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Es hört nicht auf

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solar
Pathfinder


Anmeldungsdatum: 03.10.2003
Beiträge: 286
Wohnort: Deutschland

BeitragVerfasst am: 11.Jan 2004 16:31    Titel: Es hört nicht auf Antworten mit Zitat

Schlaraffenland!!!

Wie hiess das doch gleich??? Heil Dir, dem Siegerkranz, nimm was du kriegen kannst.

Ob das mit den Briefbomben nun aufhört??


Neue Pläne
EU-Politiker wollen Diäten
um 2000 Euro erhöhen

Von DIRK HOEREN


Professor von Arnim warnt vor einer neuen, kräftigen Diätenerhöhung



Die Abgeordneten des EU-Parlaments planen eine satte Diätenerhöhung: Sie wollen in Zukunft 9053 Euro im Monat kassieren. Die Gehälter der 99 deutschen EU-Parlamentarier würden nach Expertenmeinung dadurch um rund 2000 Euro steigen – ein Plus von 30 Prozent! Der Diätenexperte Professor Hans Herbert von Arnim: „Die Regierungen der EU-Staaten müssen diese dreiste Selbstbedienung stoppen.“
Der Diäten-Coup ist laut von Arnim im neuen EU-Abgeordnetenstatut enthalten. Danach sollen die 626 Volksvertreter in Zukunft nicht mehr die gleichen Gehälter wie ihre Kollegen der nationalen Parlamente erhalten, sondern einheitlich bezahlt werden. Maßstab soll das halbe Gehalt eines Richters am EU-Gerichtshof sein.


Hintergründe

Die 12 Fehler der Gesundheitsreform
Praxisgebühr: Thierse soll Rabatt für Politiker stoppen


Diätenhöhe: Angeblich rund 8500 Euro. Was die EU-Abgeordneten nicht gern laut sagen: Die Gehälter der EU-Beamten sind seit Jahresbeginn deutlich gestiegen. Davon würden auch sie profitieren.





Von Arnim: „Durch die Koppelung an die Richtergehälter würden die Abgeordnetendiäten auch in Zukunft automatisch und von der Öffentlichkeit unbemerkt Jahr für Jahr steigen.“


In einer ausführlichen Expertise hat der Leiter des Forschungsprojekts „Politikfinanzierung in der Europäischen Union“ am Forschungsinstitut der Hochschule Speyer das Diätengebaren der Abgeordneten analysiert:


Steuern: Die Abgeordneten wollen trotz öffentlicher Kritik nur die günstigere EU-Steuer auf ihre Diäten und Pensionen zahlen. Ein lediger Abgeordneter hätte dadurch nach den Berechnungen von Arnims 1929 Euro netto im Monat mehr. Und das, obwohl er einen neu eingeführten Eigenbeitrag zur Alters- und Krankenversorgung zahlen muss. Das Statut wurde zwar nach der ersten Ablehnung durch die EU-Regierungen Ende 2003 nachgebessert. Aber die jetzt darin vorgesehene Möglichkeit der EU-Staaten, eine nationale Zusatzsteuer für die EU-Abgeordneten einzuführen, verstößt sogar nach Ansicht der Juristen des EU-Parlaments gegen EU-Recht. Im Klartext: Die Zusatzsteuer dürfte nie erhoben werden.
Zusatzeinkünfte: Nebeneinkünfte aus anderen Jobs und sogar Minister- oder Abgeordnetenpensionen sollen nicht auf die EU-Diäten angerechnet werden.
Inkrafttreten: Ursprünglich sollte das Statut mit der neuen EU-Verfassung in Kraft treten – also wahrscheinlich erst im Jahr 2006. Jetzt sollen die höheren Diäten schon nach der Europawahl im Juni gelten.

Die Abgeordneten wollen das Statut im Schweinsgalopp in der Winterpause durchsetzen. Dazu haben sie den Regierungen der EU-Staaten ein Ultimatum gestellt: Der Ministerrat soll sich definitiv bis 15. Januar entscheiden!

Quelle;http://www.bild.t-online.de/BTO/index.html
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krekon
Pathfinder


Anmeldungsdatum: 06.10.2003
Beiträge: 366
Wohnort: Zentralbayern

BeitragVerfasst am: 11.Jan 2004 17:27    Titel: Antworten mit Zitat

von Arnim ist noch der einzige, der dieses Feld beobachtet und seine Warnungen dazu ausspricht.
Aber es wird in der Öffentlichkeit nicht wahrgenommen, andere Themen sind den Menschen in D viel wichtiger "wie beomme ICH meinen Anteil am Kuchen ?" . ein Verhalten, dass die Abgeordneten vormachen.
Abkassieren auf Teufel komm raus, egal wieviele Menschen arbeitslos sind, egal wie hoch die Steuern sind, egal welche Zukunftsaussichten das Land D hat, Hauptsache Kohle und die für mich.

