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Harakiri für Handwerker

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A. Henneberg
** Consulter **


Anmeldungsdatum: 28.08.2002
Beiträge: 4948
Wohnort: Osten

BeitragVerfasst am: 26.Apr 2004 10:13    Titel: Harakiri für Handwerker Antworten mit Zitat

Es sterben noch nicht genug Handwerksbetriebe,
"Geiz ist geiler - es geht weiter"

Verkaufen Sie Ihre Handwerksleistung - zum Einkaufspreis + eine Scheibe trocken Brot!

Zitat:
Ab dem 20.04.2004 bricht eine neue Ära am \"Internethimmel\" an.
Alle Leute kennen Ebay aber keiner kennt http://www. Auftrags-Auktionen.de!
Jeder kann seine Handwerker zum günstigsten Preis arbeiten lassen, kein Problem.
Sie setzen Ihr Ersuchen , Ihren Auftrag ins Netz und die Firmen unterbieten sich!!!
Der Billigste gewinnt!!!
Das spart Ihnen Kosten und füllt den Firmen die Auftragsbücher!!!
Das macht uns alle happy!!!
Denn dies ist der neue Service von Happy Germany!!!

Testen Sie uns und Sie werden begeistert sein!
Ihr Happy Germany Team
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Starskies2000
Insider


Anmeldungsdatum: 15.09.2003
Beiträge: 910
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 26.Apr 2004 10:20    Titel: Vom Ansatz nicht neues Antworten mit Zitat

im Grunde ist die Nummer schon ein alter Hut.
Wird bereits in vielen Ländern praktiziert.
Diverse Grossunternehmen haben bereits für den Einkauf ein ähnliches System.
LH kauft einen Grossteil ihrer Leistungen (auch Beratungsleistungen) über ein solches Portal ein.
Ist dann zwar keine Versteigerung, aber das Prinzip ist das gleiche.
Der günstigste bekommt den Zuschlag.
Innerhalb des Einkaufsprozesses sparen die Unternehmen da eine Menge Geld.
Was den Handwerker angeht, er muss ja nicht mitmachen.
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rotoflex
Specialist


Anmeldungsdatum: 13.09.2003
Beiträge: 215
Wohnort: Sachsen

BeitragVerfasst am: 27.Apr 2004 23:13    Titel: Antworten mit Zitat

Den Handwerken wird in den A---h getreten egal ob angestellten oder Selbstständigen .
Der überzogene Kampf der Auftraggeber um Rabatte oder die Suche nach Mängeln um jeden Preis; um eben diesen zu drücken....
In ein paar Tagen mischt dann auch der gesamte Ostblock mit Prost Mahlzeit.
Handwerker sind nicht besser dran wie die Bauern
Jeder Provisionsempfänger fährt mehr Kohle ein als die die wirklich
Wertschöpfung erbringen.
Das Wertesystem ist in unserer Zeit auf den Kopf gestellt eine ordentliche Kriese wie Ende der 20 Jahre letzten Jahrhunderts würde das bestimmt zurechtrücken...
Wohl dem der dann echt etwas kann oder anfassbare Werte hat. ich meine damit kein Papier...
Das geht dann blos zum A---h abwischen.
Jetzt bitte nicht schimpfen sondern nachdenken....
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rotoflex
Specialist


Anmeldungsdatum: 13.09.2003
Beiträge: 215
Wohnort: Sachsen

BeitragVerfasst am: 28.Apr 2004 12:01    Titel: Antworten mit Zitat

He Ihr
Ich hatte zum Nachdenken angeregt,Euch jedoch nicht verboten zu antworten.
Ich gehe mal einen Schritt weiter und behaupte mal die Börse oder die Aktien sind eine Geissel der Menscheit.
Die Anleger sparen um so viel wie möglich zu ordern,damit ist kein Konsum in der Wirtschaft
Und diejenigen die die Aktien herausgeben verzocken oft Ihre Möglichkeiten und verteilen im Aufsichtsrat warscheinlich ein weltweites Problem.
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Starskies2000
Insider


Anmeldungsdatum: 15.09.2003
Beiträge: 910
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 28.Apr 2004 12:29    Titel: ? Antworten mit Zitat

sic;
Handwerker sind nicht besser dran wie die Bauern
Jeder Provisionsempfänger fährt mehr Kohle ein als die die wirklich
Wertschöpfung erbringen.
---------------
Warum sind die Bauern in DE schlecht drann?
Wie definieren Sie Wertschöpfung?

