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tifinaa * Consulter *
Anmeldungsdatum: 19.11.2003 Beiträge: 1176
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Verfasst am: 27.Sep 2004 7:40 Titel: Goldgräberstimmung im Reich der Mitte |
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Nirgendwo läßt es sich derzeit so schnell reich werden wie in der Volksrepublik China. Die meisten Millionäre kommen aus dem Immobilien- und dem Medizinsektor
Steve Forbes, Chef des gleichnamigen US-amerikanischen Verlagshauses, hat angekündigt seine jährliche Liste der reichsten Chinesen von 100 auf 400 zu verlängern. Die Liste biete, so die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua, »besonders für Menschen aus dem Westen einen Einblick in die Privatwirtschaft der Volksrepublik« und lasse sie »die ökonomische Vitalität Chinas« spüren.
An Kandidaten für seine Liste wird er eben so wenig Mangel haben. In China gibt es derzeit 236000 Dollar-Millionäre, wobei das Eigentum an selbst genutzten Immobilien nicht berücksichtigt wurde. Gegenüber dem Vorjahr bedeutete das einen Anstieg von zwölf Prozent, berichtete unlängst die in Beijing (Peking) erscheinende englischsprachige Tageszeitung People’s Daily unter Berufung auf das Investmenthaus Merrill Lynch.
An der Spitze der aktuell gültigen Forbes-Liste sind Liu Yongxing und seine Brüder, denen die Hope Gruppe gehört. Ihr Vermögen beträgt je 830 Millionen Euro. Gefolgt werden sie von von Yang Bin von der Ou Ya Gruppe, der über ein Kapital von 747 Millionen Euro verfügt. Heute gehören ihm 18,8 Prozent der Citic Pacific Group, die ihr Geld mit Infrastrukturprojekten wie Tunneln und Brücken in Schanghai und Hongkong verdient. Rund die Hälfte der Neureichen haben ihre Millionen im Immobiliengeschäft oder der Bauwirtschaft gemacht. An zweiter Stelle steht die medizinische Industrie. Besonders mit traditioneller Medizin läßt sich offensichtlich viel Geld machen.
Die Spitzenreiter sind auffallend jung: Ihr Durchschnittsalter beträgt nur 45 Jahre. Unter ihnen befinden sich lediglich sieben Frauen, die erste davon ist Chen Lihua auf Platz sechs, die in Hongkong eine Immobilienfirma besitzt. 91 der 100 reichsten Chinesen kommen allerdings nicht wie Chen aus dem kapitalistischen, semi-autonomen Stadtstaat, sondern aus der nominell sozialistischen Volksrepublik.
In Schanghai, der reichsten Stadt der Volksrepublik, beträgt das mittlere Jahreseinkommen rund 2220 Euro. |
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Goodman *** Consulter ***
Anmeldungsdatum: 16.01.2002 Beiträge: 5416
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Verfasst am: 27.Sep 2004 8:10 Titel: |
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Moin!
China: Kein anderes Land zieht so viele Auslandsinvestitionen auf sich wie China. Das Problem – diese Investitionen laufen völlig aus dem Ruder. Es drohen massive Überkapazitäten in sämtlichen Wirtschaftszweigen. Banken sitzen auf einem Riesenberg fauler Kredite, erste Inflationstendenzen sind erkennbar.
China ist der zweitgrößte Importeur der Welt – damit wäre der Westen beim Ausbruch einer neuen Asienkrise unmittelbar betroffen. Wer jetzt völlig unbekümmert anlegt , in Unternehmen vielleicht, die stark in China investiert sind, könnte bei einem kleinen hüsteln ALLES verlieren.
Das ist die Kehrseite der Medallie. |
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Starskies2000 Insider
Anmeldungsdatum: 15.09.2003 Beiträge: 910 Wohnort: NRW
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Verfasst am: 27.Sep 2004 10:10 Titel: Mal einen kurzen Rückblick wagen |
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ist da die Devise.
Sicher erinnern sich noch fast alle an die Tigerstaaten in Asien.
