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Inflation - Geldentwertung - Preissteigerungsrate

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Peter Wilhelm
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Anmeldungsdatum: 16.10.2007
Beiträge: 406
Wohnort: 58730 Fröndenberg

BeitragVerfasst am: 14.Jan 2008 22:06    Titel: Antworten mit Zitat

Guten Abend,

ich habe mir nun das knapp 80 Minunten andauernde Videomaterial angesehen.

Als besonders empfehlenswert erachte ich die Datei Nr. 8 als auch die Datei Nr. 9 ab ca. der 4. Minute.

-----

In der Datei Nr. 9 kommt die Sprache u.a. auf die Eigenverantwortlichkeit hinsichtlich zusätzlicher privater Vorsorgemaßnahmen für das Alter.

Gleichzeitig wird die Frage gestellt, wovon diese private Vorsorge bezahlt werden soll...?

Die so simple wie einfache Erklärung lautet:

Sie ist letztlich aus dem gleichen Topf zu erbringen.
Nämlich aus dem Topf der Volkswirtschaft; genauso wie zuvor die Umlage...

Überrascht? Nein, sicherlich nicht...

Damit ist klar, daß auch eine private zusätzliche Vorsorge, bei gleichzeitig sinkenden Realeinkommen, für den Betroffenen nicht realisierbar ist...

-----

Was mich dabei - wieder einmal - erstaunt:

Warum sich von 48.000 registrierten Usern niemand für die Thematik interessiert. Die mangelnde Resonanz lässt das zumindest vermuten...

Wenn ich auf einem Koi-Forum (mein Hobby) mit 800 Usern eine Nachricht schreibe, entsteht dort daraus eine Diskussion...

-----

So sei die Frage erlaubt, ob von den hier täglich im Durchschnitt - sichtbar - anwesenden Usern vielleicht nur 20 User schreiben dürfen...?

Weil vielleicht alle anderen nicht in der Lage sind, die paar Euro abzudrücken...? ? ?

-----

Langer Rede, kurzer Sinn:

Ich habe mich bemüht!

Aber gegen Wände zu schreiben, habe ich keine Lust und auch nicht nötig!

Bezahlte Gelder wurden zwar vom Geschäftskonto überwiesen, aber ich habe keinerlei Probleme damit, diese als Privatentnahme zu buchen - trotz vorliegender Rechnung.

Ich bin enttäuscht - es hat sich in all den Jahren NICHTS geändert!

In diesem Sinne...
_________________
Freundliche Grüße

Peter Wilhelm

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Spiritus Rector
* Consulter *


Anmeldungsdatum: 12.12.2003
Beiträge: 1187
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: 15.Jan 2008 7:47    Titel: Antworten mit Zitat

Um was geht's denn, mein lieber Peter?

Zitat:
Was mich dabei - wieder einmal - erstaunt:

Warum sich von 48.000 registrierten Usern niemand für die Thematik interessiert. Die mangelnde Resonanz lässt das zumindest vermuten...


Das lässt sich nicht nur vermuten, dem ist so - und wenn ich jetzt schreibe, dass 80% der Bevölkerung dämlich sind und sich lieber Beiträge durchlesen: wie diesen , der hat mit aah-aaah-aahh als Überschift 45.000 Zugriffe, das interessiert ...

Zitat:
Wenn ich auf einem Koi-Forum (mein Hobby) mit 800 Usern eine Nachricht schreibe, entsteht dort daraus eine Diskussion...


Sehr schön und lobenswert - und was soll man daraus für Rückschlüsse ziehen?

Zitat:
So sei die Frage erlaubt, ob von den hier täglich im Durchschnitt - sichtbar - anwesenden Usern vielleicht nur 20 User schreiben dürfen...?


Schreiben dürfen, nach neuesten Zahlen, annähernd 40.000 User.

Zitat:
Weil vielleicht alle anderen nicht in der Lage sind, die paar Euro abzudrücken...? ? ?


Kann also nicht sein.

Zitat:
Langer Rede, kurzer Sinn:

Ich habe mich bemüht!


