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Diskussion Newsletter vom 13.10.2006 - Kinderleiche

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GoMoPa
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Anmeldungsdatum: 25.01.2002
Beiträge: 2319

BeitragVerfasst am: 12.Okt 2006 14:58    Titel: Diskussion Newsletter vom 13.10.2006 - Kinderleiche Antworten mit Zitat

Zitat:
Es gibt Dinge, die sind ekelhaft, abstoßend, widerlich und kaum fassbar! Einen Tag nach dem grausigen Fund einer Kinderleiche im Kühlschrank einer Bremer Wohnung sind schockierende Einzelheiten bekannt geworden. Bremens Bürgermeister Böhrnsen räumte ein, dass bei Kevin bereits vor Monaten in einem Kinderheim Knochenbrüche und Untergewicht festgestellt wurden.

Gegen den Willen der Heimleitung haben die Behörden den Jungen an seinen drogensüchtigen Vater zurückgegeben. Die Senatsverwaltung gab zu, nichts von den Ermittlungen gegen den Vater, wegen des ungeklärten Todes der heroinsüchtigen Mutter, gewusst zu haben. In Bremen gibt es (aus Kostengründen!) die Richtlinie, Kinder bei ihren drogenabhängigen Eltern zu belassen.

Die Richterin, die Kevin unter Vormundschaft des Jugendamtes stellte, forderte mehrfach, dass dringend etwas geschehen müsse – ohne Erfolg! Gegen den 41 Jahre alten Vater wurde Haftbefehl wegen Totschlags und Misshandlung erlassen. Gleiches Vorgehen gegen die verantwortlichen Beamten und sofortige Inhaftierung, wäre das nicht das Mindeste, was man jetzt erwarten könnte?

Wir wünschen Ihnen trotzdem ein schönes Wochenende!

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Caracas
Specialist


Anmeldungsdatum: 24.01.2005
Beiträge: 114

BeitragVerfasst am: 12.Okt 2006 16:31    Titel: Antworten mit Zitat

Selbstverständlich gehören die verantwortlichen Beamten sofort suspendiert und inhaftiert.
Aber dies wird im Beamtenstaat Deutschland leider nie passieren. Vielleicht traut sich ja doch mal ein mutiger Staatsanwalt auch die zuständigen Beamten des Jugendamts anzuklagen.
Dies bestärkt mich in meiner Meinung, daß das Jugendamt in der jetzigen Form genau das Gegenteil bewirkt, von dem was es tum sollte und wofür es eigentlich da ist.
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leuchte
Specialist


Anmeldungsdatum: 22.01.2003
Beiträge: 135
Wohnort: umspannwerk

BeitragVerfasst am: 13.Okt 2006 3:28    Titel: Re: Diskussion Newsletter vom 13.10.2006 - Kinderleiche Antworten mit Zitat

Zitat:
In Bremen gibt es (aus Kostengründen!) die Richtlinie, Kinder bei ihren drogenabhängigen Eltern zu belassen.


Gelesen;
Zitat:
Müssen bei uns Kinder sterben, weil den Behörden ein Platz im Kinderheim zu teuer ist?

Eine Unterbringung in Pflegefamilien oder Heimen gilt als zu teuer.“

Ein Kinderheimplatz kostet pro Tag 400 Euro, Pflegeeltern 60 Euro. Das müssten die Sozialbehörden zahlen. Allein in Bremen sind mehr als 600 Kinder unter behördlicher Vormundschaft.

Ja HALLO; gehts noch am TAG 400 (vierhundert) Euro?
Das hätte ich gern mal aufgegliedert. Das kommt kommt nicht hin.
Wer verdient sich hier GOLDENE Nasen?
Das bedeut doch, ein Kind im Monat für 12.000 Euro.
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dallmeyer
Specialist


Anmeldungsdatum: 17.01.2003
Beiträge: 135
Wohnort: Deutschland

BeitragVerfasst am: 13.Okt 2006 5:13    Titel: Re: Diskussion Newsletter vom 13.10.2006 - Kinderleiche Antworten mit Zitat

Zitat:
In Bremen
kostet pro Tag Pflegeeltern 60 Euro.