----------
sic;

Das Wertesystem ist in unserer Zeit auf den Kopf gestellt eine ordentliche Kriese wie Ende der 20 Jahre letzten Jahrhunderts würde das bestimmt zurechtrücken...

------------
Das Wertesystem ist nicht auf den Kopf gestellt sondern es hat sich verändert.
Hat eigentlich jeder oder fast jeder auf der Welt gemerkt. Nur in DE wehrt man sich seit über 20 Jahren dagegen.
Deswegen haben andere Länder ihre Systeme schon vor 20 Jahren angefangen um zustellen.
Nur DE ist das letzte Teutonsiche Dorf, das sich mit Macht dagegen Wert.
Nur Aufgrund der Grösse und des vermeindlichen BIP ist DE noch unter den grössten der Welt.

----------------
Eine Krise wie in den 20er?
Und dann?
Demokratie wieder abschaffen?
Was ist dann besser?
Bolschewismus mit Pseudokommunismus oder doch besser Faschismus?
Hat beides nicht funktioniert.
Demokratien haben alle überlebt oder wurden nach der Zwangseinführen von Kommunismus oder faschismus wieder abgeschaft. So oder so.
-----------
Auch Demokratien die eigentlich Sozialisten waren (sie Schweden), mussten aufgeben und ihr System verändern.
--------
Also nicht die Welt muss sich DE anpassen sondern DE der Welt.
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rotoflex
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Anmeldungsdatum: 13.09.2003
Beiträge: 215
Wohnort: Sachsen

BeitragVerfasst am: 28.Apr 2004 13:13    Titel: Antworten mit Zitat

Wertschöpfung ist für mich wenn anfassbare Werte geschaffen werden,wie ein Haus,Maschine oder ein Auto bauen als Beispiel.
Natürlich muss es auch Lehrer Polizei und Angestellte in Kommunen geben.
Aber ich bin überzeugt Versicherungsdienstleistungen,Finanzdienstleister der Fertighausverkäufer ja selbst der Möbelverkäufer muss keine Provision erhalten.
Für mich ist das im günstigsten Fall aufschwatzen...
Es soll ja angeblich auch Vertreter geben die nur Produkte verkaufen wo die höchste Provision eingefahren wird,wissendlich zu ungunsten des Kunden.

Was die Bauern betrifft dachte ich es wäre allgemein bekannt das diese bessere Zeiten hatten...
Einige junge Leute wollen den Bauerhof der Eltern nicht übernehmen das gilt mitunter auch für Kinder von Eltern mit Handwerksbetrieb.
Eine lukrative Sache würde man wohl nicht ausschlagen...

Totalitäre Regime sind keine Lösung und Demokratie ist zu einer Floskel verkommen,zum Beipsiel wird Terrorangst geschürt um Freiheiten einzuschränken, jedoch für den dritten Weg habe ich auch keine Lösung
und will diese auch nicht finden.
Mir reicht meine kleine Freiheit und das wissen,dass es anderen schlechter geht ohne das diese es überhaupt wissen.
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Starskies2000
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Anmeldungsdatum: 15.09.2003
Beiträge: 910
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 28.Apr 2004 14:34    Titel: Wertschöpfung Antworten mit Zitat

