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A. Henneberg ** Consulter **
Anmeldungsdatum: 28.08.2002 Beiträge: 4949 Wohnort: Osten
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Verfasst am: 10.Sep 2005 15:07 Titel: |
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Ja die Franzosen - mit einer klaren Ansage:
darauf fielen die Preise um ca. 6 cent pro Liter
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Frankreich droht Konzernen mit Sondersteuer
Paris/Berlin - Die französische Regierung droht den Ölkonzernen mit einer Sondersteuer. Wirtschaftsminister Thierry Breton forderte die Unternehmen auf, die Benzinpreise zu senken. Anderenfalls schließe die Regierung nicht aus, eine Sondersteuer auf die Rekordgewinne der Ölkonzerne zu erheben. Der Minister hat Vertreter der gesamten Branche für kommenden Freitag für Gespräche zu sich gebeten. Er erwarte von ihnen dabei konkrete Vorschläge, sagte er. |
...und in Deutschland?
| Zitat: |
Bund wird Benzin nur zum Teil los
Mineralölfirmen kaufen lediglich die Hälfte der angebotenen Treibstoffvorräte
Der Versuch, durch den Verkauf staatlicher Reserven Einfluß auf den Benzin-Markt zu nehmen, ist gescheitert: Nach Informationen der WELT haben die in Deutschland tätigen Mineralölfirmen nur rund 50 Prozent der angebotenen staatlichen Benzin- und Diesel-Vorräte gekauft. "Selbst diese Käufe waren reine Goodwill-Aktionen zugunsten der Bundesregierung", heißt es bei Händlern. "Es bestand einfach kein Bedarf an zusätzlichen Mengen." |
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Heinrich Dreier ** Consulter **
Anmeldungsdatum: 28.09.2003 Beiträge: 2926
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Verfasst am: 10.Sep 2005 16:25 Titel: Re: Typisch deutsch...! |
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| Tomas04 hat folgendes geschrieben:: |
Es ist scheinbar einfacher darüber nachzuforschen woher die Idee stammt anstatt ein fertiges Konzept in die Tat umzusetzen. Es ist scheinbar leichter darüber zu diskutieren ob so etwas Sinn macht oder nicht, anstatt ein Verbesserungsvorschlag zu bringen oder diese Mail weiter zu leiten. Es ist scheinbar leichter das Thema tot zu diskutieren.
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@Tomas04
Und wenn sich dann noch Leute daran machen, etwas gegen die Missstände zu unternehmen, dann wird noch reichlich darauf rumgehackt.
Vor allem wollen alle, das es besser wird, doch kosten darf die Verbesserung bitte aber auch nichts. Reden werden zur zeit viele geschwungen, doch wo sind die Taten?
Grüße
Heinrich |
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poldibaer Insider
Anmeldungsdatum: 12.05.2005 Beiträge: 856 Wohnort: irgendwo in Franken
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Verfasst am: 10.Sep 2005 17:04 Titel: |
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@ all
Leider schaut unsere Regierung einfach zu, dabei gibt es ein Instrument das man nur beauftragen müßte - das Bundeskartellamt. Nicht nur im Bereich Benzin sollte es tätig werden, sondern auch bei Gas und Strom.
Daß auch die Ökosteuer runter muss ist ebenfalls klar.
Dazu Abkoppelung des Gaspreises vom Ölpreis und dadurch Wettbewerb der Energienanbieter schaffen, das senkt Kosten.
Doch in Deutschland wird gewartet und Kommissionen einberufen und Analysen erstellt - doch getan wird nichts wie in so vielen Bereichen.
der poldibaer |
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Elly * Consulter *
Anmeldungsdatum: 18.03.2004 Beiträge: 1180
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Verfasst am: 11.Sep 2005 7:32 Titel: |
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In Wahrheit sollte man die Kirche im Dorf lassen. Nicht die Preisregulierung durch den Staat ist erwünscht - weder beim Benzin noch bei der Unterwäsche, sondern die Vernunft der Verbraucher.
Faktum ist, dass am freien Markt, welche wir letzten Endes wohl alle mehr schätzen als noch mehr Regulierungen vom Staat, Angebot und Nachfrage den Preis bestimmen.
Ergo, wären wir als Verbraucher soweit, dass wir auf einen Teil unseres Bezin- und Ölverbrauches verzichteten (dabei geht die indivuduelle Lebensqualität vermutlich nicht einmal zum Teil zum Teufel), so würden viele Broker, Mineralölfirmen etc. zum Teil auf ihrer Ware hocken bleiben.