Einige Lösungsansätze:
a) Beamte dürfen keiner Partei angehören (Unterwanderung des Parlaments).
b) Einführung eines Mehrheitswahlrechts (Abschaffung der Zweitstimmen)
c) Reduzierung der Parlamente (Bund und Länder) auf 50%
d) Zusammenlegung der Kleinststaaten der Föderation mit Flächenstaaten, (dass hat hier nichts mit Auflösung zu tun, sondern mit Verwaltungsgemeinschaften)
e) vernünftige Steuersätze
f) Reduzierung der Beamtenschaft (durch Pensionierung ausscheidende Beamten werden nur zu 10% ersetzt)
g) Frühpensionierte Beamte (Lehrer die ausgebrannt sind, oder durch Unfall verletzte) müssen an anderer Stelle, z.B. Verwaltung eingesetzt werden.
h) frühpensionierte Beschäftigte (alle) müssen sich alle 3 Jahre von Amtsärzten untersuchen lassen auf Wiederverwendung.
i) bei Ausscheiden aus einem Amt (Staatssekretär, usw.) keine Abfindung
k) andere Einkünfte bei Mandatsträgern werden auf Diäten angerechnet, oder Verzicht (oder Teilverzicht)auf Diäten (Einkünfte müssen auf alle Fälle offengelegt werden.
l) Altersversorgung der Abgeordneten genauso wie alle anderen Menschen in D regeln.
m) Altersversorung aller Menschen in D gleich aufbauen, auch Selbständige und Beamten werden einbezogen.
n) Abschaffung des "Krankenkassenautomatismus" jeder soll die ersten 100 € bei Inanspruchnahme einer Leistung selbst bezahlen.
o) Abbau des bisherigen Kündigungsschutzes von Arbeitnehmern. (Hilft nichts und blockiert und kostet nur).
p) Abschaffung aller Subventionen und Fördermassnahmen (Ausser Familienförderung) sowohl direkter und indirekter, innerhalbe eines Zeitraumes von 10 Jahren.


So und wenn dieses "kleine Parteiprogramm" noch von einigen klugen Leuten verfeinert würde, kann D wieder auf einen vernünftigen Stand gebracht werden. Nur dann.

da der Leidensdruck der Einwohner in D noch nicht hoch genug ist, so muss eben darauf gewartet werden, bis der Leidensdruck hoch genug ist.
Es kann aber leicht abgewartet werden, da innerhalb der nächsten 5 bis 10 Jahren die Situation eintreten wird, dass alle bisherigen Leistungen nicht mehr finanziert werden können.
aber dann muss auch das PArlament verändert werden, da ja die Abgeordneten, die Gewerkschaften und deren "Zuarbeiter" in den letzen 30 Jahren eigentlich nur "Mist" geregelt haben. )Kräftig zulangen, man weiss ja nicht wie lange es noch geht).

Übrigens: Philipp II von Spanien (Nachfolger von Karl dem IV ?) hat in seiner Regierungszeit zweimal !! den Stattsbankrott ausgerufen. Eine einfache Art die Verprflichtungen des Staates gegenüber seinen Gläubigern zu erledigen. Hat schon jemand nachgerechnet, wie D seine Schulden bezahlen will, wenn die ganzen Steuereinnahmen für Zinsen Beamtenbesoldung und Beamtenpensionen verausgabt werden ?

Will keiner nachrechnen, braucht es ja auch nicht, ist nach derzeitiger Lage überhaupt nicht möglich.

Schluss jetzt, lassen wir doch die Dinge kommen, wie sie wollen, wenn man darauf vorbereitet ist, so kann ja nichts passieren.

Merke: Jedes Volk hat die Regierung die es verdient.
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loooser
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Anmeldungsdatum: 07.10.2003
Beiträge: 2774

BeitragVerfasst am: 11.Jan 2004 19:17    Titel: ... nur aus meiner Sicht ... Antworten mit Zitat

Ich habe mich bisher bei derartigen Diskussionen absichtlich immer etwas
zurück gehalten. Die Kritik, die hier reihum geäussert wird, ist
grundsätzlich in fast allen Belangen richtig. Die derzeitigen Zustände sind
nach meiner Meinung zwangsläufig die Folgen von:

1. erwartetem Wachstum, verbunden mit schwächelnder Kaufkraft
2. Konzernkonzentrationen
3. Kapitalismus im allgemeinen
4. Ellenbogengesellschaft und deren Lehren bereits in der Schule

Machen wir uns doch nichts vor.. es wird sich nichts ändern... rein
garnichts. Durchdrungen von Machtgefühlen und Selbstüberschätzung
haben unsere Machthaber und Sager in Politik und Wirtschaft keinen Grund
zu irgendwelchen Beschneidungen ihrer Pfründe.

Noch verreckt keiner in diesem Staat, aber gehen Sie mal in ein
Altersheim und fragen Sie die Leute, wie es Ihnen geht. Da geht Ihnen
auch etwas, nämlich der A---h.... so nicht enden zu wollen. Das ist kein
Leben ... wenn Sie eine Gesellschaft benoten wollen, gucken Sie sich an,
wie sie mit Ihren "normalen" Alten umgeht.

Nach Jahrhunderten von Tausenden Kriegen, steuern wir unausweichlich
auf den letzten, aber diesmal finalen Krieg zu. Sie glauben mir nicht?
Wenn es so weit ist, können wir leider nicht mehr darüber sprechen.

Der einzige Trost ist, dass selbst beim Überleben der Verantwortlichen,
ein Leben hier nicht mehr lebenswert ist.

