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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 5917
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Verfasst am: 9.Jan 2007 8:53 Titel: Justiz überprüfte alle 22 Mio. deutschen Kreditkarten |
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Die Staatsanwaltschaft Halle hat im Kampf gegen Kinderpornografie im Internet die Daten sämtlicher Kreditkarten in Deutschland überprüft. Bei der in Deutschland bisher einmaligen Aktion hätten sämtliche Kreditkartenunternehmen kooperiert, teilte das Justizministerium Sachsen-Anhalts mit.
Insgesamt gibt es in Deutschland 22 Millionen Kreditkarten. Deren Daten haben Kreditkartenunternehmen auf Bitten der Fahnder auf Kriterien wie Zahlungen auf ein bestimmtes Konto abgeglichen. Die Namen der Kunden, auf die die Kriterien zutrafen, wurden dann den Justizbehörden mitgeteilt. 322 Verdächtige seien ermittelt worden.
Das Vorgehen ist keine Rasterfahndung im eigentlichen Sinne, ihr aber sehr ähnlich. Der eigentliche Datenabgleich fand jedoch nicht bei den Behörden statt, sondern direkt in den Kundendatenbanken der Kreditkartenunternehmen. "Wir kooperieren in solchen Fällen immer mit den Behörden", sagte ein Sprecher von Visa. Der Landesbeauftragte für den Datenschutz in Schleswig-Holstein, Thilo Weichert, hält eine derartige Maßnahme für zulässig: "Die Kreditkartenunternehmen wurden in Fällen angefragt, wo ein ganz konkreter Verdacht bestand - das ist eine ganz normale Maßnahme."
Den Justizbehörden in Sachsen-Anhalt ist nach eigenen Angaben dadurch ein "bedeutender Erfolg gelungen". An der "Mikado" genannten Operation waren nach Informationen von Spiegel Online die Landeskriminalämter aller Bundesländer beteiligt. Hunderte Wohnungen und Geschäftsräume wurden durchsucht. Den Beschuldigten wird vorgeworfen, sich durch eine Zahlung von monatlich 79,99 $ auf ein Konto im Ausland zeitweise Zugang auf eine illegale Internetseite verschafft zu haben. Darauf soll kinderpornografisches Material angeboten worden sein.
Den Fahndern ging es nach eigenen Angaben bei der großflächigen Kreditkartenüberprüfung nicht nur darum, Nutzer von Kinderpornografie im Internet zu ermitteln, sondern auch abzuschrecken: "Wir wollen die Szene verunsichern", sagte Oberstaatsanwalt Peter Vogt der FTD. Die flächendeckende Überprüfung der Kreditkartendaten ließe sich nach seinen Angaben jederzeit wiederholen. "Die pädosexuellen Internetnutzer sollten wissen, dass sie nicht nur im Internet, sondern auch beim Zahlungsvorgang Spuren hinterlassen."
Quelle: Nikolai Fichtner (Berlin) und Jarka Kubsova (Frankfurt) |
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Sekaria Newbie
Anmeldungsdatum: 17.09.2004 Beiträge: 34 Wohnort: Karlsruhe
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Verfasst am: 10.Jan 2007 10:12 Titel: Finde ich gut.... |
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....das ein solcher Schlag gegen die Pädophilenszene gelungen ist. Hoffentlich bekommt die Polizei auch noch die Hintermänner zu fassen. Man muss sich immer im Klaren sein, dass die missbrauchten Kinder einen bleibenden psychischen Schaden davon tragen, oftmals lebenslang psychotherapeutisch behandelt werden müssen.
Jede sexuelle Handlung bedeutet für kindlich missbrauchte Frauen etwa Schmerz und Dissoziation, und das alles nur, weil diese Pädophilen ihre egoistische Lust befriedigen wollen. Für Männer gilt dies in veränderter Weise auch. Wer sich an Kindern vergeht, begeht einen psychischen Mord.
Nur mal für diejenigen Leser, die es betrifft... zum Nachdenken! |
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maleh Specialist
Anmeldungsdatum: 03.09.2003 Beiträge: 233
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Verfasst am: 10.Jan 2007 11:36 Titel: |
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ja, das ist alles richtig was Sekaria schreibt und wir klatschen alle Beifall und hoffen das diese "Abartigen" bestraft werden. Nur ein fader Beigeschmack bleibt bei dieser Aktion...das nächste mal wird nach bezahlten Büchern, CD's oder Mautgebühren in der Schweiz etc. gefahndet.
