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Ein neuer Krieg der USA?

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tifinaa
* Consulter *


Anmeldungsdatum: 19.11.2003
Beiträge: 1177

BeitragVerfasst am: 27.Dez 2006 5:24    Titel: Ein neuer Krieg der USA? Antworten mit Zitat

Die äthiopische Regierung hat am Samstag der ­Union der Islamischen Gerichte (UIC), die den größten Teil Somalias kontrolliert, den Krieg erklärt. Vorausgegangen waren schon seit vergangenem Dienstag schwere Kämpfe rund um die südsomalische Provinzstadt Baidoa.
Dort residiert die mit Äthiopien verbündete »Übergangsregierung« (TFG). Sie wurde im Oktober 2004 auf einer Konferenz in Kenia gebildet und stellte eine Koalition der damals einflußreichsten Klanführer dar. Die TFG war jedoch war von Anfang an zerstritten und hat nie mehr als die Umgebung von Baidoa beherrscht. Sie wird allerdings von der UNO und von der Afrikanischen Union als legitim anerkannt.

Anfang Juni setzte sich in der Hauptstadt Mogadischu die UIC gegen eine Koalition von Kriegsherren durch, die vom US-Geheimdienst CIA finanziert und beraten worden waren.

Am 20. Juni besuchte General John Abizaid, Chef des US-Kommando-Bereichs Mitte, zu dem Nordostafrika gehört, die äthiopische Hauptstadt Addis Abeba.

Seit diesem Zeitpunkt begann Äthiopien, Tausende Soldaten nach Somalia zu schicken. Sie wurden überwiegend in der Umgebung von Baidoa stationiert. Schon vor der offiziellen Kriegserklärung befanden sich nach niedrigen Schätzungen 10000 äthiopische Soldaten in Somalia; die UIC sprach sogar von 30000. Addis Abeba hatte jedoch bis zur Kriegserklärung behauptet, es unterhalte im Nachbarland nur einige hundert Ausbilder.

Äthiopien ist seit langem der Hauptverbündete der USA in der Region. Seit 2002 hat das von christlichen Politikern autoritär regierte Land, dessen Bevölkerung zur Hälfte moslemisch ist, im Zuge des »Kriegs gegen den Terror« verstärkt amerikanische Militärhilfe bekommen.

Die äthiopischen Truppen haben in den ersten zwei Tagen ihrer Offensive mehrere Städte rund um Baidoa eingenommen. Der Botschafter der TFG in Addis Abeba behauptete am Dienstag, die Äthiopier seien nur noch 70 Kilometer von Mogadischu entfernt und könnten die Hauptstadt binnen 48 Stunden einnehmen.

Militärtechnisch ist Äthiopien – ein Staat mit 75 Millionen Einwohnern; Somalia hat zwölf Millionen – der UIC weit überlegen. Diese besitzt weder eine Luftwaffe noch Panzer und vermutlich auch nur wenig mobile Artillerie. Die offene Aggression des bei den meisten Somalis verhaßten Nachbarlandes wird jedoch aller Voraussicht nach selbst bisherige Gegner des islamischen Fundamentalismus der UIC zu einem nationalen Verteidigungskampf zusammenführen. Die äthiopische Armee wird das Land nicht besetzt halten können.

Das weiß auch die US-Regierung, die dem Regime in Addis Abeba bei einem neuerlichen Besuch von General Abizaid am 4. Dezember vermutlich grünes Licht für die Aggression gegeben hat.
Das Ziel Washingtons könnte darin bestehen, eine internationale Militärintervention zu legitimieren.

Der UNO-Sicherheitsrat hat am 6. Dezember bereits – gegen den Protest der UIC – der Entsendung einer afrikanischen »Friedenstruppe« nach Somalia zugestimmt. Bisher war davon ausgegangen worden, daß es bis zu deren Bereitstellung mindestens ein halbes Jahr dauern würde. Die Verschärfung der Lage durch die offene äthiopische Aggression könnte nun den Sicherheitsrat veranlassen, das Verfahren zu beschleunigen oder selbst in die Hand zu nehmen.
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Honest John
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Anmeldungsdatum: 30.01.2006
Beiträge: 240
Wohnort: Aubagne, Bouches du Rhône

BeitragVerfasst am: 27.Dez 2006 8:41    Titel: Ein neuer Krieg der USA Antworten mit Zitat

@tifinaa

Zwar gibt es in Somalia innerhalb der UIC auch moderate Elemente, dennoch handelte es sich bei dieser Truppe um plündernde und mordende Milizen.