1.800 für ein Kind im Monat, Fam. mit 2 (Pflege-)Kindern..
da sollte es doch allen gut gehen.
Aber, in Bremen sollte man nochmal über die Tagessätze nachdenken.
In anderen Bundesländern:

Zitat:
Pflegekind - was ist das ?

Ein Pflegekind ist ein Kind was zeitweise oder auf Dauer nicht in seiner Herkunftsfamilie sondern in einer Pflegefamilie lebt.
Pflegegeldsätze

Die Pflegeeltern sind dem Kind nicht unterhaltsverpflichtet. Daher bekommt das Kind Unterhaltszahlungen durch das Jugendamt. Die Pflegeeltern erhalten einen Beitrag als Kosten der Erziehung zusätzlich zum Unterhalt des Kindes zur Zeit von 195 E monatlich für ihre aufgewendete Arbeit ( beides gemeinsam ist das sog. Pflegegeld). die Pflegegeldsätze werden vom zuständigen Ministerium des Landes jährlich verbindlich für das Land festgesetzt.

Pflegegeldsätze ab 1.1.06 in NRW:(Unterhalt plus Erziehungsgeld)

bis zuim vollendeten 7. Lebensjahr = 630 Euro

bis zum vollendeten 14. Lebensjahr = 693 Euro

bis zum vollendeten 18 Lebensjahr und junge Volljährige = 799 Euro

(darin enthalten sind 202 Euro Kosten der Erziehung für die Pflegeeltern, der Rest gilt als Unterhaltsleistung für das Pflegekind)
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HoOps
Specialist


Anmeldungsdatum: 06.08.2005
Beiträge: 97

BeitragVerfasst am: 13.Okt 2006 7:11    Titel: Antworten mit Zitat

mojo99 hat folgendes geschrieben::
Selbstverständlich gehören die verantwortlichen Beamten sofort suspendiert und inhaftiert.
Aber dies wird im Beamtenstaat Deutschland leider nie passieren. Vielleicht traut sich ja doch mal ein mutiger Staatsanwalt auch die zuständigen Beamten des Jugendamts anzuklagen.
Dies bestärkt mich in meiner Meinung, daß das Jugendamt in der jetzigen Form genau das Gegenteil bewirkt, von dem was es tum sollte und wofür es eigentlich da ist.


@mojo99: Genau die Meinung kann ich auch vertreten. Erst wenn die Verantwortlichen "Mittäter" (Beamte oder wissendes Personal) richtig verurteilt werden, werden andere (auch Politiker sollten hiervon betroffen sein - Beispiel: ungestrafte Geldverschwendung) zum Wohle aller handeln "müssen"...

Die Behörden beteiligen sich somit an Verbrechen, und läßt zu, dass Schwachsinnige Kinder töten.
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Lutz Spilker
* Consulter *


Anmeldungsdatum: 04.05.2004
Beiträge: 1432
Wohnort: Nürnberg

BeitragVerfasst am: 13.Okt 2006 10:06    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo zusammen,

klar sagen wir, logisch, Schweinerei, hier wurde geschlampt! Das arme Kind!
Schmeckt uns das Essen deswegen schlechter? Nö. Wird der Wein davon sau-
er? Nö nö. Und warum dieser vordergründige Krawall? Ja weil....... eben und
genau deshalb. Weil wir uns gerne und über alles aufregen, aber nur aus der
Deckung heraus.

Die geheuchelte Anteilnahme dient scheinbar der Selbstabsolution in Richtung
Gewissen, oder wie sonst soll man darüber denken. Was wird denn aktiv un-
ternommen? Ja äh.... eben. Sich aus sicherer Distanz zu echauffieren hilft dem
beklagenswerten Opfer keinesfalls. Es wirkt wie Hohn...

Schelte gilt den Behörden, denn offensichtlich fehlt hier ein Kontrollorgan,
wie sonst lassen sich derlei Missstände erklären. Und was passiert, wo wird
reagiert? Eben. Es passiert täglich und erst wenn es überschwappt und wir merk-
lich nasse Füße bekommen, krakeelen wir herum. Doch solange wir selbst nicht
betroffen sind, drehen wir uns zur Seite und schauen weg. Denn es geht uns ja
nichts an.
_________________
sei nicht feige, lass mich hinter'n Baum
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Gundel
Insider


Anmeldungsdatum: 01.09.2005
Beiträge: 858

BeitragVerfasst am: 13.Okt 2006 11:29    Titel: Antworten mit Zitat

hallo,

dem Beitrag von Lutz Spilker ist eigentlich nichts hinzuzufügen.

