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Goodman *** Consulter ***
Anmeldungsdatum: 16.01.2002 Beiträge: 5415
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Verfasst am: 14.Jan 2004 10:11 Titel: Ehemaliger US-Finanzminister plaudert aus dem Nähkästchen |
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Ehemaliger US-Finanzminister plaudert aus dem Nähkästchen
Der ehemalige US-Finanzminister Paul O'Neill hat sich über seine Amtszeit geäußert, und mitgeteilt, dass der Irakkrieg von George W. Bush von Beginn seiner Amtszeit an geplant war. Natürlich könnte Mr. O'Neill auch nur versuchen, sein neues Buch "The Price of Loyalty" besser zu verkaufen ... aber ich bin gefährlich nahe dran, ein Fan von ihm zu werden. Wenn auch nicht wegen seiner Ansichten, so wegen seines Muts und seiner Intelligenz.
Außerdem sagt O'Neill, dass ihm auf seine Einwände wegen des hohen Haushaltsdefizits vom Vizepräsidenten gesagt worden war: "Defizite sind egal".
Was für eine Erleichterung für den Präsidenten muss es da sein, dass er jetzt den unterwürfigen Mr. Snow als Finanzminister hat, oder? Anders als O'Neill bejubelt Snow sogar die neuen Mars-Pläne – dabei ist er ein Finanzminister, der schon jetzt mit einem Haushaltsdefizit von voraussichtlich 500 Milliarden Dollar zu kämpfen haben wird! Aber jeder richtige Präsident muss Raumfahrtspläne haben. Warum dann nicht einen lächerlichen und komplett verrückten Plan? Warum allerdings der US-Finanzminister Snow über die Mars-Pläne sprach und kein Offizieller von der NASA, das bleibt ein Rätsel.
Snow ist ein Optimist. Er denkt, dass er den Konsumentenkapitalismus in die Wüsten des Irak bringen kann ... dass er den Chinesen ihr Bedürfnis, die USA mit billigen Waren zu überschwemmen, ausreden kann ... und dass er dem amerikanischen Konsumenten, der derzeit so verschuldet wie noch nie ist, durch die notwendigen "Stimulierungen" dazu bringen kann, seinen Teil in der großen Erholung des Jahres 2003 zu spielen. Hm, ... und das alles will er am liebsten an einem einzigen Tag erreichen.
Snow wird seinen Job behalten, solange er diese Dinge weiterhin öffentlich sagen wird. Aber jetzt zurück zur Realität: Die Mars-Pläne sind immerhin plausibler als die Schätzungen von Snow zum US-Arbeitsmarkt. Er hatte für Dezember 200.000 neue Jobs erwartet – und es wurden dann nur magere 1.000 neue Jobs! Im gesamten vierten Quartal waren es 144.000 neue Jobs. "Die schlechten Arbeitsmarktzahlen führen zu der Frage, wie lange die 'außergewöhnlich starke' Arbeitsproduktivitäts-Geschichte noch weitergehen kann", schrieb Chuck Butler von der Everbank gestern. "Wie lange noch", das ist ein vertrauter Ausdruck geworden. Ich stelle diese Frage in den letzten Tagen ziemlich oft.
Wie lange kann es zum Beispiel noch so weitergehen, dass sich die US-Konsumenten so stark verschulden? Nun John Mauldin hat eine nicht gerade erfreuliche Vermutung: "Die kurzfristigen Schulden der Konsumenten ... erreichen einen historischen Wendepunkt. Sie sind seit 10 Jahren unnormal schnell gestiegen, und die Schulden können nicht unbegrenzt steigen. Ob sich das Wachstum bei den neuen Schulden verlangsamen wird, ist nicht mehr die Frage ... denn es muss sich verlangsamen."
Überraschung: Dieses Zitat ist aus der März 1956-Ausgabe des Fortune-Magazins. Es gab andere Quellen, die Ähnliches meinten, und sie lagen offensichtlich alle falsch. "Wie lange?" fragt Mauldin. "Ich schätze, dass der Tag der Abrechnung nicht in diesem Jahr stattfinden wird ... auf den Kreditkarten ist noch Platz." Vielleicht ist es gar keine schlechte Idee, sich Plätze für das nächste Shuttle zum Mars zu buchen. |
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Starskies2000 Insider
Anmeldungsdatum: 15.09.2003 Beiträge: 910 Wohnort: NRW
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Verfasst am: 14.Jan 2004 10:53 Titel: Mentalität |
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"Wie lange kann es zum Beispiel noch so weitergehen, dass sich die US-Konsumenten so stark verschulden? "
Das läuft schon seit Anfang des 20. Jahrhundert so.
Zwischendurch ga es mal eine kleine bis grosse Krise und danach ging es munter weiter.
Es mag manchen Menschen befremdlich erscheinen, aber man kann die USA und DE oder Teile Europas nicht mit diesen vergleichen.
Immer wieder wurden Untergänge an den Himmel gemalt. Sind sie eingetreten? Ja zum Teil. Was bedeutete das für die USA, zeitweilige Rezesion. Danach ging es munter wieder von vorn los.