Ich male zu schwarz glauben Sie? Inbrünstig hoffe ich darauf, mich zu
irren. Nichts würde ich lieber sehen, als dass unsere Jugend ebenfalls
unbeschwert alt werden kann.

Ob man was ändern kann? Ja, durch eine strikte und beschneidende
Weltdiktatur. Wer das will? Richtig keiner - noch nicht jedenfalls.

So, jetzt setze ich mich vor die Flimmerkiste, gucke Nachrichten und
hoffe, dass ich über neue Katastrophen mit vielen Toten informiert werde.
Denn dabei merke ich ganz intensiv: Geil, ich lebe noch.
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solar
Pathfinder


Anmeldungsdatum: 03.10.2003
Beiträge: 286
Wohnort: Deutschland

BeitragVerfasst am: 12.Jan 2004 2:43    Titel: Ja doch Antworten mit Zitat

Hallo @ krekon, bis auf ein paar Punkte, könnte man das wohl so übernehmen.

Ich würde noch eine Schritt weitergehen wollen, vor allem was die Rechtsprechung betrifft.
Z.Zt ist es doch wohl so, dass uns die "Knastis" pro Tag,/ pro Mann / Frau) ca. € 200,- kosten.
Soll heissen, einer kostet im Jahr ca.€ 73.000.- mal wieviele gibt es davon???
1 Mill?? Das wären dann so mal grob gerechnet ca. € 73 Milliarden ??
(Klar davon werden die Bewacher usw. bezahlt)


Fragt man sich doch bei den leeren Kassen überall, schon mal einer daran
gedacht wieviel Geld man hier sparen könnte??

Wer ist hier schlechter dran Rentner, Kranker, Knasti???

Die Opfer bekommen in der Regel so gut wie nichts.

Warum sollen die Ihr Geld, was sie kosten nicht verdienen???

Wie wäre Z.B eine sogenannte Entschädigungsklausel, bei jedem Urteil und nachgewiesenem Verbrechen, vor allem bei Gewalttaten.

Beispiel: nachgewiesene Vergewaltigung € 750.000,-
Mord pro Opfer ca. € 2.mill
Kindesmord das doppelte.

Genug zu tun gäbe es wohl, z.B.im Bereich des Autobahnbaus, Reparatur) etc, dort wo man ungelernte Leute problemlos einsetzen könnte.

Eine Variante für Kindsmörder wäre folgende,
ca. 80 cm lange Kette zwischen beide Beine, einen ca,20cm x 30 cm grossen Spaten und dann die Jungs nach Russland den Uralsee ausbaggern .
Oder ab nach Afrika nach Wasser graben oder so.

Die "Täter" verdienen dann so ca. 10-15€ die Std.
Von diesem Geld bekommen die Opfer die Hälfte und die andere Hälfte wird mit den Kosten verrechnet welche die (Täter) verursachen.

Das Strafmass wäre relativ einfach zu errechnen, wenn man so verfahren würde.
Klar das welche vorher den Löffel abgeben, bevor sie Ihr ganze Schuld bezahlt haben.

Das alles war nur mal so ein Gedankenansatz und ein Zusatz zu dem vorherigen Beitrag für ein neues Parteiprogramm.

Ob solche und andere Sachen (mir fällt da noch mehr ein) eine gute Grundlage wären, um die Leute auf der Strasse zu mobilisieren und dazu zu bringen, eine Veränderung in der Parteienlandschaft herbei zuführen???
Nur mal so angedacht?
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mimamo
Specialist


Anmeldungsdatum: 10.10.2003
Beiträge: 54

BeitragVerfasst am: 12.Jan 2004 17:04    Titel: Antworten mit Zitat

@krekon, mit Ausnahme der staatlichen Rente stimme ich dir zu, da man selbige durchaus als Schneballsystem ansehen kann. Vernünftiger ist es
privat vorzusorgen, Eingeninitiative ist immer besser. Zum Bleistift 1000
EUR "Begrüssungsgeld" *g* für jeden neuen Erdenbürger stategisch angelegt bringen nach 60 Jahren ein schönes Sümmchen. Immer noch mehr als ein paar hunderter an Rente im Monat, man wird immer weniger bekommen als in die Rentenkasse eingezahlt wurde.

@krekon, das mit den Knastis ist nur ein Beispiel von vielen, die Verbesserungspotential aufweisen und bei denen D wieder King of Madness ist. Das heutige Justizvollzugswesen basiert im Wesentlichen auf den Grundzügen der '68 ger. Will heissen viele Verwarnungen und irgendwann, wenn die kriminelle Karriere nicht mehr zu stoppen ist und wieder ein unschuldiges Menschenleben zerstört wurde kommt der Hammer mit zig Jahren Knast, wobei es wieder keinen Schwanz interessiert, was aus den Opfern wurde.
Das es auch anders geht beweist ein Richter, ein Mr. Gnadenlos und Unbarmherzig, aus Dresden oder war es Berlin?
Dieser versucht schon die "kleinen" Straftaten und der damit beginnenden
Entwicklungsspirale ein Ende zu setzen. Z. B. verwarnt er einen jugendlichen Schwachkopf, der auf Ausländer losgeht nicht nur (Jugendstrafrechtsblabla) sondern verdonnert ihn für einen Tag mal zum
Fussboden- und Kloschüsselschrubben in ein Asylantenheim. Höchstselten sieht der Richter seine Klientel zweimal!