Man sollte sich eine Kreditkarte einer weit entfernten Gesellschaft zulegen, die die Daten ihrer Kunden nicht weitergibt. Man wird ja immer mehr bespitzelt. In Kürze kommt noch die Überwachung des Internet, da hat man die Terroristen vorgeschoben, diesmal keine Kinderschänder. Da bekommt man eine Gänsehaut... |
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defender57 Newbie
Anmeldungsdatum: 18.09.2005 Beiträge: 6 Wohnort: Köln
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Verfasst am: 10.Jan 2007 11:53 Titel: Bankgeheimnis? |
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Gab es nicht mal so etwas wie ein Bankgeheimnis?
Das Vorgehen der Staatsanwaltschaft in Halle und der 14 Kreditkartenbanken ist höchst fragwürdig. Das Herausfiltern von bestimmten Daten aus Datenbanken um Verdächtige zu ermitteln, ist gesetzlich in den §§ 98a, 98b StPO geregelt. (Rasterfahndung)
Diese gesetzliche Regelung hätte im vorliegenden Fall keine Rasterfahndung zugelassen, da dies nur bei schweren Verbrechen gesetzlich möglich ist. Hierzu gehört der Besitz von Kinderpornografie mit einer Höchststrafe von 2 Jahren aber nicht. Strafrechtlich handelt es sich imsoweit um ein Bagatelldelikt wie Beleidigung, Üble Nachrede und Amtsanmaßung. In der öffentlichen Meinung eignet sich ein solches Delikt allerdings dazu, massiv und auch unter Verstoß gegen Rechtsnormen gegen die Beschuldigten vorzugehen und dabei auch noch Beifall zu erhaschen.
Dies haben sich wohl auch die Kreditkartenbanken gedacht und die Daten ihrer 322 betroffenen Kunden ohne richterliche Anordnung aus den Datenbeständen ermittelt und der Polizei mitgeteilt.
In meiner Arbeit kommen solche freiwilligen Bankauskünfte öfters vor. Banken sind gegenüber der Polizei bei Nachfragen zu Kontobewegungen sehr auskunftsfreudig. Da kann schon ein fehlgeschlagenes Ebay-Geschäft ausreichen, um gegenüber der Bank eine Auskunft wegen Betrugsverdacht zu verlangen. In der Konsequenz bedeutet dies für den Kunden dann oftmals die fristlose Kündigung der Geschäftsbeziehung mit entsprechendem Schufaeintrag.
Die Freiheit geht immer zuerst bei den anderen verloren - aber irgendwann erwischt es dann auch Dich.
http://www.kanzlei-breidenbach.de/Tagebuch.483.0.html?&L=1 |
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Sekaria Newbie
Anmeldungsdatum: 17.09.2004 Beiträge: 34 Wohnort: Karlsruhe
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Verfasst am: 10.Jan 2007 13:06 Titel: Re: Bankgeheimnis? |
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| defender57 hat folgendes geschrieben:: |
Das Vorgehen der Staatsanwaltschaft in Halle und der 14 Kreditkartenbanken ist höchst fragwürdig. Das Herausfiltern von bestimmten Daten aus Datenbanken um Verdächtige zu ermitteln, ist gesetzlich in den §§ 98a, 98b StPO geregelt. (Rasterfahndung)
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Ich hörte gestern im Radio, dass man sich juristisch darum streiten kann, ob dies eine Rasterfahndung war oder nicht. Laut Polizei wurden nur die Daten einer überschaubaren Anzahl konkret Beschuldigter abgefragt, also keine Rasterfahndung durchgeführt. Von wissenschaftlicher Seite wurde in ähnlicher Weise argumentiert, wie Sie es tun.
Dem Problem Kinderschändung und Handel und Besitz von Kinderpornos wird allerdings weder ein Austricksen der StPO noch der Rückzug auf juristische Formalien gerecht. Es fehlt an vor allem an einer Kombination aus strafrechtlicher Ahndung und Therapie der Täter, den Pädophile sind Triebtäter. Mit der Forderung nach härteren Strafen geht man am Problem und den menschlichen Nöten vorbei. Und was bedeutet "Freiheit" in diesem Fall? Die Freiheit etwa Kinder schänden zu können oder dies zu fördern?