Steht meistens in Arbeitszeugnissen, wenn man eine "Niete" gehen lässt!

Zitat:
Aber gegen Wände zu schreiben, habe ich keine Lust und auch nicht nötig!

Hat aber auch niemand verlangt ...

Zitat:
Bezahlte Gelder wurden zwar vom Geschäftskonto überwiesen, aber ich habe keinerlei Probleme damit, diese als Privatentnahme zu buchen - trotz vorliegender Rechnung.


Das ist ja außerordentlich interessant, fragt sich nur für wen? Was sollen uns Deine Verbuchungskünste an dieser Stelle sagen? Für mich wäre die Mitgliedschaft in diesem Forum zu verbuchen als Werbe- und Geschäftsausgaben, sofort absetzbar - aber wem schreibe ich das?

Zitat:
Ich bin enttäuscht - es hat sich in all den Jahren NICHTS geändert!


Und, was sollte sich um alles in der Welt hier ändern? Kommen zu Dir keine Nachrichten durch? Pisa Studie? Womit ich wieder beim Anfang wäre - 80% der Bevölkerung sind dämlich - und ich glaube auch, dass das genauso gewollt ist! Deswegen sollte man nicht verzweifeln, sondern sich mit den Gegebenheiten abfinden.

Schreibe einen Artikel über Kredite ohne Schufa, Geld kommt direkt aus dem Drucker, oder von HYI, a la eines großen Finanzjongleurs aus dem Aachener Raum, dann laufen die Leute Dir sinnbildlich die Tür ein. Aber ein Bericht, bei dem man auch noch zum Nachdenken gezwungen wird ... Gott bewahre! Traurig, aber wahr!
_________________
Wenn der Staat pleite macht, geht natürlich
nicht der Staat pleite, sondern seine Bürger.

(Carl Fürstenberg, dt. Bankier, 1850-1933)

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Peter Wilhelm
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Anmeldungsdatum: 16.10.2007
Beiträge: 406
Wohnort: 58730 Fröndenberg

BeitragVerfasst am: 15.Jan 2008 21:44    Titel: Antworten mit Zitat

jaja, schon gut...
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Peter Wilhelm

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Anmeldungsdatum: 16.10.2007
Beiträge: 406
Wohnort: 58730 Fröndenberg

BeitragVerfasst am: 15.Jan 2008 22:41    Titel: Konjunkturaussichten trüben sich weiter ein... Antworten mit Zitat

Hallo zusammen,

wie das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) mitteilt , trüben sich die Konjunkturaussichten weiter ein.

Dabei habe ich selten so einen in sich widersprüchlichen Unsinn gelesen:

Zitat:
ZEW-Chef Wolfgang Franz sagte, der größte Risikofaktor für die Entwicklung der deutschen Konjunktur sei die Gefahr einer Rezession in den USA im Zuge der Finanzkrise. Sie würde zusammen mit dem starken Euro die Exportwirtschaft schwächen. «Der Konsum wird in den kommenden Monaten eine entscheidende Rolle für die Konjunkturentwicklung spielen.» Allerdings seien die Einführung von Mindestlöhnen oder überzogene Lohnforderungen nicht geeignet, den privaten Verbrauch zu erhöhen, da sie mit Arbeitsplatzverlusten verbunden seien, warnte Franz.

Ja, was denn nun...?

- Die Krönung der Phrasendrescherei ist es wohl, auf Risiken in den USA im Zusammenhang mit der Finanzkrise zu verweisen. Hat sich Deutschland so was von abhängig gemacht? Ich fasse es nicht.
Und wer - bitte schön - hat denn diese Krise verursacht?
Der Mann und die Frau an der "Maschine" und in der "Produktion", der also wirklich für die Wertschöpfung einer Volkswirtschaft verantwortlich ist...?
Nein, es waren die geldgeilen Institute und sonstige Anleger, denen im Prinzip alles sch....egal ist, solange die Rendite stimmt...

- Der Konsum (also die Binnenwirtschaft) soll in den nächsten Monaten eine entscheidende Rolle spíelen...

