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Goodman *** Consulter ***
Anmeldungsdatum: 16.01.2002 Beiträge: 5416
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Verfasst am: 3.Jan 2004 12:24 Titel: EU Osterweiterung |
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Großartige Chancen - oder die nächste (Ent)Täuschung ??
Beinahe täglich erfahren wir aus irgendeinem Medium etwas über die Osterweiterung von EU und NATO. Gleichzeitig spricht man aber in den derzeitigen EU-Ländern ganz offiziell von einer tristen Wirtschaftslage, großen "Problemen" am Arbeitsmarkt - auch für Hochqualifizierte, gewaltigen Budgetschwierigkeiten besonders in den großen EU-Staaten wie Frankreich und Deutschland, der Nicht-Mehr-Finanzierbarkeit der Pensionen und explodierender Defizite im Gesundheitswesen.
Pyramidenspiel?
Wenn schon die bisherigen EU-Länder ihre Probleme ohne Neuverschuldung offenbar nicht mehr lösen können, warum soll dann die Hinzunahme von zehn (!) weiteren Staaten so eine "Chance" sein, oder ist es wie bei einem "Pyramidenspiel", das nur so lange "funktioniert", so lange die vorhandenen Defizite durch neu hinzukommende "Spieler" verschleiert bzw. kurzfristig nicht auf einen Blick zu sehen sind?! Man braucht immer neue "Melkkühe" anstatt im eigenen Stall ordentlich hauszuhalten.
Ergebnisse der ersten EU-Osterweiterung
Die deutsche "Wiedervereinigung" kann auch als erste EU-Osterweiterung angesehen werden, da mit der DDR das erste, frühere Ostblockland der EU und der NATO einverleibt wurde.
44 Jahre lang wurde die sogenannte "Deutsche Demokratische Republik" nach kommunistischen Grundsätzen geführt, in vieler Hinsicht wirtschaftlich ineffizient, mit veralteten Maschinen. 1990 wurde die Bevölkerung der DDR dem gnadenlosen Verdrängungswettbewerb einer "modernen" Industriegesellschaft ausgesetzt. Das Ergebnis war viel schlimmer als erwartet, und zwar für beide Teile Deutschlands !
Die Wirtschaft der früheren DDR konnte in keiner Weise mit den EU-Bedingungen konkurrieren. Viele Betriebe mußten schließen, Millionen Menschen verloren ihren Arbeitsplatz. Massive Wirtschaftshilfe wurde notwendig und wurde von den Bürgern der "Bundesrepublik" geleistet.
Seit 1990 hat (West-) Deutschland ca. zweitausend Milliarden Mark für diese erste EU-0sterweiterung gezahlt und diese enorme Summe wird in den nächsten 12 Jahren voraussichtlich verdoppelt werden müssen. Dadurch wurde die Wirtschaft des früheren Wirtschaftswunderlandes Deutschland (West) massiv geschwächt und die Staatsverschuldung hat sich vervielfacht. Die Arbeitslosigkeit ist enorm angestiegen, die deutsche Mark verlor an Wert und mit ihr der EURO.
Die Lebens-Situation der früheren "Ostdeutschen" und nunmehrigen "EU-Bürger" hat sich dadurch aber kaum verbessert, obwohl die finanziellen Beiträge der "Westdeutschen" aus den verschiedenen Titeln bisher den Gegenwert von rund 1.5 Mio. öS pro Person insgesamt betrugen. Die Arbeitslosigkeit in der früheren DDR ist noch immer katastrophal und einige Regionen werden bereits massiv durch Abwanderung entvölkert.
Die neun Oststaaten jedoch, die der EU bereits 2004 beitreten sollen, sind insgesamt zehn mal so groß wie die frühere DDR und wirtschaftlich noch weit weniger "entwickelt". Die finanziellen Auswirkungen werden also noch viel verheerender sein, als im Falle der "Integration" der DDR.
Na denn, rette sich wer kann... |
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Starskies2000 Insider
Anmeldungsdatum: 15.09.2003 Beiträge: 910 Wohnort: NRW
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Verfasst am: 3.Jan 2004 20:09 Titel: Diese meinung kann ich nicht teilen |
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denn wenn man die Sache genauer betrachtet ist "Westeuropa" bereits heute der Gewinner der Erweiterung.
Ohne die sogenannte Osterweiterung wäre ein grossteil der Firmen z.B. in Deutschland schon lange pleite. Ein Grossteil der Gewinne werden dort gemacht. Denn nur dort exestiert in Europa noch Wachstum, ohne diese Gewinne hätte z.B. der Metrokonzern seine vielen deutschen Fiallen schon lange schliessen müssen und das ist nur ein Beispiel. Ohne den Markt im Osten hätte der "Gewerkschaftseigene" Betrieb VW schon lange Massenentlassungen in Braunschweig. Den Osten Deutschlands oder besser die ehemalige DDR kann man nicht mit z.B. Polen oder Ungarn vergleichen. Zahlreiche Investoren aus dem Ausland gehen aus vielen Gründen nicht in die Ex DDR aber durchaus ein paar Kilometer weiter.