Was sagt Ihnen die Operation “Restore Hope”?
Sie begann am 8. Dezember 1992 mit der Landung von ca. 28.000 UN-Soldaten unter amerikanischer Führung in Somalia. Ich war genau zu dieser Zeit selbst in Somalia und beschäftige mich auch heute noch mit den politischen Verhältnissen dort. Die Operation “Restore Hope” endete für die U.S.A. in einem Desaster und einer schweren politischen Niederlage.

Ich bin der Letzte der sich mit der schizophrenen Politik der US-Regierung anfreunden kann.
Die USA haben zwar ein geostrategisch großes Interesse an Somalia, aber Ihre Aussage, „Ein neuer Krieg der USA“, ist Schwachsinn.

Das Hauptinteresse der US-Strategen gilt der militär- und handelsstrategisch günstigen Lage Somalias am Horn von Afrika, ist aber für die U.S.A. kein Grund, eine weitere Kriegsfront zu eröffnen.

Ökonomische Interessen verfolgen (in einem Konkurrenzkampf um die Ausbeutung der Ressourcen) hingegen die Global Player unter den Ölunternehmen, Konzerne wie Shell, BP Amoco etc.
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Arne
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Anmeldungsdatum: 28.12.2005
Beiträge: 53
Wohnort: Mettmann

BeitragVerfasst am: 27.Dez 2006 9:41    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

und diese "Globalplayer" werden durch einen weltweit sehr bekannten Herrn aus dem weißen Haus in Washington vertreten, dessen Familie direkt von diesem Krieg davon partizipiert! Die armen amerikanischen GI's halten die Schädel für die Durchsetzung privatwirtschaftlicher Interessen hin - nicht for Peace, Freedom and Happiness. Im Prinzip ist das aber nichts Neues, gab es schon bei den "heiligen" Kreuzritterzügen zur "Befreiung" Jerusalems - aber das würde jetzt wohl zu weit führen.
Zitat:
Ökonomische Interessen verfolgen (in einem Konkurrenzkampf um die Ausbeutung der Ressourcen) hingegen die Global Player unter den Ölunternehmen, Konzerne wie Shell, BP Amoco etc.
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Arne
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Anmeldungsdatum: 28.12.2005
Beiträge: 53
Wohnort: Mettmann

BeitragVerfasst am: 27.Dez 2006 9:44    Titel: Antworten mit Zitat

Leider noch etwas vergessen. Schon der olle von Clausewitz sagte:
"Krieg ist die Fortsetzung der Politik UNTER EINBEZIEHUNG anderer Mittel. Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen - ob mit oder ohne UN Protest!
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tifinaa
* Consulter *


Anmeldungsdatum: 19.11.2003
Beiträge: 1177

BeitragVerfasst am: 27.Dez 2006 9:46    Titel: Antworten mit Zitat

Nun, @Honest John,

ich hätte meine Überschrift ja mit einem Fragezeichen versehen können, was aber nichts an der Tatsache geändert hätte - die USA lassen mal wieder einen ihrer vielen Stellvertreterkriege führen.

Und schaufeln dafür die Waffen rein.
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Arne
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Anmeldungsdatum: 28.12.2005
Beiträge: 53
Wohnort: Mettmann

BeitragVerfasst am: 27.Dez 2006 10:14    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

diese Infos und die dadurch erkennbaren Zusammenhänge lassen eigentlich keine Fragen mehr offen: http://de.wikipedia.org/wiki/Skull_&_Bones mit wem wir es auf dieser Welt zu tun haben. Ihr Bildchen, werter Honest John ist da schon irgendwie passend.
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Arne
Specialist


Anmeldungsdatum: 28.12.2005
Beiträge: 53
Wohnort: Mettmann

BeitragVerfasst am: 27.Dez 2006 10:29    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Skull & Bones (engl. für „Schädel und Knochen“) ist eine Studentenverbindung in der Form einer Geheimgesellschaft an der Yale University, welche 1832 gegründet wurde. Sie wird von der Russell Trust Association finanziert, die als Ehemaligenorganisation 1856 in die Universität eingegliedert wurde. Ihren Hauptsitz hat sie auf dem Campus der Universität, in einem Gebäude, welches als Tomb (Gruft), als Tempel, T oder Boodle bezeichnet wird.