Denn nicht nur die Behörden, Politiker tragen hierfür Verantwortung. Es ist oftmals auch ein gesellschaftliches Problem.

Wo waren z.B. Nachbarn? Es muß doch aufgefallen sein, daß das Kind nicht mehr zu sehen war.

Wegschauen, verdrängen, verharmlosen.

Aber wenn es in der BILD steht - dann müssen Köpfe rollen!

Selbstverständlich muß gegen diese Mißstände vorgegangen werden! In der Verwaltung, in der Politik, aber auch in der Gesellschaft!

grüße
gundel
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metabond
Newbie


Anmeldungsdatum: 16.03.2005
Beiträge: 25

BeitragVerfasst am: 13.Okt 2006 13:12    Titel: Antworten mit Zitat

[quote="HoOps"]
mojo99 hat folgendes geschrieben::
Selbstverständlich gehören die verantwortlichen Beamten sofort suspendiert und inhaftiert.
Erst wenn die Verantwortlichen "Mittäter" (Beamte oder wissendes Personal) richtig verurteilt werden, werden andere (auch Politiker sollten hiervon betroffen sein - Beispiel: ungestrafte Geldverschwendung) zum Wohle aller handeln "müssen"...

Die Behörden beteiligen sich somit an Verbrechen, und läßt zu, dass Schwachsinnige Kinder töten.




Jeder, der auch nur ganz entfernt im Verdacht steht, an Mord und Totschlag beteiligt zu sein, wird bei uns doch sofort wegen des Verdachts der Beihilfe angeklagt; und das ist auch gut so. Gleiches muß selbstverständlich auch für Beamte gelten. Die über die Medien verbreitete Rücktrittserklärung der verantwortlichen Person reicht da keineswegs aus. Diese Person sollte sich mind. selbst anzeigen, wenn's schon kein anderer tut. Diese Person sollte auch vollkommen aus dem Staatsdienst entfernt werden.

Mal abwarten, welchen Posten diese zurückgetretene und am Tode des Kindes maßgeblich beteiligte Person jetzt zugeschustert bekommt. Möglicherweise wird diese maßgeblich am Tode dieses unschuldigen Kindes mitbeteiligte von ihrem Posten zurückgetretene Person unter einer von Staat zugewiesenen neuen Identität an ganz anderer Stelle unserer Republik ihr schändliches Unwesen auf Kosten der Steuerzahler weiter treiben können, - - - denn, die Person ist ja beamtet, man kann sie nicht einfach rausschmeißen, man muß sie weiter durchfüttern, geht nun mal nach hiesigem Beamtenrecht nicht anders.

Der Deutsche Kinderschutzbund hat nun endlich mal einen Präzedenzfall und wird hoffentlich Klage mind. gegen die von ihrem Posten zurückgetretene unfähige Person bei der Staatsanwaltschaft wegen Beihilfe zum Totschlag einreichen. Geschieht dies nicht, werden noch viele Kinder sterben müssen, einen schnellen oder auch gaaanz langsamen Tot, wobei auch andere entscheidungsbefugte und vom Steuerzahler finanzierte unfähige Beamte ganz offiziell weiterhin mitschuldig sein dürfen, scheißegal, sind ja schließlich Beamte.
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Jlb
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Anmeldungsdatum: 23.03.2005
Beiträge: 4
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 13.Okt 2006 13:30    Titel: Antworten mit Zitat

Macht man sich es nicht ein bischen leicht, wenn man immer wenn Kinder ermordet werden den Staat die Schuld zu geben.
Sicherlich haben hier einige Personen nicht so gehandelt wie man es sich im nachhinein gewünscht hätte.
Die Hauptschuld am Tode trögt noch immer der Vater und kein anderer.
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Selidomedia
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Anmeldungsdatum: 06.01.2006
Beiträge: 8

BeitragVerfasst am: 13.Okt 2006 13:53    Titel: Der Fall Kevin Antworten mit Zitat

