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Ingmar Peitl Newbie
Anmeldungsdatum: 25.03.2004 Beiträge: 17 Wohnort: Raum Hartberg, Oststeiermark
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Verfasst am: 23.Okt 2004 4:00 Titel: Freie Wahlen in den USA? |
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| Konsumiert man unsere mitteleuropäische Medien, scheint - so ich es richtig sehe - seit den letzten US-Präsidentschafts-Wahlen, in denen Bush auf gerichtlichem Weg als Sieger hervorging, die Frage im Raum zu stehen: Wie demokratisch sind die USA wirklich, wie geht es bei ihren Wahlen zu, wird - um es hart auszusprechen - geschoben? Da ich diesbezüglich kein Experte bin, würde mich interessieren: Was sagt Ihr dazu? Was haben wir von den kommenden Wahlen zu erwarten? Ingmar |
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Taeaen User gebannt
Anmeldungsdatum: 10.08.2003 Beiträge: 1940 Wohnort: Aachen
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Verfasst am: 23.Okt 2004 6:58 Titel: Und bei uns ? |
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Gegenfrage: Wie demokratisch sind Wahlen in Deutschland ? Gerade hier in D zeigt sich doch, dass selbst das blödeste Volk irgendwann die Schnauze voll hat und das damit zum Ausdruck bringt, dass die Wahlbenachrichtigungen gleich in die Ablage P wandern und man Sonntags lieber ins Grüne fährt statt zu wählen.
Damit verändert man zwar nichts, gibt aber deutlich zu verstehen, was man von unserem System, seinen Regierenden und allen anderen Beteiligten hält.
In USA stellt sich die Situation etwas anders dar. Die beiden bedeutenden Lager Demokraten / Republikaner halten sich in etwa das Gleichgewicht und ein Wechsel erfolgt in der Regel dann, wenn die propagierten Fähigkeiten der jeweiligen Gruppe am meisten gefragt ist oder das Volk die Schnauze von einem langjährigen Amtsinhaber gestrichen voll hat.
Wird z.B. "die starke Hand" verlangt, weil man die USA wieder deutlich als "Chef" der Welt etabliert sehen will, wird man sicherlich einen Republikaner vorziehen.
Geht es darum, dem Volk in Form von sozialen Errungenschaften etwas Gutes zu tun, haben die Demokraten gute Aussichten. Gut, das ist jetzt stark verallgemeinert, da die Präsidentschaftswahl immer auch eine Personenwahl ist und selbst der dümmste Dödel ein gewisses Charisma an den Tag legen muss, wenn er gewählt werden möchte.
Um aber auf Ihre Eingangsfrage zurück zu kommen: In einem Land, wo 1% der Bevölkerung im Knast sitzt, wo Bürger bespitzelt und überwacht werden wie nirgendwo sonst auf der Welt, wo jeder Jeck mit einer Knarre rumläuft - die zu eifrige Benutzung einer solchen jedoch schnell auf dem elektrischen Stuhl oder unter der Giftspritze endet, in einem solchen Land halte ich prinzipiell alles für möglich, nur keine demokratischen Wahlen !
Freundliche Grüsse
Taeaen - kein USA-Freund |
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jonathan33 Pathfinder
Anmeldungsdatum: 12.02.2004 Beiträge: 269
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Verfasst am: 23.Okt 2004 9:29 Titel: |
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... so demokratisch, dass man bei Interesse einfach zweimal wählen geht.
Siehe hierzu:
Shortnews-Stern
Schmunzelnde Grüße
kleiner Tipp, am 01.11.04, gibt es die Erstaustrahlung von Fahrenheit 09/11 um 20:15 in Pro7 |
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Goodman *** Consulter ***
Anmeldungsdatum: 16.01.2002 Beiträge: 5416
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Verfasst am: 23.Okt 2004 9:58 Titel: |
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Hallo!
Zu Kirche und Politik, da sollte ein Moderator nicht Stellung beziehen. Hat mir mal jemand beigebracht, den ich an dieser Stelle besonders herzlich grüße!
Aber - und zum Thema - wie demokratisch sind die USA? Wer kann das beantworten? Demokratisch kommt von Demokratie. Wo gibt es heute noch eine Demokratie (im eigentlichen Sinne)?
Es gibt Interessenverbände und daraus resultierende Zweckkoalitionen, die von Zeit zu Zeit wechseln. Diese haben mächtige "Führer" und das, was Otto Normal zu denken hat, dass wird ihm durch Hilfsmittel der "Führer" (Presse, Fernsehen) vorgekaut und zwar solange - bis er es glaubt ...
Das glauben Sie nicht? Ich ja!  |
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Taeaen User gebannt
Anmeldungsdatum: 10.08.2003 Beiträge: 1940 Wohnort: Aachen
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Verfasst am: 23.Okt 2004 10:17 Titel: That´s it |
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@ Klaus
Genau so habe ich das gemeint - Danke für die ergänzende Ausführung, die es wohl deutlicher ausdrückt, als ich es getan habe !
Liebe Grüsse
Taeaen |
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Browser .
Anmeldungsdatum: 17.11.2003 Beiträge: 2016
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Verfasst am: 23.Okt 2004 13:35 Titel: |
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Eine Demokratie im eigentlichen Sine des Wortes gibt es wirklich nicht. Was auch nicht unbedingt wünschenswert wäre, betrachtet man sich den üblichen Wähler und dessen persönliche, charakterliche und soziale Situation.
In den USA kommt ein besonderer Umstand hinzu:
Egal, ob Republikaner oder Demokraten; diese Burschen sind alle miteinander verbunden und zwar einmal durch die Herkunft, den ererbten und erweiterten Reichtum und nicht zuletzt aufgrund der studentischen universitären Vebindungen/Verflechtungen. Größtenteils resultiert die gesamte politische Führungsriege in den USA aus diesem Umkreis, wobei Außenseiter kaum Chancen haben, eine Spitzenposition zu erklimmen.
Bush kommt aus einem solchen Dunstkreis, und der Kanditat Kerry hat in den entsprechenden Kreis eingeheiratet. Das ist eine der wenigen Möglichkeiten, über einen Seiteneinstieg in diesen Kreisen aufgenommen zu werden. Arnold Schwarzenegger hat dies ja auch mit Erfolg praktiziert.
Mit den besten Grüßen, Browser |
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bhp47 Specialist
Anmeldungsdatum: 14.01.2004 Beiträge: 139 Wohnort: Österreich
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Verfasst am: 23.Okt 2004 13:38 Titel: leben wir in demokratie??? |
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daß die macht vom volk ausgehen soll, ist leider schon lange ad
absurdum geführt. sowohl in amerika als auch bei uns geht die macht
von den mächtigen aus. es wäre wohl angebracht, daß wir vom leben
in einer demokratur sprechen.
cave canem
bhp47 |
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