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Spiritus Rector * Consulter *

Anmeldungsdatum: 12.12.2003 Beiträge: 1187 Wohnort: Hamburg
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Verfasst am: 21.Aug 2007 7:21 Titel: Internet Stalking |
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Stellen Sie sich vor, Sie werden als pädophilier Kinderschänder im Internet bezeichnet! Oder als Koksdealer! Als Betrüger, als Verbrecher!? Das kann schnell passieren, denn die Zeit des herkömmlichen Stalkings ist vorbei. Stundenlanges „auf das Opfer lauern“ gehört der Geschichte an. Das Internet hat es möglich gemacht und das Vorgehen krimineller Rufmörder hat eine neue, hocheffektive Qualität erreicht! Internetstalking heißt diese Verbrechensart und sie ist eine nie da gewesene Art von Verleumdung und Denunzierung. Ausschließlich negative Absichten und kriminelle Energie treiben die Stalker der neuen Generation an. Zielobjekte sind Privatpersonen, Firmen und unliebsame Mitbewerber gleichermaßen, aber auch unbestechliche Journalisten oder Forenbetreiber gehören immer mehr zu den Leidtragenden.
Und diese Stalker, sie gehen stets gleich vor. Sie schreiben in Foren, Blogs oder Anzeigenmärkten negativ oder verleumderisch über die entsprechende Zielperson. Sodann eröffnen sie spezielle Internetseiten auf exotischen Servern. Sie arbeiten ausschließlich aus der Anonymität! Entsprechende Beiträge werden mit hoher Dichte rekursiv untereinander verlinkt. Dabei wird das Zielobjekt vor allem auf Web-Adressen mit vielen Usern und einem hohem PageRank genannt und mit dafür eigens ins Netz gestellten Verleumdungsseiten verbunden. Auf diese Weise ist sichergestellt, dass jede Suchmaschinenanfrage nach dem Namen des Verleumdeten immer zuerst die vom Stalker platzierten Verleumdungen als Ergebnis liefert. Das Ziel des Stalkers ist erreicht!
Angesichts der zunehmenden Verbreitung des Internets und Googles marktbeherrschender Stellung hat dieses Vorgehen höchst negative Effekte für die Betroffenen: Personalchefs googlen mittlerweile genauso gerne nach Bewerbernamen, wie potentielle Auftraggeber von Selbständigen und Freiberuflern nach Namen eventueller, neuer Geschäftspartner. Die Folgen sind die gleichen: Arbeitsplatzverlust, Versagung oder Verlust von Aufträgen. Finden Bekannte oder Freunde diese Verleumdungen und werden nicht aufgeklärt ist, kann dies auch zur Distanzierung betroffener Personen zur Folge haben, die meist überhaupt nicht wissen warum.
Internet und Suchmaschinen Stalker beabsichtigen stets ganz bewusst Existenzen zu vernichten und das Zielobjekt nachhaltig privat, sozial und beruflich zu diskriminieren und zu schädigen. Sie handeln stets anonym und es ist kaum möglich juristisch gegen diese Art von Internetterroristen vorzugehen. Server stehen in exotischen Standorten wie Vietnam oder Kambodscha, werden anonym per Westernunion gezahlt und der eingetragene Admin C ist nicht existent, zumal deutsche Gerichte nicht zuständig sind! Das neue Medium Internet eröffnet Verleumdungs- und Denunzierungsterroristen Tür und Tor - Willkommen in der schönen neuen Welt von morgen! _________________ Wenn der Staat pleite macht, geht natürlich
nicht der Staat pleite, sondern seine Bürger.
(Carl Fürstenberg, dt. Bankier, 1850-1933)
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GoMoPa .

