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Heinrich Dreier
** Consulter **


Anmeldungsdatum: 28.09.2003
Beiträge: 2921

BeitragVerfasst am: 14.Jan 2004 17:47    Titel: Gefunden im Netz, lesenswert, zum nachdenken Antworten mit Zitat

Verfasser unbekannt:

Das folgende ist eine Konversation mit Mr. Ron Supinski vom
"Public Information Department" von der "San Francisco Federal
Reserve Bank". Dies ist ein Bericht dieser Unterredung:

FRAGENDER - Mr. Supinski, hält mein Land das "Federal Reserve System"?

MR. SUPINSKI - Wir sind eine Dienststelle der Regierung.

FRAGENDER - Dass ist nicht meine Frage. Wird es gehalten durch mein Land ?

MR. SUPINSKI - Es ist eine Dienststelle der Regierung geschafften durch
den Kongreß.

FRAGENDER - Ist die "Federal Reserve eine Unternehmen ?

MR. SUPINSKI - Ja.

FRAGENDER - Hält meine Staatsregierung irgend einen Aktienbestand in der
"Federal Reserve" ?

MR. SUPINSKI - Nein, es wird durch die Mitglieder Banken gehalten.

FRAGENDER - Sind die Mitglieder Banken private Gesellschaften ?

MR. SUPINSKI - Ja.

FRAGENDER - Sind die "Federal Reserve Bank-Noten" gedeckt durch
irgendwas ?

MR. SUPINSKI - Ja, durch das Vermögen der "Federal Reserve" aber,
hauptsächlich durch die Macht des Kongresses eine Steuer auf die
Bürger umzulegen.

FRAGENDER - Sagten Sie, "durch die Macht Steuern zu kassieren", dass
ist es, was "Federal Reserve Noten" deckt ?

MR. SUPINSKI - Ja

FRAGENDER - Was sind die gesamt Vermögen der "Federal Reserve" ?

MR. SUPINSKI - Die "San Francisco Bank" hat $36 Milliarde an Aktiva.

FRAGENDER - Woraus sind diese Aktiva zusammengesetzt ?

MR. SUPINSKI - Gold, der Federal Reserve Bank selbst und Regierungs-
Bürgschaften.

FRAGENDER - Zu welchem Wert hält die Federal Reserve Bank Gold per oz.
in ihren Büchern ?

MR. SUPINSKI - ich habe die Information nicht, aber, die "San Francisco
Bank" hat $1.6 Milliarde in Gold.

FRAGENDER - Wollen Sie damit sagen, die "Federal Reserve Bank" von San
Francisco hat $1.6 Milliarde in Gold, als Bank selbst, und der Saldo
dieses Vermögens sind Regierungs-Sicherheiten ?

MR. SUPINSKI - Ja.

FRAGENDER - Woher erhält die "Federal Reserve" die "Federal Reserve"
Bank-Noten ?

MR. SUPINSKI - Sie sind autorisiert durch das Schatzamt.

FRAGENDER - Wieviel zahlt die "Federal Reserve" für eine $10
"Federal Reserve Note" ?

MR. SUPINSKI - Fünfzig bis siebzig Cents.

FRAGENDER - Wieviel zahlen sie für eine $100.00 "Federal Reserve Note" ?

MR. SUPINSKI - Das selbe - fünfzig bis siebzig Cents.

FRAGENDER - Nur fünfzig Cents im Tausch für $100.00 ist ein gewaltiger
Profit, nicht wahr ?

MR. SUPINSKI - Ja.

FRAGENDER - Entsprechend zum US Schatzamt, zahlt die "Federal Reserve"
$20.60 per $1,000 Nennwert bzw. ein bisschen mehr als zwei Cents für
eine $100.00 Rechnung, ist das so korrekt ?

MR. SUPINSKI - Das ist wohl nahe dem.

FRAGENDER - Benutzt nicht die "Federal Reserve", die "Federal Reserve
Noten", welche jeweils zwei Cents kosten, um US Schuldscheine von der
Regierung zu kaufen ?

MR. SUPINSKI - Ja, aber da ist mehr als dass.

FRAGENDER - Im wesentlichen, ist es dass, was stattfindet ?

MR. SUPINSKI - Ja, im wesentlichen ist dass korrekt.

FRAGENDER - Wie viele "Federal Reserve Noten" sind in Umlauf ?

MR. SUPINSKI - $263 Milliarde, und wir können nur Rechenschaft abgeben
über einen kleinen Prozentsatz.

FRAGENDER - Wohin gingen die "anderen" Scheine ?

MR. SUPINSKI - In den Matratzen der Leute, "beerdigt" und in den
Hintergrund, sowie illegales Drogen Geld.

FRAGENDER - Seit die Schulden zahlbar in "Federal Reserve Noten" sind,
wie können die $4 Billion nationale Schulden mit den total sich in
Zirkulation befindlichen "Federal Reserve Noten" je abgezahlt werden ?

MR. SUPINSKI - Weiss ich nicht.

FRAGENDER - Wenn die Bundes Staatsregierung jede in Umlauf befindliche
"Federal Reserve Note" einsammeln würde; würde es mathematisch möglich
sein, die $4 Billion nationale Schulden zu zahlen ?

MR. SUPINSKI - Nein.

FRAGENDER - Wäre es korrekt, wenn ich sagen würde, dass, für je $1,
Einlage in eine Mitgliederbank, dem zufolge $8, mit genügend Reserve
Politik, wieder ausgeliehen werden können ?

MR. SUPINSKI - Etwa $7.

FRAGENDER - Korrigieren Sie mich wenn ich falsch liege, aber $7 weiterer
Federal Reserve Noten, welche nie in Umlauf gelangten. Aber, im entbehren
von besseren Worten - waren "erschaffen aus dünner Luft" in der Form,
dass Kredite und die zwei Cents je Nennwert nie jemals gezahlt worden
waren. In anderen Worten, die "Federal Reserve Noten" waren nicht in
Realität, physikalisch ausgedruckt, und geschaffen, sondern, schlicht
generiert als ein Buchungs-Eintrag und zu Zins verliehen.
Ist dass Korrekt ?

MR. SUPINSKI - Ja.

FRAGENDER - Ist dass die Ursache dafür, dass da nur $263 Milliarden
"Federal Reserve Noten" in Umlauf sind ?

MR. SUPINSKI - Dass ist ein Teil des Grundes.

FRAGENDER - Interpretiere ich dass falsch, als das "Federal Reserve"
Gesetz (mit Weihnachten 1913) geschlossen wurde, übertrug es die
Macht, Münzen zu prägen, und somit Geld an unsere Nation auszugeben,
sowie den Umlauf und den Wert zu regulieren, vom Kongress zu einer
PRIVATEN Gesellschaft. Und mein Land ENTLEIHT nun, dass, was unser
eigenes Geld sein sollte, von der "Federal Reserve Bank"
(eine PRIVATE Gesellschaft) ZUZÜGLICH Zinsen. Ist dass korrekt - und die
Schulden können NIE abbezahlt werden - unter dem aktuellen Geldsystem
unseres Landes ?

MR. SUPINSKI - Im Grunde, Ja.

FRAGENDER - Ich "rieche da eine Ratte", Sie nicht ?

MR. SUPINSKI - Sorry, ich kann darauf nicht antworten, ich arbeite hier.

FRAGENDER - Ist die "Federal Reserve" je unabhängig geprüft worden ?

MR. SUPINSKI - Wir sind geprüft.

FRAGENDER - Warum ist da ein aktueller Haus-Beschluß (1486 bezeichnet)
für eine komplette Bücherprüfung zur "Federal Reserve" durch die GAO;
und warum ist die "Federal Reserve" da widerstehend ?

MR. SUPINSKI - Ich weiss nicht.

FRAGENDER - Reguliert die "Federal Reserve" den Wert der "Federal Reserve"
Noten, und die Zinsraten ?

MR. SUPINSKI - Ja.

FRAGENDER - Erklären Sie wie das "Federal Reserve System" verfassungsmäßig
sein kann, wenn doch nur der Kongreß der USA, welcher sich gliedert in den
Senat und das Haus der Repräsentanten, hier die Macht hat (zumindest haben sollte),
unsere Münzen zu prägen, herauszugeben, und den Wert darüber zu regulieren ?
[Article 1 Section 1 and Section 8]
Nirgendwo, in der Verfassung ist dem Kongress die Macht oder Befugnis
gegeben, irgendeine gewährte Macht im bereich der Verfassung zu einem
PRIVATEN Unternehmen zu transferieren - oder doch ?