- Aber mehr Lohn für den vermehrten Konsum seien ungeeignet...

-----

Ja bitte schön, wovon soll denn die Binnenwirtschaft angekurbelt werden...?

Ich habe manchmal das Gefühl, daß manche hochbezahlte Chefs irgendwelcher Institute selbst nicht wissen, wo die Glocken hängen und sich lediglich gerne reden hören...

-----

Lösungsansätze aus meiner Sicht (ich will ja nicht nur meckern):

Diese Lösungsansätze sind im Prinzip das Ergebnis aus den offiziellen Statistiken, welche Sie hier zuhauf finden.

Was besagen diese Statistiken im Prinzip?

- Rückgang der Realeinkommen während der letzten 7 Jahre bis auf den letzten oder vorletzten Platz innerhalb der EU
- Rückgang der KFZ-Zulassungen

- Rückgang der Eigenheimerwerbungen

Und das sind nur einige Beispiele...

Also nun die Lösungsansätze:

- Abkehr von dem Wahn, daß eine Volkswirtschaft ausschließlich von Exporten leben kann

- Abkehr von dem Wahn, daß ein Unternehmen nur dann gut aufgestellt ist, wenn es jährlich zweistellige Eigenkapitalrenditen erzielt (die sowieso nur den Shareholdern in den Allerwertesten geblasen werden)

- Sozialverträgliche und menschenwürdige Bezahlung der Mitarbeiter

Die Folgen wären in der Tat, daß

- der Konsum und damit die Binnenwirtschaft anzieht

- mehr KFZ und andere Verbrauchsgüter - wieder - neuwertig leistbar werden

- die inländische Baukonjunktur anzieht, weil die Menschen wieder Vertrauen in die Wirtschaft gewinnen

-----

Mein Gott noch einmal; ist das wirklich alles so schwer zu verstehen, wie man einen Binnenmarkt nach vorne bringt...?
Weniger exportorientierte Länder machen uns dieses doch vor.

-----

Ich schrieb es bereits schon einmal:

Man sollte sie teeren, federn und aus dem Lande jagen - wie im Mittelalter...

[Zeitaufwand für diesen Artikel: ca. 45 Min.]
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Anmeldungsdatum: 18.01.2006
Beiträge: 3321

BeitragVerfasst am: 16.Jan 2008 14:24    Titel: Antworten mit Zitat

Die Verbraucherpreise in Deutschland sind 2007 um 2,2 Prozent gestiegen, das war die höchste Jahresteuerungsrate seit 1994.
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Peter Wilhelm
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Anmeldungsdatum: 16.10.2007
Beiträge: 406
Wohnort: 58730 Fröndenberg

BeitragVerfasst am: 16.Jan 2008 20:45    Titel: Regierungspropaganda... Antworten mit Zitat

Hallo zusammen,

das im Betreff beannnte Wort weckt sicherlich bei den Älteren unter uns Assoziationen...

Sind wir also, nach '33, wieder einmal soweit...?

Müssen Deutschlands Bürger von der Regierung für dumm verkauft bzw. dumm gehalten werden?

-----

Dieser jetzt bewußt und provokativ benannte Ausdruck findet sich hier wieder.

Sowohl dem im Beitrag verlinkten 'Rundbrief von heute' als auch díesem Hinweis sollte gefolgt werden...

Über das im Kommentar benannte ZEW-Institut und deren Präsident, Herrn Wolfgang Franz, berichtete ich bereits gestern an dieser Stelle...

-----

Daher, wie schon zweimal geschrieben:

Teeren, federn und aus dem Land jagen... - Und das meine ich ernst!
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Anmeldungsdatum: 16.10.2007
Beiträge: 406
Wohnort: 58730 Fröndenberg

BeitragVerfasst am: 18.Jan 2008 20:06    Titel: Auch PIN-Hamburg ist zahlungsunfähig... Antworten mit Zitat

Hallo zusammen,

weiter oberhalb in diesem Thread befinden sich bereits Berichte zur PIN-Group im Zusammenhang mit der Mindestlohngesetzgebung.

