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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 5908
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Verfasst am: 9.Jan 2007 11:29 Titel: Für 6,7 Millionen Pkw werden viele Innenstädte zur Tabuzone |
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Etwa 6,7 Millionen Pkw dürfen von Ende 2007 an in viele Innenstädte nicht mehr fahren, allein in München sind mindestens 800.000 Autos betroffen. Ab Februar kommt die verpflichtende Umweltplakette.
Von diesen Fahrverboten werden laut ADAC nach heutigem Stand 6,7 Millionen Pkw betroffen sein. Neben den etwa 1,1 Millionen Dieselfahrzeugen dürfen dann künftig auch 5,6 Millionen Benziner nicht mehr in die gesperrten Innenstädte - darunter auch relativ saubere Benziner mit einem geregelten Katalysator der ersten Generation.
Autofahrer können anhand ihrer Fahrzeugpapiere erkennen, in welche Schadstoffgruppe ihr Auto fällt. Danach richtet sich die Farbe der Umweltplakette, die künftig in feinstaubbelasteten Gebieten über Fahrverbote entscheidet.
Vom 1. März an werden Städte so genannte Umweltzonen ausweisen, in denen nur noch Fahrzeuge mit entsprechenden Plaketten fahren dürfen. Auf diese Weise soll die Feinstaubbelastung in den Zonen verringert werden, teilt die Kraftfahrzeug-Überwachungsorganisation freiberuflicher Kfz-Sachverständiger (KÜS) in Losheim am See (Saarland) mit.
Fahrzeuge mit der Abgasnorm Euro 4 und besser fallen in die Schadstoffgruppe 4 und erhalten eine grüne Plakette, erläutert die KÜS. Autos mit der Schadstoffgruppe 3 - Euro 3 - bekommen eine gelbe Plakette. Wer in die Schadstoffgruppe 2 fällt, kann eine rote Plakette am Auto befestigen.
Die Schadstoffgruppe 1 wird nicht gekennzeichnet. Dazu gehören alte Dieselfahrzeuge und Benziner ohne geregelten Katalysator.
Die Plakette wird nach Worten der KÜS voraussichtlich zwischen fünf und zehn Euro kosten und ist unter anderem bei Zulassungsstellen oder Prüfstationen erhältlich.
Wer wissen will, in welche Schadstoffklasse sein Auto fällt, erfährt dies über die Emissionsschlüsselnummern in seinen Fahrzeugpapieren. Diese Schlüsselnummern finden sich laut der KÜS in älteren Fahrzeugscheinen und Fahrzeugbriefen im Feld zu 1 - Fahrzeug- und Aufbauart - an der 5. und 6. Stelle.
Seit dem 1. Oktober 2005 gibt es neue Fahrzeugpapiere. Hier steht die Emissionsschlüsselnummer in der Zulassungsbescheinigung Teil 1 im Feld 14.1.
Bei Pkw mit Benzinmotoren erhalten die Schlüsselnummern 14, 16, 18 bis 70 und 71 bis 74 die grüne Feinstaubplakette. Diesel-Pkw bekommen diese Plakette, wenn sie die Nummer 32, 33, 38, 39, 43, 53 bis 70 und 73 bis 75 haben. Selbstzünder mit der Emissionsschlüsselnummer 25 bis 29, 35, 41 und 71 erhalten die rote Plakette. Gelb gibt es für Fahrzeuge mit der Nummer 30, 31, 36, 37, 42, 44 bis 52 und 72.
Wer keine Plakette am Auto führt, darf künftig nicht mehr in die Umweltzonen fahren. Ausgenommen von diesen Fahrverboten sind unter anderem Mofas und Motorräder, Arbeitsmaschinen, Kranken- und Arztwagen und Kraftfahrzeuge von Personen, die außergewöhnlich schwerbehindert sind. Sie haben in ihrem Schwerbehindertenausweis den Eintrag «aG», «H» oder «Bl», erläutert der TÜV Nord in Hannover.
Quelle:sueddeutsche.de |
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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 5908
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Verfasst am: 23.Feb 2007 10:43 Titel: |
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City-Verbot für alte Stinker
Zehn deutsche Städte haben die Einführung einer sogenannten Umweltzone bereits beschlossen. Acht weitere Städte und Regionen, darunter das gesamte Ruhrgebiet, diskutieren derzeit die konkrete Ausgestaltung ihrer Umweltzonen.
Den Anfang macht Baden-Württemberg. Schon zum 1. Juli wird ganz Stuttgart zur Umweltzone. Zunächst reicht noch die rote Plakette, ab 2012 heißt es dann "frei ab Schadstoffklasse drei" der gelben Plakette. In sechs baden-württembergischen Kleinstädten gelten die gleichen Regeln.
Köln macht die Innenstadt vom Rhein bis an den Grüngürtel sowie rechtsrheinisch die Viertel Deutz und Mülheim ab 2008 zur Umweltzone. Dresden sperrt ab 1. 1. 2008 besonders schmutzige Autos aus der Neustadt aus.
Die bei Weitem größte Umweltzone entsteht jedoch in Berlin für das Gebiet innerhalb des S-Bahn-Rings. "Die Berliner, die Autos mit hohem Schadstoffausstoß fahren, werden ihr Fahrverhalten ändern müssen", kündigte die Berliner Umweltsenatorin Katrin Lompscher (PDS) an. 40 Prozent der Feinstaubbelastung in der Innenstadt würden durch den Straßenverkehr verursacht.
Mit der ersten Stufe der Umweltzone soll Berlin nur noch an 40 bis 50 Tagen die Feinstaubgrenzwerte überschreiten - statt wie bisher an 60. "In Berlin gehen wir von 60.000 betroffenen Pkw und 30.000 Lkw aus", so Lompscher.
Bei insgesamt rund einer Million Fahrzeugen in Berlin sind das nicht besonders viele. Doch ab 2010 dürfte der Kreis der Betroffenen wachsen. Dann dürfen nur noch Autos mit grüner Plakette in die Innenstadt fahren. Der Grund: Ab 2010 gelten in der EU neben den Feinstaubgrenzwerten auch neue Höchstmarken für Stickstoffdioxid. Das stoßen Benziner wie auch Dieselfahrzeuge aus.
Quelle: FTD |
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