Ernsthafte Probleme hatten (von einzelnen persönlichen Schicksalen abgesehen) eigentlich immer die Länder die von den USA abhängig waren.
Zum Beispiel Deutschland.
Es mag wieder befremdlich erscheinen, aber die US Amerikaner sind einfach anders. Sie sehen nicht nur die Probleme sondern die Lösung und die Zukunft. Menschen die Pleite gegangen sind wird in kurzer Zeit eine neue Chance gegeben. Du bist Pleite gegangen? Ja! Und was hast Du drauss gelernt? Gut, jetzt steh auf und gib gas. Vergiss die Vergangenheit. Schau in die Zukunft. Pack es an.
Okay in DE würde die Nummer echt nicht funktionieren. Warum?
Weil man erst Jahre darüber lamentieren würde das es eh nicht funktioniert (das haben wir schon immer so gemacht). Dann würde alles das Aufgezählt werden was Nicht geht. Danach würde verzeifelt veruscht werden ein Konses zu bekommen darüber was Nicht geht.
Derweil ist dann wieder alles an DE vorbeigegangen.
Es ist einfach die Mentalität die Unterscheidet.
Es fängt schon mit den Begrifflichkeiten an, so z.B. der Begriff Venture Capital, gemeint ist Wagnisskapital. Der deutsche sagt, Risikokapital.
Dies mag auf den ersten Blick nur ein kleiner Unterschied sein.
Doch bei genauer Betrachtung sieht das ganz anders aus.
Missiom zum Mars?
Nun vermutlich nicht in den nächsten 20 Jahren, doch die Nation hat eine Vision. Das macht ihr Mut gibt ihnen stärke (wenn dann z.B. auch noch die Chinesen sagen würden; heh das machen wir auch. Dann wäre das das beste was der US Nation passieren könnte. Denn dann gebe es Wettbewerb, ein Rennen. Alle würden daran in irgendeiner Form Mitarbeiten. Jede Menge junge Menschen würden sich an den Unis für Fächer einschreiben die irgendwie damit zu tun haben (passiert beim run to the moon).
Was die Nummer mit dem Irakkrieg betrifft, die Pläne sind seid Clinton begannt, er konnte aber eine Bodenoffensive 98 nicht durchsetzen.
Die gute Madline hatte da einen spannenden Auftritt in den UNO.
Clinton hat sein Haushaltsdefizit dessen Bekämpfung bereits unter Ronny begann nur in den Griff bekommen weil er Sozialmassnahmen strich in einer härte die sich nochnicht einmal Ronny getraut hat. Hinzu kam die grosse Hausse an der Börse die Kapital ohne (fast) Ende freigesetzt hat.
Da hat im übrigen fast die ganze Welt von profitiert nur eben deutschland nicht. In guten Zeiten gerade mal magere 3% Wachstum.
Na man kann da noch stundenlang weiterschreiben.
Resumee aus dem ganzen, es mag manchen Menschen nicht gefallen, aber so eine Nummer wie der Haushaltsüberschuss der Bush Adminstration können sich eben nur die USA erlauben. (leider) |
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mimamo Specialist
Anmeldungsdatum: 10.10.2003 Beiträge: 54
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Verfasst am: 14.Jan 2004 12:03 Titel: |
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| Zitat: |
| wenn dann z.B. auch noch die Chinesen sagen würden; heh das machen wir auch. Dann wäre das das beste was der US Nation passieren könnte |
Was war das erste, was einem auf der Expo im Chinesischen Pavillon entgegenschlug?
Zwei Astronauten mit der chin. Flagge auf dem Mond.
Und wie schafft man sich Sachen zu Erlauben, die nur die USA dürfen?
Nun mit einem Militärhaushalt von ca. 400 Mrd. lassen sich einige Konkurrenzproblemchen ganz schnell beseitigen...
http://f23.parsimony.net/forum52169/messages/31401.htm |
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Goodman *** Consulter ***
Anmeldungsdatum: 16.01.2002 Beiträge: 5415
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Verfasst am: 14.Jan 2004 12:45 Titel: |
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Starskies2000, in einem zumindest dürften wir beiden hübschen eine Meinung haben, es dürfte sicher sein, dass in den direkt, mit den jüngsten, schlechten Zahlen vom Arbeitsmarkt, Bush keine Station, weder auf dem Mond und daraus resultierend auch keine eine Marsmission finanzieren kann. Eigentlich müsste das ja, angesichts der völlig desolaten Haushaltssituation und in Hinsicht auf die enormen Kosten, die eine Mondbasis, die zwingende Voraussetzung für eine Marsmission ist, demnach völlig abwegig sein? Nein, ist es eben nicht ...
Das wichtigste Versprechen von Bush, Arbeit für alle, ist seit Freitag in weitere Ferne gerückt. Also müssen neue Wahlkampfthemen her. Was kann den Amerikanern mehr Eindruck von eigener Größe geben, als Weltraummissionen? Was könnte mehr die Überlegenheit gegenüber dem Rest der Welt darstellen, als ein Amerikaner der auf dem Mars rumtappst und patriotische Sätze von sich gibt?