Andererseits ist es auch so, dass der Markt, welcher eben durch die Konsumenten bestimmt wird (und nicht durch die Anbieter!), sehr stark von neuen Konsumenten wie z.B. China beeinflusst wird. Es ist daher vermutliche völlig wurscht, ob wir etwas mehr oder weniger verbrauchen, denn für uns springen bereits andere Verbraucher in die Bresche. Die weltweite Nachfrage ist so enorm gestiegen, dass die Preise wohl auch kaum mehr runter gehen werden.
Und ob die Franzosen nun den Sprit um ein paar Cent senken oder nicht scheint mir eher eine lächerliche Alibihandlung zu sein oder eine gezielte und konzertierte Verarsche von den Mineralölkonzernen und der dortigen Regierung.
Wenn wir unseren Energieverbrauch senken, wird dies vielleicht in Wirklichkeit nichts an der Preisgestaltung mehr ändern können, jedoch werden wir dies trotzdem angenehm in unseren Portemonnaie verspüren. So oder so.
| poldibaer hat folgendes geschrieben:: |
@ all
Leider schaut unsere Regierung einfach zu, dabei gibt es ein Instrument das man nur beauftragen müßte - das Bundeskartellamt. Nicht nur im Bereich Benzin sollte es tätig werden, sondern auch bei Gas und Strom.
Daß auch die Ökosteuer runter muss ist ebenfalls klar.
Dazu Abkoppelung des Gaspreises vom Ölpreis und dadurch Wettbewerb der Energienanbieter schaffen, das senkt Kosten.
Doch in Deutschland wird gewartet und Kommissionen einberufen und Analysen erstellt - doch getan wird nichts wie in so vielen Bereichen.
der poldibaer |
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Tomas04 Specialist
Anmeldungsdatum: 21.09.2004 Beiträge: 57 Wohnort: Ba.-Wü. LK BC
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Verfasst am: 11.Sep 2005 8:36 Titel: Denkfehler oder Mentalität? |
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noch mal @ all,
dies ändert alles nichts an den Fakten! Die Macht geht vom Volke aus, so hat man es uns in der Schule beigebracht, das ist Demokratie. Die franz. Regierung hätte freiwillig nichts getan, wenn das Volk nicht reagiert hätte. In anderen Ländern ist es ähnlich. Das was die Ölkonzerne mit dem Abkauf der freigesetzten Ölreserven getan hat und wie sie darauf reagierten, ist doch der absolute Beweis einer reinen kapitalistischen Wirtschaft. Unsere Politik ist derzeit nicht mehr handlungsfähig - dies aber in einem späteren Thread, den ich noch mit einem interessanten Thema eröffnen werde. Fakt ist, entweder wir tun etwas zusammen oder es wird nichts geschehen. Egal ob es einen Wert hat oder nicht. Es ist wichtig wieder zu lernen auf die eigenen Füße zu stehen und Verantwortung zu tragen. Dies ist zwar ein längerer Prozess aber wir müssen es tun! Alles auf die Politik zu schieben ist Humbug. Neue Ideen, Wege und Richtungen können nur entstehen, wenn diese vom Volk gewollt werden. Wir tun nur das was man uns vor delligiert wird und wenn es schlecht ist, dann kommt das große Gejammer.
Wieder frage ich, was ist mit uns bloß geschehen?
Steht endlich auf und hört auf zu jammern!
@ elly
was nutzen uns Freiheiten, wenn diese missbraucht werden. So geschrieben ist dann ein Staat zu gründen eine reine prestige Form einer Repräsentanz. Das haben wir bereits. Der Staat sind wir Alle und die Politik soll das Sprachrohr des Volkes sein. Vernunft von jedem Einzeln zu erwarten ist ein Wunschgedanke, welcher uns so zur Verschwiegenheit zu den heutigen Situationen zwingt. Vernünftig wäre wenn unsere eigenen Ölkonzerne den Preis im Lande senken um eine Entschärfung der Situation herbeizuführen. Das brächte mehr Vertrauen und Verbundenheit zur sogenannten "Vernunft" und zu eigenen Konzernen. Was passiert sehen wir ja alle. Es ist wohl klar, dass die Masse nur unter Zugzwang reagieren wird, so lange dies im Sinne der Bevölkerung dienen soll. China hin oder her. Daran lässt sich nichts ändern. Darum steckt Frankreich sein Energie in die NAWARO, welches auch von der Regierung klar forciert wird. Es ist wichtig dass das Gesamte ein Bild gibt und eine Abhängigkeit vom Rohöl geschaffen wird. |
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Elly * Consulter *
Anmeldungsdatum: 18.03.2004 Beiträge: 1180
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Verfasst am: 11.Sep 2005 10:36 Titel: Re: Denkfehler oder Mentalität? |
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Das sehe ich mit Verlaub anders: Vernunft wäre es, das zu lassen oder einzuschränken, was wir uns in Wahrheit nicht leisten können.