Definition

Betriebswirtschaftlich definiert, ist Wertschöpfung all das, was innerhalb eines Unternehmens geschieht, um einen höheren Verkaufspreis gegenüber dem Einstandsmaterial bzw. den Einstandsleistungen zu erzielen.
Um diesen Begriff streiten sich aber zwischenzeitlich die Gemüter da in einer modernen Welt die Wertschöpfungskette dem Wandel unterliegt.
Zum Beispiel wurde dieser sehr wohl um den Verkauf oder Vertrieb erweitert. Denn ohne Vetrieb (egal in welcher Form) keine Wertschöpfung durch die Eigentümer.
----------------
Bauern, sind so ziemlich die einzigen die ich kenne die durch Nichtarbeit Geld bekommen.
EU Subventionen durch nicht Nutzung von Agrarfläche.
Gerade in DE werden Nebenerbslandwirtschaften beigehalten die wirtschaftlicher Unsinn sind. Eben um EU Subventionen zu bekommen.
Landwirte ob Hauptberuflich oder Nebenerwerb sind Kaufleute folglich unterliegen sie einem Risiko. Diese können Pleite gehen.
-------------
Handwerker sind Kaufleute die sich dem Wettbewerb anzupassen haben.
Wenn sie Pleite gehen haben sie was falsch gemacht.
------------------
Das gleiche gilt im übrigen auch Apotheker und sonstige per Gesezt oder Verordnung geschütze Unternehmen.
-----------
Was im übrigen die Rabattschlachten betrifft, werden diese nicht von Unternehmen freiwillig ausgelöst, sondern dies betrifft das Kaufverhalten von allen Bürgern.
Also jeder der z.B. zu Saturn, (oder ähnliches) latscht und dort die Geiz ist Geil Preise nutzt, trägt somit dazu bei.
---------------
Wer in den Grenzgebieten lebt und nach zum Beispiel Polen fährt um dort billig einzukaufen, zum Handwerker zugehen etc. trägt dazu bei.
---------------
Wettbewerb geht aber auch in zwei Richtungen.
Wenn ich in Holland im Grenznahen Gebiet einkaufe spricht dort jeder deutsch und früher hat er auch die DM Mark akzeptiert.
In DE Fehlanzeige. Der Hollände hatte deutsch zusprechen und mit DM zu bezahlen.
---------
Wenn ich nach Polen fahre, das gleiche Bild.
Auf der deutschen Seite Fehlanzeige.
---------
Freunde kommt vom Ross runter, die Zeit an dem die Welt am deutschen Wesen genesen sollte sind vorbei.
--------------
Wer hat den Videorecorder erfunden?
Die deutschen. Wer hat sie zum Massenartikel gemacht? Die Japaner.
Die Kette wäre nun endlos weiter zuführen.
Entweder passt DE sich an sonst wird es noch weiter angepasst.
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Anmeldungsdatum: 28.10.2003
Beiträge: 931
Wohnort: Weesen

BeitragVerfasst am: 28.Apr 2004 15:48    Titel: Antworten mit Zitat

Nun ja, die Bauern sind halt schlau und hatten schon immer eine gute resp. einflussreiche Lobby. Ueber Sinn oder Unsinn nachzudenken habe ich da schon längst aufgegeben (resigniert).

Scheint als ob ich auch zu den gelegentlichen Schnäppchenjägern gehöre. Aber wenn die Preisdifferenz zu gross wird sehe ich nicht mehr ein wozu ich mehr bezahlen soll. Ich hasse es abgezockt zu werden. Gerne geb ich euch mal ein Beispiel:

Vor ca. 14 Tagen kaufte ich mir einen neuen Trockner (auch Tumbler genannt). Das Ding ist von Miele, in der CH bezeichnet mit T200 irgendwas kostet es beim Händler in der Nähe CHF 3900.--, bei Media Markt im Messepark bei Bregenz kostet exakt dasselbe Gerät 799 Teuro. Wenn ich nun die MWST zurückfordere, die der CH wieder draufrechne und noch die Fahrt dazurechne kostet mich das Gerät schlussendlich CHF 1300.--. Einziger Unterschied: Die Bezeichnung (nicht das Gerät) und natürlich der Preis.