Eine Kerze flackert noch einmal auf, bevor sie erlöscht. Das war der Vergleich, der mir dazu direkt eingefallen ist.
Sehr häufig, wenn große historische Kulturen innerlich bereits marodierten, versuchten sie durch Prunk und Protz diese drohende Gefahren zu überspielen. Dabei glaube ich nicht einmal, dass nach der Wahl auch nur ein Schritt in Richtung Mars oder Mond tatsächlich schneller gegangen wird. Alles nur Wahlkampfgeplänkel.
Etwas mulmiger wird einem sodann zu Mute, wenn man innerhalb der Bekanntgabe der amerikanischen Arbeitsmarktdaten Sätze zu lesen bekommt, dass Syrien den Amerikanern 'große Probleme' bereite. Da ist von Terroristen zu lesen, die über Syrien in den Irak einreisen. Von Geldern die eigentlich dem irakischen Volk gehören und davon, dass Syrien 'mindestens' chemische Waffen entwickle. Kriegsvorbereitungsrhetorik? Eine zweite Möglichkeit von innenpolitischen Probleme abzulenken, sind außenpolitische Maßnahmen, zum Beispiel ein Krieg.
Aber - das amerikanische Volk würde, angesichts der jümgsten Meldungen aus dem Irak einen weiteren Krieg nicht tolerieren. Unter dem Aspekt ist sodann eine Marsmission schon medienwirksamer.
Noch einmal zu den Aussagen des ehemaligen Finanzminister Paul O'Neill. Dieser hatte dem Präsidenten vorgeworfen, dass Bush den Irak-Krieg bereits kur nach seinem Amtsantritt, also noch weit vor dem 11. September, geplant habe. Ob Herr Bush da "liegengebliebene" Arbeit des Vaters zu Ende bringen wollte?" Diese Nachricht dürfte hier wohl kaum jemand wirklich verwundern.
Ansonsten haben Sie mit Ihren Ausführungen über das gelobte Land von Oncel Sam absolut recht, mein lieber Starskies2000. Danke für den Beitrag. |
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Taeaen User gebannt
Anmeldungsdatum: 10.08.2003 Beiträge: 1940 Wohnort: Aachen
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Verfasst am: 14.Jan 2004 12:56 Titel: scheinbar egal... |
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@ Klaus Maurischat
Interessanter Artikel, Klaus, und auch die nachfolgenden Schreiber haben die Dinge schon richtig erkannt.
Aber - wen interessiert es wirklich ? Ich prognostoziere Dir bis Ende Januar noch keine 300 Klicks auf diesen Thread, und das bei mittlerweile über 5300 Usern ! ( Und davon werden bestimmt 10 von mir sein )
10 x soviel hast Du innerhalb von 2 Tagen, wenn irgendjemand teures Geld an arme Socken verteilen möchte.
Die GOMOPA-User sind ein Spiegel der Gesellschaft - da wirst Du mir Recht geben.
Warum erzielen Sendungen, in denen postpubertäre Möchtegernsänger erfolgreiches Liedgut Anderer zum schlechten geben, so hohe Einschaltquoten ?
Warum titelt die meistverkaufte Zeitung Deutschlands mit dem Foto einer Moderatorin, die nichts besseres zu tun hat, als irgendwo fernab im Dschungel über andere Profilneurotiker, die dort sitzen, zu lästern ?
Und warum rennen heutzutage soviele zum Makromarkt ?
Weil unser Volk immer noch nach der altrömischen Devise lebt: Brot und Spiele ! Die aktuellen Aldi-Angebote sind interessanter als verhungernde Kinder in der Sahelzone, Deutschlands kommende Superstars sind bekannter als unsere Bundesminister und wenn Du jemand fragst, wen er lieber treffen würde als den ehemaligen US-Finanzminister, wird es garantiert Daniel Kübelkotz oder so sein.
Verstehe mich nicht falsch - ich möchte gerne öfter von Dir solche Sachen lesen ! Aber erwarte nicht ( ich weiss ! tust Du auch nicht... ), dass sich hier mehr als ein paar wirklich gute User dazu äussern werden, geschweige denn diesen Thread zur Kenntnis nehmen.
Eigentlich verdammt schade !
Liebe Grüsse
Taeaen |
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Goodman *** Consulter ***
Anmeldungsdatum: 16.01.2002 Beiträge: 5415
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Verfasst am: 14.Jan 2004 13:10 Titel: |
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Aber für meine Lieblingsuser, wie du einen darstellst, für die ist es interessant und für diese, da plaudere ich auch gern mal aus 'meinem Nähkästchen' - weil es mir Spaß macht, mein lieber Taeaen!
Den Rest deines Artikels brauche ich nicht weiter kommentieren, entspricht total meiner Meinung und Auffassung.
Kollegiale Grüße  |
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1951 Pathfinder
Anmeldungsdatum: 13.10.2003 Beiträge: 359
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Verfasst am: 14.Jan 2004 13:23 Titel: |
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@ Taeaen
Ganz kurz:
Ick liebe Ihnen!!
Schon ok!