MR. SUPINSKI - Ich bin kein Experte in Verfassungsrecht. Ich kann Sie zu
unserer Gesetzes-Abteilung verweisen.

FRAGENDER - Ich kann ihnen sagen, ich habe die Staatsverfassung gelesen.
Diese erlaubt es NICHT, dass irgendeine gegebene Macht an eine private
Firma oder Vereinigung gegeben werden kann. Ist es nicht ausdrücklich
festgelegt, dass alle andere Macht, nicht einzelnen gewährt, sondern
dem State und den Staatsbürgern vorbehalten ist ?
Trifft dass zu auf eine privates Unternehmen ?

MR. SUPINSKI - Ich glaube nicht, aber, wir wurden durch die gesetzgebende
Versammlung geschaffen.

FRAGENDER - Würden Sie beipflichten; es ist unser Land und es sollte
UNSER Geld, wie in der Staatsverfassung ausgegeben, sein ?

MR. SUPINSKI - Ich verstehe was Sie sagen wollen.

FRAGENDER - Warum sollten wir, "unser eigenes Geld" von einem PRIVATEN
Konsortium von Bankern (GEGEN ZINSEN) borgen ? War es nicht genau dass,
weswegen "wir" eine Revolution, kreierten, um eine separate souveräne
Nation, mit eigenen Rechten zu werden ?

MR. SUPINSKI - (hat abgelehnt zu antworten).

FRAGENDER - Hat die "Federal Reserve" dies je überhaupt verfassungsmäßig
beim höchsten Gerichtshof geklärt ?

MR. SUPINSKI - Ich glaube da waren Gerichtfälle diesbezüglich.

FRAGENDER - Waren da beim höchsten Gerichtshof Fälle ?

MR. SUPINSKI - Ich denke so, bin aber nicht sicher.

FRAGENDER - Bestätigte der höchste Gerichtshof nicht einstimmig in A.L.A.
(Schechter Poultry Corp. vs. US and Carter vs. Carter Coal Co.)
die körperschaftlich-konstatierende Anordnung als verfassungswidrige
Abordnung von gesetzgebender Macht?
["Die Macht übertragen ist die Macht zu regulieren. Dies ist eine gesetz-
gebende Abordnung in ihrer meist anstößigen Form; für sich ist es nicht
eben eine Abordnung zu einer offiziellen Körperschaft/Gesellschaft/Gruppe,
welche vermutlich desinteressiert das allgemeine, aber interessiert das
private der Personen regelt." Carter vs. Carter Coal Co...]

MR. SUPINSKI - Ich weiss nicht, Ich kann Sie an unsere Gesetzes-Abteilung
verweisen.

FRAGENDER - Ist daß derzeitige Geld-System nicht ein "Karten-Haus" dass
einstürzen MUSS, weil, die Schulden hier mathematisch NIE getilgt werden können ?

MR. SUPINSKI - Es erscheint so. Ich kann ihnen sagen, dass Sie offenbar sehr
gut die Materie durchschauen, und sehr kenntnisreich sind. Dennoch, wir haben
eine Lösung.

FRAGENDER - Was ist die Lösung ?

MR. SUPINSKI - Die Debit Card.

FRAGENDER - Meinen Sie damit den EFT Act (Electronic Funds Transfer)?
Ist es nicht sehr ängstigend, wenn man die Fähigkeiten von Computern
bedenkt? Es wird den Staat und all seine Dienststellen, inclusive der Federal
Reserve solche Informationen wie: Sie waren an der Tankstelle um: 2:30 und
kauften für $10.00 bleifreien Benzin zu $1.41 per Gallone und, anschließend
waren Sie im Lebensmittelladen um 2:58 und kauften Brot, Mittagessen, Fleisch
und Milch für $12.32, und anschließend kauften Sie Arzneimittel in der Apotheke
um 3:30 für $5.62. Mit anderen Worten, sie würden wissen, wann, und wo wir
hingehen, wieviel wir zahlten, wieviel der Großhändler zahlte, und wieviel Profit
er machte. Unter dem EFT-System würden sie wortwörtlich alles von uns wissen.
Ist dass nicht erschreckend ?

MR. SUPINSKI - Ja, es verwundert schon.

FRAGENDER - Ich rieche da eine GIGANTISCHE RATTE welche unsere Staatsverfassung
da wohl übertölpelt hat. Zahlen wir nicht einen Tribut/Zoll, in der Form von
Einkommenssteuern, an ein privates Konsortium von Bänkern ?

MR. SUPINSKI - Ich kann es nicht einen Tribut nennen, es sind Zinsen.

FRAGENDER - Haben nicht alle gewählten Beamten einen Amtseid geleistet,
die Verfassung sowohl vor ausländischen, wie inländischen Feinden, zu
beschützen und zu verteidigen? Ist die Federal Reserve so gesehen, nicht
ein inländischer Feind?

MR. SUPINSKI - Ich kann dass nicht sagen.

FRAGENDER - Unsere gewählten Beamten und Personen von der Federal Reserve sind
schuldig der eigenen Begünstigung und vernichten damit meine Staatsverfassung
und, dass ist Verrat. Ist nicht die Strafe für Verrat der Tod?

MR. SUPINSKI - Ich glaub schon.

FRAGENDER - Danke schön für die Informationen, und ihre investierte Zeit,
und wenn ich könnte würde ich sagen, Sie sollten die notwendigen Schritte
zum Schutz für sich und ihre Familie einleiten, und all ihr Geld von den
Banken abziehen, bevor das System zusammenstürzt. Ich tue dies.

MR. SUPINSKI - Es schaut nicht gut aus.

FRAGENDER - Möge Gott Barmherzigkeit haben, für die Geister, welche hinter
diesem verfassungswidrigen and kriminellen handeln genannt "The Federal Reserve"
stehen. Wenn die ALLMÄCHTIGE MASSE erwacht und diesen gigantischen Streich
erkennt, werden sie es nicht nehmen wie ein Salzkorn. Es war eine Freude mit
ihnen zu sprechen, und ich danke nochmals für ihre Zeit. Ich hoffe Sie werden
meinen Ratschlag befolgen bevor es zum Zusammenbruch kommt.

MR. SUPINSKI - Leider, sieht es nicht gut aus.

FRAGENDER - Haben Sie noch einen schönen Tag und Danke für ihre Zeit.

MR. SUPINSKI - Danke für den Anruf.


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solar
Pathfinder


Anmeldungsdatum: 03.10.2003
Beiträge: 286
Wohnort: Deutschland

BeitragVerfasst am: 14.Jan 2004 20:28    Titel: Gut gefunden Antworten mit Zitat

@ Dreier
Wenns nicht so traurig wär.wärs fast zum Lachen.
Das entwickelt sich hier langsam zu einem Bomben -Such und Find Kommando.
Erst Chef Maurischat mit diesem ehemaligen Finanzminister und nun dieses.

Bomben suchen und finden ist das eine, nur wer kann sie entschärfen?

Sag ich doch, das ganze ist ein riesiges Monopolyspiel.
Der schmale Grad zwischen Alptraum und Wachen, was kommt da noch alles auf uns zu?
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Trader
Insider


Anmeldungsdatum: 28.10.2003
Beiträge: 931
Wohnort: Weesen

BeitragVerfasst am: 14.Jan 2004 20:43    Titel: Antworten mit Zitat

@dreier

Hat was für sich. Geld ist halt nur soviel wert wie wir glauben, dass es wert sei.

Ich denke man sollte sich mal bei der EZB erkundigen.....

Grüsse
Trader
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Taeaen
User gebannt


Anmeldungsdatum: 10.08.2003
Beiträge: 1940
Wohnort: Aachen

BeitragVerfasst am: 14.Jan 2004 23:58    Titel: Antworten mit Zitat

@ Heinrich

Passend dazu, auch im Netz gefunden ( Verfasser unbekannt ):

Das Geheimnis des Geldsystems ist eines der wichtigsten überhaupt, denn damit die Frage nach der wahren Macht auf diesem Planeten verbunden.
Der erste Rothschild soll mal gesagt haben, wenn er die Kontrolle über die Währung eines Landes hätte, wäre ihm egal, wer die Gesetze mache...

Ist nicht genügend Geld da, stagniert die Wirtschaft, denn: Ohne Geld keine Nachfrage, ohne Nachfrage kein Absatz, ohne Absatz keine Beschäftigung, ohne Beschäftigung kein Geld. Ein Teufelskreislauf!