Nun titelt heute AFP , daß auch PIN in Hamburg mit 600 Arbeitsplätzen Insolvenz anwenden mußte.

Von den zuvor verteufelten Mindestlohnregelungen ist nicht mehr die Rede...

Die Hamburger Pleite, nebst weiterer 17 Gesellschaften, resultiert augenscheinlich vor allem daraus, daß Mehrheitseigner 'Axel Springer Verlag' den Geldhahn im Dezember zudrehte.

Das lässt die Vermutung aufkommen, daß die PIN-Group insgesamt auch schon vor der Mindestlohngesetzgebung betriebswirtschaftliche Schwierigkeiten - und vor allem Liquiditätsprobleme! - hatte.
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GOLDPOOL
Specialist


Anmeldungsdatum: 26.01.2006
Beiträge: 182
Wohnort: Ibiza

BeitragVerfasst am: 18.Jan 2008 23:02    Titel: Saftladen Antworten mit Zitat

Stimmt, PIN Hamburg war ein Saftladen. Auch wir wollten deren Dienstleistung mal für größere Postmengen nutzen, da uns der Bürokratiewust der Post einfach nervt(auch Formulare ausfüllen kostet Arbeitszeit). Wir fanden nur feudale Geschäftsräume, die tagelang unbesetzt waren. So etwas muß auch verschwinden. Marktbereinigung nennt man das und es ist gesund. Wir sind übrigens bei TNT gelandet und waren überracht über das unkomplizierte Gelingen mit unseren Postmengen. Wenn da nicht dieses "unkonventionelle" Geschäftsmodell dieser Herrschaften wäre!
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Peter Wilhelm
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Anmeldungsdatum: 16.10.2007
Beiträge: 406
Wohnort: 58730 Fröndenberg

BeitragVerfasst am: 5.Feb 2008 22:25    Titel: Den Spiegel vorhalten... Antworten mit Zitat

Guten Abend,

was soll man noch tun, als verzweifelt den Spiegel vorzuhalten...?

Viele Optionen gibt es ja nicht...

a) Herr Dr. Jahnke ist ein Spinner...

b) Unsere Politiker versuchen uns die Wirtschaft schön zu reden...
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Gast
Pathfinder


Anmeldungsdatum: 22.12.2004
Beiträge: 316

BeitragVerfasst am: 7.Feb 2008 11:10    Titel: 2008... Antworten mit Zitat

Moin,

2008 wird übel. Leider lässt sich das nicht ändern - nur verzögern. Aber je länger es dauert - je gruseliger wird es.

PW
Die Löhne lassen sich überdies nicht mehr künstlich anheben - wir haben längst die Globalisierung nicht nur wirtschaftlich sondern auch finanziell erreicht - und sind völlig abhängig vom Ausland. (Junkys)

Mein Tipp:

Wenn man kann, private Vorsorge treffen. Vorsorge schadet zumindest nie!

Grüße vom, na vom
Gast
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Anmeldungsdatum: 16.10.2007
Beiträge: 406
Wohnort: 58730 Fröndenberg

BeitragVerfasst am: 7.Feb 2008 20:52    Titel: Re: 2008... Antworten mit Zitat

Hallo Gast,

Sie leben auch noch... ?

Das freut mich wirklich...

Gast hat folgendes geschrieben::
Moin,

2008 wird übel. Leider lässt sich das nicht ändern - nur verzögern. Aber je länger es dauert - je gruseliger wird es.

PW
Die Löhne lassen sich überdies nicht mehr künstlich anheben - wir haben längst die Globalisierung nicht nur wirtschaftlich sondern auch finanziell erreicht - und sind völlig abhängig vom Ausland. (Junkys)

Mein Tipp:

Wenn man kann, private Vorsorge treffen. Vorsorge schadet zumindest nie!

Grüße vom, na vom
Gast

Dann wird es Zeit, daß dieses geändert wird...

Es machte für den interessierten User sicherlich Sinn, sich dieses Buch einmal zu Gemüte zu führen. Es wird kurzfristig erscheinen, kostet relativ wenig Geld und könnte im einen oder anderen Fall helfen, soganannte 'Shitparolen' zu überwinden...