Einen Unterschied von 10 - 20% kann ich noch akzeptieren, deswegen reiss ich mir kein Bein aus. Aber 2/3????? Nie!!!!!!

Ich bin gerne bereit für bessere Qualität etwas mehr zu bezahlen. Nicht aber für Vergleichbares. Wenn also so das A-Gewerbe profitiert statt jenes in der CH habe ich kein Erbarmen oder gar Gewissensbisse (habe nämlich noch andere Sachen gekauft).

Es gibt also noch andere Nationen ausser den deutschen die vom etwas hohen Ross runtermüssen.

Shoppinggrüsse
Trader
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rotoflex
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Anmeldungsdatum: 13.09.2003
Beiträge: 215
Wohnort: Sachsen

BeitragVerfasst am: 28.Apr 2004 16:03    Titel: Antworten mit Zitat

Die Anfangsdefinition von Wertschöpfung ist richtig
Doch wo ist diese Werterhöhung bei einem reinen Vetreter die gibt es nicht die Differenz ist die Provision...
Und um dieser Lobby einen Status zuzusichern wird klamm heimlich dieser Vertriebsweg in die Wertschöpfungskette mit einereiht.
Nur die wenigsten ahnen was das für ein Blödsinn ist.
So stehen also die berühmt berüchtigten Multi Marketing Leute und die
anderen Provisionsbezieher auf gleicher Ebene in der Wertschöpfungskette wie die ,die noch Geld ins Land holen zum Beispiel die Autobauer.
Es wird bewusst versucht die Leute zu verdummen...womöglich wird das auch noch in Betriebswirtschaft gelehrt.
Dann wiederum ist es kein Wunder das vom Managern Handelsvertreter gesucht werden die Ihren Schrott unter die Leute bringen müssen.
Wirklich gute Produkte sind Selbstläufer und brauchen nur etwas Anfangswerbung.

Handwerker können auch unverschuldet Pleite gehen nämlich dann wenn es keinen Markt mehr gibt....also keine Nachfrage mehr da ist.
Doch bevor es soweit kommt haben sich die Firmen meist selbst gegenseitig kaputt gemacht durch Rabattschlachten im Kampf um die letzten paar Kunden.
Natürlich nutze ich auch jede Möglichkeit die sich mir bietet ein Schnäppchen zu machen, einige machen es halt nur weil Geiz geil ist und damit die eingesparte Kohle beim nächsten Aktienkurs abschmiert, das ist ein kleiner aber feiner Unterschied.
So gesehen sind am ende an der Aldikasse alle gleicher.
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Starskies2000
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Anmeldungsdatum: 15.09.2003
Beiträge: 910
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 28.Apr 2004 16:36    Titel: Sie müsen ja ziemlich verbittert sein Antworten mit Zitat