Was nicht in unseren Geschichtsbüchern steht:

Unter der Führung der Visionisten Benjamin Franklin und anderer wurde in den amerikanischen Kolonien Mitte des 18. Jahrhunderts ein "freies" Papiergeld herausgegeben, die "Kolonialaktie". Als Benjamin Franklin einmal England besuchte, wunderte er sich über das Elend, die Armut und die Not, die allenthalben sichtbar war. Die Kolonien hätten dergleichen nicht, alle hätten genug, berichtete er. Es würde darauf geachtet, dass nur soviel Papiergeld um Umlauf sei, dass die Preise stabil blieben.

Die englischen Bankiers brachten dann das engl. Parlament dazu, die Kolonialaktie zu verbieten und das (knappe) engl. Münzgeld einzuführen, worauf die Wirtschaft total zusammenbrach und auch in den Kolonien eine ungeahnte Not ausbrach. Dies war der eigentliche Auslöser fuer die amerikanische Revolution.

In welchem Geschichtsbuch kann man DAS nachlesen?

Trotzdem setzte sich Washington, gegen Anraten seiner Freunde, nach dem Sieg über England für eine Zentralbank ein, warum, weiss ich nicht. Die Geschichte lehrt, dass "unabhängige" Zentralbanken immer zu Gunsten der Grossbankiers intervenierten, nie zum Wohle des Volkes.

Die amerikanische Geschichte ist wie kaum ein anderes Land gekennzeichnet von einem Hin und Her in der Geldfrage. Beispiele:

Präsident Lincoln gab im Namen der amerikanischen Regierung Geldscheine heraus, den "Green Buck,", um die Ausgaben der Regierung und den Krieg zu finanzieren. Das gefiel den Rotschilds und ihrem internationalen Bankennetzwerk, das BEIDE Kriegsseiten mit (zinsbewehrten) Krediten unterstützte, gar nicht. Lincoln wurde ermordet, der "Green Buck" mit Verlust für die Menschen eingezogen.

In welchem Geschichtsbuch kann man DAS nachlesen?

1913 wurde die FED (Federal Reserve Bank) gegründet, die neue amerikanische Zentralbank. Was viele Politiker monierten (einige starben bei merkwürdigen Unfällen), unter anderem der berühmte Kanalüberquerer Charles Lindberg (Vater des entführten Lindberg-Babies!):

Die FED ist ein Zusammenschluss von 12 PRIVATEN Bankhäusern. Sie allein darf Banknoten herausgeben. Wenn sie dies tut, dann tut sie dies nur gegen Zinsen. Jede Banknote, die die FED an die Regierung gibt, muss mit Zinsen zurückgezahlt werden. Allein dadurch bereits beziehen diese Privatbanken hunderte von Milliarden Dollars jedes Jahr... Jahr für Jahr.

Heute ist das immer noch so. In welchem Geschichtsbuch steht etwas über DIESEN Putsch?

Ende der zwanziger Jahre gab es (von den Grossbankiers geschürt) eine ungeheure Aktienhysterie, alle Leute investierten in Aktien. Dann wurden aus heiterem Himmel von den mächtigen Bankiers die kurzfristige Kredite gesperrt, mit denen die Aktienkäufe finanziert wurden. Die Folge: alle stiessen ihre Aktien ab, die Kurse vielen ins Uferlose, die amerikanischen Banken forderten von Europa die ausgeliehenen Goldreserven zurück, die als Deckung für die Währungen dienten und eine unglaubliche Wirtschaftskrise brach auch in Europa aus. Im Vorfeld - oder Mitauslöser? - des 2. Weltkriegs...

In welchem Geschichtsbuch...?

Der berümteste Politiker, der sich je gegen die FED zur Wehr setzen wollte, war John F. Kennedy! Sein Vater wollte zunächst John's älteren Bruder Joe zum Präsidenten machen, um die FED zu bekämpfen. Joe Kennedy starb im 2 Weltkrieg bei einem Flugzeugabsturz, allerdings ohne Feindeinwirkung...

Kurz vor der Ermordung John F. Kennedies brachte er EBENSO WIE LINCOLN Banknoten in den Umlauf, die auf die Regierung ausgestellt waren, nicht auf die FED.... Einen Tag nach dem Mord hatte Nachfolger Johnson nicht's besseres zu tun, als dieses Geld wieder einzuziehen.

Dann wurde auch Robert Kennedy ermordet, Edward Kennedy, der jüngste Bruder, hatte einen merkwürdigen Unfall, bei dem seine Begleiterin starb (was seine politische Karriere ruinierte) und vor kurzem starb der Sohn John F. Kennedys bei einem Flugzeugabsturz, auch unter merkwürdigen Umständen... Hat sich der Kennedy-Clan vielleicht die falschen Feinde ausgesucht?

In welchem....?

Während der grossen Krise anfangs der 30iger Jahre gab es verschiedene Initiativen, mit Hilfe von Notgeld die Wirtschaft und die Not zumindest regional wieder in Griff zu bekommen. Dies gelang in den Beispielen Wära, Schwanenkirchen (Deutschland), Wörgl (Österreich). Während überall alles zusammenbrach, fingen hier ganze Ortschaften wieder zu blühen an...

Alle diese Experimente, die zum Teil ungeheures Aufsehen erregten, wurden von den jeweiligen Zentralbanken mit Gewalt unterbunden. Man war nie bereit, die Kontrolle über die Währung aus der Hand zu geben, unabhängig von den Auswirkungen für die Menschen.

In....?

Aktuellstes Beispiel aus der Schweiz: Dort hat ein gewisser Hans-Juergen Klaussner eine sog. "Werte-Erhaltungs-Genossenschaft" (WEG) ins Leben gerufen, über das Firmen und Privatleute durch ein Verrechnungssystem ihre Waren austauschten. 1999 wurde Klausner wegen unerlaubter Bankgeschäfte verhaftet. Wie's ihm jetzt geht, weiss ich nicht.

Welche Zeitung hat über ihn geschrieben?

Auch die DM ist wie der Dollar Schuldgeld. Die Bundesbank gibt das Geld an das Bankensystem und die Regierung nur gegen Zinsen heraus...

Im Vergleich zum Bruttosozialprodukt liegen die Gesamt-Zinsströme schon bei über 40 Prozent. 40 Prozent des Bruttosozialproduktes wandern ständig AUTOMATISCH von denen, die sowieso zuwenig haben zu denen, die sowieso schon zuviel haben.

Wer von uns protestiert dagegen?

Dass eine Alternative zu unserem realen Zinsgeldsystem nicht denkbar sei, ist eine Lüge, der kaum jemand auf die Schliche kommt, denn diejenigen, die vom Zinsgeldsystem profitieren, beeinflussen auch unsere Geschichtsbücher...

Vielleicht könnten wir ja auch gemeinsam neue Geschichtsbücher für unsere Kinder verfassen, damit sie einmal nicht in die gleiche Falle tappen wie unsere Altvorderen und wir.

Ach, noch etwas: Wer einmal damit anfängt, das Lügengespinst um das Geld zu durchschauen, dem wird möglicherweise schnell die Galle hochkommen und sich mit einer wachsenden Wut, Bitterkeit und vielleicht auch Ohnmacht konfrontiert sehen. Das ist verständlich. Aber: Eine Veränderung wird nicht möglich sein, wenn wir in solchen Gefühlen gefangen bleiben. Es gilt einen höheren Standpunkt dazu zu finden. Wut und Ohmacht sind schlechte Lehrmeister...



Und dann noch der Vortrag des Ferdinand Lips zu dieser Thematik:

Ich beginne meinen Vortrag gleich mit einer Behauptung: Sie alle, die sich hier in diesem Saale getroffen haben, Sie alle sind hier zusammengekommen aus einem wichtigen Grunde. Sie sind gekommen, weil 1914, zu Beginn des Ersten Weltkrieges, der internationale Goldstandard des 19. Jahrhunderts aufgegeben wurde. Wie ich aus dem Programm entnommen habe, sind nämlich alle Themen, die uns hier beschäftigen, in gewisser Weise auf dieses eine Ereignis zurückzuführen. Die Weltgeschichte zeigt, dass es einen engen Zusammenhang zwischen Währungsordnung sowie Krieg und Frieden gibt. Sie zeigt auch, dass es einen engen Zusammenhang zwischen Währungsordnung sowie Ethik und Moral gibt. Das 19. Jahrhundert war, was wenig bekannt ist, eine Periode der Prosperität und des Wachstums ohne Inflation. Es mutet uns an wie ein Märchen, wenn wir feststellen, dass damals die wichtigsten Währungen der Welt während langer Zeit stabil waren. Der französische Francs sogar während voller 100 Jahre. Es war das Zeitalter des Goldstandards.