Meine Meinung zur Steuer: Wer wirklich glaubt es wird sich was bessern, ja der glaubt auch an den Klapperstorch (Mehrwertsteuererhöhung, PKW Maut)
Besser, und hier lehne ich mich an Hernn Gsell an, wäre die Einkommensteuern abzuschaffen und im Gegenzug einen Prozentsatz
seines Einkommens direkt in Unternehmen seiner Wahl zu investieren (müssen). So wird der Staat und damit ein erheblicher "Unkostenfaktor"
geschnitten und die leidige Kapitalsuche für Unternehmen wird minimiert.
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loooser
User gebannt


Anmeldungsdatum: 07.10.2003
Beiträge: 2774

BeitragVerfasst am: 12.Jan 2004 17:08    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Wie wäre Z.B eine sogenannte Entschädigungsklausel, bei jedem Urteil und nachgewiesenem Verbrechen, vor allem bei Gewalttaten.

Beispiel: nachgewiesene Vergewaltigung € 750.000,-
Mord pro Opfer ca. € 2.mill
Kindesmord das doppelte.


Also.... ich wünsche mir das lieber nicht. Es wurden schon Leute wegen
erjeblich weniger umgebracht oder vergewaltigt.
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Heinrich Dreier
** Consulter **


Anmeldungsdatum: 28.09.2003
Beiträge: 2921

BeitragVerfasst am: 12.Jan 2004 19:43    Titel: Antworten mit Zitat

@
Krekon
Ich stimme dem zu, und sicher kann noch einiges mit den richtigen Leuten gefeilt werden. Doch um das auch durchzusetzen, muss man erst noch einige andere Schritte unternehmen.

@
Bedey
Bitte sage nicht immer, es wird sich nichts ändern, denn man muss an Änderungen glauben, dann kommen auch Änderungen. Es steht schon in den alten Schriften geschrieben:,, Der Glauben versetzt Berge."
Mal ein Tipp, schreib einfach mal jeden abend deinen Wusch auf, und der geht in Erfüllung.

@
Werner
Ein amerikanscher Profesor hat vor einigen Jahren mal gesagt, dass man alle "Knackis" frei lassen sollte, damit die Gesellschaft mal begreift, was man besser machen sollte, denn auch die "Knackis" sind unsere Gesellschaft.
Doch solange immer alle nach dem Staat rufen, und sich nicht ans eigene Näschen fassen, solange wird sich auch nichts ändern.
Keine Gewalttat ist mit Geld aufzuwiegen, denn die verletzten Seelen sind nicht zu bezahlen, da ist jede Summe zu gering.

@
mimamo
Ich glaube nicht an den Klapperstorch, aber daran, dass sich noch sehr sehr viel verändern lässt, und wird.

Grüße
Heinrich
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Schwabenpower
* Consulter *


Anmeldungsdatum: 24.12.2002
Beiträge: 1378
Wohnort: im wilden Süden

BeitragVerfasst am: 13.Jan 2004 0:08    Titel: @ alle Antworten mit Zitat

Solar regt sich über die diskutierte Diätenerhöhung auf. Ich sag mal ganz provokativ: Die Jungs und Mädels bekommen viel zu wenig, aber zu viele von denen bekommen was.

Was ich meine. Unser Bundestag besteht aus knapp 600 Parlamentariern.
So ein Abgeordneter verdient so um die 6.000 Euro netto mit der steuerfreien Pauschale, wenn er ein bischen sparsam mit seinen Kosten umgeht. Was Ihr nicht vergessen dürft: Zeitlicher Aufwand pro Woche 80 Stunden und mehr!!! (wirklich, ich kenne zwei MdBs persönlich und weiß, was da abgeht!).

Jetzt zum eigentlichen Problem: Unser Parlament besteht zur Hälfte aus Beamten, Lehrern etc. Die sind deutlich überrepräsentiert und für die ist das ein sozialer und finanzieller Aufstieg. Woran krankt es aber bei uns:
An leuten, die bewiesen haben, daß Sie was können, also z.B. TOP-Unternehmer, TOP-Anwälte,TOP-Steuerberater etc.

Also werden wir das Dilemma nur folgendermaßen in den Griff bekommen: Gebt jedem Mandatsträger das doppelte der bisherigen Summe, und halbiert die Zahl der MdBs. Dann wird es auch für wirklich gute Leute interessant, in den Bundestag zu gehen. Aber z.B. ein guter Anwalt verdient in seiner Heimatstadt mit weniger Streß und in seinem heimatlichen Gefilden (also mit Kontakt zur Familie etc) das gleiche wie derzeit ein MdB, wieso sollte ihn das also interessieren. Oder mal eine andere Zahl dazu: Chef von Daimler-Chrysler AG läuft nicht unter 2 Mio im Jahr heim, der Chef der "Deutschland AG", der sich dazuhin jeden Tag durch die Medien ziehen lassen darf, grad mal ein Zehntel! Hier liegt meiner Meinung nach der viel bessere Ansatz zur Lösung mancher Probleme in unserem Land....
_________________
Auf Regen folgt Sonne!
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loooser
User gebannt


