 19:32 Titel: |
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Hallo
teiweise ist das aber reichlich grosser Schmarrn, dem Bismarck alles unterzujubeln , bei Bismarck war alles Kapitalgedeckt, die Umalagefinanzierung wurde in den 50ern durch die CDU eingeführt um eine Wahl zu gewinnen. Ludwig Ehrhard wollte auch, dass alle einzahlen, ist damit aber gescheitert...
LG
Mikesch |
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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 7231
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Verfasst am: 22.Nov 2007 8:21 Titel: |
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Rente mit 67 - wer bietet mehr? Unter Politikern und Wirtschaftsforschern ist eine neue Debatte über die Anhebung des Pensionsalters ausgebrochen. Ein Promi-Ökonom bringt die Rente mit 70 ins Gespräch - ein anderer nennt sogar eine noch höhere Zahl.
Unterstützung für Wolfgang Schäuble: Der Bundesinnenminister erhält für seine jüngste Forderung nach einer weiteren Anhebung des Renteneintrittsalters Unterstützung von Volkswirten.
In der "B"-Zeitung sprachen sich mehrere Ökonomen für eine zusätzliche Erhöhung aus. Der Chefvolkswirt der Dresdner Bank, Michael Heise, sagte der Zeitung: "Wenn die Lebenserwartung weiter so steigt wie in den vergangenen 30 Jahren, wird langfristig ein Renteneintrittsalter auch über 67 notwendig. Sonst ist das System nicht bezahlbar. Wer länger Rente bezieht, muss länger einzahlen."
Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Klaus Zimmermann, verlangte eine Anhebung des Renteneintrittsalters auf 70 Jahre. "Es ist längst klar, dass nur die Rente mit 70 langfristig Entlastung bringt. Nur wenn sie bis 2030 eingeführt wird, sind größere Leistungskürzungen oder Beitragserhöhungen vermeidbar", sagte Zimmermann.
Der Präsident des Münchner Ifo-Instituts, Hans-Werner Sinn, brachte sogar eine Rente mit 77 ins Spiel.
"Nach Berechnung der UN müssten die Deutschen bis 77 arbeiten, wenn man das heutige Rentenniveau ohne Erhöhung der Beitragssätze und Steuern beibehalten wollte", sagte Sinn der Zeitung. Natürlich sei die Zahl absurd. "Sie zeigt aber, wie wenig wir die Lage im Griff haben und dass die 'Rente mit 67' nicht ausreicht."
Quelle: itz/ddp |
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hdschulz * Consulter *
Anmeldungsdatum: 27.08.2004 Beiträge: 1096
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Verfasst am: 22.Nov 2007 10:53 Titel: |
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| Mikesch155 hat folgendes geschrieben:: |
....teiweise ist das aber reichlich grosser Schmarrn, dem Bismarck alles unterzujubeln ,... |
Richtig! Schmarrn!! Da war wohl gar nicht der alte Reichskanzler Bismarck, sonder irgendein ominöser "Bismark" gemeint
| Zitat: |
| "Wenn die Lebenserwartung weiter so steigt wie in den vergangenen 30 Jahren, wird langfristig ein Renteneintrittsalter auch über 67 notwendig. Sonst ist das System nicht bezahlbar. Wer länger Rente bezieht, muss länger einzahlen." |
Ich frage mich, wieso über solche Selbstverständlichkeiten noch diskutiert wird. Im Übrigen ist das System heute schon nicht bezahlbar, denn der Steuerzahler schießt via Bundeshaushalt bereits ein Drittel der Rentenausgaben zu!
Das System hätte schon vor 20 Jahrer auf Kapitaldeckung umgestellt werden müssen, denn damals war diese Entwicklung bereits "sicher".
Genau so sicher ist leider auch, daß jeder Politiker, der diese Umstellung propagiert, vom Wähler für seine Ehrlichkeit abgestraft wird. |
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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 7231
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Verfasst am: 21.Apr 2008 21:35 Titel: |
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Die Bundesbank hat die Rentenpolitik der Regierung offen attackiert und ein höheres Renteneintrittsalter von 68,5 Jahren vorgeschlagen. Der Vorstoß ist eine prominente Argumentationshilfe für die Verfechter weiterer tief greifender Rentenreformen.
Zudem bemängelt die Bundesbank den Beschluss des Kabinetts, 2008 und 2009 die Bezüge der rund 20 Millionen Rentner mit 1,1 beziehungsweise 2 Prozent deutlich stärker steigen zu lassen als gesetzlich erlaubt. "Ad hoc vorgenommene Leistungsausweitungen verschieben zusätzliche Lasten in die Zukunft und stellen letztlich die Verlässlichkeit des Systems infrage", schreibt die Bundesbank im am Montag veröffentlichten Monatsbericht. Die Mehrausgaben schätzt sie auf rund 12 Mrd. Euro.
Die Regierung müsse ihre Rentenberechnungen bereits jetzt über 2030 hinaus bis 2050 verlängern und die Weichen für eine weitere Anhebung des gesetzlichen Rentenalters stellen. "Bei einem allmählichen Anstieg auf 68,5 Jahre würde die relative Rentenbezugsdauer bis etwa 2050 auf dem 2030 erreichten Niveau konstant bleiben", heißt es in dem Monatsbericht mit Blick auf die steigende Lebenserwartung.
Der Vorstoß ist eine prominente Argumentationshilfe für die Verfechter weiterer tief greifender Rentenreformen. Erst vor gut einem Jahr hatte die Regierung beschlossen, das Eintrittsalter bis 2030 auf 67 Jahre anzuheben.
Die Lebenserwartung werde weiter steigen, sagte Michael Hüther, Direktor des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW). "Deshalb ist eine weitere Erhöhung nicht nur zumutbar, sondern geradezu wünschenswert."
Die Bundesbank schreibt, dass die heutigen Rentner "mit relativ hohen Rentenniveaus ausgestattet" seien und die jüngeren Generationen wegen der zu erwartenden demografischen Entwicklung "schon stärkeren Belastungen" ausgesetzt seien. Ad-hoc-Leistungsausweitungen würden "vergleichbar einer Kreditaufnahme" neue Lasten in die Zukunft schieben.
Quelle: FTD |
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GM&P Info .

Anmeldungsdatum: 18.01.2006 Beiträge: 3959
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Verfasst am: 20.Mai 2008 7:36 Titel: |
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| Zitat: |
Rentenanspruch nach 40 Jahren
Rentenanspruch nach 40 Jahren Zeitarbeit liegt meist unter 600 EURO
Die zukünftige Rentensituation der Mensch, die heute in dem viel diskutierten Themen „Mindestlohn“, „Zeitarbeit“ und „Niedriglohn“ arbeiten ...
Fast ein Fünftel der sozialversicherungspflichtigen Vollzeitbeschäftigten geht mit weniger als 1630 € brutto nach Hause.
Denken wir mal an die Rentenpunkte und den damit verbundenen Rentenanspruch!
Wenn dieses Fünftel der Beschäftigten 40 Jahre lang Arbeit hätte, würde der Beschäftigte gerade mal 26 Rentenpunkte erwerben. Das wäre ein Rentenanspruch von etwa 683 Euro. (West) (597 Euro Ost)
Die Altersarmut ist mit Sicherheit vorprogrammiert. |
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