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mlm-aktuell.de Specialist
Anmeldungsdatum: 14.01.2005 Beiträge: 51 Wohnort: nördlich von Berlin
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Verfasst am: 6.März 2005 15:52 Titel: Jetzt gehts los: moderner Sklavenhandel in Deutschland |
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Ifo-Chef Sinn regt Versteigerung von Ein-Euro-Jobbern an
Wenn es nach dem Präsidenten des Ifo-Instituts, Hans-Werner Sinn, gehen würde, würden sogenannte Ein-Euro-Jobber zukünftig an den meistbietenden Betrieb verliehen. Außerdem machte er sich für eine Senkung der Löhne stark.
Damit solle verhindert werden, dass immer mehr Arbeitsplätze im Niedriglohnsektor nach Osteuropa abwanderten. Die finanziellen Folgen der Lohnsenkung bei Geringverdienern müssten allerdings staatlich gemindert werden.
Weiterhin plädierte er für eine Umwandlung des Arbeitslosengeld II in einen Lohnzuschuss, denn dies würde Lohnansprüche senken und zu neuen Jobs führen. Bleibe man trotzdem weiterhin ohne Arbeit, müsse der Staat einen Ein-Euro-Job garantieren.
Quelle: http://shortnews.stern.de/shownews.cfm?id=562884
Ifo-Chef will Ein-Euro-Jobber meistbietend versteigern
Unter den deutschen Wirtschaftsexperten herrscht Uneinigkeit über das anzustrebende Lohnniveau in Deutschland. Der Präsident des Ifo-Instituts, Hans-Werner Sinn, regte eine Senkung der Löhne an, um die Auslagerung von Arbeitsplätzen in Niedriglohnländer zu bremsen.
Sinn schlug vor, Ein-Euro-Jobber meistbietend als Leiharbeiter der privaten Wirtschaft anzubieten. Arbeitslosengeld II (ALG II) müsse ein Lohnzuschuss werden, „den man nur dann in voller Höhe erhält, wenn man arbeitet. Dann fallen die Lohnansprüche, und es gibt neue Jobs“, sagte Sinn dem Magazin „Focus“. Wer dennoch nichts finde, dem müsse der Staat zumindest einen Ein-Euro-Job anbieten. Zusammen mit dem Lohn daraus und dem ALG II solle sich der Lebensstandard halten lassen.
Eine Senkung der Löhne in Deutschland sei dringend nötig, um die zunehmende Auslagerung von Arbeitsplätzen in Niedriglohnländer zu bremsen, sagte Sinn weiter. „Wir haben die Wahl zwischen zwei Übeln: Chaotische Verhältnisse, die sich mit weiter zunehmender Massenarbeitslosigkeit einstellen. Oder nachgebende Löhne, was für viele möglicherweise fallende Einkommen bedeutet.“
Ohne veränderte Lohnstrukturen lasse sich nicht verhindern, dass Jobs vor allem nach Osteuropa abwanderten, wo die Lohnkosten zum Teil fast zehn Mal niedriger lägen als in Deutschland. Bei Geringverdienern müsste eine Lohnsenkung jedoch durch staatliche Zuschüsse abgefedert werden, damit das Einkommen nicht falle, sagte Sinn. Dazu sollte der Staat beim Arbeitslosengeld II die Hinzuverdienstmöglichkeiten verbessern.
„Wer heute einen Nebenjob annimmt, muss je nachdem, wie viel er arbeitet einen Bruttolohn zwischen 25 und 45 Euro erreichen, damit er 5 fünf Euro in der Stunde verdient“, sagte der Ifo-Chef. Solche Jobs biete niemand an.
Quelle: http://www.ftd.de/pw/de/1110009213603.html?nv=cptn |
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