Anmeldungsdatum: 07.10.2003
Beiträge: 2774

BeitragVerfasst am: 13.Jan 2004 5:59    Titel: Antworten mit Zitat

Das ist das Dilemma, irgendwo hatte ich mal ähnliches gepostet. Manager an die Macht. Funktionierendes Fachmanagement gibt es bereits in einigen Kommunen. Ergebnis - Schuldenlast gleich null. Nur unser Wahlsystem verhindert die Nonmierung von Hochkarätigen, die ja auch schon dämlich wären, für diesen vergleichbaren Hungerlohn Fron(t)arbeit zu leisten.
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solar
Pathfinder


Anmeldungsdatum: 03.10.2003
Beiträge: 286
Wohnort: Deutschland

BeitragVerfasst am: 14.Jan 2004 14:54    Titel: nicht aufgeregt Antworten mit Zitat

Hallo @ Schwabenpower, aufgeregt habe ich mich nicht über diese Diätenerhöhung, lediglich einen Artikel mit Quellangabe reingesetzt und meine pers. Meinung kurz angerissen. ( Dann nur den Denkansatz von @Krekon etwas ausgeweitet, mehr nicht)
Aber mittlerweile nimmt sich ja sogar unser Herr Bundeskanzler, dieser Sache an. Ist doch O.K. egal wie und was, es ist auf jeden Fall schon mal gut, dass es zur Sprache gekommen ist und auch dort im Bundestag Stimmen laut werden die das so nicht O.K. finden.

Zu der Meinung, dass uns hoch bezahlte Mannager regieren sollten mal eine Frage, tun die das nicht sowieso schon???
Dieses Marionettenkabinett ist doch eigentlich überflüssig.
Es sind doch zu ca 80% Lehrer und Oberlehrer und sonstige.
Nicht halbieren, sondern 75%von denen gehörten dort weg.
Ebenso auf der Länderebene und in der Kommunalpolitik.
Wie @ Bedey geschrieben hat, gibt es dort schon andere, besser
funktionierende Beispiele.

Auch sind meiner Meinung nach min. 75 % der Mitarbeiter der Arbeitsämter total überflüssig.
(Könnte man auf alle möglichen Bereiche ausdehnen, Rentenversicherung usw.usw.)
Aber noch etwas, die Leistungen der Herren Manager, werden nicht automatisch besser, wenn die das doppelte verdienen bzw. bekommen.

Hier steigt nicht die Leistung der Tätigkeit, im Verhältniss zum erhaltenen Geld.
Oder irre ich mich da?? Wie sonst ist es zu erklären, dass jede 2 zumindest Mittelständische Firma am Rande der Existenz ist?

Wer hat, oder macht dort wo Fehler??
Die Prognose der "Experten" sagt aus, bei Firmenpleiten zu 80% Fehler im Management.
Ab einer gewissen Summe Geldes, sehen die nicht mehr die Interessen einer Firma, mit den danach geschalteten Mitarbeitern etc., sondern erliegen, wie viele andere auch, der Sucht nach Macht und noch mehr Geld, solange es denn geht.
Sie selbst @ Schwabenpower, haben mal in einem Artikel geschrieben, dass sie auch erkannt haben, dass es manchmal wichtiger und besser ist, sich um die Familie zu kümmern, als immer noch mehr zu wollen.
Der Ansatz war sehr gut.
Die zukünftigen, erfolgreichen Unternehmenstrukturen, werden nicht mehr die gleichen sein wie vor 10-20 Jahren.
Diese Mechanismen haben sich überlebt, haben sich selbst ins Abseits gestellt.
Es sollten neue, andere Denkstrukturen aufgebaut werden,welche z.B. den Menschen als Human Capital erkennen, nicht Maschinen, Gebäude, Inventar etc.
Erst wenn sich der Mensch, wieder dessen bewusst wird, was er ist und was er kann und lernt selbstverantwortlich zu denken und zu handeln, erst dann, wird sich auch die politische Landschaft verändern lassen.

schönen Tag noch
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tifinaa
* Consulter *


Anmeldungsdatum: 19.11.2003
Beiträge: 1177

BeitragVerfasst am: 15.Jan 2004 12:15    Titel: Diäten Antworten mit Zitat

und weiter gehts - auch andere haben erkannt : unsere Politiker
sind unterbezahlt und wenig populär.

gefunden im " Tagesspiegel ":

"Ich bin ein Politiker! Wählt mich hier rein!
Die Produzenten von „Big Brother“ planen eine Castingshow mit Abgeordneten

Bundeskanzler Gerhard Schröder hat 2004 zum Jahr der Innovation ausgerufen, aber ob er damit auch die Idee der Fernseh-Produktionsfirma Endemol gemeint hat? Nur wenige Tage nach dem Start der Reality-Sendung „Ich bin ein Star! Holt mich hier raus“! plant Endemol den Schritt in die Politik. Nach dem Muster von Castingshows wie „Popstars“ oder „Deutschland sucht den Superstar“ sollen nun Politiker um die Gunst des Publikums werben. Endemol-Geschäftsführer Borris Brandt bestätigte dem Tagesspiegel: „Ja, diese Pläne gibt es – und ein deutliches Senderinteresse.“

Brandt, dessen Firma auch die Sendung „Big Brother“ erfunden hat, wollte über konkrete Inhalte noch nichts sagen, bestätigte aber, dass Endemol mit mehreren Politikern aus allen Parteien im Gespräch sei. "



MfG
Ronald
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krekon
Pathfinder


Anmeldungsdatum: 06.10.2003
Beiträge: 366
Wohnort: Zentralbayern

BeitragVerfasst am: 15.Jan 2004 19:00    Titel: Erst wenn sich der Mensch Antworten mit Zitat

, wieder dessen bewusst wird, was er ist und was er kann und lernt selbstverantwortlich zu denken und zu handeln, erst dann, wird sich auch die politische Landschaft verändern lassen. So die Worte von SOLAR.

