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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 6286
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Verfasst am: 19.Apr 2007 14:35 Titel: Expertentagung in Vaduz: Kriminelle Vermögenswerte |
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Über Einladung des Ressorts Justiz trafen sich am 19. April 2007 in Vaduz 60 Experten aus der Schweiz, Österreich, den Vereinigten Staaten, dem Vereinigten Königreich, Luxemburg, Dänemark, Bulgarien, Jersey, Lettland, Israel, Südafrika, den Philippinen, Hongkong, Bulgarien, der Türkei und Liechtenstein zu einem Erfahrungsaustausch über die internationale Zusammenarbeit in so genannten Verfallsverfahren.
Die Veranstaltung in Vaduz wurde von Regierungschef-Stellvertreter Klaus Tschütscher eröffnet und ist Teil einer vom 17. bis 20. April in Davos vom Justizministerium der Vereinigten Staaten unter Mithilfe des Schweizerischen Bundesamtes für Justiz organisierten Konferenz.
Neben der unmittelbaren Verfolgung international operierender Wirtschaftskrimineller, kommt der Auffindung, Sicherung und dem Verfall der Gewinne aus diesen Straftaten immer grössere Bedeutung zu. Europarat, EU, UNO, OECD und andere Organisationen haben zu diesem Thema zahlreiche Initiativen gesetzt.
So enthalten alle modernen Konventionen über die Bekämpfung der Korruption, des Betäubungsmittelhandels oder der organisierten Kriminalität Bestimmungen über die Sperre, den Verfall und die Rückführung inkriminierter Gelder.
Der internationalen Zusammenarbeit auf Ebene der FIU's, der Polizei und vor allem der Justizbehörden kommt dabei eine immer grössere Bedeutung zu.
Inkriminierte Gelder werden in aller Regel vom Täter ins Ausland gebracht und dort gewaschen. Viele der an der Konferenz anwesenden Experten haben in den vergangenen Jahren erfolgreich aus strafbaren Handlungen stammende Gelder beschlagnahmt und durch Gerichte für verfallen erklären lassen.
Die Konferenz soll den Experten eine Plattform für einen Erfahrungsaustausch über die dabei gewonnenen Erfahrungen aber auch über die aufgetretenen Probleme bieten. Die gegenseitige Kenntnis der jeweiligen Rechtssysteme ist für eine erfolgreiche Zusammenarbeit unabdingbar.
Vortragende aus der Schweiz, Dänemark, der Isle of Man, Israel, Südafrika, Hongkong, der Türkei, den Vereinigten Staaten und Liechtenstein haben die jeweiligen Rechtsnormen erklärt und sind auf ihre Erfahrungen bei der Bearbeitung grosser Fälle eingegangen.
In den Eröffnungsreden betonten Botschaftsrätin Carol Urban, stellvertretende Leiterin der Botschaft der USA in Bern, Rudolph Wyss, Vizedirektor des Bundesamtes für Justiz in Bern und der Leitende Staatsanwalt Robert Wallner die Wichtigkeit einer effizienten Zusammenarbeit und die Notwendigkeit, die jeweiligen Verfahrensvorschriften und die Möglichkeiten zur Kooperation zu kennen.
Quelle: Presse- und Informationsamt des Fürstentums Liechtenstein |
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Goldfisch5 Specialist
Anmeldungsdatum: 08.12.2005 Beiträge: 110
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Verfasst am: 3.Mai 2007 1:05 Titel: |
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Nun immerhin: der internationale "Kampf gegen den Terror" hat den Bürger gläsern gemacht. Terrorgelder wurden zwar auch gefunden (immerhin 0,7 % der gefundenen Gesamtsummen), der Rest entfällt weitgehend auf steuersparende Mitbürgerinen und Mitbürger. Verständlich, geht von diesen doch die Gefahr aus, dass Vater Staat nicht genug Geld für die Steuerfahndung und die technische Optimierung des gläsernen Bürgers zur Verfügung hat!
Wieso überwiegend "nur" von Steuersparern, und nicht von organisierten Kriminellen? Weil es bereits seit Jahren eine Bargeldbeschränkung gibt, und zwar überall in den Alpen. Bargeld wird genommen (in vernünftigen Summen, keine Mio's), gern auch zwei oder dreimal. Beim vierten Mal wird sicher eine sehr eindringliche Rückfrage vom Banker kommen. Und wenn nicht? Dann kriegt er sie von der Revision, zusammen mit seinem pink-slip. So nennt sich das fristlose Kündigungsschreiben nebst Eintrag in die Datenbank, das die Wiedereinstellung andernorts verhindert! |
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hostaria Specialist
Anmeldungsdatum: 17.01.2006 Beiträge: 230
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Verfasst am: 3.Mai 2007 10:38 Titel: |
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@Goldfisch5
| Zitat: |
| …pink-slip. So nennt sich das fristlose Kündigungsschreiben nebst Eintrag in die Datenbank, das die Wiedereinstellung andernorts verhindert! |
Ach, so weit ist es schon. Jetzt verstehe ich die bildungslosen Schnüffelfragen mancher Schalterbeamten von einer anderen Seite. Auch diese sind ihrerseits schon so massiv unter Druck gesetzt.
Wer die Storys, dass alles unter der Obhut der Terrorbekämpfung u. Steuergerechtigkeit geschieht glaubt, möge weiterhin den Schlaf der „Gerechten“ dösen. |
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