Was haben Ihnen den Verkäufer die gegen Provison arbeiten getan?
Verkäuferlobby? Kenn ich nicht.
Gerade Verkäufer die nur für ein Grundgehalt (oder auch ohne) arbeiten verursachen die geringsten Fixen kosten. Sind also in der von Ihnen gerügten Wertschöpfungskette die rentabelsten. Denn sie kosten nicht soviel Geld wie ein Arbeiter der keinerlei vernünftige Produktivität hat.
Eine Entlohnung erfolgt nur wenn gearbeitet wurde.
Ihre angeführten Autobauer die noch Geld ins land holen, können ohne Verkäufer (die den grössten Teil ihres Gehaltes über die Provion bekommen) gar nicht leben.
Niemand geht defacto unverschuldet Pleite (Unfall ausgenommen).
Es hat vorher immer ein versagen gegeben.
Beim Handwerker z.B. das er nicht innovativ und flexibel genug war seine Dienstleistungen auszuweiten. Den Kunden einen Mehrwert zugeben.
Rechnungen die nicht bezahlt werden sind auch nur bedingt eine Ausrede.
Eine entsprechende Planung, Kontrolle usw. fehlt bei den meisten.
Nur um eins Klar zustellen, mir ist durchaus bewusst das manche Schicksal ziemlich hart sein kann.
Nur geht es mir fürchterlich auf die Nerven das immer die anderen Schuld sind.
Sie beschweren sich über die Politik? Gut, gehen Sie in die Politik.
Arbeiten sie sich in ihrem Ortsverband nach oben.
Ändern sie etwas im kleinen.
Fangen Sie in der Elternversamlúng der Schule ihrer Kinder an (soweit vorhanden) angagieren Sie sich ehrenamtlich, in Sportvereinen, bei Hilfsdiensten usw. Treten Sie Interessenverbänden bei und anagieren sich dort. Bewegen Sie was.
Nur hören Sie auf zu weinen.
Überhaupt etwas das ich allen Weinerlichen und die anderen sind Schuld Menschen sagen möchte;
Hören sie auf zu heulen. Packen sie an, sehen sie sich um. Helfen sie, anagieren sie sich. Machen sie sich nach Jahren der Untätigkeit in diesem Land darauf gefasst das es anfänglich frustrierend ist, es wird mühsellig und es wird lange dauern. Doch am Ende wird es etwas bringen.
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rotoflex
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Anmeldungsdatum: 13.09.2003
Beiträge: 215
Wohnort: Sachsen

BeitragVerfasst am: 28.Apr 2004 17:41    Titel: Antworten mit Zitat

Ich bin mir bewusst das ich provoziere in der Höhle des Löwen...
Eine Verkäuferlobby gibt es sicher nicht aber zählen wir doch mal die Versicherungen und Makler dazu,die verkaufen auch.
Sie haben Ihre Wertschöpfungskette und ich meine.
Gebaut und Werte geschaffen wurden schon bei den Nandertalern das ist fakt, aber ob diese versichert waren oder Geldwerte Provisionen erhielten entzieht sich meiner Kenntniss....
Auch mit den Handwerksbetrieben gehe ich mit Ihen nicht konform wo kein Markt da ist ist kein Geschäft zu machen.
Selbst ein Wasserverkäufer in der Wüste verhungert wenn keiner kommt und Wasser kauft,aber vieleicht ist dort ein Geschäft mit Versicherungen zu machen wo man von den Provisionen leben kann....

Ich heule nicht ,habe dazu keinen Grund legedlich meinen persöhnlichen Unmut über Provisionen brachte ich zum Ausdruck nicht mehr und nicht weniger.
Sarskies 2000 Ihr letztes Posting klang Streckenweise im Gegenzug meines etwas weinerlich das bestärkt mich das ich mit meiner Annahme was die Wertschöpfung betrifft auch nicht unrecht habe.
Ich möchte niemanden zu nahe treten wollte nur einwenig provozieren.
Bevor jetzt eine Schammschlacht beginnt schliessen wir besser das Thema.

Nachtrag ich angagiere mich nirgends, es ist mein Leben und das gestalte ich so das ich davon etwas habe, Egoismus geht auch ohne Provisionen...
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Starskies2000
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Anmeldungsdatum: 15.09.2003
Beiträge: 910
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 28.Apr 2004 18:23    Titel: Weinerlich? Ehr Traurig Antworten mit Zitat

wenn ich ständig höre was alles falsch läuft und keiner etwas ändern will.
Traurig? Auch. Vorallem wenn ich sehe wie dieses land vor die Hunde geht und jeder immer nur über die anderen motzt und nicht in seinem rahmen etwas ändert.
Zum Handwerker?
Wo kein Markt mehr da gehe ich weg. Da wo keine Arbeit ist gehe ich weg und gehe ich zur Arbeit.
Aber Sie haben recht, lassen wir das Thema.
Rummotzen ist eh einfacher.
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rotoflex
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Anmeldungsdatum: 13.09.2003
Beiträge: 215
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BeitragVerfasst am: 28.Apr 2004 19:15    Titel: Antworten mit Zitat