Lesen müsste man allerdings alleine...
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Peter Wilhelm

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Gast
Pathfinder


Anmeldungsdatum: 22.12.2004
Beiträge: 316

BeitragVerfasst am: 9.Feb 2008 20:05    Titel: PW Antworten mit Zitat

Was nützt es!?
Wer will das wissen? Augen auf, Kopf hoch, und durch okay!?

Grüße

Gerne, auch per PIN, manno, machen wir das Beste daraus,okay?

Herzliche Grüße

Gast
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Anmeldungsdatum: 16.10.2007
Beiträge: 406
Wohnort: 58730 Fröndenberg

BeitragVerfasst am: 5.März 2008 20:39    Titel: aus dem News-Letter v. 05.03.08 Antworten mit Zitat

Hallo zusammen,

Zitat:
...der wirtschaftliche Aufschwung der vergangenen 3 Jahre neigt sich dem Ende zu. Eine Studie vom Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung der gewerkschaftsnahen Hans Böckler Stiftung bestätigt nun, was „Karl Normal“ auf der Straße fühlt: Der Aufschwung ist an den deutschen Arbeitnehmern weitgehend vorbeigegangen. Die realen Nettolöhne, sie sind in diesem Zeitraum nicht gestiegen – sondern um mindestens 3,5% gesunken!

Der Zuwachs an Wirtschaftsleistung floss der Studie zur folge in Unternehmensgewinne und Vermögen und man muss nicht Volkswirtschaft studiert haben um zu wissen, dass solch eine einseitige Entwicklung einen breiten Konsumschub, der die Konjunktur jetzt unterstützen müsste, verhindert. Die wirtschaftliche Erholung wurde fast ausschließlich vom Export angetrieben, die Binnennachfrage blieb weit unter dem Niveau vergangener Boomphasen.

Noch deutlicher als die realen Löhne sanken die Renten: 6% weniger! Schrecklich? 20% sind mit diesen Entwicklungen sehr zufrieden: Unternehmer, Selbstständige und Aktienbesitzer sind die Profiteure und verzeichnen exorbitant hohe Gewinne – und das wird auch so bleiben! Ziel des Kapitals ist es, mit einem Minimum an Einsatz, ein Maximum an Gewinn zu erwirtschaften –„austricksen“ von Gewerkschaften und Arbeitnehmern inklusive! Nun denn …

es ist schön, daß das

Zitat:
Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung der gewerkschaftsnahen Hans Böckler Stiftung

inzwischen auch schon dahinter gekommen ist, was andernorts schon seit langem 'gepredigt' wird...
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Peter Wilhelm

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Anmeldungsdatum: 16.10.2007
Beiträge: 406
Wohnort: 58730 Fröndenberg

BeitragVerfasst am: 6.März 2008 20:02    Titel: Die Mittelschicht geht den Bach runter... Antworten mit Zitat

Hallo zusammen,

nun hat auch das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) entsprechende Zahlen erarbeitet...

Zum Einen wird die Thematik soeben aktuell in der WDR2-Sendung Arena behandelt.

Weiterhin ist diese Problematik selbstverständlich umfangreich dokumentiert hier .

Zwei Textausschnitte daraus:

Zitat:
2. Die materielle Situation
Noch hat es die deutsche Mittelschicht nicht eigentlich begriffen. Doch sie gehört, wie ihre Partner in anderen alten Industrieländern, schon zu den Verlierern der Globalisierung, und das Schlimmste steht in dieser Hinsicht erst bevor. Nicht die bisher noch begrenzte Jobverlagerung und dadurch ausgelöste Arbeitslosigkeit produziert schon jetzt den Niedergang, wohl aber zwei andere Entwicklungen...

