Im Internet wirbt ein Händler mit über 50 Millionen Privatadressen. Maßgeschneidert: Alter, Geschlecht, Interessen und sogar das Einkommen lassen sich einfach anklicken.
Datenklau übers Einwohnermeldeamt?
Man sollte immer überlegen, welche Daten gebe ich in welchem Fall Preis und eher geizig damit sein als zu freigiebig."
Beim Einwohnermeldeamt hilft das jedoch nicht: Name, Geburtsjahr sowie die Adresse werden hier von jedem gespeichert. Und jeder darf andere nach den Daten fragen.
Und wie geht das mit dem Einwohnermeldeamt?
Ganz einfach - sie suchen den säumigen Schuldner, wie viele Unternehmen das in Deutschland tun.
Zitat:
Diese Daten fragen sie für ihre Kunden und müssen sie auch dorthin weiterleiten. Was diese Unternehmen nicht dürfen, ist damit ein eigenes Melderegister erstellen. Die dürfen die Daten also dann nicht selbst weiter speichern."
Das scheint einige der Firmen jedoch nicht zu stören: Mindestens acht Unternehmen sollen bis zu 72 Millionen Datensätze aus Meldeämtern abgezweigt haben. Der Handel mit persönlichen Daten - offenbar ist er doch viel leichter, als viele von uns glauben.
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