Ja wie soll sich der Mensch wieder "bewusst werden" wie soll er "lernen selbstverantwortlich zu denken" und dann auch noch zu handeln ?

Handeln braucht ja der Mensch bei uns in Westeuropa nicht, es geht dem Menschen in D eh viel zu gut (nur keine Besitzstände aufgeben). Es handelt j afür Ihn die Gewerksachft, dasa Arbeitsamt, der Staat usw.

"lernen selbstverantwortlich zu denken" wo kommen wir denn da hin etwas zu lernen, wir haben das immer so gemacht, machen wir auch weiterhin so. Und wieso lernen, nennt mir einen Grund warum man lernen soll ? Ist ja alles da, und abgesichert sogra der Arbeitsplatz, wenn nicht der so zumindest das Einkommen.

"Bewusst werden" bei dem Freizeitstress, angefangen vom Fernsehen, bis hin zu allen möglichen "Muß`" (wie lautet die Mehrzahl?). Verganges Jahr sind wieder um einige Minuten mehr Zeit vor der Flimmerkiste verbracht (durchschnittlich 239 minuten pro Bundesbürger pro Tag) worden.
Wie kann man/frau sich da bewusst werden?

Das System krankt und ändert sich schleichend , aber erst nachdem es weh tut, erst danach ändert es sich zum positiven.
Nachdem es bereits Leute vor 10 Jahren beschrieben haben, was alles faul ist (Abzockerstaat Deutschland) hat sich die Sache erst noch einmal verschlechtert. Und es wird so wietergehen, da helfen auch keine noch so hohen Steuern, oder andere Abgaben. Erst wenn sich der Moloch nicht mehr ernähren kann bricht er zusammen und wird krank. Erst dann wird es sich zum Guten ändern. Aber mindestens 10 Jahre wird man dazu noch Geduld brauchen, oder noch länger ?
Warten wirs ab, es gibt dann viel zu tun. Aber nur für die die was tun wollen, wenn die bis dahin noch in D sind.

Und dass sich dann noch Personen in Fernsehshows als Politker vorstellen wollen. Gut vorstellbar ist es. Es ist die leichteste Art, sich schnell eine RUDUMVERSORGUNG zu verschaffen.

Wie blöde sollen wir uns als Wähler/Nichtwähler noch verhalten?

Wie immer wieder gesagt: Jedes Volk hat die Regierung die es verdient.
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Anmeldungsdatum: 03.10.2003
Beiträge: 286
Wohnort: Deutschland

BeitragVerfasst am: 15.Jan 2004 20:24    Titel: noch mehr Antworten mit Zitat

@ Krekon,
Um den Gedanken mal weiter zu führen, ich sehe es nicht so pessimistisch,
sondern eher als Chance, diese schleichende Veränderung.
Frage kann doch nur sein, wer läßt das zu,wer macht da mit??
Es bedarf einer größeren Anstrengung, sich gegen den Trend durchzusetzen, als da mitzumachen.
Vor allem aber sollte man den Glauben, an das machbare, realisierbare nicht verlieren.
Der Kraft des eigenen Denkens vertrauen und vor allem, sich trauen etwas anderes zu tun, anders als bisher.

Es gibt eine evtll. in Miniform angesiedelte Keimzelle, für positive Veränderungen.
Wenn die Zeit dafür reif ist, werde ich da gerne näher drauf eingehen.

(Damit meine ich nicht dieses Forum hier, wobei sich auch hier, bestimmte Leute bewegen, die die Kraft, den Mut und das Wissen haben, um etwas ändern zu können.)
Diese meiner Meinung nach, einzigartige Möglichkeit, dieses Forums und der darin versammelten Kompetenz, sollte uns doch eigentlich ein positiveres Bild von unser Zukunft, zumindest erahnen lassen.