Ich wollte nicht mehr aber kann nicht anders,versuchen wir also sachlich zu bleiben.
Sie sagen wenn kein Markt da ist da geht der Unternehmer weg und wohin...
Vieleicht dorthin wo seit zig Jahren der Markt gewachen und abgesteckt ist....um dort das Szenario zu Wiederholen mit Preisschlachten bis zum bitteren Ende.
Ach ja dann bleibt ja noch das anpassen und neue Ideen doch diese haben die anderen Unternehmen auch.
Also so einfach wie Sie es darstellen ist es wohl doch nicht.
Ich denke es gibt kein Rezept also Augen zu und durch.
Ein Schulterklopfer und gut ist.
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tifinaa
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Anmeldungsdatum: 19.11.2003
Beiträge: 1176

BeitragVerfasst am: 29.Apr 2004 8:18    Titel: Antworten mit Zitat

@ rotoflex,

Zitat:
Handwerker können auch unverschuldet Pleite gehen nämlich dann wenn es keinen Markt mehr gibt....also keine Nachfrage mehr da ist.


Seit mehreren Tagen suche ich einen Klempner. Dieser gute Mann
soll mir eine Reparatur in meinem Haus erledigen, meine
Warmwasserversorgung wieder herstellen. ( Arbeitszeit ca.1h)

Nach etlichen telefonischen Gesprächen kristallisiert sich folgendes
heraus:
An der Reparatur läßt sich nicht viel verdienen, also 2 Tankfüllungen
Wegegeld für 10 km Anfahrtsweg.

Ich glaube, ich spinne und werde in Polen anrufen.

MfG Ronald
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rotoflex
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Anmeldungsdatum: 13.09.2003
Beiträge: 215
Wohnort: Sachsen

BeitragVerfasst am: 29.Apr 2004 8:55    Titel: Antworten mit Zitat

Das Dein Klemptner so reagiert gibt dafür gibt es zwei Gründe.
Das Auftagsbuch ist voll,und der Auftrag ist zu klein
oder der kleine Auftrag rettet den Handwerker vor grossen Problemen auch nicht mehr...
Jedoch beide Fälle sind zur Kundenbindung ungeeignet.
Vieleicht solltest Du mal Deine Nachbarn fragen der eine oder andere hat bestimmt viel... Zeit und kennt sich mit der Materie etwas aus.
Das dauert vieleicht etwas länger als beim Profi und kostet womöglich eine Flasche Bier mehr...,das kennen wir doch noch oder.
Was Du an Material brauchst solange es nicht in Grössenordnungen ist verkauft Dir der Klemptner gern und das in der Regel günstiger als auf dem Baumarkt.
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tifinaa
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Anmeldungsdatum: 19.11.2003
Beiträge: 1176

BeitragVerfasst am: 29.Apr 2004 9:28    Titel: Antworten mit Zitat

Tja, als geborener Ossi hab ich ja so einiges an
handwerklichem Geschick auf der Pfanne. Zumal ich mein Haus auch
zu Vorwendezeiten mit meinen Händen gebaut habe.
( Eigenlob stinkt in diesem Falle mal nicht)

Das Problem könnte ich schon lösen aber es fehlt
an bestimmten Werkzeugen. Auch mein Häuslebauernachbar
hat alle fünfe von sich gestreckt und den Kopf geschüttelt.

Ein Klempnermensch hätte alles dabei und fertig ist.
Es soll auch keiner umsonst arbeiten, nur kommen sollte mal einer.

Klar ist denen der Auftrag zu klein - aber es fallen ein paar Scheine,
und ich würde mich danach bücken.

MfG Ronald
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rotoflex
Specialist


Anmeldungsdatum: 13.09.2003
Beiträge: 215
Wohnort: Sachsen

BeitragVerfasst am: 29.Apr 2004 10:08    Titel: Antworten mit Zitat

Es ist immer blöd wenn man von etwas oder jemanden abhängig ist.
Genau dort ist der Ansatz für das was mich interessiert...
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