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GoMoPa .

Anmeldungsdatum: 25.01.2002 Beiträge: 2266
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Verfasst am: 15.Okt 2006 13:58 Titel: Diskussion Newsletter vom 16.10.2006 - Eva Joly |
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Eva Joly war Untersuchungsministerin der französischen Regierung, innerhalb der Ermittlungen im Fall Elf Aquitaine. Es ging um Bestechung, um persönliche Bereicherung und um den bisher größten Wirtschaftsskandal in Europa. Eva Joly hat nach zahlreichen Morddrohungen Frankreich verlassen und leitet jetzt die Anti-Korruptions-Kommission Norwegens.
Nun bezieht die couragierte Frau in ihrem Buch „im Auge des Zyklons“ erstmals Stellung zu internationaler Kuroption, die mittlerweile völlig normal sein soll. Enorme Summen werden zur Seite geschafft und nur wenige profitieren davon – in erster Linie die, die glauben (und durchsetzen können), dass Regeln und Gesetze für sie nicht gelten?! Auch in Deutschland gibt es eine Akte Elf Aquitaine!
Der Vorwurf: Allerhöchste deutsche Politiker sollen seinerzeit Unsummen von Geldern erhalten haben, um den Verkauf der Leuna-Werke entsprechend zu unterstützen!? Massenhaft soll es Beweismaterial geben um Untersuchungen der Staatsanwaltschaft einzuleiten und trotzdem - es wird niemals dazu kommen! Warum nicht? Weil Deutschland tatsächlich eine Bananenrepublik geworden ist!?
Eine erfolgreiche Woche wünscht Ihnen
GoMoPa Net
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Brendle Insider
Anmeldungsdatum: 27.11.2002 Beiträge: 603
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Verfasst am: 16.Okt 2006 10:39 Titel: |
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Hallo,
leider in D ,aber auch weltweit, etwas ganz normales.
Jeder rafft was er nur bekommen kann. Jeder geht über Leichen.
diese Mentalität erkennt man an der Managementführung der ganzen Betriebe.
Es werden Stellen "abgebaut" ohne Rücksicht, ohne Gewissen.
Es wird erpresst und geschmiert.
Ich bin fest überzeugt, dass die Mafia und ähnliche kriminelle Organisationen schon lange unsere Regierung beherrschen. Beobachte Sie mal die Gesetzgebung: es werden fast ausschließlich nur solche Gesetze verabschiedet, die einem Unternehmen oder einer Person (die schon so viel Vermögen hat, dass er rülpst) gute Vorteile bringt um noch mehr auf kosten anderer anzusammeln.
Obwohl ich immer sage, dass jedem Volk eine blutige Revolution alle 50 bis 80 Jahre gut tut, bezweifele ich, dass dann andere ans Ruder kommen. Und wenn, dann geht das wie bei der französischen Revolution: anfangs sind die richtigen dran. Dann kommt die Korruption und schon sind wir wieder da, wo wir mal waren.
Darum: Köpfe müssen rollen für das Wohl des Volkes!
Grüße
Brendle |
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Spiritus Rector * Consulter *

Anmeldungsdatum: 12.12.2003 Beiträge: 1162 Wohnort: Hamburg
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Verfasst am: 16.Okt 2006 10:47 Titel: |
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Brendle, Sie bringen es ausgezeichnet auf den Punkt:
... ich immer sage, dass jedem Volk eine blutige Revolution alle 50 bis 80 Jahre gut tut, bezweifele ich, dass dann andere ans Ruder kommen. Und wenn, dann geht das wie bei der französischen Revolution: anfangs sind die richtigen dran. Dann kommt die Korruption und schon sind wir wieder da, wo wir mal waren.