So funktionierte der Goldstandard



Die Grundregel des Goldstandards war ein fester Preis für das Gold, das heisst, jede Währung stand in einem festen Verhältnis zu einer bestimmten Menge Gold. Die Währungen waren durch Gold gedeckt und jederzeit in Gold einlösbar. Die Währungsreserven der Staaten bestanden nur aus Gold. Auf internationaler Ebene bestand völlig freie Ein- und Ausfuhr von Gold. Alle Zahlungsbilanzdefizite wurden mit Gold abgedeckt. (Zahlungsbilanz: Die Summe aller wirtschaftlichen Transaktionen zwischen In- und Ausland.) Damit sorgte Gold für Disziplin in einer Volkswirtschaft. Es limitierte die Staatsausgaben. Es gab den Bürgern eine Währung, welche ihren Wert hielt und international anerkannt war. Entsteht ein Zahlungsbilanzdefizit, dann fliesst automatisch Gold aus dem Land. Damit stand weniger Gold für den internen Geldumlauf zur Verfügung. Als Konsequenz kommen die Preise unter Kontrolle oder sinken. Die Exporte werden wieder konkurrenzfähiger, und die Zahlungsbilanz verbessert sich. Weist dagegen das Land einen Zahlungsbilanzüberschuss auf, dann strömt Gold herein, und die Wirtschaft kann expandieren. Aufwertungen und Abwertungen waren undenkbar. Die Stabilität des Systems erhielt sich automatisch. Das ist der Grund, weshalb die Politiker das Gold nicht lieben. Gold zwingt sie, ihren Haushalt auszugleichen.



Höchste monetäre Errungenschaft der zivilisierten Welt



Der Goldstandard ist weder an einer Währungskonferenz geplant, noch von einem genialen Gehirn ausgedacht worden. Er war das Ergebnis jahrhundertelanger Erfahrung. Grossbritannien war der Initiator. Auf dem Höhepunkt des Goldstandards, am Anfang des 20. Jahrhunderts, waren etwa 50 Nationen, alle führenden Industrieländer, dem Goldstandard angeschlossen, eine einzige grosse Zahlungsgemeinschaft, und es funktionierte.

Professor Dr. M. Palyi schrieb 1960 in seinem Buch «Währungen am Scheidewege»: Zum ersten Mal seit der Blüte Roms gelang es der zivilisierten Welt, eine monetäre Einheit zu erzielen. Die kommerzielle und finanzielle Integration der Welt wurde ohne militärisches Imperium oder Traumutopie erreicht. Diese monetäre Einheit ist sowohl in der Theorie wie in der Praxis als das einzig rationale Währungssystem anerkannt und angenommen worden. Infolge der Automatik und Disziplin, an welche die Währungsbehörden gebunden waren, waren Schwankungen der Wechselkurse, wenn nicht überhaupt unmöglich, so doch begrenzt. Das war der unschätzbare Vorteil der Goldwährung. Ebenso konnte das Kapital für kurz- oder langfristige Transaktionen verwendet werden. Handel und Industrie konnten im voraus planen. Es waren insbesondere die Automatik sowie die damals geltenden «Regeln des guten Benehmens» in Währungsangelegenheiten, welche den Geldwert von den Launen der Regierungen unabhängig machten. Sie stabilisierten ihn auf weltweiter Basis in einem hohen Masse. Trotz aller Versicherungen der Geldreformer ist seither nie mehr auch nur ein halbwegs gleichwertiger Ersatz gefunden worden.

Ökonom Ludwig von Mises: «Der Goldstandard war der Weltstandard im Zeitalter des Kapitalismus, des steigenden Wohlstandes, der Freiheit und Demokratie [ ... ] es war ein internationaler Standard, wie ihn der internationale Handel und die Kapitalmärkte der Welt brauchten [ ... ] er trug westliche Industrialisierung, Kapital und Zivilisation in die hintersten und verlassensten Ecken dieser Welt, dabei unerhörte Reichtümer schaffend [ ... ] er begleitete den nie dagewesenen Fortschritt des westlichen Liberalismus, um alle Staaten zu einer Einheit von freien Nationen zu schmieden, welche friedlich zusammenarbeiteten [ ... ] Der Goldstandard ist bestimmt nicht perfekt. In menschlichen Angelegenheiten gibt es sowieso nichts Perfektes [ ... ] Aber niemand ist in der Lage, etwas Befriedigenderes zu finden als den Goldstandard.»

Die Zeit des Goldstandards des 19. Jahrhunderts war das goldene Zeitalter des weissen Mannes. Während dieser Zeit (nach Napoleon) gab es nur 7 Kriege von Bedeutung.



Und noch etwas: Es gab keinen Terrorismus.

Behauptung



Meine Behauptung ist nun: Wäre der Goldstandard beibehalten worden und hätten sich die kriegführenden Nationen an die Regeln des Goldstandards gehalten, hätte der Erste Weltkrieg nicht länger als sechs Monate gedauert. Wegen der Automatik und den damaligen «Regeln des guten Benehmens» wäre eine Finanzierung des Krieges «auf Pump» à la Keynes nicht möglich gewesen. (Keynes wird übrigens neben Marx vom Schweizer Historiker Jacob Burckhardt als einer der grossen Zerstörer der Weltgeschichte bezeichnet.)

Bald nach Beginn des Ersten Weltkrieges kam aber der Moment, wo die Welt zum Geldbetrug überging. Politischer Druck, den Krieg mit Anleihen zu finanzieren, machte eine gesunde Währungspolitik unmöglich und führten zum Ruin der Währungen. Und zu einem Krieg, der schliesslich 4 Jahre dauerte. Alles fiel in Schutt und Asche, und eine Generation von jungen, hoffnungsvollen Menschen blieb auf den Schlachtfeldern liegen.



Niedergang der alten Weltordnung



Die Ergebnisse des Ersten Weltkrieges bedeuteten gleichzeitig den Untergang der alten Welt. Lesen Sie nach im Buch von Stefan Zweig «Die Welt von Gestern». Es zeigt, wie die Welt damals aussah und wie grausam sie heute ist. Da wir uns hier in Österreich befinden, sollten wir uns daran erinnern, was das k.u.k. Reich alles darstellte und bedeutete und wie geordnet die Verhältnisse in West-, Mittel- und Osteuropa damals waren. Etwas vom dümmsten, was in der Geschichte je passierte, war die Zerschlagung des k.u.k. Reiches und alles, was damit zusammenhing. Natürlich gibt es keine perfekte Welt. Aber gehen Sie einmal vom Burgenland über die ungarische Grenze in die nächste grössere Stadt, nach Körmend, dann wissen Sie Bescheid. Die Kriegsfinanzierung hat vor allem Deutschland ruiniert, das damals das blühendste Land war. Die Reichsbank finanzierte einen grossen Teil der Ausgaben des Ersten Weltkrieges kurzfristig, das heisst nicht mit langfristigen «War Loans» wie die Engländer. Diese Tatsache plus Versailles und unzumutbare Reparationszahlungen führten dann zur Hyperinflation, Vernichtung des Bürgertums, zu Hitler und schufen damit die Grundlage für den Zweiten Weltkrieg.



Die monetäre Tragik des 20. Jahrhunderts



Die Rückkehr zum Goldstandard nach dem Ersten Weltkrieg war eine beschlossene Sache. Aber es fehlten die Kraft und die Weisheit von seiten der Regierenden. Auf der Konferenz von Genua im Jahr 1922 wurde der Gold-Devisen-Standard eingeführt. Beachten Sie, liebe Zuhörer, nicht der Goldstandard wurde wieder eingeführt, sondern der Gold-Devisen-Standard. Das heisst, neben Gold konnten die Nationalbanken nun auch Dollar und Pfund, die Siegerwährungen, als Reserven benutzen. Dollar und Pfund waren plötzlich gleich wie Gold, und dies war inflationär. Es war inflationär, weil diese Dollars und Pfund nun zweimal gezählt wurden, erstens im Land, das sie ausgab, und zweitens im Land, das sie als Reserven benutzte. Ferner hätte jeder wissen müssen, dass auch diese Währungen keineswegs vor Kaufkraftverlusten sicher waren. Sie konnten deshalb kein allgemein gültiger und bleibender Massstab sein. Gold behielt immer seinen Wert, die Währungen nicht. Es ist heute allgemein anerkannt, dass die damals eingetretene Kreditschöpfung der Grund für die wilde Immobilien- und Aktienspekulation der 1920er Jahre war. Und ihr Zusammenbruch war verantwortlich für die Krise der 1930er Jahre. (Genauso wie die heutige Börsenkrise auf die Kreditschöpfung der letzten 20 Jahre sowie das Fehlen der Disziplin des Goldstandards zurückzuführen ist.)