Anmeldungsdatum: 25.01.2002 Beiträge: 2319
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Verfasst am: 21.Aug 2007 10:20 Titel: |
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| Zitat: |
Sehr geehrter Herr XXX,
wir sind das Pressebüro von Western Union in Deutschland. In Ihrer Pressemitteilung vom 20.08.2007 über Internt-Stalking erwähnen Sie, dass Server in Vietnam oder Kambodscha "anonym" per Western Union gezahlt werden. Wir begrüßen zwar die Warnung vor Internet-Betrügereien, möchte Sie jedoch trotzdem darauf hinweisen, dass diese Aussage falsch ist.
Western Union ist in jedem Land, indem es tätigt ist, den nationalen Gesetzen verpflichtet und übertrifft in vielen Fällen sogar die gesetztlich vorgeschriebenen Sicherheits- und aufsichtsrechtlichen Regelungen. In Deutschland hält das Unternehmen sich streng an die Vorschriften für Finanztransaktionen der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht . Egal wo auf der Welt der Geldbetrag eingezahlt oder abgehoben wird, sowohl Sender als auch Empfänger müssen einen für das Land, in dem sie sich befinden, gültigen Ausweis vorzeigen. Es ist also nicht möglich anonym Überweisungen zu tätigen. Leider kommt es tatsächlich vor, dass Betrüger mit gefälschten Ausweisen Transaktionen vornehmen. Die Mitarbeiter der Auszahlungsstellen werden von Western Union geschult, gefälschte Dokumente zu erkennen. Kommt es dennoch zu einer Überweisung und es wird Anzeige erstattet, unterstützt Western Union die Strafverfolgungsbehörden mit allen Mitteln.
Western Union investiert viel Zeit und Mühe, um seine Kunden zu schützen und den kriminellen Missbrauch seines Bargeldtransfer-Services zu verhindern. Wir weisen immer wieder darauf hin, dass der Service nicht für Überweisungen an Fremde gedacht ist und raten ausdrücklich davon ab, Western Union als Zahlungsmittel für Online-Geschäfte zu nutzen. Unsere Sicherheitshinweise finden Sie zum Beispiel auf der Internetseite: www.westernunion.de. Außerdem kooperiert das Unternehmen seit 2005 mit der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes in der Präventions- und Aufklärungsarbeit.
Bei Rückfragen können Sie sich jederzeit an mich wenden.
MIt freundlichen Grüßen
XXX XXX
Account Supervisor / VP |
_________________ „Es ist produktiver, einen Tag lang über sein Geld
nachzudenken, als einen Monat dafür zu arbeiten.“
- Heinz Breselt -
Secret User - wissen mehr |
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Honest John Specialist

Anmeldungsdatum: 30.01.2006 Beiträge: 240 Wohnort: Aubagne, Bouches du Rhône
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Verfasst am: 21.Aug 2007 11:55 Titel: |
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| GoMo&Pa hat folgendes geschrieben:: |
| Zitat: |
Sehr geehrter Herr XXX,
In Ihrer Pressemitteilung vom 20.08.2007 über Internt-Stalking erwähnen Sie, dass Server in Vietnam oder Kambodscha "anonym" per Western Union gezahlt werden. Wir begrüßen zwar die Warnung vor Internet-Betrügereien, möchte Sie jedoch trotzdem darauf hinweisen, dass diese Aussage falsch ist.
MIt freundlichen Grüßen
XXX XXX
Account Supervisor / VP |
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Na, der irrt Herr Supervisor aber in mindestens 5 Fällen.
Außerdem scheint er (geändert, Mod.) A.K. aus Bremerhaven nicht zu kennen. |
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leuchte Specialist
Anmeldungsdatum: 22.01.2003 Beiträge: 135 Wohnort: umspannwerk
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Verfasst am: 22.Aug 2007 20:03 Titel: Re: Internet Stalking |
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| Spiritus Rector hat folgendes geschrieben:: |
| Stellen Sie sich vor, Sie werden als pädophilier Kinderschänder im Internet bezeichnet! |
Wie absurd ist das alles, da schreit ganz Deutschland wieder auf, weil irgendwo im Osten eine Gruppe von "acht Inder" gehetzt wurde. Der Vorgang ist nicht näher bekannt, aber der Aufschrei schon wieder laut und deutlich.
| Zitat: |
| Als "außerordentlich beschämend und betrüblich" hat Angela Merkel den ausländerfeindlichen Gewaltexzess von Mügeln verurteilt. Der Vorgang solle nun auch das Kabinett beschäftigen, sagte Regierungssprecher Thomas Steg heute in Berlin. Die Kanzlerin habe betont, es sei nicht hinzunehmen, dass in deutschen Städten Menschen durch die Straßen gehetzt würden, so Steg weiter. |
Eine gegenteilige Meinung:
| Zitat: |
| Der Berliner Theologe Richard Schröder hat vor einer pauschalen Vorverurteilung der Täter als Rechtsextremisten gewarnt. "Es ist ein Ausbruch von Ausländerfeindlichkeit zu vorgerückter Stunde unter Alkohol, die mit einer Rempelei auf der Tanzfläche begann", sagte der ehemalige SPD-Fraktionschef in der DDR-Volkskammer der "Welt". "Mich wundert daher, wie schnell der organisierte Rechtsextremismus der Tat verdächtigt wird." Ein eindeutiges politisches Motiv könne er "bisher nicht erkennen". |
Und was passiert wenn dutzende Personen als "pädophile" durchs Internet gehetzt werden >>>> NICHTS, gar nichts.
Das ist Deutschland!
Und das Grundgesetzt gilt wohl in dieser Fassung nicht mehr:
| Zitat: |
Artikel 1
[Menschenwürde; Grundrechtsbindung der staatlichen Gewalt]
(1) Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt. |
| Zitat: |
Artikel 3
[Gleichheit vor dem Gesetz; Gleichberechtigung von Männern und Frauen; Diskriminierungsverbote]
(1) Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich. |
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