Vielen Dank, dass Sie dieses Thema ansprechen. Es ist nach der perversen Sparwelle "Geiz ist Geil" inzwischen "Geiz ist Gammel" geworden und in der sog. zivilisierten Welt eine geistige und moralische Verwahrlosung zu beobachten, die mir wirklich die Ruhe nimmt. Zuständigkeit, Verantwortlichkeit sind Fremdwörter geworden in den Institutionen, in den Familien, in den Nachbarschaften; es ist wie ein schleichendes Gift, ein unaufhaltsam scheinendes Siechtum.
Kinder, Tiere, die Natur, unsere Umwelt, alle unschuldigen Wesenheiten sind dieser abgrundtief feigen Entwicklung ausgeliefert.
Ich bin Sozialpädagogin, und wir hatten vor rund 30 Jahren Pflegekinder und so mit all diesen "zuständigen" Einrichtungen - wie Polizei, Jugendamt, Vormundschaftsgericht - zu tun, von welchen jeder für sich handelte und keiner mit dem anderen kommunizierte. Erst als ich konkret mit der Veröffentlichung drohte, hat sich ein Vormund zu einem persönlichen Treffen mit uns und den Kindern im Beisein der Polizei, die an einem dieser Tage zu unserem Schutz eingesetzt wurde, herabgelassen.
Und während eines Streitgesprächs mit dem Richter sagte uns dieser: "... das ist eben das Schicksal der Kinder, wo sie hinein geboren werden".
Uns verschlug es auf diese Worte die Sprache, und wir waren fortan nicht mehr bereit, nur eine Übergangs- oder Ausweichstation für ein paar Wochen oder Monate zu sein. Pflegeeltern sind machtlose Verlängerungen von lahmen Behörden. Den Kindern wird keine alternative Chance geboten, und das nur wegen des Mammons.
Es hat sich seit 30 Jahren nichts gebessert, sondern es ist alles nur noch schlimmer geworden. Es ist eine unaussprechbare Schande.
Meine Forderung ist die Änderung des Grundgesetzes zu Gunsten des Rechtes der Kinder, des Rechtes auf eine unversehrte Kindheit. Der sofortige Entzug des Sorgerechts unfähiger Eltern, die z. T. auf Grund ihrer Lebensgeschichte selbst kaum zur Verantwortung gezogen werden können, wäre eine logische Folgerung.
Hoffentlich wird dieser aufwühlende Fall Kevin und all die anderen in der Öffentlichkeit schon wieder in Vergessenheit geratenen Fälle nicht im Sande verlaufen, nicht vom Winde verwehen, hoffentlich wird er doch noch etwas zum Besseren in Bewegung setzen. Dieser kleine Funke Hoffnung ist mir geblieben. - Selido
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HoOps
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Anmeldungsdatum: 06.08.2005
Beiträge: 97

BeitragVerfasst am: 13.Okt 2006 14:20    Titel: Sehr geehrter Herr Spilker Antworten mit Zitat

Sehr geehrter Herr Spilker,

in der Tat muss in unserem Lande erst eine Tätigkeit geschehen. So muss beispielsweise erst jemand (mindestens) verprügelt worden sein, um den Täter polizeilich verfolgen lassen zu können. Der Täter darf vorher sogar mit Mord drohen, ohne das die Polizei konkret etwas machen muss. Nach seiner Tat wird der Täter "rehabilitiert". Das Opfer bekommt noch einen Tritt in den Allerwertesten

Ich spreche aus eigener Erfahrung.

Solange dieser Umstand so ist, ändert sich nichts zum Schutze der deutschen Bürger...

Unsere Gesetze sind - so hat es den Anschein - teilweise von Weicheiern gemacht. Andere Länder sind da - auf eine Art und Weise - besser gestellt...
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hostaria
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Anmeldungsdatum: 17.01.2006
Beiträge: 230

BeitragVerfasst am: 13.Okt 2006 17:15    Titel: Antworten mit Zitat

@Gundel
Zitat:
Wo waren z.B. Nachbarn? Es muß doch aufgefallen sein, daß das Kind nicht mehr zu sehen war.
Wegschauen, verdrängen, verharmlosen.

Zitat:
…aber auch in der Gesellschaft!


Theoretisches Geschwätz; - nicht zu Ende gedacht!