Skull & Bones ist unter vielen Namen bekannt: The Order of Death („Orden des Todes“), einfach The Order und The Eulogian Club („Der eulogianische Club“) oder Loge 322. Initiierte werden als Bonesmen (Knochenmänner), Knights of Eulogia („Ritter der Eulogia“) oder Boodle Boys bezeichnet. Seit 1991 sind in diesem Orden auch Frauen als Mitglieder zugelassen und initiiert worden, womit sich die Bezeichnung der Mitglieder des hoch exklusiven Zirkels entsprechend auf: Boneswomen (Knochenfrauen), Ladies of Eulogia (Hohe Damen von Eulogia) und Boodle Girls erweitert.

Skull & Bones ist bekannt dafür, einige führende Vertreter in Politik und Wirtschaft hervorgebracht zu haben, darunter drei Präsidenten der USA. Neben ihren nur gerüchteweise bekannten Bräuchen machte sie dies zum Gegenstand von Verschwörungstheorien.

Bis einschließlich 1970 veröffentlichten Skull & Bones ihre Mitgliederlisten in Zeitungen, welche auch in der Bibliothek von Yale aufbewahrt werden. Die folgende Liste der Bonesmen ist eine Zusammenstellung von diesen Listen:

* William Maxwell Evarts (1837), US-Staatssekretär, Generalstaatsanwalt der Vereinigten Staaten von Amerika, und US-Senator (Enkel von Roger Sherman)
* Morrison R. Waite (1837), Oberster Gerichtshof der USA, Recht
* Timothy Dwight V (1849), Präsident des Yale Colleges
* Simeon Eben Baldwin (1861), Gouverneur und Oberrichter des Staates Connecticut (Sohn von Roger Sherman Baldwin)
* William Collins Whitney (1863), U.S. Secretary of the Navy und New York City-Finanzier
* William Howard Taft (1878), 27. Präsident der USA, Oberrichter der USA, US-Kriegsminister, Sohn von Alphonso Taft
* Edward Baldwin Whitney (1878), New York Oberster Gerichtshof; Recht
* Henry L. Stimson (1888), US-amerik. Politiker; u.a. durch W.H. Taft als Kriegsminister ins Amt berufen (United States Secretary of War), und wurde dies erneut zur Zeit der Atombombenabwürfe auf Japan; Außenminister der USA (United States Secretary of State); Leiter des Manhattan-Projektes
* Gifford Pinchot (1889), United States Forest Service unter Präsident Theodore Roosevelt
* Pierre Jay (1892), erster Vorsitzender der Federal Reserve Bank (US-Bundeszentralbank) von New York
* Harry Payne Whitney (1894), Ehemann von Gertrude Vanderbilt Whitney; Investment Banker
* Alfred Gwynne Vanderbilt, (1898), Sohn von Cornelius Vanderbilt II, Bruder von Gertude Vanderbilt Whitney
* Frederick E. Weyerhaeuser (1896), Nachkomme von Weyerhaeuser Paper Co.
* Percy Rockefeller (1900), Direktor von Brown Brothers Harriman, Standard Oil und Remington Arms
* Thomas Cochran (1904), JP Morgan-Partner
* Harold Stanley (1908), Gründer des Investmenthauses von Morgan Stanley
* Hugh Wilson (1909)
* Robert D. French (1910)
* Alfred Cowles (1913), Cowles Communication
* Averell Harriman (1913), US-Botschafter und US-Finanzminister, Gouverneur von New York, Vorsitzender und Vorstandsvorsitzender der Union Pacific Railroad, Brown Brothers & Harriman und die Southern Pacific Railroad
* John Thomas Daniels (1914), Gründer von Archer Daniels Midland
* Archibald MacLeish (1915), Poet und Autor; in weiten Teilen der Autor der Verfassung der UNESCO; Pulitzerpreisträger
* Prescott Bush (1917), Senator von Connecticut und Bankier
* F. Trubee Davison (1918), Personaldirektor der Central Intelligence Agency
* Artemus Gates (1918), Präsident der New York Trust Company, Union Pacific Railroad, TIME-Life und Boeing Company
* Henry P. Davison Jr. (1920), Direktor beim Time Magazine
* Henry Luce (1920), Mitbegründer von Time-Life Enterprises