Grüße nach Bayern (Zentrale?.g)
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Heinrich Dreier
** Consulter **


Anmeldungsdatum: 28.09.2003
Beiträge: 2921

BeitragVerfasst am: 16.Jan 2004 5:30    Titel: Antworten mit Zitat

Geht nicht gibt es nicht.
Es hilft auch nicht immer nur zu sagen, wie schlecht doch alles schon ist, sondern es ist möglich, dass sich was verändern lässt.
Doch es gibt keine Möglichkeit, solange die Manager nur vom Studium kommen, und nicht an der Basis im Betrieb gearbeitet haben.
Wenn ein Mangager nicht weiß, wie dann der Arbeiter, oder die Putzfrau im Betrieb denkt, wie will der Manager denn auf die Bedürfnisse seiner Mitarbeiter eingehen?
Was machen eigendlich die Gewerkschaften? Woszu sind die denn gut? Haben die eigendlich noch den realen Bezug zur Basis?Ich glaube es nicht, denn dann würde schon lange einiges anderes aussehen.
Warum haben die Gewerkschaften nicht daran gearbeitet, dass die Weiterbildung, und speziell die Erwachsenenbildung ein Thema wurde. Nicht die 40 Stundenwoche abschaffen war der richtige Weg, sondern man hätte hergehen sollen, und 40 Stunden lassen sollen, und die Realarbeitszeit gekürzt.
Ein Arbeitsmodell, was ich in meinen zukünftigen Betrieben machen werde, ist es,35 Stunde ist Arbeitszeit, und 5 Stunde die Woche ist Weiterbildung, die auch noch bezahlt wird.
Das auf 3 Jahre für Jeden, der mit mir arbeiten will, und wird. Wer nicht lernen will, und die Weiterbildung nicht nutzen will, der muss sich bei mir erst gar nicht melden, denn ich kann nur Menschen gebrauchen, die begriffen haben, dass jeder von uns noch eine Menge lernen kann, und sollte.
Weiterbildung für alle, auch für die Herren Manager, denn auch bei den Managern fehlt für viele Zusammenhänge im Betrieb einfach der Durchblick.
Warum haben denn so viele Betriebe Externe Berater?Weil die Manager nicht durchblicken, und somit die Verantwortung auch locker auf andere abwälzen können.
So eine Schwachsinn, denn in jedem Betrieb sind Mitarbeiter, die wissen sehr viel besser, wie Innerbetrieblich Verbesserungen gemacht werden könnten, und wie die Leistungssteigerung locker über 30% erreicht werden können. Doch die meisten Beratungsfirmen unterhalten sich leider nur mit den Managern und dem Vorstand, aber nicht mit dem "Fußvolk", denn man hat ja studiert, und glaubt dadurch auch noch was "besseres" zu sein.
Geht nicht, gibt es nicht für mich.
Da werden Beraterverträge für Millionen abgeschlossen, und dabei ist die Lösung für alle Probleme sehr viel günstiger und effizienter zu bekommen.
Wie hat mir mal ein Bänker gesagt:,, Was nicht kostet, das ist auch nichts." Nur weil ich Seminare zum testen kostenfrei angeboten hatte.
Es ist aber leider in ganz Europa so, das alle davon sprechen, dass was getan werden muss, aber keiner sich an seine Nase fasst, und sagt:,, Was habe ich zu tun, wie kann ich was verbessern, welche Fehler könnte ich abstellen?
Leider ist es so, dass der Prozeß der "Bewustwerdung" nur sehr sehr langsam geht, noch. Dabei gibt einen sehr sehr effizienten Weg, und da geht es sehr viel schneller, denn Jeder muss sich nur an seine eigene Nase fassen.

Jedes kranke System kann gesunden, wenn die Verantwortlichen es nur erlich wollen, und zur rechten Zeit, das richtige tun.

Hier bei gomopa sind genug Leute, die was bewegen können, wenn Sie es nur wollen. Also wer wirklich was verändern will, und wissen will, wie man eine Veränderung auch ohne Krieg und ohne Pleitewellen hinbekommt, der darf mich gerne mal besuchen kommen, oder mich nach Deutschland einladen, doch lernbereit sollte man dann schon sein.
Grüße
Heinrich
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Konrad
Newbie


Anmeldungsdatum: 22.10.2003
Beiträge: 5
Wohnort: Mitten in Bayern

BeitragVerfasst am: 16.Jan 2004 12:38    Titel: Antworten mit Zitat

@solar
"Zentralbayern" soll nicht heissen die Zentrale Bayerns, sondern
Mitten in/aus Bayern. So vermessen bin ich nicht.

Ja jeder kann sich weiterbilden, aber nur die wenigsten wollen.
Warum sollten sie auch, es gibt ja keinen Grund dafür.
Lernen und das Umsetzen dazu heisst, etwas verändern, etwas verändern heisst von lieben Gewohnheiten Abschied nehmen.
Und das wollen nur die wenigsten. Aber diese Wenigsten sollten sich hüten dafür den "nichtwollenden" die Seeligmachung zu versprechen.

Ich für mich habe es aufgegeben, die Welt "verbessern" zu wollen.
Ich muss mich in der Welt, soo wie diese ist, bewegen. Und wenn ich dieses akzeptiere, dann kann und werde ich, meinen Teil zu der mir möglichen Veränderung beitragen.
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Trader
Insider


Anmeldungsdatum: 28.10.2003
Beiträge: 931
Wohnort: Weesen

BeitragVerfasst am: 16.Jan 2004 13:14    Titel: Antworten mit Zitat

@H.Dreier

Jammern und heulen für die Besitzstandswahrung nutzt wenig, ganz genau.

Abgesehen von ständiger Weiterbildung wäre es wohl sinnvoll wenn die manchmal etwas gar hochnäsigen Manager auch zu sog. niederer Arbeit verpflichtet würden. Wie will ein guter Manager wissen was abgeht, wenn er nie eine Toilette geputzt hat oder wenigstens seinen Arbeitsplatz regelmässig selber reinigt?