Das heißt in der Praxis eine Spitzelgesellschaft:-jeder kontrolliert jeden.

In erster Linie ist hier schon das zuständige Jugendamt oder welch auch immer zuständige Behörde gefragt.
In anderen Fällen wurde schon unverhältnismäßig kräftiger eingegriffen.
Denen fehlt halt der Maßstab.
Eine Schuldausweitung auf die Gesellschaft allgemein ist nichts anderes als Juristenpallaver um die Antwort auf die Frage der Kompetenz zu verwässern.
Mit dieser Ausweitung wird bereits auf ein mildes übliches Resozialisierugsurteil hingearbeitet.
Man merkt ihre Ausbildung u. wofür sie ausgebildet wurden.
Die Verrückten haben das Sagen!
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Caracas
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Anmeldungsdatum: 24.01.2005
Beiträge: 114

BeitragVerfasst am: 13.Okt 2006 17:54    Titel: Antworten mit Zitat

Also ich bin kein neugieriger Mensch und interessiere mich nicht für meine Nachbarn. Erst recht achte ich nicht darauf, wer wann und wie oft aus dem Haus geht. Das kann es nicht sein. Ich bin für ein freies Land. Staatliche Kontrollen gibt es schon genug. Ich brauche keine selbsternannten Nachbarschaftssherriffs, die bei jedem Mist sofort am Telefon hängen und Stammkunden bei Polizei und Ordnungsamt sind.
Bin ich deswegen jetzt auch schuldig, weil ich nicht jeden Tag hinter dem Fenster stehe?
Hier sind die Behörden schuld und nicht die Nachbarn. Da muß nichts beschönigt werden.
Wer weiß, ob die Nachbarn die Mißhandlungen schon gemeldet haben und die Behörden genauso reagiert haben wie immer - nämlich gar nicht!
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Lutz Spilker
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Anmeldungsdatum: 04.05.2004
Beiträge: 1432
Wohnort: Nürnberg

BeitragVerfasst am: 13.Okt 2006 19:14    Titel: Antworten mit Zitat

@ hostaria,

ich lese mit der gleichen Aufmerksam, in der Sie hoffentlich formulieren.

Theorie = gedankliche Betrachtungsweise
Geschwätz = leeres Gerede, jedoch aktiv und praktisch (vs. theoretisch)

Aber...
Zitat:
Theoretisches Geschwätz

= nonverbalisierter Unsinn...
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Lutz Spilker
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Anmeldungsdatum: 04.05.2004
Beiträge: 1432
Wohnort: Nürnberg

BeitragVerfasst am: 13.Okt 2006 21:54    Titel: Antworten mit Zitat

Lutz Spilker hat folgendes geschrieben::
Es passiert täglich.../... es geht uns ja nichts an.

Schon Nachrichten gesehen/gehört.... langweilig, nicht wahr... was der
Spilker immer zu erzählen hat, ja ja... das ist ein Blödmann, der Spilker...
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hostaria
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Anmeldungsdatum: 17.01.2006
Beiträge: 230

BeitragVerfasst am: 14.Okt 2006 1:21    Titel: Antworten mit Zitat

Lutz Spilker
Code:
Theoretisches Geschwätz; - nicht zu Ende gedacht!

Meine Aussage hat ihre Wirkung dennoch nicht verfehlt,denn sie fühlen sich: "auf die Füße getreten".
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Anmeldungsdatum: 12.12.2003
Beiträge: 1187
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: 14.Okt 2006 5:52    Titel: Antworten mit Zitat

Der Leiter des Jugendamtes in der Hansestadt Bremen wurde nunmehr zwischenzeitlich vom Dienst suspendiert. SR
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Finanzwirt
Newbie


Anmeldungsdatum: 12.11.2005
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 14.Okt 2006 20:46    Titel: Antworten mit Zitat

Endlich!!!!!!!!!! wird mal gegen die Verantwortlichen bei den Jugendämtern etwas unternommen! Egal wo man was von denen hört: Ein ungutes Gefühl beschleicht jeden.

In Bremen fehlt angeblich das Geld für die notwendigen Maßnahmen? Weshalb wohl!