* John Sherman Cooper (1923), US-Senator und Mitglied der Warren-Kommission (diese wurde zur Aufklärung des Kennedy Mordes gebildet)
* Russell W. Davenport (1923), Herausgeber des Fortune Magazine, schuf die Fortune 500-Liste
* George Herbert Walker, Jr. (1927), Finanzier und Mitbegründer von New York Mets
* John Rockefeller Prentice (1928), Enkel von John D. Rockefeller, Pioneer der künstlichen Befruchtung; mit dem Ziel der Verbesserung des genetischen Pools auf Tierfarmen
* John Heinz II (1931), Erbe von H. J. Heinz Company, Vater des US-Senators John Heinz
* Amory Howe Bradford (1934), General-Manager der New York Times, Ehemann von Carol Warburg Rothschild
* Jonathan Brewster Bingham (1936), US-Senator
* Potter Stewart (1936), Oberster Gerichtshof der USA, Recht
* Dean Witter, Jr. (1944), Gründer des Investmenthauses Dean Witter & Co.
* James Buckley (1944), US-Senator
* John Chafee (1947), US-Senator, Secretary of the Navy und Gouverneur von Rhode Island; Vater von US-Senator Lincoln Chafee
* George Herbert Walker Bush (1948), 41. Präsidenten der USA, Vize-President der USA unter Präsident Ronald Reagan, Direktor der CIA, Vorsitzender des Republican National Committee, Botschafter der Vereinten Nationen, US-Botschafter von China
* William Sloane Coffin (194-), bedeutender amerikanischer Prediger, Theologe und Friedensaktivist
* William F. Buckley, Jr. (1950), Gründer von National Review, Autor
* William Henry Draper III (1950), Sitz im UNO-Entwicklungsprogramm und Export-Import Bank of the United States
* Evan G. Galbraith (1950), US-Botschafter von Frankreich und managender Direktor von Morgan Stanley
* Dino Pionzio (1950), Stellvertretender CIA-Chief of Station während des chilenischen Putsches von 1973 (Allende-Sturz)
* Robert Gow (1955), Präsident von Zapata Oil
* Charles Edwin Lord (1949), US-Rechnungsprüfer der Devisen
* Winston Lord (1959), Vorsitzender des Council on Foreign Relations, US-Botschafter von China, und US-Staatssekretär-Assistent
* David Boren (1963), US-Senator
* John F. Kerry (1966), US-Senator und 2004 US-Präsidentschaftskandidat der Demokratischen Partei
* Frederick W. Smith (1966), Gründer von FedEx
* George W. Bush (1968), 43. Präsident der USA, Gouverneur von Texas

Bush & Kerry


Zitat von A. Robbins: "Ohne Skull & Bones wäre ein so mittelmäßiger und inkompetenter Politiker wie George W. Bush niemals Präsident der USA geworden."[1]

Es hat in den USA für einige Irritationen gesorgt, dass die beiden US-Präsidentschaftskandidaten des Jahres 2004 Mitglied von Skull & Bones sind, John Kerry des Jahrgangs 1966, zwei Jahre vor George W. Bush, obwohl sie aus verschiedenen Lagern der Politik kommen. Beide lehnten es ab, über die gemeinsame Verbindung zu sprechen, als sie von Tim Russert für die Sendung Meet The Press von NBC darauf angesprochen wurden.

Interview mit Kerry am 31. August 2003: Kerry polemisiert gegen die Politik Bushs. Dann wirft der Journalist ein:

Russert: Sie beide waren Mitglieder von Skull and Bones, einer Geheimgesellschaft in Yale. Was sagt uns das?
Kerry: Nicht viel, weil es ein Geheimnis ist.
Russert: Gibt es einen geheimen Handschlag? Gibt es einen geheimen Code?
Kerry: Ich wünsche, es gäbe etwas Geheimes, das ich da bekannt machen könnte.
Russert: Drei zweiundzwanzig, eine Geheimzahl?
Kerry: Es gibt alle Arten von Geheimnissen, Tim. Aber eines ist kein Geheimnis. Ich stimme mit der Richtung dieses Präsidenten nicht überein, in die er das Land führt. Wir können es besser machen. Und ich beabsichtige, es zu tun.