Gleichermassen geht es nämlich um den Opferschutz, und hier fehlt es auch an Möglichkeiten gut getarnte ausländische Server aus dem Netz zu nehmen. Es gelang der Polizei nicht, an der Server auf den Philipinen heran zu kommen. Der übliche Weg über die Amtshilfe ist zu schwerfällig und uneffektiv. |
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sydorle Specialist
Anmeldungsdatum: 15.12.2003 Beiträge: 227 Wohnort: GB / E / D
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Verfasst am: 10.Jan 2007 13:44 Titel: Drecksaecke |
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Es ist ja schoen, dass man mal so ein paar von den Drecksaecken erwischt hat. Ohne wenn und aber.
Nur kann ich es mir nicht vorstellen, dass der Morderator dieses Forums derart treudoof sein kann, die Aufhebung der Vertraulichkeit als lobenswert oder nachahmenswert darzustellen. Das uebertraefe ja den Gipfel der Heuchelei.
Wer hat nicht schon mal "Glueck gehabt", dass er nicht erwischt worden ist bei irgendeinem kleinen Vergehen. Hat man "vergessen", etwas bei der Steuer anzugeben oder doch tatsaechlich mal im Halteverbot geparkt, und hat es der Big Brother doch tatsaechlich nicht gemerkt.
Also, nach dem Tenor des Artikels hier sollen wir also in Zukunft lieber unsere getragene Unterwaesche, einen genauestens ausgefuellten Tagesablauf, alle getaetigten oder auch nicht getaetigten Zahlungen (den Baecker und das Gepaeckschliessfach nicht vergessen!), den Grund fuer die Verschmutzung an der Jacke etc. schnellstens und persoenlich bei den entsprechenden Dienststellen abliefern: Handschellen sind natuerlich mitzubringen! Und das Geld fuer die Unterkunftsgewaehrung in Singsing gleich in bar mitzubringen, natuerlich mit Notizzettel auf jedem Geldschein, wo der her ist (mit Name, Anschrift, Kleidergroesse, Geburtsdatum- und ort, Nachbarn, Schule, Werdegang, Arbeitgeber etc.) mit Unterschrift und eidesstattlicher Versicherung - versteht sich.
Hier wird so getan, als sei der Staat nicht der groesste Verbrecher - von dessen Schurkenstuecken wir alle noch gewaltig lernen koennen.
Zivilcourage waere statt dessen angesagt. In meiner Studienzeit bin ich Taxi gefahren - und in der Nachrichten kam etwas ueber Dutreaux (hoffentlich halbwegs richtig geschrieben). Mein Fahrgast meinte, das sei doch alles nicht so schlimm, Kinder haetten doch auch eine Sexualitat, blablabla.
Nun, den Mann habe ich an der naechsten Kreuzung an die frische Luft gesetzt - das wars.
Ganz ohne Gesinnungsschnueffelei, Rasterfahndung etc.
So geht es auch - und vor allem die Augen offen halten - besonders schwer in unserer Weg-Gucker-Gesellschaft.
Gruss Karin |
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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 5917
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Verfasst am: 10.Jan 2007 14:03 Titel: |
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| Zitat: |
| ...der Morderator dieses Forums derart treudoof sein kann, die Aufhebung der Vertraulichkeit als lobenswert oder nachahmenswert darzustellen.... |
Der Moderator hat ein Thema zur Diskussion gestellt und sich jeglichem Kommentar enthalten.
Die Autoren des Beitrages sind aufgeführt. |
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Prospero Specialist
Anmeldungsdatum: 25.07.2006 Beiträge: 86 Wohnort: Bremen
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Verfasst am: 10.Jan 2007 14:11 Titel: |
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es ist doch überhaupt keine Frage, dass Terroristen und auch Kinderporno-Konsumenten- und -Produzenten strafrechtlich verfolgt und bestraft werden müssen.
Aber der Zweck heiligt eben nicht die Mittel !
In einem sogenannten Rechtsstaat muss dies mit legalen, zugelassenen Mitteln erfolgen. Und genau dies ist hier nicht der Fall.
Die Ermittlungen wurden über eine " Rasterfahnung " ermöglicht, die in
diesem Fall keine Rechtsgrundlage vorweisen kann.
Es ist nicht zulässig, sich die Gesetze so "hinzubiegen " wie man sie braucht, nur um des "populistischen Erfolges" wegen.