Dennoch will ich mal eine Vorhersage treffen:
Es gibt mehr und mehr User, die in die Tiefe gehen; und das ist gut so!!
Also Herr Maurischat; weitermachen mit diesen sinnigen und nachdenklichen Beiträgen.
1951 |
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Trader Insider
Anmeldungsdatum: 28.10.2003 Beiträge: 931 Wohnort: Weesen
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Verfasst am: 14.Jan 2004 13:36 Titel: |
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Gut gesagt - da fällt mir auch noch was ein.
Schaun wir mal was heute um 14.30 (Handelsbilanzsaldo November USA)passiert, es wird immer spannender......
Trader |
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Browser .
Anmeldungsdatum: 17.11.2003 Beiträge: 2016
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Verfasst am: 14.Jan 2004 14:26 Titel: Ehemaliger US-Finanzminister plaudert aus dem Nähkästchen |
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Der Wunschgedanke des verehrten Herrn Taeaen (....nur gute User...) soll mir Verpflichtung sein.
Starkies2000 schrieb unter anderem: ....die US-Amerikaner sind einfach anders. Sie sehen nicht nur die Probleme, sondern auch die Lösung und die Zukunft.
Hierzu folgende Bestätigung anläßlich eines Vortrags von Lothar Späth. Dieser sagte aus, daß es in Deutschland sehr schwierig sei, Kapitalgeber für wirklich gute Ideen zu finden. Hat sich denn ein solcher mal gefunden und nach vielleicht einem Jahr stellt sich heraus, daß aus dem Geschäft nichts geworden ist, so schreit dieser Betrug und rennt zur Staatsanwaltschaft. In Amerika ist dies anders: Der Kapitalgeber stellt fest, daß aus dem Projekt nichts geworden ist, weil er aber den Ideengeber für fähig erachtet, fragt er diesen danach, ob er sonst noch eine gute Idee hätte, wohin er sein Geld investieren könne. In Deutschland hingegen müßte es eigentlich so verlaufen, daß der Kapitalgeber noch wegen Beihilfe zum Betrug belangt werden müßte, weil er das Geld übergeben hat, womit der Betrug erst ermöglicht wurde.
Soviel dazu, daß die Amerikaner anders denken.
Was die anderen Vermutungen von Herrn Maurischat angehen, so kommt es ja womöglich soweit, daß in Amerika die Lichter ausgehen. Gehen aber dort die Lichter aus, gehen sie nahezu überall aus.
Was hält die weltweit Verantwortlichen in dieser Lage davon ab, übereinstimmend alles auf "Null" zu stellen und neu zu beginnen, selbstverständlich mit neuer Währung? Was würde sich dann ändern? |
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Steffi Newbie
Anmeldungsdatum: 21.09.2003 Beiträge: 25 Wohnort: Zwischen Weser und Hunte
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Verfasst am: 14.Jan 2004 15:13 Titel: |
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Ein SUPER-THREAD!
bis Ende Taeaen-Posting dachte ich auch, dass alles gesagt sei und weitere Ergänzungen nur Bestätigungen des zuvor Gesagten sein würden.
weit gefehlt, Browsers Posting gibt im Spiegelbild deutsche Mentalität, die sich m. E. nie, nie, ändern wird, wieder. Wir sind wie wir sind. Wir kommen gar nicht auf die Idee, dass die uns eigene (verbrettert deutsche) Denkensweise auch eine Ursache für die beängstigende Marodität sein könnte. Wir schauen nur über unsere Schulter, um festzustellen, dass andere Länder gleiche Probleme haben, und wenn nicht die, dann andere ...
Ist die These von Browser, einen weltweiten Null-Anfang zu starten, Science fiction? Ich denke ja, dafür geht es uns noch viel zu gut, und auf den Standard einer dritten Welt können wir industrialisierten Länder gar nicht fallen, jedenfalls unsere Generation nicht mehr ....
Und was danach kommt, wen kümmert's wirklich?
Steffi |
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Trader Insider
Anmeldungsdatum: 28.10.2003 Beiträge: 931 Wohnort: Weesen
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Verfasst am: 14.Jan 2004 16:34 Titel: |
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Guter Artikel, wirklich. Ich schliesse mich da starskies2000 an, von Verschwörungstheorien etc. halte ich nichts denn niemand ist allmächtig (mit Ausnahme vielleicht des allseits geschätzten Imperators Caligula). Habe mich natürlich köstlich über Taeaens Beitrag amüsiert von wegen postpubertären Möchtegernsängern, Dschungelboys und -ladies, Brot und Spiele etc.
Brot und Spiele gehören halt immer dazu. Es gibt sicherlich bessere oder intelligentere Unterhaltung aber ich mag nicht den Kultursnob geben (manchmal neige ich allerdings dazu). Es ist eine Form der Unterhaltung die es schon immer in der einen oder anderen Form gegeben hat; und somit in gewissem Sinne eine Form der Kultur der entsprechenden Zeit.
Aber zurück zum Thema.