Interview mit Bush am 9. Februar 2004:

Russert: Das hatte John Kerry letztes Jahr zu sagen. Er sagte, dass seine Kollegen entsetzt seien über den – Zitat: „Mangel an Wissen des Präsidenten. Sie haben ihn auf die gleiche Weise gelenkt, wie sie Ronald Reagan gelenkt haben. Sie schicken ihn raus vor die Presse für einen Termin pro Tag. Sie stecken ihn in ein braunes Jacket und in Jeans und lassen ihn etwas Heu bewegen oder einen LKW fahren, und ganz plötzlich ist er der Marlboro-Mann. Ich kenne den Typen. Er war zwei Jahre hinter mir in Yale. Ich kannte ihn, und er ist immer noch derselbe Typ.“
Kannten Sie ihn an Yale?
Bush: Nein.
Russert: Wie antworten Sie darauf?
Bush: Politik. Ich denke, das ist – wissen Sie, wenn Sie ihre Augen schließen und sorgfältig darauf hören, was Sie gerade gesagt haben, klingt es wie das Jahr 2000 nochmals von vorn.
Russert: Sie waren beide in Skull and Bones, der Geheimgesellschaft.
Bush: Es ist so geheim, dass wir darüber nicht sprechen können.
Russert: Was bedeutet dies für Amerika? Die Verschwörungstheoretiker sind am Durchdrehen.
Bush: Da bin ich sicher. Ich weiß es nicht. Ich hab noch keine Webseiten gesehen. (Lacht.)
Russert: Nummer 322.
Bush: Zunächst einmal, er ist nicht der Kandidat, und – aber schauen Sie, ich freue mich.


Alles: http://de.wikipedia.org/wiki/Skull_&_Bones
Siehe auch:
http://www.dw-world.de/dw/article/0,1564,1334735,00.html
http://www.cicero.de/97.php?ress_id=1&item=61
http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/1149044/

Wer kämpft also gegen wen?
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Honest John
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Anmeldungsdatum: 30.01.2006
Beiträge: 240
Wohnort: Aubagne, Bouches du Rhône

BeitragVerfasst am: 27.Dez 2006 12:25    Titel: Ein neuer Krieg der USA Antworten mit Zitat

tifinaa hat folgendes geschrieben::
Nun, @Honest John,

... - die USA lassen mal wieder einen ihrer vielen Stellvertreterkriege führen.

Und schaufeln dafür die Waffen rein.


@tifinaa

Ihre Quelle und den Autor Knut Mellenthin („junge Welt“ http://www.jungewelt.de/aktuell/pdf/index.php ) halte ich persönlich für wenig kompetent, um über dieses Thema adäquat berichten zu können! Vielmehr als die geographische Lage Somalias dürfte denen nicht bekannt sein.

Äthiopische Truppen unterstützen lediglich die somalische Übergangsregierung bei ihrem vorgehen gegen islamistische Rebellen. Die Islamisten werden ihrerseits von Äthiopiens Erzfeind Eritrea unterstützt.

Was die Öl- und Erdgasvorkommen Somalias angeht, so wurden diese schon mit dem Sturz des früheren somalischen Staatspräsidenten Muhammad Siad Barre, zur Erforschung, us-amerikanischen Ölfirmen zugeteilt. Als da wären:
Amoco Corp., Conoco Inc., HoustonChevron Corp. und Phillips Petroleum Corp.

Es ist doch sicherlich verständlich, dass diese Firmen daher ein besonderes ökonomisches Interesse an Somalia haben und nunmehr schon seit Jahren darauf warten, dass dort endlich die staatliche Ordnung wiederhergestellt wird, damit sie aus ihren Investitionen und Konzessionen Gewinn schöpfen könnten.
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Honest John
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Anmeldungsdatum: 30.01.2006
Beiträge: 240
Wohnort: Aubagne, Bouches du Rhône

BeitragVerfasst am: 29.Dez 2006 14:24    Titel: Ein neuer Krieg der USA Antworten mit Zitat

Mit der Unterstützung äthiopischer Soldaten gelang es nunmehr den Regierungstruppen, die islamischen Milizionäre aus Mogadischu zu verdrängen. Dank der CIA, die nach mehr als ein Jahrzehnt ihre Taktik änderte und damit begann, jene Warlords zu unterstützen, deren Herrschaft sie 1993 in einer kläglich gescheiterten Operation beenden wollte. Heute gilt es, den rasant wachsenden Einfluss der Islamisten zu schwächen.

