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Starskies2000 Insider
Anmeldungsdatum: 15.09.2003 Beiträge: 910 Wohnort: NRW
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Verfasst am: 26.Jan 2005 12:08 Titel: Erfolgreicher türkischer Einspruch in Brandenburg |
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Solch eine Form der Geschichtsklitterung ist wohl nur in Deutschland möglich: Weil es dem türkischen Generalkonsul in Berlin nicht passte, dass in brandenburgischen Lehrbüchern beim Themenkomplex "Entgrenzung von Kriegen; ethnische Entflechtung; Ausrottung und Völkermord" der erklärende Zusatz z.B. Genozid an der armenischen Bevölkerung Kleinasiens enthalten war, wurde dieser Passus - Ihr Wunsch, Herr Generalkonsul, sei uns Befehl! - nun ersatzlos gestrichen. Der Passus sei entfernt worden, weil das Thema Völkermord zu wichtig sei, um es "nur in einem Nebensatz anhand eines einzigen Beispiels" zu erläutern...
Die Brisanz liegt zum einen im Inhalt, zum anderen in der Art und Weise, wie die Streichung zustande kam. Denn bei dem Passus handelt es sich um einen Verweis auf den Völkermord an den Armeniern in den Weltkriegsjahren 1915/16 durch die türkische Armee. Aus dem Lehrplan getilgt wurde die Stelle auf Intervention des türkischen Generalkonsuls in Berlin. Der hatte sich dem Vernehmen nach zunächst in einem Brief an Brandenburgs Ministerpräsidenten Matthias Platzeck (SPD) gewandt. Einem Treffen des Diplomaten mit dem Politiker, zu dem auch der parteilose Bildungsminister Holger Rupprecht hinzugezogen wurde, folgte die Streichung aus dem Curriculum. "Es hat diplomatische Gespräche gegeben, die unsere Auffassung bestärkt haben", bestätigte der Sprecher des brandenburgischen Bildungsministeriums, Thomas Hainz, ohne näher auf die Details der Zusammenkunft einzugehen
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http://www.welt.de/data/2005/01/26/417535.html |
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mhmoeller * Consulter *
Anmeldungsdatum: 20.12.2003 Beiträge: 1263 Wohnort: Bochum
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Verfasst am: 26.Jan 2005 15:32 Titel: |
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@starskies2000
Was erwarten Sie denn von einer herrschenden Kaste, die moslemische Feiertage in Dtld. (gibt es das überhaupt noch?) einführen will?
Als nächstes werden die Briten Einspruch erheben, wenn in einem Schulbuch steht, die ersten Konzentrationslager gab es von den Briten eingeführt im heutigen Südafrika - lange bevor der größenwahnsinnige Österreicher überhaupt an eine Machtergreifung denken konnte. |
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Krokult Specialist
Anmeldungsdatum: 18.01.2005 Beiträge: 57 Wohnort: Kölle
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Verfasst am: 27.Jan 2005 1:56 Titel: Völkermord an Armeniern, Serben, Bosnioern, kroaten... |
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Ich denke keiner kann denn Völkermord an den Armeniern leugnen.
- doch die Türkei tut es.
Solange sie sich weigern damit auseinander zu setzen, dies anzuerkennen,
denke ich, ich für diese kein Platz in der freiheitlichen Welt,
geschweige denn in der EU.
Weitere Völkermorde wurden von diesem Volk begangen zu Zeiten des
Osmanischen Reichen, während der Eroberungen bis hin nach Wien.
Ich finde es daher einfach zum Kotzen, dass ich schon oft in Köln in türkischen Teestuben, große Wandkarten des osmanschen Reiches hängen sehe...
Viele Türken träumen immer noch davon und möchten Europa mit dem
Islam unterwandern.
Sie arbeiten langsam dran, aber sie tuen es.... |
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Browser .
Anmeldungsdatum: 17.11.2003 Beiträge: 2016
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Verfasst am: 27.Jan 2005 12:07 Titel: |
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Die Deutschen wurden gezwungen, sich mit ihren Untaten im vergangenen Jahrhundert auseinander zu setzen, was auch richtig war.
Den Türken bleiben ihrerseits die Auseinandersetzung mit den Genoziden und Massenmorden an Armeniern, Aramäern und Kurden erspart, nicht nur aus politisch-pragmatisch-realistischen Gründen, sondern auch aus Feigheit und falsch verstandenem verzeihendem Vergessenwollen.
Nicht nur in Brandenburg kommen die Früchte 40-jähriger sozialistischer Anti-Erziehungsarbeit zum Tragen. Und sie passen sich damit reibungslos dem verfallenen Wertesystem im Westen an.
Mit den besten Wünschen, Browser |
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powerman45 Specialist
Anmeldungsdatum: 09.09.2004 Beiträge: 108 Wohnort: manchmal in Wien
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Verfasst am: 28.Jan 2005 21:47 Titel: erfolgreicher Einspruch ... |
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... gegen eine historische Wahrheit.
Mir könnte es ja fast egal sein, was einige Politiker in Deutschland verzapfen; wir haben genügend Schmäh in Österreich. Aber Wahrheiten aus der sogenannten Neueren Geschichte zu leugnen, ist schlicht und ergreifend eine politische Kurzsichtigkeit, die auch noch belastend wirken kann. - Daher hier aus der o.a. Quelle (WELT) eine weitere Textpassage:
Die Türkei streitet den Völkermord an den Armeniern, dem nach unterschiedlichen Schätzungen zwischen 600 000 und 1,5 Millionen Menschen zum Opfer fielen, ab. Die Regierung in Ankara bemüht sich zudem, den Mord an den Armeniern aus dem Gedächtnis der Völker zu tilgen. Sven Petke, Generalsekretär der märkischen CDU, fordert nun die Rücknahme der Streichung in den Lehrplänen. "Der Eindruck, der entstanden ist, ist fatal", sagte Petke der WELT. Er will in einer Anfrage an die Regierung Aufklärung über die Vorkommnisse erhalten. Für den Vorsitzenden des Zentralrates der Armenier in Deutschland, Schawarsch Owassapian, ist das Vorgehen der Landesregierung "skandalös" und eine Beleidigung für alle Armenier. "Es ist deprimierend, wenn die Schulbücher Brandenburgs von Ankara aus diktiert werden", sagte er.
Komisch, - der MP von Brandenburg ist doch sonst nicht so von der Rolle. Es wurde wohl schlecht beraten!
Die Türkischen Freunde sollten sich mit derartigen Forderungen zur Geschichtsknitterung zurückhalten und die eigene Vergangenheit verantwortungsbewußt aufarbeiten. - Wer hat damit in der Türkei eigentlich ein Problem? |
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