Zitat:
4. Angst geht um
Die "Financial Times" hat am 14. Oktober 2006 einen großen Artikel unter der Schlagzeile "profits of doom - globalisation generates colossal sums, ... isn't it time the west's middle classes asked why they're footing the bill for everyone else's gains?" ("Profite des Untergangs - Globalisierung schafft enorme Vermögen .... ist es nicht Zeit, daß die Mittelschichten des Westens fragen, warum sie die Rechnung für die Gewinne aller anderen bezahlen?").

Die im vollständigen Beitrag eingefügten Grafiken führen die Situation mehr als deutlich vor Augen.

In der Arena-Sendung hörte ich vorhin folgende Aussage, die mir im Gedächtnis haften blieb:

Zitat:
"Wer noch vor Jahren einen Porsche fuhr und eine Garage hatte, der hat heute zwei Porsche und zwei Garagen.

Wer früher einen Opel fuhr, der fährt heute Fahrrad..."

Nun denn...

Es bleibt abzuwarten, wie lange sich das geduldige Volk der Deutschen diese Entwicklung noch bieten lassen wird / kann ? ? ?...
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Esc
Newbie


Anmeldungsdatum: 05.08.2006
Beiträge: 28

BeitragVerfasst am: 6.März 2008 20:41    Titel: Antworten mit Zitat

Haben Sie einen Dr. Joachim Jahnke-Altar in Ihrem Heim? Eine imposante Ecke mit Kerzen und Heiligenbildnis? Knien Sie nieder und beten Ihren Götzen an?

In zwei von drei Beiträgen führen Sie Ihren Guru als alleinigen Wahrsager vor. Ich mag eine solche Anbetung nicht. Ich mag eine selbst erarbeitete, gestandene Meinung lesen.
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Anmeldungsdatum: 16.10.2007
Beiträge: 406
Wohnort: 58730 Fröndenberg

BeitragVerfasst am: 7.März 2008 0:04    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Unbekannter,

Esc hat folgendes geschrieben::
Haben Sie einen Dr. Joachim Jahnke-Altar in Ihrem Heim? Eine imposante Ecke mit Kerzen und Heiligenbildnis? Knien Sie nieder und beten Ihren Götzen an?

In zwei von drei Beiträgen führen Sie Ihren Guru als alleinigen Wahrsager vor. Ich mag eine solche Anbetung nicht. Ich mag eine selbst erarbeitete, gestandene Meinung lesen.

a) was Sie mögen oder auch nicht, ist mir ziemlich gleichgültig.

b) Lesen Sie Ihre 20 Beiträge durch.
Die meisten davon schießen gegen mich persönlich.
Daher bin ich auch nach wie vor der Meinung, daß wir 'alte Bekannte' sind; wenn auch auf äußerst unerfreuliche Art und Weise.

c) Gleiches Thema wurden soeben bei Frau Illgner in ihrer Sendung behandelt.

-----

Ich schlage daher vor, Sie lassen mich einfach in Ruhe und überlesen meine Beiträge.

Alternativ schlage ich vor, daß Sie selbst etwas Konstruktives einbringen, anstatt hier ständig an Beiträgen Dritter herumzunölen.

Ist das ein Wort?

Vielen Dank!
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Anmeldungsdatum: 16.10.2007
Beiträge: 406
Wohnort: 58730 Fröndenberg

BeitragVerfasst am: 7.März 2008 8:48    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo zusammen,

die Ausarbeitung des DIW selbst wird hiermit nachgereicht .

Man wird mir nachsehen, daß ich das Rad nicht deshalb neu erfinde, nur weil ein Einzelner meint, dieses so sehen zu müssen...

In diesem Sinne...
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Anmeldungsdatum: 16.10.2007
Beiträge: 406
Wohnort: 58730 Fröndenberg

BeitragVerfasst am: 15.März 2008 19:45    Titel: Was soll dieses bedeuten...? Antworten mit Zitat

Hallo zusammen,

wir finden hier eine Aussage, welche - neutral betrachtet - zunächst suggeriert, daß in Deutschland ständig neue Arbeitsplätze geschaffen werden...

Bei näherem Hinsehen jedoch ist leicht zu erkennen, daß es sich um Arbeitsplätze handelt, welche ausschließlich aus Verlagerungen entstehen.