Zentralbanken, Banken und der Krieg



Als die Goldwährung aufgeben wurde, gab es als letzten Damm nur noch die Zentralbanken, sofern sie eine gewisse Unabhängigkeit behalten konnten. Wir wissen seither aus bitterer Erfahrung, wie es um die Zentralbanken, diesen sogenannten Hort der Stabilität steht. Ein hervorragendes Beispiel dafür ist die U.S. Fed. 1913, noch vor dem Ersten Weltkrieg kam es zu dieser verhängnisvollen Gründung. Seither ist der Dollar auf ungefähr 1 Prozent seines damaligen Wertes gefallen. Mit der Unabhängigkeit der Notenbanken war es meist nie weit her. Sie wurden überall zu willfährigen Instrumenten der Regierungen. Und gerade die Zentralbanken sind es, welche zusammen mit dem Bankensystem durch die Kreditschöpfung im heutigen Nicht-System die Kriegsfinanzierung ermöglichen können. Es gibt eben keine Bremse mehr.

Ökonom Wilhelm Röpke sagte einmal: «Man darf die Behauptung wagen, dass selten eine Regierung die unbeschränkte Macht über das Geld besessen hat, ohne sie zu missbrauchen. Und heute im Zeitalter des Wohlfahrtsstaates ist die Wahrscheinlichkeit eines solchen Missbrauchs grösser als je zuvor.»




Die verhängnisvollen Beschlüsse von Bretton Woods 1944



Die Welt hatte nichts gelernt. Am Ende des Zweiten Weltkrieges wurde die Einführung des Gold-Dollar-Standards beschlossen. Ein Resultat war die Inflation der 1970er Jahre. Ich bitte Sie, auf die Feinheiten zu achten: Vom Goldstandard ging man nach dem Ersten Weltkrieg zum Gold-Devisen-Standard mit Pfund und Dollar über. Nach dem Zweiten Weltkrieg ging man zum Gold-Dollar-Standard über. Inzwischen hatte bekanntlich das Pfund seine frühere Bedeutung verloren, und nur noch der Dollar war jetzt neben dem Gold gültige Reservewährung. Ein Zeichen für die zunehmende wirtschaftliche Macht der USA. Die in Bretton Woods geschaffene Ordnung gab nun den USA das furchtbare Monopol, ihre Schulden mit Papier zu begleichen, das sie selbst bedruckt hatten. Einer solchen Versuchung hätte wohl niemand widerstehen können. Als diese Ordnung am 15. August 1971 zusammenbrach, ging man zum System der flexiblen Wechselkurse über. Damit waren die Schleusen endgültig offen für eine Geld- und Kreditschöpfung, für Defizitwirtschaft und Spekulation ohnegleichen.



Heutige internationale Ordnung als Konsequenz



In einer Rede am 7. August 2002 sagte Präsident Bush folgendes: «Wir wissen nicht, wie viele Kriege es braucht, um den Frieden in der Heimat zu sichern», oder im Original: «There is no telling how many wars it will take to secure freedom in the homeland.» Mit dieser Bemerkung hat Mr. Bush angekündigt, dass es nicht nur zu einem Krieg gegen Irak kommt, sondern zu vielen andern Kriegen rund um den Globus. Er hat dabei nicht definiert, wann ein Krieg gewonnen ist und wann nicht. Dies bedeutet nichts anderes, als dass diese Kriege endlos weitergehen sollen. Die Folgen dieser Kriege sind klar: Der internationale Handel und jede Investitionstätigkeit werden in einem solchen Zustand der Unsicherheit grossen Schaden leiden.

Ich gehe jetzt aber der Frage nach: Wie können die USA diese Kriege bezahlen? Die USA sind nämlich bankrott. Sie sind es schon seit dem 15. August 1971. An diesem Tag begann Amerikas Krieg gegen das Gold. Damals haben die USA die Gold-Einlösungspflicht unter dem Bretton-Woods-System im Stile einer Bananenrepublik aufgegeben. Theoretisch können sie also gar keine Kriege mehr führen, das heisst, unter der Disziplin des Goldstandards wäre dies nicht möglich. Wegen der Defizite des amerikanischen Staates haben sie gar kein Geld dazu, um es für einen unproduktiven, zerstörerischen Krieg auszugeben. Ihre Auslandschuld ist enorm. Im Gegensatz zu den 1930er Jahren, als die USA noch ein Gläubigerland waren, sind sie heute ein Schuldnerland. Gar nicht zu sprechen von der katastrophalen Handelsbilanz, deren Defizit im Jahr jetzt ungefähr bei 450 Milliarden Dollar liegt. Trotzdem führen sie Krieg und bezahlen einfach mit ihrem Papiergeld ohne Deckung, sozusagen mit Falschgeld. Dieses Falschgeld drucken die Amerikaner selbst. Seit 1971 wird es von jedermann akzeptiert. Seit 1971, zum ersten Mal in der Geschichte, lebt die ganze Welt mit einem Papiergeldsystem ohne Deckung. Wir können also bereits jetzt feststellen: Wäre die Welt auf einem Goldstandard, dann könnte Amerika gar keine Kriege führen. Warum? Weil sie dann mit Gold bezahlen müssten. Gold ist also die Bremse. Diese Bremse diszipliniert, sofern sie bedient wird.

Wer bezahlt denn nun eigentlich für den Krieg? Die Anwort ist: Wir alle. Das war schon bei Kennedy und Johnsons Vietnamkrieg so. Wir alle bezahlten mit über die Weltinflation, welche zur raschen Abwertung unserer Währungen führte.



Das 20. Jahrhundert



Im Gegensatz zum 19. Jahrhundert war das 20. Jahrhundert ein Jahrhundert der Inflation, der Hyperinflation, der Währungs- und Handelskriege, Spekulationswellen und militärischer Kriege. Zwei Weltkriege und Hunderte, wenn nicht Tausende von lokalen Kriegen. Hunderte von Millionen Toten, Vernichtung ganzer Völker, Völkerwanderungen, wirtschaftlicher Ruin und schlussendlich totaler Untergang der Zivilisation. Warum werden Kriege geführt? Zweifellos haben zu allen Motivreihen, die zu internationalen Konflikten und schliesslich zu Kriegen führten, die «wirtschaftlichen» die grösste Rolle gespielt. Von den Kämpfen der Urzeit um Jagd- und Weideplätze, um Salzquellen und fruchtbare Flusstäler, über die Raub- und Eroberungszüge der See- und Handelsstaaten, bis zu den modernen Kämpfen um Bevölkerungsspielraum, Absatzgebiete und dem wichtigsten Motiv von allen - dem Rohstoffbesitz. Eine grosse Rolle haben aber auch «innenpolitische» Probleme gespielt. Oft wurden Kriege geführt, um die Bevölkerung von internen Schwierigkeiten abzulenken.

Im Nahen Osten geht es um beides: nämlich erstens die Kontrolle der Ölvorräte und zweitens, um vom krisenhaften Zustand des Finanzsystems abzulenken.



Saddam Hussein ist nur der Vorwand



Und diese Kriege führten noch immer zur Kaufkraftvernichtung der Währungen. Während eine Goldmünze aus der Zeit Alexanders des Grossen oder Julius Cäsars heute genauso glänzt wie damals, so ist es das Schicksal der Papierwährungen, dass sie früher oder später auf ihren inneren Wert zurückgehen, nämlich auf null. Die Deutschen können davon ein Lied singen. Totalverlust nach dem Ersten Weltkrieg. Totalverlust nach dem Zweiten Weltkrieg und schliesslich Aufnahme in das europäische Währungssystem - den Euro. Und dies alles innerhalb von weniger als 100 Jahren.



Gold ist Freiheit



Es gibt aber nicht nur den Zusammenhang zwischen goldgedeckten Währungen und Krieg, sondern es gibt auch einen Zusammenhang zwischen goldgedeckten Währungen und Freiheit. Vom US-Notenbankchef Greenspan stammt der berühmte Essay: Der Goldstandard ist Garant für Prosperität und Freiheit.