Aber was ist von einer " Republik " schon zu halten, in welcher sogar
verurteilten Kindermördern die Gründung einer
" gemeinnützigen Stiftung "ermöglicht wird.
aber zum Ausgleich dafür sind wir ja
" Papst "
" beinahe Weltmeister "
" EU- Präsident " und
" B.R.D "
in der richtigen Übersetzung !
Grüsse aus dem Norden
Prospero |
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Prospero Specialist
Anmeldungsdatum: 25.07.2006 Beiträge: 86 Wohnort: Bremen
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Verfasst am: 10.Jan 2007 17:27 Titel: |
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@ werter User Sydorle / Karin,
Ihren Ausführungen und die ganz offensichtliche Empörung kann ich im ersten Teil Ihres Beitrages nachempfinden und begrüssen.
Nicht einverstanden bin ich jedoch mit Ihren Einlassungen hinsichtlich der
angeblichen Zivilcourage gegen den besagten Fahrgast.
Die Auseinandersetzung mit dem anders Denkenden kann ich noch als Zivilcouarge empfinden, nicht aber Ihre weitere Vorgehensweise, so mutig sie sich auch anhören mag.
sinngemäss: "" den habe ich aber rausgeschmissen !!""
So wie staatliche Macht und Gewalt hier rechtswidrig im Grossen vorgeht, tun Sie es im Kleinen.
Soll heissen:
Selbst wenn Ihnen das Taxi gehören sollte, hatten Sie kein Recht den
Fahrgast wegen seiner Äusserungen an " die Luft " zu setzen.
Auch für Sie gilt die Beförderungspflicht, der Beförderungsvertrag, den
Sie mit dem Einsteigen des Fahrgastes in Ihr Taxi abgeschlossen haben.
Das Gesetz lässt hier nur wenige, ganz konkret beschriebene Tatbestände zu, die Sie berechtigen eine Beförderungspflicht abzulehnen.
Demnächst bin ich bei Ihnen Fahrgast und äussere mich missliebig über den Bundespräsidenten oder die Partei XZY,
der auch Sie angehören und lande an der nächsten Strassenecke !!! ???
Zivilcourage ist etwas anderes.
Unrecht, Straftaten sind mit rechtsstaatlichen Mitteln zu bekämpfen.Selbstjustiz gehört nicht dazu
Grüsse aus dem Norden
Prospero |
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Spiritus Rector * Consulter *

Anmeldungsdatum: 12.12.2003 Beiträge: 1126 Wohnort: Hamburg
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Verfasst am: 11.Jan 2007 14:38 Titel: |
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| Zitat: |
Internationale Fahndung - Pädophile im Ausland im Fokus
Nach dem spektakulären Schlag gegen die Kinderporno-Szene im Internet mit der Ermittlung von bundesweit 322 Pädophilen weiten die Fahnder ihre Recherchen nun international aus. azu planten Ermittler von LKA und Staatsanwaltschaft Halle, die in dem Fall federführend sind, weitere Aktivitäten" Zudem solle das Bundeskriminalamt eingeschaltet werden.
Man ist sehr optimistisch, weltweit noch einer großen Zahl weiterer Verdächtiger habhaft werden zu können - idealerweise auch der Hintermänner, deren Spur sich auf den Philippinen verliert. Problematisch ist, die Anbieter einschlägiger Kinderpornoseiten nehmen diese in der Regel innerhalb eines Monats wieder vom Netz und schalten neue Seiten.
Die bisher ermittelten deutschen Verdächtigen hatten von einer illegalen Internetseite tausende Bilder und Videosequenzen sexuell missbrauchter Kinder heruntergeladen und dafür mit ihrer Kreditkarte bezahlt. Auf ihre Spur kamen die Fahnder mit Hilfe einer bislang beispiellosen Auswertung von Kreditkarten-Transaktionen. Auf Bitten der Ermittler überprüften 14 Banken und Kartenserviceunternehmen im Sommer 2006 die Zahlungsvorgänge ihrer rund 20 Millionen Mastercard- und Visa-Kunden nach speziellen Vorgaben und lieferten die Ergebnisse an die Polizei.
Unterdessen verlautete aus Ermittlerkreisen, dass die in dem Fall federführenden Institutionen in Sachsen-Anhalt mit den Ergebnissen der Aktion "Mikado" in dieser Woche möglicherweise zu früh an die Öffentlichkeit gegangen seien. Bisher habe es nicht bei allen Tatverdächtigen Hausdurchsuchungen gegeben, nunmehr könnten diese gewarnt sein.
