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tifinaa * Consulter *
Anmeldungsdatum: 19.11.2003 Beiträge: 1176
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Verfasst am: 7.Sep 2004 18:38 Titel: |
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Geiselnehmer von Beslan: Auftrag kam von Politikern mit Deutschland-Kontakten
Am Montag abend sagte der einzig festgenommene Täter des Massenmordes in der Schule von Beslan aus, daß die Geiselnahme vom tschetschenischen Rebellenführer Schamil Bassajew und dem früheren tschetschenischen Präsident Aslan Maschadow angeordnet worden sei. Das könnte für die deutsche Regierung ungemütlich werden, denn hochrangige Mitarbeiter Maschadows waren und sind in der deutschen Hauptstadt wohlgelitten.
Auffällig ist jedenfalls, daß einige der wichtigsten Inspiratoren des tschetschenischen Terrorismus Unterstützung in Deutschland bekommen. So hält sich Said Abumuslimow seit geraumer Zeit in Berlin auf.
Im Januar 2004 hielt sich außerdem Achmed Sakajew, Vizepremier der selbsternannten Republik Ischkerija (so der islamische Name für Tschetschenien), auf Einladung der SPD-Außenpolitiker Gert Weisskirchen und Markus Meckel in Berlin auf. Sakajew wird von den russischen Behörden die Beteiligung an Terrorakten vorgeworfen. Gespräche führte er unter anderem mit Friedbert Pflüger (CDU), Winfried Nachtwei (Bündnis90/Die Grünen), Harald Leiprecht (FDP), Ralf Fücks (Heinrich Böll-Stiftung) und Alexander Rahr (Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik). Zu den Politikern, die im Unterschied zu Bundeskanzler Gerhard Schröder eine stärkere Unterstützung der tschetschenischen Separatisten fordern, gehören seit Jahren auch die Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung, Claudia Roth, ihre Parteifreundin Christa Nickels, der SPD-Außenpolitiker Gernot Erler sowie der CSU-Europaabgeordnete Bernd Posselt.
Letzte Meldungen: Entkommene Kinder aus Beslan berichten, die Geiselnehmer hätten »neue NATO-Uniformen in den klassischen Tarnfarben getragen«. Und: »Manches von dem, was derzeit über angebliche und tatsächliche Querverbindungen zwischen einzelnen Menschen oder Organisationen in Deutschland und tschetschenischen Terroristen spekuliert werde, sollte man besser nicht öffentlich diskutieren« (Bundesinnenminister Otto Schily). Und: Putin sagt einen fürs Wochenende geplanten BRD-Besuch ab. |
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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 6841
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Verfasst am: 27.Mai 2008 18:40 Titel: |
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Weiter oben geht es auch um diesen hier:
Der meistgesuchte Mensch der Welt, al-Qaida-Chef Osama bin Laden, soll sich nach einem Fernsehbericht im Norden Pakistans im Bereich des 8611 Meter hohen Berges K2, auch Lambha Pahar genannt, versteckt halten. Die US-Geheimdienste würden ihn dort vermuten und eine umfangreiche Operation vorbereiten, um ihn zu fangen, berichtete der Satellitensender "Al-Arabiya" am Montag.
Die geplante US-Militäraktion würde demnach im Norden der pakistanischen Stammesgebiete durchgeführt werden, wo afghanische Taliban und al-Qaida-Kämpfer Unterschlupf finden. Wie der in Dubai ansässige Sender weiter meldete, hätten sich in den vergangenen Tagen amerikanische Sicherheitsverantwortliche und US-Militärvertreter in Doha im Emirat Katar getroffen, um die Jagd nach Bin Laden zu erörtern.
An dem Treffen nahmen angeblich auch die US-Botschafterin in Islamabad, Anne Peterson, und Irak-Kommandant David Petraeus teil. Der US-Geheimdienst CIA soll den al-Qaida-Führer in Pakistan an der Grenze zur gebirgigen afghanischen Provinz Nuristan lokalisiert haben. Das Gebiet, das die USA den Angaben zufolge im Auge haben, grenzt im Norden an China. Petraeus hatte vor kurzem vor dem US-Senat erklärt, Bin Laden bereite im pakistanisches Stammesgebiet einen neuen Anschlag im Ausmaß des 11. September vor.
Das Terrornetzwerk al-Qaida kann unterdessen in der islamischen Welt weiterhin auf Unterstützung zählen. Die afghanischen Taliban und die pakistanischen Stämme haben unlängst über den arabischen Sender "Al-Jazeera" die Anwesenheit Bin-Ladens in ihren Gebieten abgestritten. Und der Chef der offiziell verbotenen, aber einflussreichen ägyptischen Muslim-Brüder, Mohammed Mahdi Akef, erklärte kürzlich im populären arabischen Internetportal "Elaph", Bin Laden sei ein "Mujahid (Gotteskrieger), der einen ehrlichen Widerstandskampf gegen die ausländische Besatzung" führe, "um "Allah näherzukommen".
Quelle: apa |
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