Wenn wir uns erinnern, dass zu den ersten Amtshandlungen von Lenin, Mussolini und Hitler gehörte (übrigens auch Roosevelt), dass sie den Goldbesitz verboten, dann spüren wir den Zusammenhang. Auch heute wird der Goldpreis manipuliert und tief gehalten. Die Wall-Street-Banker und ihre Helfer betreiben schon lange eine Manipulation des Goldpreises. In den USA gab es sogar einen Prozess dagegen. Mehr kann ich jetzt darüber nicht sagen. Aber es soll für Sie ein zusätzlicher Anstoss zum Nachdenken sein. In meinem kürzlich erschienenen Buch «Gold Wars» ist diese Manipulation dargestellt.

Heute gibt es nur noch Papiergeld. Es ist Falschgeld. Es bietet dem Bürger keine Sicherheit. Er kann nicht genug sparen, und sofern er spart, geht das meiste verloren. Am schlimmsten ist die Situation für den Lohnempfänger und den Pensionierten. Schlussendlich wirft er sich dem Staate in die Arme und wird unfrei. Die Politiker aller Schattierungen werden sich stets der Wiederherstellung des Goldstandards widersetzen. Aber Röpke hatte recht, als er sagte: «Niemals war eine Entpolitisierung des Geldes notwendiger als im Zeitalter der modernen Demokratie.»




Konklusion



Wir wollen heute, wo die «Humanität am Scheideweg» steht, wie das Kongressthema die Weltlage charakterisiert, die Fakultäten befragen. Wir wollen wissen, was sie beitragen können, um einen Ausweg zu suchen, um die unvorstellbare Eskalation des Leidens auf dieser Welt zu verhindern. Als Banquier empfehle ich Ihnen eindringlich, den Goldstandard wieder in die Diskussion zu bringen. Die Bevölkerung versteht das intuitiv. Der Goldstandard wäre ein Hilfsmittel meiner Fakultät, um den Machtrausch der Mächtigen zu zügeln.

Die Papier- oder Falschgeldkrankheit ist jedoch wie die Drogensucht. Es braucht immer mehr von der Droge, und am Ende kommt der Zusammenbruch. Es gibt heute keine Anhaltspunkte, wonach dieses Falschgeldexperiment besser enden sollte als frühere Experimente. Infolge der wirtschaftlichen Kraft der USA hat es sowieso schon länger gedauert, als man erwarten konnte. Lassen Sie mich enden mit einem Zitat aus dem Jahre 1948 vom US-Kongressabgeordneten Howard Buffett aus Nebraska. Howard Buffett ist der Vater des erfolgreichsten Investors aller Zeiten, Warren Buffett: «Infolge der wirtschaftlichen Stärke der USA kann es lange dauern, bis das Ende des Papiergeldexperiments erreicht ist. Aber wenn dieser Tag kommt, dann wird unsere dannzumalige Regierung wahrscheinlich finden, dass ein Krieg im Ausland klüger ist als eine Auseinandersetzung im eigenen Land. Dies war auch der Ausweg für die Papiergeldwirtschaft Hitlers und anderer.

Wenn die menschliche Freiheit überleben soll, dann gibt es keine wichtigere Herausforderung, als den Kampf um die Wiedereinführung von ehrlichem Geld zu gewinnen, sprich die Wiedereinführung der Goldwährung. Nur so sind wir sicher, dass uns allen die Früchte unserer Arbeit erhalten bleiben.»


Ferdinand Lips



Kriege im 19. Jahrhundert nach Napoleon
1855 Krimkrieg
1861-65 Sezessionskrieg in der Union, Befreiung der Negersklaven, Abraham Lincoln
1866 Preussisch-Österreichischer Krieg, Königsgrätz, Norddeutscher Bund
1870-71 Deutsch-Französischer Krieg
1877-78 Russisch-Türkischer Krieg, Berliner Kongress
1894-95 Krieg zwischen Japan und China
1900 Burenkrieg in Südafrika

Wie gesagt, zu diesem Thema liessen sich weitere Bücher schreiben ( zu den etlichen, die es schon gibt.. )

Erschütterte Grüsse
Taeaen
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Schwabenpower
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Anmeldungsdatum: 24.12.2002
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BeitragVerfasst am: 15.Jan 2004 0:14    Titel: das ist klasse... Antworten mit Zitat

und wirklich erschütternd! Was mich aber jetzt wirklich brennend interessieren würde, da es für mich wirklich unvorstellbar ist: Wem gehört die FED. Gehört die wirklich privaten Banken und ist keine Körperschaft des öffentlichen Rechts? Das kann ich nicht glauben!

Also mein Aufruf an alle Moderatoren, Condoren, Schlauen, Fleißigen:
helft mir bei der Antwort auf diese Frage! Werde auch mal meine verstaubten Suchmaschinen anwerfen, aber wer unterstützt mich auf der Suche nach dem Eigentümer der FED? Ich zähle auf Euch alle!
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Auf Regen folgt Sonne!
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Starskies2000
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BeitragVerfasst am: 15.Jan 2004 9:54    Titel: FED Antworten mit Zitat

Die amerikanische Notenbank

Ebenso wie die amerikanische Verfassung ist das Federal Reserve System (bekannt unter dem Kürzel "Fed") durch eine einzige Handlung des Kongresses geschaffen worden. Die National Monetary Comission, eine vom Kongreß beauftragte Gruppe von Bankiers und Politikern, hatte mit größter Sorgfalt ein bundesweites, zentrales und föderalistisches System des Zahlungsverkehrs geschaffen. Die Bundesnotenbank wurde durch das Bundesbankgesetz von 1913 begründet, welches von Präsident Wilson unterzeichnet wurde.

Schon vor Gründung der Fed hatten die Amerikaner schon einige Erfahrungen mit Hyper-Inflationen gemacht. Bereits nach Gründung der Republik gab es Versuche, eine nationale Bank zu etablieren (die erste und die zweite Bank der Vereinigten Staaten). Die Konzession der zweiten nationalen Bank wurde durch Präsident Jackson allerdings nicht verlängert, da er die Meinung vertrat (wie viele Amerikaner übrigens auch), daß Bänker Gauner seien.



Amerika nutzte bis ins 20. Jahrhundert ein ineffizientes und konfuses System von staatlichen Banken, welche keine vorbeugenden Sicherheitsreserven eingestellt hatten. Außerdem fehlte eine die Banken kontrollierende Institution. Das US-Vermögen wurde auf Konten bei verschiedenen staatlichen Banken verteilt und ein System von Schuldverschreibungen wurde eingeführt. Dies geschah kurz nach dem Ende des Bürgerkrieges. Der Versuch, die Banken zu lenken, wurde immer schwieriger, weil die Regierung bis dahin keinen Einfluß auf die staatlichen Banken ausgeübt hatte.


Nach dem Ende der Wirtschaftskrise von 1907, der achten und mit Abstand schlimmsten Finanzkrise in 100 Jahren, wurde privaten Bankiers und der Regierung bewußt, daß die von ihnen eingerichtete Abrechnungsstelle der Banken nicht funktionierte. Sie gründeten 12 Bundeszentralbanken, die jeweils für eine genau bestimmte Region verantwortlich waren. Jeder einzelnen wurde fast vollständige Autonomie gewährt. Eine Dachorganisation, das Board of Governors (BoG), wurde in Washington D.C. eingerichtet, um die Handlungen der Bundesbanken zu koordinieren und die Verpflichtungen gegenüber dem Kongreß zu erfüllen.




Genau wie in der Verfassung der Vereinigten Staaten wurden einige neue Ideen in Gesetze gefaßt, die nie zuvor erprobt worden waren. Die Fed wurde in absoluter Unabhängigkeit von politischen Einflüssen seitens der Exekutive geschaffen. Sie war verpflichtet, dem Kongreß regelmäßige Berichte über den Zustand der Wirtschaft und die zu erwartenden kurz- und langfristigen wirtschaftspolitischen Maßnahmen zu erstatten.



Am bestem beschreibt man den Grad der Unabhängigkeit der Fed mit ihrer "Unabhängigkeit innerhalb der Regierung". Alle privaten Banken einer Region sind Miteigentümer der jeweiligen Bundesbank. Man betrachtet sie als eine "quasi-staatliche" Organisation, da sie eine eigene unabhängige Verwaltung haben. Die Bundesbanken dürfen nur andere Banken und den Staat, nicht aber Privatkunden bedienen. Dieser Umstand ist ein klares Abgrenzungskriterium des Einflußbereiches der Banken im U.S. System und schützt die Interessen der privaten Banken (sie waren besorgt über einen evtl. Konkurrenzkampf mit den staatlichen Banken). Anfangs blieben die 12 regionalen Banken bis auf kleinere Einwände vom BoG ziemlich unbehelligt. Ihnen wurde gestattet, ihre eigenen Diskontsätze innerhalb eines moderaten Rahmens festzulegen. Größere Abweichungen gegenüber der BoG Rate mußten vom BoG gebilligt werden.