O'Neill scheint ja die Administration ganz schön erschreckt zu haben. Die sollen mal froh sein den Greenspan noch zu haben der bis anhin schlimmeres verhindert hat. Ich neige natürlich dazu, vieles in den Volkswirtschaften durch die Brille des Devisenmarktes zu betrachten. Es hat sich auch heute wieder gezeigt, ein nur leicht niedriger als erwartetes Defizit für November hat dem Dollar mal wieder geholfen (-38 statt - 42 Mia $). Der schwache Dollar hat da bereits mitgeholfen, zudem mehr Exporte (logisch bei billigerem $) und weniger Importe (ebenfalls logisch weil mehr $ für gleich viel Warenimport).
Und alle freuen sich vorerst weil sie denken wie toll sie es diesmal wieder hingekriegt haben. Aber Vorsicht - die wirklichen Zahlen sind da schon weniger schön:
Von den -38 Mia $ Handelsbilanzdefizit entfallen satte 10,8 Mia $ auf Handelpartner China allein, das gleichzeitig auch einer der grössten Abnehmer von US-Schuldverschreibungen ist (Bush scheint noch ruhig zu schlafen). Total beträgt das Handelsbilanzdefizit -447 Mia $ (5% des BIP) per Ende Nov 03 gegenüber -418 Mia $ im ganzen 02. Der Dezember kommt noch...
Zwischenzeitlich geben sich bestimmte Europäer (Clement, sein Kollege in F und auch Trichet) alle Mühe den Euro runterzureden. Sie werden scheitern - der Markt ist stärker!
Ist das wirklich so schlimm? Mitnichten - es ist wie immer auch eine Chance. Man versprach ja einen starken Euro, nun ist er da!! Wo liegt nun die Chance? Ganz klar - die Wettbewerbsfähigkeit muss von den Unternehmen die exportieren wollen nochmals verbessert werden sodass sie trotz höheren Preisen immer noch verkaufen können. Und viele tun es auch mit Erfolg. Somit gewinnt auch die Gesamtwirtschaft weil ja investiert werden muss, geforscht werden muss usw usw usw... (Die Japaner tun das schon seit langem)
Gleichzeitig vergrössert sich die Schwäche der US-Industrie die sich ja nicht verbessern muss weil der Preis ohnehin niedrig ist, wozu also verbessern, forschen etc.. Wenigstens wird die Wirtschaft zulegen, vermutlich stärker als in Europa.
Richtig ist es schon, die Amerikaner sehen die Dinge anders. Mittelfristig werden sie was auf die Mütze bekommen (Toyota hat bereits Chrysler als Nr 3 im US-Markt abgelöst!). Aber sie werden die Kurve schon kriegen, die schaffen das immer. Das Imperium wird schwächer aber kaum untergehen.
Tröstlich ist, dass sich auch Imperien ab und an lächerlich machen so wie im Dezember. Bush reiste da bekanntlich nach Japan. Im Vorfeld gab es da ja die üblichen verbalen Attacken gegen China und Japan von wegen unfairen Praktiken in Sachen Handel (Dumping) und Devisenmarktinterventionen zum angeblichen Schaden der USA. Die angegriffenen Länder reagierten wie mmer höflich und gelassen aber doch bestimmt. Als er dann dort war tönte es schon viel konzilianter. Offenbar haben ihn die Japaner und Chinesen in gewohnt freunlicher Weise und sehr diskret darauf hingewiesen dass sie seine grössten Gläubiger sind (asiatische Zentralbanken halten etwas mehr als 50% aller $-Schuldverschreibungn). Die Dezemberauktion der Schuldverschreibungen verlief milde ausgedrückt etwas stockend (Asiaten kauften weniger bis nichts). Und oh Wunder - kein verbales Säbelrasseln mehr. Diplomatie ist doch was schönes... (wär vielleicht ein Thema für die Satire von User Bedey).
Ich glaube die Vormachtstellung der US-Wirtschaft und des $ wird sich etwas abschwächen, während andere Länder wie China, Indien und auch die EU an Gewicht gewinnen werden.
Untergehen wird das Imperium wohl kaum selbst wenn es ab und zu schwächelt oder sich lächerlich gebärdet. Ihr erinnert Euch noch an die Bilder (gar nicht so lange her) als man bei US-Autohändlern für einige cents mit dem grossen Hammer auf einen jap. Importwagen einschlagen konnte? Die Kampagne hiess wohl "Buy American" oder so ähnlich.
Jedenfalls freue auch mich auf weitere derartike Artikel von KM wie auch anderen Usern dieses Forums.
Man möge mir die Gedankensprünge nachsehen - ich schreibe während der Arbeit und somit mit kleinen Unterbrüchen.
Grüsse
Trader |
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Starskies2000 Insider
Anmeldungsdatum: 15.09.2003 Beiträge: 910 Wohnort: NRW
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Verfasst am: 14.Jan 2004 16:37 Titel: |
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Nun Herr Maurischat in einigen Dingen gebe ich Ihnen recht,
zum einen; bei dem Haushalt gibt es keine Marslandung noch nicht mal ne Mondlandung. Mit ein bischen Glück und finanzspritzen aus der Wirtschaft
klappt ISS und neue Spaceshuttlemissionen.