SR |
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PayAway Newbie
Anmeldungsdatum: 03.11.2005 Beiträge: 10 Wohnort: Douala
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Verfasst am: 16.Okt 2006 13:39 Titel: Nicht wirklich sinnvoll! |
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Ich kann Ihre Argumente ganz gut verstehen und in mir selbst steigt oft der Groll so hoch, dass ich gelegentlich versucht bin, mir einen gewaltsamen Umsturz herbeizuwünschen. Dennoch möchte ich sagen, das müssten wir eigentlich gelernt haben, dass blutige Revolutionen Nichts gebracht haben. Warum? Weil es das Faktum "Korruption" nicht erst seit Entstehung der lateinischen Sprache gibt, sondern schon seit Anbeginn der menschlichen Geschichte. Selbst wenn man, die etwas Symbol behaftete Bibel, hernimmt, wird einem eigentlich dort schon klar gemacht, dass Korruption, am Scheideweg der menschlichen Geschichte stand. Der Ausgangspunkt unserer gesamten Geschichte (alle Rassen u. Völker) war Korruption. Daran hat sich bis heute absolut Nichts geändert. Und wir (Alle) tragen dieses Erbe in uns. Was nützt es da über eine "sogenannte" Französische Revolution zu sinnieren, bei der einfach nur korrupte Machthaber durch andere korrupte Machthungrige enthauptet wurden? Und die bekloppten Franzosen feiern das auch noch jedes Jahr wieder. Echt "macabre"!
Besser, als über blutige Revolutionen nachzudenken, wäre es vermutlich, die "Waffen" unseres modernen Zeitalters zu nutzen, wie z.B. das Internet. Hierdurch geistige Kräfte zu mobilisieren, Leute zu motivieren, sich vielleicht, einmal zumindest für eine kurze Zeit von unserer materiellen Abhängigkeit zu lösen und das was eigentlich den Menschen ausmacht, darüberzustellen, nämlich den Charakter, unser edles inneres Wesen.
Sozusagen einmal den intelligenteren "Abelweg" vorzuziehen und nicht wie üblich den "Kainweg" - Totschlag, als letztes Mittel zu sehen. Eine stille Revolution anzuzetteln, durch vorübergehenden Verzicht, Verweigerung, Streik, eigene Des-Korruption, Stillstände und Denkphasen herbeizuführen. Ja sogar ernste Bestrebungen zu unternehmen, die wohl unsinnigste Erfindung seit Menschengedenken abzuschaffen, nämlich das Geld. In der Tat ein Mittel, welches, seit seiner Einführung und Verbreitung, wahrhaft die unzähligen Methoden der Korruption vereinfacht und extrem gefördert hat.
Nach dem Motto: "Gemeinsam sind wir stark" |
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RonaldoNRW Newbie
Anmeldungsdatum: 03.01.2004 Beiträge: 4
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Verfasst am: 16.Okt 2006 17:13 Titel: |
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Lieber PayAway und alle anderen in diesem Thread,
auch ich blase mit euch in das selbe Horn.
Ich denke die meisten Menschen tun dies und doch wird dieses (temporäre) System von einer Minorität aufrecht erhalten.
Opposition zu machen ist immer leicht, da man im Prinzip nur die Fehler anderer kritisieren muss.
Die Kunst wirklich etwas zu bewegen liegt darin ein Konzept aufzustellen und dieses dann publik zu machen. Insofern war der Ansatz mit dem Internet schon mal nicht verkehrt, da dieses für "unsere" Geschichte bestimmt das Medium der Wahl wäre.
Aber lasst uns einen Schritt zurück gehen.
Denn bevor wir etwas publik machen, muss ja erstmal was da stehen was es publik zu machen gilt.
Zumindest der Diskussionsansatz sollte vorhanden sein.
Heißt, wie sollte denn eine Welt nach euren Vorstellungen aussehen.
Wie sollte sie organisiert sein?
Im Prinzip sind die Ansätze der Demokratie und sogar des Kommunismus alle zu gebrauchen.