Hoch geputscht durch Funds in aller Welt.
Dann kamen die Währungszocker, erst die die immer zocken, dann die Banken die vorher jede Menge Tigerfunds an ihre Kunden verkauft haben.
Was kam? Die Währungen brachen zusammen und damit auch die Funds der Kunden.
Mag ja sein das ich zur Zeit ein paar Euro weniger für meine Rente mache,
aber ich werde sie auch nicht riskieren nur weil ich zum Herdenvieh mutiere.
Dabei lasse ich auch mal völlig außer acht, was in einem Ölarmen und an wichtigen Rohstoffen armen Land so alles passieren kann wenn es nicht mehr genug auf dem Weltmarkt für alle gibt. (Mal abgesehen von den Explodierenden Preisen). |
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Schwabenpower * Consulter *
Anmeldungsdatum: 24.12.2002 Beiträge: 1438 Wohnort: im wilden Süden
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Verfasst am: 27.Sep 2004 12:00 Titel: So |
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so ähnlich denke ich auch: in nicht mehr allzuferner Zukunft wird auch dort die Blase platzen, mit allen bitteren Konsequenzen..... _________________ Auf Regen folgt Sonne! |
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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 7268
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Verfasst am: 9.Apr 2007 16:12 Titel: |
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Chinas siebtgrößte Bank CITIC hat die Werbetour für den bislang größten Börsengang dieses Jahres in Schanghai und Hongkong gestartet. Voraussichtlich wird er dank des wirtschaftlichen Booms in China auf großes Interesse der Investoren stoßen.
Das IPO dürfte etwa 3 Mrd. $ in die Kassen des in Peking ansässigen Geldhauses spülen. "Das wird eine heiße Nummer", prophezeite etwa Branchenkenner Ben Kwong von der KGI Asia. "Die Investoren sind überzeugt, dass es noch weiter aufwärts gehen kann."
Die Bank werde 2,3 Milliarden Aktien in Schanghai anbieten, knapp sechs Prozent des gesamten Aktienpakets. Gleichzeitig wird die CITIC Bank in Hongkong voraussichtlich 4,9 Milliarden Aktien ausgeben, 12,76 Prozent des Gesamtkapitals in Aktien. Die Wertpapiere werden in den kommenden Wochen zunächst institutionellen und dann privaten Investoren angeboten.
Die spanische Banco Bilbao Vizcaya Argentaria (BBVA) hält knapp fünf Prozent an der CITIC, die sich zu 80 Prozent im Besitz des staatlich kontrollierten Großkonzerns China International Trust and Investment befindet. Der erste Handelstag ist für den 27. April geplant. Chinas führende Bank ICBC hatte erst im Oktober beim größten IPO aller Zeiten rund 22 Mrd. $ eingenommen.
Experten gehen davon aus, dass die Aktien der CITIC mit einem leichten Abschlag auf den Börsenkurs seiner größeren Konkurrenten angeboten werden. Wegen des rasanten Anstiegs chinesischer Aktienkurse zählen die dortigen Bankenpapiere mittlerweile zu den teuersten Finanztiteln der Welt. Nach internationalen Bilanzierungsregeln steigerte die CITIC im vergangenen Jahr ihren Nettogewinn um 25 Prozent auf umgerechnet 375 Mio. Euro.
Quelle: FTD |
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GOLDPOOL Specialist
Anmeldungsdatum: 26.01.2006 Beiträge: 185 Wohnort: Ibiza
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Verfasst am: 14.Apr 2007 1:40 Titel: Ergänzung |
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| Zu den Banken und ihren Geschäften sollte man noch ergänzen, daß an jedem Handelstag 90000 Chinesen ein neues Konto eröffnen und dazu noch die Neigung besitzen, 10 - 30 % ihrer Guthaben in ein Golddepot zu legen. Allein der Zukauf an Gold für China betrug zuletzt am Londoner Goldmarkt 240 Tonnen. Die heimischen Goldminen geben diese Nachfrage noch lange nicht her, von der zukünftigen Nachfrage ganz zu schweigen. |
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