Ansosten? Nada. Aber das ist auch ehrlich gesagt gar nicht so wichtig.
Wichtig ist der spirit der da hinter steht.
Zum Thema Syrien, noch ein Krieg in kurzer Zeit? Nein. Herr Bush jun. würde den politischen Rückhalt nicht bekommen. Zudem wäre dies ein dummer Krieg (aus technischer Sicht, ansonsten sowieso), der Grossteil der Inteligenten Waffen ist draufgegangen. Da muss erst Nachschub her und das wird dauern (ist aber gut für Arbeitspläzte in Kansas).
Das heist ein möglicher Angriff auf Syrien hätte dann enorme Schäden an Zivilisten und Infrastruktur. Das wiederum würde innenpolitisch nicht funktionieren. Zum anderen zerrt die USA gerade davon das einige Länder auf der Watchliste gerade anfangen handzahm zu werden.
Dies wiederum würde den Irakkrieg politisch in den USA diskreditieren.
Zudem weis Herr Busch das er sich einen solchen Krieg auch finanziell nicht leisten kann. Doch jetzt kommt wohl der wichtigste Punk für Herrn Bush jr. Er würde dann garantiert nicht wiedergewählt werden.
Allerdings wäre mir ein Mr. Dean auch nicht lieber. Da dann doch lieber ein Herr Bush. So mal ganz wirtschaftlich gesprochen.
Sollte Mr. Dean doch Präsident werden, dann kurz und mittelfristig gute Nacht USA. Langfristig hat die USA aber auch schlimmere Präsidenten überlebt. |
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bhp47 Specialist
Anmeldungsdatum: 14.01.2004 Beiträge: 139 Wohnort: Österreich
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Verfasst am: 14.Jan 2004 18:04 Titel: Mr. Bush und seine Staatsfinanzen |
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wenn schon Unmengen von Jungarbeitslosen in die Army integriert wurden, so muß doch mal ein kleines Kriegchen erlaubt sein. Der
gütige Uncle Sam bringt Cola und Halliburton und schon boomt die
Economy wieder. Der Riesenvorteil dieser Holzhammermethode.........
es gibt noch SOVIELE Schurkenstaaten auf dieser Welt, aber wer weiß,
vielleicht gibts Hinweise, daß der Oberschurke Osama am Mars sitzt und
neues Übel über den erleuchteten Imperator Bush bringen will. Da werden
dann doch nicht die Kosten der Marsmissionen zu hoch sein.
Getreu dem Motto weiserer Menschen meine ich, was wir denken, wird
den Herren ziemlich egal sein.
MfG.
Bhp47 |
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P.Wilhelm * Consulter *
Anmeldungsdatum: 23.08.2003 Beiträge: 2277 Wohnort: 58730 Fröndenberg
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Verfasst am: 14.Jan 2004 19:06 Titel: ... |
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Wieso wird das so gesehen?
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Was die anderen Vermutungen von Herrn Maurischat angehen, so kommt es ja womöglich soweit, daß in Amerika die Lichter ausgehen. Gehen aber dort die Lichter aus, gehen sie nahezu überall aus.
Was hält die weltweit Verantwortlichen in dieser Lage davon ab, übereinstimmend alles auf "Null" zu stellen und neu zu beginnen, selbstverständlich mit neuer Währung? Was würde sich dann ändern? |
Warum sollen die Lichter nahezu überall ausgehen?
Hier wird in diversesten Beiträgen (nicht nur in diesem Thread!) ständig proklamiert, daß u.a. die Mentalität der Amerikaner eine andere ist, daß dort u. U. ?? vieles/alles besser/einfacher sei...
Vielleicht sollten wir uns einfach mehr darauf besinnen, daß wir hier in Europa leben. Das wirtschaftliche Europa (EU) wird ständig größer und auch hier ist noch ausreichend Absatzraum vorhanden. Ich sehe Europa bereits heute als ganz klares Pendant zu den USA.
Natürlich; wenn in den USA die Lichter ausgehen, werden sich die Exporte dorthin zwangsweise verringern. Das ist gesamtwirtschaftlich betrachtet natürlich ein immenser Schaden, ist aber ja durchaus auch im Kleinen zu beobachten. Kunden und Absatzsegmente brechen weg. Innerhalb Deutschlands, innerhalb Europas usw. Na und... Ein ständiges Auf und Ab!
Ein Unternehmer, der darauf vertraut, daß seine Absatzmärkte in den USA für alle Zeiten erhalten bleiben, handelt blauäugig!
Ein Unternehmer, der keine Alternativpläne in der Tasche hat, handelt kurzsichtig!
Sind die USA der große Bruder, an den sich alle anlehnen müssen? Meiner Meinung nach nicht...
Das Heulen und Zähneklappern hat vielleicht auch andere Ursachen...
Das Wegbrechen von Arbeitsplätzen hier in Deutschland - und nicht nur hier - aufgrund von Produktionsverlagerungen in z. B. den asiatischen Raum geschieht doch nicht, um dem hiesigen Verbraucher ein Produkt preiswerter anbieten zu können.