Leider scheitern diese immer wieder an den Menschen selber. Weil wir nicht in der Lage sind, diese (guten) Ideen umzusetzen.
Die Wirkung ist wohl die, daß die entsprechenden "Machthaber" sich immer wieder von der "dunklen Seite der Macht" verführen lassen, anstatt dem zu trotzen und standhaft zu bleiben.
Tja und dann war es das dann wieder mit den tollen Ansätzen.
Also gilt es wohl erstmal einen Ansatz zu finden, wie man diese guten Ideen nachhaltig umsetzen kann.
Es gilt Menschen zu finden, die das umsetzen können. In unserer Gesellschaft sehr schwer, da die "guten" durch unser System ständig von den "Bösen" übervorteilt werden. Und das auch noch ohne große Konsequenzen befürchten zu müssen.
Denkt mal drüber nach ...
Bis dahin liebe GoMoPa-Gemeinde
Euer Ronaldo |
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Brendle Insider
Anmeldungsdatum: 27.11.2002 Beiträge: 603
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Verfasst am: 16.Okt 2006 19:14 Titel: |
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Hallo payaway
schon richtig, dass Geld korrumpiert.
Nur.... welche Alternative gibt es?
Warentausch? Das ist wohl nicht das Gelbe vom Ei. zumindest nicht in unserer Europäischen Zivilisation.
Schuldscheine?
Das ist nur eine andere Art von Geld.
Gold als Tauschobjekt?
Schon sind wir wieder bei der Korrumpierbarkeit.
Ich weiß wirklich nicht, was Geld ersetzen könnte.
Was unbedingt abgeschafft werden müsste, das ist die Aktienbörse. Die zerstört das soziale Gefüge der Völker, den Charakter.
Doch wie Ronaldo schon sagt: erst mal eine neue Gesellschaftform entwickeln, deutlich machen, wie die Zukunft besser wäre!
Doch da happerts schon wieder.
Einfach sagen: "es muss anders werden!" ist nur ein Zehenwackeln, kein Vorwärtsgehen.
Grüße
Brendle |
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mauersegler Newbie
Anmeldungsdatum: 14.07.2006 Beiträge: 9
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Verfasst am: 18.Okt 2006 13:57 Titel: Nicht Geld abschaffen, sondern radikale Geldreform! |
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@ alle:
> Nur.... welche Alternative gibt es?
Ein zinsloses Geldsystem (auch Freigeld oder Schwundgeld genannt), das es in der deutschen Geschichte (und nicht nur dort!) schon mehrfach gab (Suchbegriffe zum googeln: brakteaten, freigeld wörgl, josefspfennig)! Das Standardwerk zum Thema wurde bereits im 19. Jahrhundert (!) von Silvio Gesell geschaffen (sh. unten den 1. Link). Es sei allen Lösungssuchenden wärmstens empfohlen!
Eine solche Geldreform (in notwendiger Verbindung mit einer ebenso radikalen Bodenreform, deren Vorbilder zuhauf in der gesamten Weltgeschichte bis zur Gegenwart zu finden sind!) würde die grössten und drängendsten Probleme nicht nur der Deutschen lösen!
Die besagten blutigen Revolutionen, die meisten Kriege, Staatsbankrotte (auch blumig "Währungsreformen" genannt) u. ä. hängen mit den Folgen der Zinsgeldsysteme zusammen.
Es erstaunt mich immer wieder, wie unbekannt eines der wichtigsten und revolutionärsten Themen unserer Zeit sogar bei den meist gut aufgeklärten, mitdenkenden Gomopa-Mitgliedern bekannt ist.
Das Standardwerk: http://userpage.fu-berlin.de/~roehrigw/gesell/nwo/nwo.pdf
Sehr viel weiterführendes: http://userpage.fu-berlin.de/~roehrigw/
Ein gut etabliertes und funktionierendes Freigeld: http://www.chiemgauer.info/
Gruss
mauersegler |
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