Somalia wird aber auch in Zukunft von vielen Nachbarstaaten nur missbraucht werden.
Die Äthiopier, die nach einer Niederlage in Eritrea einen neuen Brückenkopf am Meer benötigen.
Die Libyer, die Syrer sowie die Saudis, die Somalia als strategischen Hinterhof missbrauchen.
Die Eritreer, die Islamisten unterstützen, um ihrem Erzfeind Äthiopien zu schaden.
Und letztlich darf man auch nicht die somalischen Clans vergessen, die um eine Vorherrschaft ringen.

Die afrikanische Variante einer Taliban-Diktatur wird Somalia hoffentlich erspart bleiben. Dennoch werden sich die Islamisten neu formieren und tauchen später als Guerilleros aus dem Hinterhalt wieder auf.

Die Übergangsregierung Somalias wird sich also auch in Zukunft auf finstere Kriegsherren stützen müssen.
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freewalker
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Anmeldungsdatum: 13.05.2005
Beiträge: 47

BeitragVerfasst am: 2.Jan 2007 13:24    Titel: Antworten mit Zitat

Honest John hat es auf den Punkt gebracht. Das ist es:
Zitat:
Somalia wird aber auch in Zukunft von vielen Nachbarstaaten nur missbraucht werden.
Die Äthiopier, die nach einer Niederlage in Eritrea einen neuen Brückenkopf am Meer benötigen.
Die Libyer, die Syrer sowie die Saudis, die Somalia als strategischen Hinterhof missbrauchen.
Die Eritreer, die Islamisten unterstützen, um ihrem Erzfeind Äthiopien zu schaden.
Und letztlich darf man auch nicht die somalischen Clans vergessen, die um eine Vorherrschaft ringen.

Die afrikanische Variante einer Taliban-Diktatur wird Somalia hoffentlich erspart bleiben. Dennoch werden sich die Islamisten neu formieren und tauchen später als Guerilleros aus dem Hinterhalt wieder auf.
Die Übergangsregierung Somalias wird sich also auch in Zukunft auf finstere Kriegsherren stützen müssen.



Den somalischen islamistischen Rebellen ist die Ausnutzung ihres Landes derzeit weniger wichtig. Ihnen geht es allein darum, die christliche Vorherrschaft zu unterbinden.

freewalker
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tifinaa
* Consulter *


Anmeldungsdatum: 19.11.2003
Beiträge: 1177

BeitragVerfasst am: 9.Jan 2007 10:03    Titel: Antworten mit Zitat

Nun kann aus der Überschrift zu diesem Thema das Fragezeichen entfernt werden.

Bei einem Luftangriff der USA auf ein von Islamisten bewohntes somalisches Dorf sind offenbar zahlreiche Menschen ums Leben gekommen.

Nach Angaben der US-Regierung wurde der Angriff unter anderem von einem Kampfflugzeug vom Typ AC-130 geflogen. Diese Verson des viermotorigen Hercules-Transporters ist mit mehreren Geschützen und großkalibrigen Maschinengewehren ausgerüstet, die seitlich aus dem Flugzeug feuern, während die Maschine das Ziel umkreist. Die Maschine sei in Dschibuti gestartet.

Ein Sprecher der somalischen Regierung sagte, dass bei dem Angriff auf drei Dörfer im Grenzgebiet zu Kenia mindestens 30 Menschen getötet wurden.

Augenzeugen berichteten, dass unter den Opfern sechs Mitglieder einer Familie seien, die auf einer Hochzeitsfeier waren. Die Angriffe seien am Montagnachmittag auf Badmadow geflogen worden, einer Insel vor der Südspitze Somalias. In der Gegend, die auch Ras Kamboni genannt wird, wird ein Trainingszentrum für Terroristen vermutet.
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