Deutschland das sich gerne als grösster Nettozahler betrachtet ist gleichzeitig auch der grösste Nutzniesse beim Rückfluss der Gelder,
wenn es z.B. darum geht in Osteuropa die Autobahnen oder das Schienennetz auszubauen. Das ganze ist endlos weiterzuführen.
Das gesamt Bild ist hier wichtig und nicht nur ein Teilausschnitt.
Auch kann ich die Bilder von den armen Landbauern in Polen nicht mehr sehen die noch mit Pferdekarren arbeiten. Wenn ich z.B. in Spanien aufs Land gehe sieht es dort nicht anders aus. Nur in Osteuropa ist es elend und in Spanien ist es pitoresk und alles findes es so schön unverbraucht.
Tatsache ist das wenn ich mir Polnische oder Ungarische Universitäten anschaue dann kommen dort mehrsprachige Magister oder Doktoranden raus die ohne zweite Fremdsprache (mit Prüfung bei der Verteidigung) kann nicht erst zugelassen werden. In DE? Gar nichts, selbst englisch gilt dort noch als Fremdsprache. |
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clausenpost Specialist
Anmeldungsdatum: 26.09.2003 Beiträge: 187
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Verfasst am: 4.Jan 2004 10:36 Titel: Bin von da |
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Hallo,
si is`es. Zusammengefasst: lieber gute Straßen bis Ukraine von .... -geld bauen und dann mit LKW aus Süddeutschland Milch in Tüten nach Warschau oder Budapest fahren anstatt mit halbem Geld bei Warschau oder Budapest die Milch von dort in Tüten füllen. |
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Browser .
Anmeldungsdatum: 17.11.2003 Beiträge: 2016
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Verfasst am: 4.Jan 2004 13:36 Titel: EU Osterweiterung |
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Was kann den Deutschen eigentlich im Moment besseres passieren als diese sogenannte Osterweiterung?
Der im Moment starke - weshalb auch immer - Euro stört empfindlich das Geschäft mit Staaten, die dem Euro-Verbund nicht angeschlossen sind. Die Export-Geschäfte, vor allem nach USA, sind beeinträchtigt.
Ist diese Osterweiterung, d. h. Aufnahme von Ländern mit extrem schwacher Währung, nicht bestens dazu geeignet, vor allem Deutschland einen zur rechten Zeit passenden Aufschwung zu bescheren, da in jedem Fall der Euro eine angenehme Schwächung erfährt, die aber in Folge den Export kräftig steigern wird? |
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clausenpost Specialist
Anmeldungsdatum: 26.09.2003 Beiträge: 187
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Verfasst am: 4.Jan 2004 14:22 Titel: Neu-EU |
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und da frage ich gleich, wer weiß ein kleines Grundstück zu verkaufen
in Slovakei (Liptovski-Mikulas)
und Slowenien (ca. 15 km sw von Maribor)? |
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rotoflex Specialist
Anmeldungsdatum: 13.09.2003 Beiträge: 215 Wohnort: Sachsen
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Verfasst am: 5.Jan 2004 10:08 Titel: |
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Der späte Triumpf von Erich Honecker die Einverleibung der BRD durch die DDR grins. war schon eine kleine Osterweiterung....
Der westen hatte damals eine Kriese ,da kam das schlachen der DDR gerade recht.
Nicht wenige Westfirmen haben sich damals gesund gestossen viele
Privatleute wollten zum Beispiel mittels Immobilienkauf auf diesen Zug mit aufspringen,doch mancher blieb da auf der Strecke.
Und der Westen gleicht sich dem Osten an,was die unteren Einkommen betrifft,auch dem Unstand geschuldet das fast 1 Million Leute aus der EX DDR in die alten Länder umgesiedelt sind,Pendler nicht mitgerechnet,die drücken natürlich auf dem Arbeitsmarkt im Westen die Preise.
Nun ist es wieder soweit,das Geld in der Wirtschaft ist verbraten und neue Opfer müssen her
Das Schema dieses Eventes wird das Gleiche sein wie damals mit der DDR.
Mit einem Unterschied zum Beispiel Ein Jugoslave der im Krieg Haus Hof und Familie verloren hat,und der von der Mentalität her sowieso danach handelt Auge um Auge Zahn um Zahn,und eh nichts zu verlieren hat wird machem Geschäftemacher das leben schwer machen,in einem günstigstem Fall findet man die eine oder ander Tochter nebst Ehefrau dessen womöglich in einem Bordell wieder.
Da werden selbst Anwälte dann vorsichtig und lehnen sich nicht so weit aus dem Fenster.
Die Sicherheitsbranche macht dann noch bessere Geschäfte,aber sicherer wird das leben nicht.
Dann bleibt der Ferrari in der Garage und mit Schlabberhosen wird mit dem Fiat Panda ausgefahren damit niemand sieht das Vermögen da ist...
Beispiel Bohlen dem haben Sie das Haus ausgeräumt wärend er einen Fernsehauftritt hatte.
Ich sage nur eine tolle Zukunft. |
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