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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 6453
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Verfasst am: 19.Sep 2006 6:45 Titel: Jetzt ist es amtlich: Arme sterben eher |
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Gesundheitsbericht: Frauen mit Abitur leben vier Jahre länger als diejenigen ohne
Wer gebildet ist und gut verdient, darf sich in Deutschland auf ein immer längeres Leben freuen. Arme und Arbeitslose sind von dem Trend hingegen zunehmend abgekoppelt: Sie sind häufiger krank und sterben auch früher als der Durchschnitt. Dies geht aus dem Bericht »Gesundheit in Deutschland« hervor, den Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) am Montag in Berlin veröffentlichte.
Arme und Arbeitslose, die 13,5 Prozent der Bevölkerung umfassen, leiden häufiger an Krankheiten wie Schlaganfall, chronischer Bronchitis, Schwindel, Rückenschmerzen oder Depressionen. Zum Teil hänge dies mit dem Lebensstil zusammen, heißt es, zumal »Zigarettenkonsum und Übergewicht in der unteren Schicht stärker verbreitet« seien. Auch Bewegungsmangel sei in dieser Bevölkerungsgruppe häufiger. Doch trage die soziale Stellung auch zu schlechterer »subjektiver Gesundheit« bei.
Unter Arbeitslosen gibt jeder zweite (48,3 Prozent) an, er sei nicht gesund, 40,5 Prozent fühlen sich sogar so krank, daß ihr Alltag beeinträchtigt ist. Bei Erwerbstätigen liegen die entsprechenden Quoten nur bei 30,7 und 25,4 Prozent. Arbeitslose verbringen statistisch gesehen auch mehr als doppelt so viele Tage im Krankenhaus wie Erwerbstätige.
Die Gesundheitsrisiken schlagen dem Bericht zufolge auf die Lebenserwartung durch. Zwar steige diese auch für »untere Sozialschichten«, aber langsamer als im Schnitt. Die Unterschiede würden somit größer. Ein Beispiel sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen: Ihr Anteil an der Sterblichkeitsrate ist insgesamt gesunken– aber bei höheren Schichten stärker als bei Armen.
Insgesamt zeige eine Vielzahl von Studien, heißt es in dem Bericht, daß »Menschen aus sozial benachteiligten Schichten« eine kürzere Lebenserwartung haben als der Durchschnitt. Zum Beispiel lebten Männer mit Abitur im Schnitt drei Jahre länger als Männer ohne Hochschulreife. Bei Frauen betrage der Unterschied sogar vier Jahre.
(jW) |
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hostaria Specialist
Anmeldungsdatum: 17.01.2006 Beiträge: 230
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Verfasst am: 19.Sep 2006 10:17 Titel: |
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| Jetzt ist es amtlich |
Braucht der Durchschnittsdeutsche wirklich alles amtlich bestätigt;
hat er jedes Gefühl für Zusammenhänge verloren;
ist er schon soweit beamtengedrillt,daß selbst er vom Spruch:
"Geld beruhigt"nicht mehr dessen einfachsten Auswirkungen erkennen kann? |
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Lutz Spilker * Consulter *

Anmeldungsdatum: 04.05.2004 Beiträge: 1432 Wohnort: Nürnberg
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Verfasst am: 21.Sep 2006 12:00 Titel: |
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| Zitat: |
| Titel: Jetzt ist es amtlich: Arme sterben eher |
Ein Trauerspiel. Doch wie steht es mit den Beinen, insbesondere die so-
genannten Raucherbeine. Wann sterben die? Auch früher? Um wie viel
früher? Eine Stunde, ein Tag, ein Jahr? Man ist beunruhigt und zählt täg-
lich seine Arme. Donnerweter, 2 Stück, alles noch da. Schwein gehabt.
Links habe ich nur einen Arm. Seltsam. Platz wäre noch für einen zwei-
ten. Die Natur ist eigenwillig und knauserig. Jedoch ist ein Mensch ohne
Arme lebensfähig. Auch ohne Beine ist sein Dasein gesichert, wen doch
dann mit erheblichen Einschränkungen.
Ohne Gehirn sieht es da schon ganz anders aus. Nicht wahr...  _________________ sei nicht feige, lass mich hinter'n Baum |
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