Es geschieht doch vordergründig deshalb, weil in den großen Konzernen das Shareholder-Value-Denken im Vordergrund steht.
Preiswert produzieren (was für sich alleine gesehen ja lobenswert ist), trotzdem hier zu angemessenen Preisen (soll heißen zu gewohnten Preisen) verkaufen, dabei sich und den Anteilseignern die Taschen zu füllen und kalt lächelnd darüber hinwegsehen und -gehen, daß hier in Deutschland Tausende von Arbeitsplätzen auf der Strecke bleiben.
Im gleichen Atemzug die jeweils sich an der Macht befindliche Regierungspartei der Unfähigkeit beschimpfen ob der steigenden Arbeitslosenzahlen. Darüber hinaus dann die selben (die Arbeitslosen) auch noch beschimpfen als asoziales und arbeitsscheues Gesindel!
Meine Damen und Herren, hierüber könnte man sich doch ereifern...
Wir haben hier nicht das Problem USA (und ob dort die Lichter ausgehen oder nicht), wir haben hier allgemein das Problem des unsozialen Verhaltens in der gesamten Gesellschaft.
War nur meine eigene und unwichtige Meinung.
Freundliche Grüße |
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Trader Insider
Anmeldungsdatum: 28.10.2003 Beiträge: 931 Wohnort: Weesen
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Verfasst am: 14.Jan 2004 20:55 Titel: |
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Da haben Sie schon recht Herr Wilhelm, das Problem (wenn's denn eines gibt) ist nicht ennet (CH für auf der anderen Seite) des Atlantik zu suchen.
Ich sage da nur Heulen und Zähneklappern....
Habe mir schon lange überlegt mal dazu was zu posten was Sie angeführt haben. Sozusagen als "Ausländer" (schon der Ausdrück gefällt mir nicht); einmal aus der Sicht eines "Aussenstehenden" ein paar Gedanken zum "Heulen und Zähneklappern" im Norden niederzuschreiben. Ist aber schon eine Wochenendarbeit - sowas klappt nicht während der Arbeit.
Ich tendiere dazu ein Optimist zu sein ich werde es also "Was mir an Deutschland (immer noch) gefällt" benennen, oder so ähnlich.
Auf bald
Trader |
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solar Pathfinder
Anmeldungsdatum: 03.10.2003 Beiträge: 285 Wohnort: Deutschland
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Verfasst am: 14.Jan 2004 22:20 Titel: Monopoly |
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Eigentlich gehörte das zu dem dargestellten Szenario noch dazu.
http://www.gomopa.net/phpBB2/viewtopic.php?t=4454
Ansonsten kann ich für mich sagen; Übereinstimmung in 95 % der Inhalte der Beiträge.
@ taeaen, ich denke es werden doch mehr Klicks, z.Zt. sind es schon 139
die Zeit wird es zeigen.
Aber es ist doch schon erstaunlich, solch ein Länder übergreifender Meinungsaustausch wäre vor gut 5-7 Jahren doch garnicht möglich gewesen.
Und der Austausch politischer und anderer Meinungen, war bisher wenn überhaupt, nur in einem "kleinen Umfeld" möglich.
Was sich daraus noch alles entwickeln kann, ist noch garnicht abzusehen. Die Qualität der Informationen und auch der Beiträge, wird stetig wachsen.
Zum ersten Mal in der Geschichte, wird doch wohl hier von vielen, (zumindest in einigen Ansätzen) gleichgesinnten, eine völlig neue Form des Gedankenaustausches praktiziert.
Ich würde es mal, die Keimzelle einer "Neuen Bewegung" nennen wollen.
Evtl. fahren wir ja mal mit einem Aufkleber. oder einem Sticker durch die Gegend und lassen den ein oder anderen mal rechts überholen? Oder so.
Alles fließt, alles ist im Umbruch und wir sind mittendrin. |
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Taeaen User gebannt
Anmeldungsdatum: 10.08.2003 Beiträge: 1940 Wohnort: Aachen
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Verfasst am: 14.Jan 2004 23:26 Titel: Auch ich kann mich mal irren... ;-) |
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Tja, eine Behauptung von mir trifft jedenfalls zu: Es melden sich nur die "Guten" ( mit den meisten stehe ich in Kontakt und telefoniere ab und an ), wenn es denn mehr Klicks werden als von mir prognostiziert, werde ich mich gerne darüber freuen und auch mal ein längeres Posting dazu abgeben.
Im übrigen: Stimme P.W. vollinhaltlich zu, ( jetzt staunste, wa ! ) wir können notfalls auch ohne die Amis, aber ob sie ohne Europa können ?
Meinen tun sie es ja schon, aber wenn es soweit sein sollte ?
Elvis, Marylin und Charlie Chaplin sind lange tot, und so super kann es da nicht sein, wenn dort 1% der Bevölkerung im Knast sitzt, wogegen es bei uns nur ca. 1 Promille sind.
Freundliche Grüsse
Taeaen |
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Schwabenpower * Consulter *
Anmeldungsdatum: 24.12.2002 Beiträge: 1360 Wohnort: im wilden Süden
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Verfasst am: 14.Jan 2004 23:54 Titel: Klar! |
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Amerika ist nicht das Wunderland, wie manche glauben....Und eines sollte auch klar sein: egal, wie dreckig es den Amis geht, ohne Amis geht es nicht (oder auf jeden fall mal deutlich schlechter).