Jeder Arbeiter ist dazu verpflichtet seinenArbeitsplatz in Ordnung zu halten. Weshalb lässt ein Manager den seinen von anderen putzen? Das lässt meines Erachtens nur auf ein ziemlich distanziertes Verhältnis zu seiner Arbeit schliessen - somit auch kein optimales Arbeitsresultat (ausser kräftig Knete scheffeln).

Etwas mehr Bescheidenheit und Arbeitsethos würde vielen gut anstehen.

Mit optimistischen Grüssen
Trader
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Heinrich Dreier
** Consulter **


Anmeldungsdatum: 28.09.2003
Beiträge: 2921

BeitragVerfasst am: 17.Jan 2004 6:13    Titel: Antworten mit Zitat

@

Erfolg und Geld haben noch niemals den Carakter verdorben, aber ich konnte vor vielen Jahren mal feststellen, das Geld den Carakter offen legt.
Wenn ich für mich etwas aufgebe, was ich verbessern oder verändern will, dann habe ich verloren. Ich für mich kann wohl mal Ruhepausen einlegen, um bestimmte Dinge in aller Ruhe zu überdenken, aber ich gebe nicht auf, denn dann habe ich verloren. Doch ich bin nicht geboren, um zu verlieren , sondern um zu gewinnen.
Für mich sind sowieso alle Menschen geboren, um reich und glücklich zu leben, und nicht um arm und unglücklich zu sein.Armut macht krank und abhängig, und Reichtum gibt die unabhängigkeit, um sich gesund zu entwickeln. Leider wissen das auch noch viele Reiche nicht.
Es gibt ja auch genug "Vereine"die ihren Mitgliedern erklären, dass nur die Armut glücklich und selig macht. Doch ich habe für mich feststellen können, ohne Moos nichts los, und mit Geld, bewegt man die Welt.
Doch Geld sollte niemals nur zum "Selbstzweck" sein, denn da müssen noch so einige Aspiranten auf unserem Planeten sich wirklich mal gedanken machen, wie denn Geld besser, und für alle, die auch schaffen mehr bringt.
Fleiß muss sich nur wieder lohnen, und schon macht das Arbeiten wieder spaß.
Es ist doch schon einige Jahre zu beobachten, das viel Manager einfach abgehoben sind, und die Bodenhaftung verloren haben, und darum ist es auch mal für die Verantwortlichen wichtig, sich gedanken zu machen, wie man solche "Abgehobenen" wieder herunterholt. Das ist gar nicht so schwer, man sollte mir diese "Abgehobenen" mal an die Hand geben, und die würden schon ganz schnell lernen.
Grüße
Heinrich
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Horst2
Newbie


Anmeldungsdatum: 28.11.2003
Beiträge: 44

BeitragVerfasst am: 17.Jan 2004 7:17    Titel: Antworten mit Zitat

Heinrich Dreier hat folgendes geschrieben::
Erfolg und Geld haben noch niemals den Carakter verdorben, ......Für mich sind sowieso alle Menschen geboren, um reich und glücklich zu leben,...


Naja, Heinrich,

deine Worte seien in GOTTES Ohren!

Allerdings haben da sehr kluge Leute - schon längst - was ganz Anderes
gefunden. Geld=MACHT, und die korrumpiert; absolute Macht korrumpiert absolut. Steht z.B. im SPIEGEL aus ?/2003.
Daneben fragt sich, was "Erfolg" ist. Aber lassen wir das. Die Philosophen sind hier niicht.

Dein zweites statement sei ebenso in GOTTES Ohren!
Ich hoffe - und will dir von Herzen wünschen - , daß dies für Dich zutrifft

Gruß, Horst
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Heinrich Dreier
** Consulter **


Anmeldungsdatum: 28.09.2003
Beiträge: 2921

BeitragVerfasst am: 17.Jan 2004 18:01    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Horst 2

Sicher haben schon kluge Köpfe festgestellt, das Geld= Macht ist. Doch auch das ist nicht so tragisch, aber die Macht , die man mit Geld erreichen kann, sollte man nicht mißbrauchen. Leider ist in der heutigen Zeit der Mißbrauch einfach zu groß. Wenn es deine Zeit erlaubt, so erkundige Dich mal über mich, denn dann stellste schon fest, wer ich bin, und was ich so treibe. Wobei ich nicht umbedingt Gottes Ohr treffen muss, sondern die Ohren der Erdenbürger, würde ich schon gern erreichen. Wer hören will, der höre.
Grüße
Heinrich
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tifinaa
* Consulter *


Anmeldungsdatum: 19.11.2003
Beiträge: 1177

BeitragVerfasst am: 17.Jan 2004 20:26    Titel: Antworten mit Zitat

@Horst2,
es nützt nichts etwas in Gottes Ohr zu flüstern.
Gott ist taub und blind.

Die Menschen müssen zum sehen und zuhören gebracht werden,
den auch Wissen ist Macht, sicher eine grössere als Geld.

---Bevor mich jetzt jemand wegen Gotteslästerung steinigt soll
er mir folgende Frage beantworten:
Wieso hat Gott Auschwitz zugelassen? ------

MfG
Ronald
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