In den ersten sieben Jahren wurde das Prinzip der Unabhängigkeit gegenüber der Exekutive nicht erfüllt. Bis 1920 war ein Staatssekretär oder ein anderer hoher Beamte des Finanzministeriums Mitglied des Verwaltungsrates. Eine Untersuchung des Kongresse hatte ergeben, daß das Finanzministerium den Aufsichtsrat beeinflußt hatte, den Diskontsatz stabil zu halten, damit die Regierung sich zusätzliches Geld als "Siegerprämie des 1. Weltkrieges" leihen konnte. So schuf der Kongreß einen Präzedenzfall, in dem sich die Fed und ihr Vorsitzender an Stelle des Finanzministeriums zu verantworten hatte.



Obwohl das Finanzministerium und die Fed heutzutage engen Kontakt pflegen, gehen sie sehr vorsichtig mit dem Prinzip der Unabhängigkeit der Zentralbank um. In den Anfängen der Fed war die Bundesbank New York mächtiger als ihre Mutterorganisation in Washington. Weil sie im zweitgrößten Finanzzentrum der Welt lag, spielte sie eine größere Rolle als alle anderen Zentralbanken. Ihr erster Präsident, B. Strong, wurde der Sprecher der gesamten Fed. Die europäischen Zentralbänker dieser Zeit, besonders der Vorsitzende der Bank of England, Lord Montagu Norman, wußten, daß Strong der erfahrenste Mann in diesem System war. Während seiner Amtszeit begann Strong mit den ersten Offenmarktgeschäften, in denen U.S. Anleihen in Verbindung mit diskontierbaren Handelspapieren ge- und verkauft wurden. Er richtete regelmäßige Treffen der Zentralbankpräsidenten des BoG ein, welche den Kern des Federal Open Market Committee bildeten. Ein Organ, das auch heute noch die wichtigsten Entscheidungen der Fed trifft.
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Starskies2000
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Anmeldungsdatum: 15.09.2003
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BeitragVerfasst am: 15.Jan 2004 9:58    Titel: erste Zentral Bank und Bank of England Antworten mit Zitat

Die erste Zentralbank

Als sich das merkantilistische Wirtschaftssystem des 16. / 17. Jahrhunderts entwickelte, entstand überall in Europa die Notwendigkeit, Geld bzw. Gold sicher zu lagern. Der Transport erheblicher Mengen wertvoller Edelmetalle zwischen den Ländern wurde sinnlos, sobald es die Möglichkeit gab, das Eigentum an Geld und Gold einfach zu übertragen, während dieses am selben Ort bleibt.

Verteilt über den ganzen europäischen Kontinent existierten bereits kleine Bankhäuser, die Ihre eigenen Münzen prägten. Aber um den Handel zu fördern, interessierten sich die Regierungen zunehmend für die Einführung einheitlicher Staatswährungen.



Der erste erfolgreiche Vorfahre einer Zentralbank nach heutigem Verständnis wurde in Schweden errichtet. Die Stockholms Banco wurde von der schwedischen Regierung 1656 als private Einrichtung zugelassen, die jedoch auch staatlich gelenkt wurde. Die Regierung plazierte den größten Teil ihres Vermögens in der Bank, die auch Einlagen einzelner Bürger akzeptierte, forderte dabei jedoch, daß entstehende Gewinne mit dem Staat und der Stadt Stockholm geteilt werden sollten.



Die Bank von Stockholm war aber nicht der erste Versuch einer von der Regierung gestützten Bank. Vielmehr war sie letztlich ein Abbild der Bank von Amsterdam, die 1609 gegründet worden war. Diese Bank war damit beauftragt, die Regierungskonten und Ersparnisse der Händler von Amsterdam zu verwalten.

Dieses System funktionierte mehr als 100 Jahre. Bis 1819 die Kriegsschulden der Regierung und die Zahlungsunfähigkeit der niederländischen East India Company zum Scheitern der Bank führte.



In Schweden wiederum begann der industrieller Bankier, Johan Palmstruch, als Reaktion auf die zunehmende Nachfrage nach Geld, Schuldscheine auszugeben, die durch die Einlagen der Bank gedeckt waren. Diese Schuldscheine waren zinslos und lediglich zum Handel bestimmt - vergleichbar mit unseren heutigen Banknoten. Es war das erste Mal, daß derartige Scheine verwendet wurden und innerhalb von 2 Jahren stellte es sich heraus, daß die Bank nicht in der Lage war, das Angebot gesicherter Banknoten aufrechtzuerhalten. 1663 wurde die Bank wegen Nachlässigkeit und Unachtsamkeit von der Regierung geschlossen.



1668 entstand erneut Bedarf an einer Zentralbank und das Parlament gründete die Bank der "Estates of the Realm". Diese Institution wurde von der Regierung kontrolliert, was ihren Nutzen für die politische Führung erhöhte: Es wurden Schuldscheine mit festem Nennwert auszugeben. Die Regierung druckte zusätzliche Noten, sobald Kapital benötigt wurde. Dadurch mußten keine Kredite aufgenommen werden.



Während der nächsten 100 Jahre gab es mehrere Fälle von Inflation, obwohl verschiedene Gesetze verabschiedet worden waren, die die Kontrolle über das Geldangebot verschärfen sollten. Die Fehler, die in Schweden gemacht wurden, wiederholten sich auch in anderen Ländern, wenn diese versuchten, ihre eigenen Bankensysteme zu errichten. Die heutigen Strukturen sind erst nach dem Zweiten Weltkrieg entstanden und sie entwickeln sich immer noch weiter.


Die Bank of England (BoE)

Zitiert nach John Kenneth Galbraith ist die Bank of England "in jeglicher Beziehung das für Geld, was St. Peter für den Glauben ist".

Gleich dem Britischen System der parlamentarischen Regierung, entstand die Organisation der BoE nicht durch ein einzelnes Gesetz sondern aus einer ganzen Reihe von Gesetzen.

Sie wurde 1694 von dem Schotten William Patterson gegründet und war die erste Bank in England in Form einer Aktiengesellschaft. Patterson hatte zugesagt, der Regierung Geld zu leihen - sollte er die Konzession erhalten.

Die Bank hatte das Monopol auf den Handel mit Aktien und Anteilscheinen und verwaltete das gesamte Guthaben der Regierung. Besonders wichtig ist die Tatsache, daß die Bank begann, Schuldscheine auszugeben. Sie war befugt, Noten auszugeben, die in Ihrer Höhe dem Betrag entsprachen, den sie der Regierung geliehen hatte und dazu verpflichtet, die Scheine in Gold umzutauschen, sobald ein Gläubiger dies forderte (eine Ausnahme dieser Regelung gab es während der napoleonischen Kriege, als die Umtauschansprüche über 20 Jahre ausgesetzt wurden).



Zu Beginn des 19. Jahrhunderts, ausgelöst durch mehrere Inflationen, gab es in England wie in Schweden eine große Zahl von Bankenpleiten. Das Parlament verabschiedete Mitte des Jahrhunderts daraufhin 2 Gesetze, die es dazu bemächtigen sollten, mehr Kontrolle auszuüben - über das gesamte Bankensystem insbesondere jedoch über die BoE.

Der "Country Bankers Act" von 1826 brach das Monopol der BoE als Handelsbank für Wertpapiere zunächst außerhalb eines 65-Meilen-Radius um London. Nach 1833 endete das Monopol vollständig. Dies veranlaßte die Bank, im zunächst nicht beschränkten Gebiet Niederlassungen zu eröffnen, um ihren Einfluß damit auszuweiten.

Der Bank Charter Act von 1844 zwang die Bank, ihre Geldscheine durch Gold zu stützen. Er forderte zweiwöchige Berichte über die Aktivitäten der Bank und das Geldangebot (diese Berichte werden immer noch wöchentlich von der "Bank Return" veröffentlicht). Außerdem schränkte er die Möglichkeit neuer Banken ein, Geldnoten herauszugeben und ließ die Vollmacht konkursgegangener Privatbanken auf die BoE übergehen. Selbst mit diesem Gesetz dauerte es noch bis ins Jahr 1921 bis die BoE vollständige Kontrolle über das Geldangebot in England und Wales erhielt.