Die Unternehmen bauen ab; die 'Seelenverkäufer' bieten die gleichen Arbeitsplätze zu deutlich günstigeren Stundensätzen wieder an...

Wie kann das gehen? Denn auch diese Seelenverkäufer unterliegen den gleichen sozialen Abgabesätzen...

Sie ahnen etwas...?

Richtig! Die Stundenlöhne werden drastisch reduziert...

-----

Was sagen mir also solche 'Erfolgsmeldungen'...?

Im Grunde ALLES und nichts...

Dokumentieren diese doch wieder einmal mehr, was der mündige Bürger längst weiß / oder etwa doch nicht...?
Vermutlich leider letzteres...

Die gesamte Mittelschicht Deutschlands wird verarscht nach Strich und Faden. Und dieses ist nicht erst bekannt, seitdem die Bundesregierung in diesen Tagen nach einer FDP-Anfrage zugeben mußte, daß die Kaufkraftentwicklung eindeutig rückläufig ist...

Dieses ist schon seit langem bekannt!

Von daher bedurfte es keinesfalls eines GoMoPa-News-Letter, um das zu erkennen... (dieses nur am Rande angemerkt).
Ständige Verweise auf aussagefähige Seiten werden schlicht ignoriert; das Hinterfragen und Nachfragen auf Kapital, welches sich von selber tilgt, ist eindeutig interessanter...

BILD und Spiegel können vergessen werden; eine realitätsnahe Berichterstatttung kann nicht [mehr] erwartet werden. Überdies ist es traurig, daß man beide Blätter inzwischen in eine Schublade stecken muß, was die Berichterstattungen angeht...

-----

Auch wenn es den User 'esc' ärgern mag:

Mindestens ein täglicher Blick auf die Seiten des Herrn Dr. Jahnke offenbaren 'Erstaunliches' und schärfen den Blick für das Wesentliche.

Ich habe fertig und knie nun wieder nieder vor meinem Altar...
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Wohnort: 58730 Fröndenberg

BeitragVerfasst am: 10.Apr 2008 19:43    Titel: Die Abgabenlast von abhängig Beschäftigten... Antworten mit Zitat

Hallo zusammen,

aufgrund aktuellen Zahlenmaterials hat Harry Zingel seine Darstellung der Abgabenlast abhängig Beschäftigter überarbeitet.

Sie finden diese Darstellung hier . Wie immer, versehen mit den nötigen und bissigen Kommentaren...

Wenn Sie - sinnvollerweise - bei den Grundannahmen starten, können Sie sich durchklicken.

So gelangen Sie dann letztlich auch zu den 'Gedanken zur Zeit', wo Sie - u.a. - dieses lesen werden:

Zitat:
So bleibt dem Ökogläubigen das ideologische Hochgefühl, an der Rettung der Welt durch seine Verarmung mitgewirkt zu haben, und dem Ungläubigen bleibt nur der ohnmächtige Zorn. Doch was lange gärt wird endlich Wut.

Der farbig markierte Satz wiederum veranlasst mich, auch auf diesen interessanten Beitrag zu verweisen.

Sie werden die weiter oben zitierte Aussage in ähnlicher Form am Ende des Beitrages wiederfinden...
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BeitragVerfasst am: 3.Mai 2008 13:17    Titel: Eine Grafik sagt oft mehr als tausend Worte... Antworten mit Zitat

Hallo zusammen,

ich muß doch mal wieder meinen 'Stichwortgeber' zitieren:

Die Kurzform:

Die etwas längere Form:

Die Erläuterung und Darstellung der einzelnen Positionen:

Die Zahlen stammen aus öffentlich zugänglichen Quellen; wurden jeweils benannt.

Wenn ich die täglich auf mich einflutende 'Propaganda' (ja, ich nenne dies so!), dieses ständige Gesundbeten durch Politik und den bekannten Blättern, überkommt mich das kalte Grausen...

Aber was soll's, die Globalisierung scheint ja wenigstens gewissen Personenkreisen zu nutzen, wenn ich der Eingangsstatistik glauben darf...
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