Die Banken haben ein gerüttelt Maß dazu beigetragen, dass durch deren Steuerhinterziehung und unserer reichlich bankenfreundlichen Rechtsprechung Steuern über Jahrzehnte in dreistelliger Milliardenhöhe ungehemmt und vor allem ungestraft hinterzogen werden konnten. Alleine bei den Schrottimmobilien haben diese feinen Herren durch mitfinanziertes Disagio, in Wahrheit lediglich eine Tilgungsstreckung, einen dreistelligen Milliardenschaden innerhalb der letzten 15 Jahre verursacht.

Was die Rechtsprechung bei Immobilien-Massengeschäften betrifft, haben wir Zustände wie im Dritten Reich, allen voran der XI. Senat des BGH, namentlich der Herr Vorsitzende dieses sauberen Senates, Gerd NACHNAME ZENSIERT, der wie damals Roland Freisler mit allen Mitteln der Rechtsbeugung arbeitet, um den Heiligenschein der Banken hochzuhalten.

Die Banken haben damit in schändlicher Weise durch Kundentäuschung Steuern bei sich selber vermeiden können, Steuern, die gerade für die Familien dringend gebraucht wird. Wieso wohl wird seit einigen Jahren Kindergeld nicht mehr für das ganze Jahr, sondern nur noch anteilig gewährt???? Weil die Steuerhinterziehung durch die Banken genau für diesen Ausfall gesorgt hat!

Vor allem sind es doch gerade die Geldsorgen, die Eltern geradezu durchdrehen lassen. Da wird ein Dispo nicht erhöht, auch wenn eine Familie völlig unverschuldet in Not gerät. Dabei kann der Diebstahl der Geldbörse ausreichen, in der die Mutter das Geld für den so notwendigen Einkauf aufbewahrte. Die Rückführung des überzogenen Kontos ist viel wichtiger als das Wohl der Kinder, die nun wirklich nichts dafür können.

Die Bankenvorstände müssen genauso wie die Verantwortlichen der Jugendämter eingesperrt werden, damit íhre unglaubliche Raffgier gebremst wird!
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hostaria
Specialist


Anmeldungsdatum: 17.01.2006
Beiträge: 230

BeitragVerfasst am: 14.Okt 2006 21:59    Titel: Antworten mit Zitat

@Finanzwirt

Sie haben im erweiterten Sinne absolut recht. Ich verstehe nicht, wieso das alles von den Bürgern total gegenstandslos hingenommen wird.Kein schlechtes Wort darüber in der Öffentlichkeit, kein Protest.
Für mich sind es die Oberteufel schlechthin.
Zitat:
Vor allem sind es doch gerade die Geldsorgen, die Eltern geradezu durchdrehen lassen.

Wenn ich denke wieviel Geld diese Gauner im Nadelstreifenanzug beim Aktiencrash 2001 vernichtet haben u. im Gegensatz dazu heute den tüchtigsten Leuten jeden Überbrückungskredit verweigern, dem Bittsteller gegenüber den sorgsamen Geldverwalter miemen, kommt mir die Galle hoch.
Die Bankenpolitik"heute" ist der Hauptgrund der Wirtschaftskrise in Deutschland. Mit den Instrumenten Basel1 u.Basel2 haben sie sich jede Argumentation zurechtgelegt.
Seit Neuestem kommt hinzu, daß Kredite nur mehr innerhalb des EU-kartells bezogen werden dürfen.
Wenn immer mehr davon Betroffene die Nerven verlieren, wundert mich nicht.
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Sympathine
Newbie


Anmeldungsdatum: 17.04.2006
Beiträge: 14
Wohnort: Lübeck

BeitragVerfasst am: 15.Okt 2006 12:23    Titel: Gleichheit vor dem Gesetz Antworten mit Zitat

Auch ich bin der Meinung, dass die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden müssen und zwar mit der vollen Härte des Gesetzes, vor dem wir ja "angeblich" alle gleich sind.

Leider ist es in Deutschland aber immer wieder so, dass in solchen Fällen mal der eine oder andere seinen Hut nimmt und von seinem Amt zurücktritt aber was ist dann? Sie beziehen weiterhin ihre unverschämt hohen Gehälter und können unbehelligt weiterleben.

Es ist einfach unglaublich, was in Deutschland alles möglich ist!!! Ich bin fassungslos und traurig, dass ein Menschenleben in Deutschland so wenig wert ist.
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