Über weite Teile des 19. Jahrhunderts wollte die Bank ihre Aufgaben als Zentralbank nicht als solche anerkennen. Erst als Walter Bagehot, der Herausgeber des "Economist" in seinem Buch "Lombard Street" bewies, daß die Bank eigentlich wie eine Zentralbank agierte, wurde ihre Funktion auch als solche akzeptiert.

In seinem Buch schlug Bagehot sehr hilfreiche Verfahren vor, die im Falle einer Krise angewendet werden könnten. Er war ein Befürworter der Bank als "Währungshüterin in Krisenzeiten" und hoffte, daß dies das Vertrauen der Bevölkerung in das Bankensystem erhöhen würde.



Im Laufe dieses Jahrhunderts begann die Bank weitere Aktivitäten im Bereich effektiverer Geldpolitik zu entwickeln: Abhängig von den wirtschaftlichen Lage wurde der Diskontsatz erhöht oder gesenkt. Außerdem verkaufte sie Staatsanleihen an der Londoner Börse.

Schließlich wurde die BoE aufgrund der Vorrangstellung Großbritanniens zur Bank der Banken weltweit.



Begünstigt durch Gesetze, die die Gründung neuer Wertpapierhandelsbanken erlaubten, nutzten andere britische Banken die "old lady", um ihre Konten auszugleichen und Reserven einzulagern. Auch Banken anderer Länder zogen ihren Nutzen aus der Stärke der Bank und deponierten ihre Reserven ebenfalls dort.

Bis zum ersten Weltkrieg wurde die BoE über das Vereinigte Königreich hinaus zur Bank für die ganze Welt.



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Starskies2000
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BeitragVerfasst am: 15.Jan 2004 10:07    Titel: Zur FED Antworten mit Zitat

Ansosnten kann ich Ihnen noch eine Studie von 1999 der STUDIEN- UND FORSCHUNGSEINRICHTUNG “NOTRE EUROPE” zur FED anbieten.
Habe ich aber nur als PDF und das Ding hat 52 Seiten. Wohl dann doch ein bischen zuviel zum posten.
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Trader
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Anmeldungsdatum: 28.10.2003
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BeitragVerfasst am: 15.Jan 2004 10:38    Titel: Antworten mit Zitat

@Taeaen

Bedenkenswerter Beitrag, wie auch die Ergänzungen von Starskies2000. Das mit dem Goldstandard habe ich nie so gesehen, auch wenn ich genau weiss, dass Papiergeld nur so viel Wert ist wie ich glaube sei es wert. aber das ist die Sichtweise meines Währungsspekulantentums die ich selten ablegen kann.

Die Verschwörungstheorien bez. Kennedy etc teile ich nicht, für mich ist das sehr interessanter Stoff für Romane und Filme. Ausschliessen will ich es aber nicht - You never know...

Nachdenkliche Grüsse
Trader
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Heinrich Dreier
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Anmeldungsdatum: 28.09.2003
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BeitragVerfasst am: 16.Jan 2004 5:45    Titel: Antworten mit Zitat

Trader hat folgendes geschrieben::
@dreier

Hat was für sich. Geld ist halt nur soviel wert wie wir glauben, dass es wert sei.

Ich denke man sollte sich mal bei der EZB erkundigen.....

Grüsse
Trader


Ja Geld hat nur den Wert, den wir Ihm geben.Es ist ein Papier mit Nummern drauf, und eigendlich nichts Wert. Wenn ich einen Hund hätte, der würde es sicher nicht fressen.
Doch auf der anderen Seite ist Geld auch etwas Wert, weil es einen Ausgleich schafft.
Wenn richtig und ehtisch sauber mit Geld umgegangen wird, dann gäbe es keine Probleme auf dieser Welt.
Doch leider gibt es noch zu viele Menschen, die glauben, dass Geld alles ist. Geld ist doch nur Mittel zum Zweck, und auch das ist klar, wir sollten alle genug davon haben, denn mit Geld lebt es sich besser als ohne.
Grüße
Heinrich
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Starskies2000
Insider


Anmeldungsdatum: 15.09.2003
Beiträge: 910
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 16.Jan 2004 7:15    Titel: Geld Antworten mit Zitat

@Hr. Dreier
sic; Wenn richtig und ehtisch sauber mit Geld umgegangen wird, dann gäbe es keine Probleme auf dieser Welt.

Antwort; Das dürften wir dann wohl in irgendeiner Form fast alle sein.
Ausnahmen sehe ich da nur bei Armutsgelübde.
Und wen es das Geld nicht mehr ist dann wird es das, das Ersatzstück sein. Machen wir uns nichts vor, der Mensch ist einfach so. Deshalb sind alle komunistischen Theorien sowie deren Philisophen (Marx, Trotzki usw. in 5 Minuten zu zerpflücken.
Es mag uns gefallen oder nicht, bei dieser Menscheit funktioniert nur der Kapitalismus in einer mehr oder weniger ausgebreiteten Form inkls. Demokratie.
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Heinrich Dreier
** Consulter **


Anmeldungsdatum: 28.09.2003
Beiträge: 2921

BeitragVerfasst am: 16.Jan 2004 9:10    Titel: Antworten mit Zitat

@
starskies 2000

Ich halte absolut nichts vom "Armutsgelübte", denn noch nicht einmal die Menschen, die solche Gelübte abgelegt haben, leben ohne Geld.

Das Geld an sich ist ja nicht schlecht, und es gibt ja auch genug davon, und auch genug für alle. Doch soll auch nicht vergessen werden, es kommt doch nur auf das wie man Es einsetzt an.
Grüße
Heinrich
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krekon
Pathfinder


Anmeldungsdatum: 06.10.2003
Beiträge: 366
Wohnort: Zentralbayern

BeitragVerfasst am: 16.Jan 2004 21:41    Titel: Antworten mit Zitat

Geld ist nur farbiges Papier.

schon seit Jahren ein Spruch von mir, bestätigt sich hier. Aber wenn ich dies äussere, so ernte ich nur verwunderte Blicke.

Aber wir benötigen es um den "Kreislauf der Wirtschaft" zu erhalten.

Natürlich sollte der Eröffnungsbeitrag zum Nachdenken anregen, nur die Mehrheit der Bevölkerung wird damit nichts anfangen können. Und die Bemerkung, dass die USA seit 1971 eigentlich Bankrott seien, richtig, aber nur eigentlich. Nur durch die eigene Masse wird das System noch aufrechterhalten.
In Deutschland wird es nicht anders sein.

Wie kann es weitergehen?
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Heinrich Dreier
** Consulter **


Anmeldungsdatum: 28.09.2003
Beiträge: 2921

BeitragVerfasst am: 17.Jan 2004 7:15    Titel: Antworten mit Zitat

@
krekon
Wie kann es weiter gehen ist deine Frage, und ich habe da so einige Gedanken, die ich nun mal hier loswerde.
Es ist eigendlich alles ganz einfach, denn wenn man das Problem erkennt, dann findet sich auch immer die Lösung.
Es ist ja hier im Forum hinreichend bekannt, dass ich eine Maschine bastele,( es gibt noch einige Leute auf dieser Welt, die haben schon solche Maschinen gebaut, aber angst, darüber zu reden) die sich selbst Energie erzeugen kann, und gleichzeitig biete ich das beste Schulungs und Seminarkonzept, was man auf dem Markt finden kann.
Für mich gehören nun mal beide Konzepte ganz einfach zusammen, denn mit der Maschine werde ich sehr sehr gutes geld verdienen, und da ich bei Reinvestitionen keine Steuer zahlen muss, schaffe ich mit den Überschüssen neue Arbeitsplätze, und Jeder Arbeitnehmer bekommt einen Vertrag über 3 Jahre, 40 Stunden die Woche, davon 5 Stunde ist Weiterbildung. Wer nicht lernen will, muss ja mit mir nicht arbeiten. Ich bin mir sicher, die Leute, die mit mir 3 Jahre gearbeitet haben, und meine Seminare genossen haben, das werden die besten Manager der Welt, denn die lernen von der Pieke auf.
Jede Firma wird mit 3 Managern besetzt, damit alle immer genug Auszeit haben, um dadurch Zeit zum nachdenken und weiterlernen zu bekommen.
Geht nicht gibt es nicht. Ich könnte noch ganze Bücher über meine Ideen schreiben, doch ich rede lieber darüber, mit den Leuten, die begreifen, dass alles möglich ist, Dem der an sich glaubt.
Grüße
Heinrich
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