Quelle: Teilweise http://www.n-tv.de/752030.html |
_________________ Wenn der Staat pleite macht, geht natürlich
nicht der Staat pleite, sondern seine Bürger.
(Carl Fürstenberg, dt. Bankier, 1850-1933)
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tifinaa * Consulter *
Anmeldungsdatum: 19.11.2003 Beiträge: 1177
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Verfasst am: 11.Jan 2007 20:09 Titel: |
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Eine Frage möchte ich doch einmal stellen und ich bitte ernsthaft darum nicht in irgendeine Ecke gestellt zu werden.
Sind es nur Männer oder gibt es auch eine " Frauenszene "? |
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Sekaria Newbie
Anmeldungsdatum: 17.09.2004 Beiträge: 34 Wohnort: Karlsruhe
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Verfasst am: 11.Jan 2007 20:38 Titel: |
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| tifinaa hat folgendes geschrieben:: |
Eine Frage möchte ich doch einmal stellen und ich bitte ernsthaft darum nicht in irgendeine Ecke gestellt zu werden.
Sind es nur Männer oder gibt es auch eine " Frauenszene "? |
Wie mir das LKA damals mitteilte ist Pädophilie geschlechtsunabhängig, das heisst es gibt auch eine Frauenszene. Vor kurzem ist in den USA eine Lehrerin verurteilt worden, weil sie Sex mit einem ihrer minderjährigen Schüler hatte.
Es ist auch keine Seltenheit, dass die Täter oft auch früher (als Kind) selber Opfer waren. |
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WillyWichtig Pathfinder
Anmeldungsdatum: 10.05.2004 Beiträge: 272
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Verfasst am: 12.Jan 2007 16:32 Titel: |
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Manchmal muß man die Demokratie mit Ihren sehr beschränkten rechtsstaatlichen (Ermittlungs)Mitteln zur Strafverfolgung mit Füßen treten und an die demokratischen Grenzen gehen, um die Demokratie und deren Befürworter vor extrem kriminellen Elementen (Pädophile...) zu schützen.
Denn eines sollte allen klar sein:"Pädophile u.a. Schwerstverbrecher geht es an Ihrem Hintern vorbei was aus den Opfern wird!"
Daher begrüße ich ausdrücklich die Überprüfung aller Kreditkarten und die Filterung nach bestimmten Merkmalen, die man sich einmal genauer angeschaut hat.
Ebenso fände ich es richtig, wenn verurteilte Pädophile öffentlich bekannt gemacht werden, wie z.B. in Kalifornien, damit ich meine Tochter nicht den lieben, netten und vertrauenswürdigen Nachbarn durch meine persönliche Unwissenheit seiner pädophilen Abart, ans Messer liefere.
Ich will wissen, ob mein Nachbar ein Kinderschänder ist, ein Vergewaltiger, ein Mörder.
Und das ausschließlich zu Selbstschutzzwecken und nicht aus Neugier.
Ich will nicht wissen, ob mein Nachbar im Supermarkt ein paar Äpfel geklaut hat oder falsch parkt oder Steuern hinterzieht...
Ich will mich und meine Familie im Vorfeld schützen können, auch wenn es immer wieder andere Stimmen gibt mit dem Slogan:
"Schützt den Täter, vergeßt die Opfer!" oder "Schon mal was von Datenschutz gehört?"
MfG, WillyWichtig |
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Schwarzlilie Newbie
Anmeldungsdatum: 05.11.2005 Beiträge: 2
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Verfasst am: 24.Jan 2007 0:14 Titel: |
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[quote="WillyWichtig"]Manchmal muß man die Demokratie mit Ihren sehr beschränkten rechtsstaatlichen (Ermittlungs)Mitteln zur Strafverfolgung mit Füßen treten und an die demokratischen Grenzen gehen, um die Demokratie und deren Befürworter vor extrem kriminellen Elementen (Pädophile...) zu schützen.
Hallo WillyWichtig,
Bitte teilen Sie mir doch mal Ihre Addresse mit.