Derzeit herrscht große Depression, eigentlich (nach Kostolanys Weisheiten) wäre das das erste Zeichen einer Trendumkehr. Nur so recht dran glauben mag ich nicht.... _________________ Auf Regen folgt Sonne! |
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Starskies2000 Insider
Anmeldungsdatum: 15.09.2003 Beiträge: 910 Wohnort: NRW
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Verfasst am: 15.Jan 2004 9:01 Titel: und weiter gehts |
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@Taeaen
Jetzt mal unter uns Pastorentöchter, was meinen Sie wieviel % der deutschen würden im Knast sitzen wenn es in DE eine nur ähnliche Härte in den Gesetzen bzw. im Vollzug geben würde. Rechnen Sie mal all die dazu die auf Bewährung Unterwegs sind. Dann nehmen Sie noch die dazu die Aufgrund der Unterschiede im Rechtssystem hier nicht bestraft werden (wo kein Gesetz da bekanntlich keine Strafe) und hier würden sie auf ähnliche Zahlen kommen.
@Wilhelm
Europa vs USA
und schon haben wir das Grundproblem das seit Ende der 60er von einem US Ausenminisér mit der Frage beantwortet wurde; welche Vorwahl hat Europa und wen kann ich dort ansprechen der für alle spricht.
Wir sind in Europa leider noch lange nicht soweit wie die USA.
Warum? Bei der Gründung der USA wurde in der Verfassung geregelt was ein einzelner Staat der der Union beitritt darf und was nicht.
Nach Wochenlangen Diskussionen einigte man sich auf den kleinsten gemeinsamen Nenner. Also Aussenpolitik, Fiskalpolitik (zur Finanzierung durften die einzelnen Staaten eine Staatssteuer zusätzlich erheben,
Geldpolitik und last but not least das Militär. (Ausnahme die Milizen die heute die Nationalgarde sind). Ansonsten waren es eigene Staaten.
Und nun schauen wir uns in Europa um und schon haben Sie die Grundlegenden Probleme warum es Europa zur Zeit noch nicht ernsthaft mit den USA aufnehmen kann.
Wissen Sie was mich ehrlich gesagt immer aufgeregt hat wenn ich sehe wie sehr manche Gesellschaften sich "amerikanisieren"?
Sie übernehmen nur den Scheiss oder das was in den USA schon lange als überholt gilt.
Dann setzen sie es teilweise noch nicht mal richtig um.
@Schwabenpower
Welche Depression meinen Sie?
Die in DE? (Ernsthafte Frage)
@Trader
Nun an den Satz musten sich alle Präsidenten gewöhnen seit die Japaner einfach keine echten Zinsen mehr gezahlt haben.
Ich denke da mal so an Anfang der 90er, da war es der grösste Albtraum eines jeden das Japan Pleite geht und alle ihre Mäuse wieder haben wollen.
Okay Herr Bush jr. war wohl geplättet das nun auch die Chinesen dazu gehören. Hat mich aber auch überascht.
Grundsätzlich ist zu sagen, genauso wie DE seine Östlichen oder Südeuropäiwschen Nachbarn nicht unterschätzen sollte und hier mal vom hohen Ross runterkommen, gilt das auch für die USA und die Wirtschaft.
Denn es geht nicht ohne den anderen.
Ich selbst arbeite zwischenzeitlich in der Pharmabranche,
da ist jedem klar das er die Idee von Frau Schmidt wohl schlucken muss
(16% des Gewinns an die Kassen) den deutschland ist der 2 grösste Markt der Welt in diesem Bereich. Ergebniss ist allerdings verschieben von allem was geht. Z.B. meine Spesen rechne ich per SAP selbst ab und werden aus UK bezahlt. Buchhaltung und fakturierung werden in Ungarn in die Systeme eingeführt.
Also als Resumee es geht nicht ohne einander und beide müssen mal wieder ernsthaft zussammen arbeiten. |
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Starskies2000 Insider
Anmeldungsdatum: 15.09.2003 Beiträge: 910 Wohnort: NRW
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Verfasst am: 15.Jan 2004 12:45 Titel: Der Mars |
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Europäer wollen 2024 auf den Mond und 2030 zum Mars
Die europäische Raumfahrtagentur Esa lässt sich nicht lumpen. Trotz Beagle-Fehlschlag soll in 26 Jahren der erste Europäer den Mars betreten. Vorher, im Jahr 2024 wird laut Planung der Mond europäisiert. Die Finanzierung des ehrgeizigen Projekts steht allerdings noch in den Sternen.
Die Russen wollen es, die Chinesen und die US Amerikaner auch.
Warum denn nicht alle zusammen?
Den leisten kann es sich eh keiner wirklich.
Vorteil aber, der Wettlauf beginnt.
Möge der bessere Gewinnen (auch wenn ich der Meinung bin; wenn schon dann alle zusammen.) |
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