Ich wuerde naemlich sehr gerne einen Versuch starten:
a.) Was passiert mit Ihnen wenn ich Sie einfach mal so Anonym der Kinderfickerei beschuldige.
b.) Wie aendert sich Ihre Meinung nachdem die Demokratie mit Fuessen getreten wurde und Ihre Addresse fuer all die anderen engagierten und oder Hobby Pädophileverfolger im Internet veroeffentlicht wurde, Verurteilung oder Rechtfertigung hin oder her.
Ihr Einverstaendnis und Eingestaendnis vorausgesetzt wuerde ich die Aktion gerne sofort starten.
Ich bitte dringend um Antwort, darf ich was Sie betrifft die Demokratie mit Fuessen treten, verzichten Sie auf Ihre Rechte damit ich pruefen kann ob Sie nicht auch dazugehoeren?
Bekanntermassen sind ja die Aepfel die am lautesten schreien meisst die faulsten ...
Sofern Sie nicht innert 3 Tagen antworten werde ich von Ihrem Einverstaendnis ausgehen.
--
Vielen Dank,
Frank
</sarkasmus> |
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RvB Specialist
Anmeldungsdatum: 30.07.2005 Beiträge: 75 Wohnort: München
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Verfasst am: 1.März 2007 14:19 Titel: |
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Ich denke dass es im Rahmen der Verfolgung krimineller Elemente keine Alternative zu diversen Fahndungstechniken und Offenlegung von Geldtransaktionen gibt.
Freiheit ist immer die Freiheit des anderen... Schöne Worte, nur mir reiner philosophischer Betrachtungsweise kommen wir nicht weiter.
Fakt ist: ‚Maximale’ Freiheit bedeutet - leider - auch zugleich ‚maximale’ Unfreiheit. Wer strikt gegen jede Form der Eingrenzung ist, der muss auch hinnehmen, dass er durch ‚uneingegrenzte’ Handlungen anderer ‚eingegrenzt’ wird. Typisches Beispiel ist der Terrorismus. Sobald wir diesen Elementen uneingeschränkte Freiheit zugestehen, werden uns diese durch Ihre Handlungen jedweder Freiheit berauben.
Was das Thema Kinderpornographie, als auch alle anderen illegalen und kriminellen Aktivitäten im Internet betrifft, so sehe ich die Sachlage etwas differenzierter. Hier scheinen die diversen kriminellen Handlungen die Funktion eines 'Agent Provocateur' zu erfüllen...
| Zitat: |
| Es gelang der Polizei nicht, an der Server auf den Philipinen heran zu kommen. Der übliche Weg über die Amtshilfe ist zu schwerfällig und uneffektiv. |
Fakt ist, dass es bestimmten Gruppierungen in Legislative und Exekutive recht und billig ist, dass es diverse kriminelle Aktivitäten aller Couleur (u.a. auch im Internet) gibt, die in einigen Fällen sehr einfach unterbunden werden könnten. Doch man benötigt diesen kriminellen Sumpf, zur Aufrechterhaltung eines permanenten Drucks auf die breite Masse, um die Freiheiten, die wir ursprünglich per Grundgesetzt oder Verfassung erhalten haben, Stück für Stück abzubauen. Im Zweifelsfalle wird der Staat direkt oder indirekt (durch Dienste oder gekaufte Handlanger) selbst aktiv und erschafft kriminelle Tatbestände um die im Vorfeld bereits ausgiebig über die Presse kolportierten Befürchtungen Realität werden zu lassen.
Es mag ja seine Richtigkeit haben, dass Strafverfolgungsbehörden Probleme bei der Stilllegung eines Servers auf den Philippinen haben. Viel einfacher wäre es die IP-Adresse des besagten Servers weltweit zu blockieren. Aber das ist wahrscheinlich zu einfach und würde die Gründe für den weiteren Abbau unserer Freiheiten eliminieren. China, wohl eines der Parademuster für staatlich organisierten Freiheitsentzug, macht es doch vor. Dort werden unliebsame und unerwünschte IP-Adressen einfach blockiert. Natürlich hat diese ‚Technik’, wie jede andere auch, ihre Tücken. Man kann damit nicht nur kriminelle Aktivitäten blockieren, sondern auch unbequeme Meinungen...
In Deutschland wird die Meinungsfreiheit durch Art. 5 Abs. 1, S. 1, 1. Hs. des Grundgesetzes gewährleistet.
Artikel 5 (verkürzt)
(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten (…) Eine Zensur findet nicht statt.
Wer's glaubt wird selig...  |
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