Wie bei vielen anderen Dingen: Ist es uns zu teuer, dann leisten wir es uns einfach besser nicht. Es nützt doch nichts über Preise zu jammern. Konsumieren wir weniger, so wird man uns zum Konsum anhalten - dies geht jedoch immer nur über entweder unsere unvernünftige Gier, unser ebenso unvernünftiges Ego oder über den Preis.
Wenn die jeweiligen Ölkonzerne in unserer heimat zuwenig Umstäze machen, sind sie gezwungen, einen Teil ihrer Struktur (und damit Macht) aufzugeben oder zu reagieren.
Der Staat sind wir. Fein. Dann sollten wir das Ding doch auch selber in die Hand nehmen und nicht auf einmal vom Staat wieder als anonymes Gefüge verlangen, die Kontrolle über jene zu übernehmen, die uns nicht passen. Morgen sind dann nämlich Sie oder ich dran.
| Tomas04 hat folgendes geschrieben:: |
| .................. Vernünftig wäre wenn unsere eigenen Ölkonzerne den Preis im Lande senken um eine Entschärfung der Situation herbeizuführen.................... |
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Tomas04 Specialist
Anmeldungsdatum: 21.09.2004 Beiträge: 57 Wohnort: Ba.-Wü. LK BC
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Verfasst am: 12.Sep 2005 22:09 Titel: Re: Denkfehler oder Mentalität? |
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| Elly hat folgendes geschrieben:: |
Der Staat sind wir. Fein. Dann sollten wir das Ding doch auch selber in die Hand nehmen und nicht auf einmal vom Staat wieder als anonymes Gefüge verlangen, die Kontrolle über jene zu übernehmen, die uns nicht passen. Morgen sind dann nämlich Sie oder ich dran. |
Meine Worte. Der Anreiz muß vom Volk ausgehen, dann kann der Staat handeln, bzw. ist gezwungen zu reagieren. Bei uns in Deutschland wird der Weg des geringsten Wiederstandes geleistet. Noch stärker aber ist die Ignoranz. Wenn du als einzelner Anreize gibst, wird vielleicht darüber geredet, wirst du aber selber aktiv, wirst du sogar verspottet und ausgelacht. Keine leeren Worte, sondern Tatsache! Letzte Woche war auf einer BDS-Sitzung. Ca. 50 selbstständige Mittelständler lauschten einem Vortrag des dortigen Landrat. Als dann der vorgezogene Rentenbeitrag (nun am 18. des Monats zu zahlen) zur Debatte kam, setzte sich ein Mitglied massiv dagegen zur Wehr. Als er dann um Mithilfe der restlichen Mitglieder bat, wurde er ohne dass ein Wort gefallen ist im Stich gelassen, sogar merkte ich ein Lächeln bei Einigen. Fatal! Die Vorstände widerum weissten den Vorwurf Ihrer Machtlosigkeit zurück und begründeten dies damit, dass Sie bei der Partei auf taube Ohren gestoßen wären, Wiederstand sei sinnlos. Hätten Sie den Spies umgedreht und zum geschlossenen Wiederstand aufgerufen, wäre der Angriff gegenüber der Regierung erfolgreich gewesen. Wir verdienen nichts besseres, als das was wir haben. Darum wird sich auch nach dem 18. Sept nichts wesentliches ändern. Für einen jungen Familienvater wie mich, der sein Land liebt und schätzt war dies wieder eine schmerzliche Erfahrung. Passend dazu hörte ich Heute eine Radiowerbung der Republikaner. Eine Welle von Emotionen durchdrängten meine Gedanken. Ohne Worte. Nicht nur die Politik ist derzeit handlungsunfähig, sonder die breite Masse. Leichter demonstrieret man über den Papst, die Schwulen, radioaktiven Müll oder über Bushs Irakpolitik. Das wesentlich bleibt aber unangetastet. Frei nach dem Motto, wenns mir schlecht geht, dann tritt ja in irgend einer Form der Staat ein. |
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Heinrich Dreier ** Consulter **
Anmeldungsdatum: 28.09.2003 Beiträge: 2926
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Verfasst am: 13.Sep 2005 6:51 Titel: Re: Denkfehler oder Mentalität? |
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| Tomas04 hat folgendes geschrieben:: |
Das wesentlich bleibt aber unangetastet. Frei nach dem Motto, wenns mir schlecht geht, dann tritt ja in irgend einer Form der Staat ein. |
@Tomas04
Solange es den Leuten noch so gut geht, das man zu Essen und Trinken hat, am Abend sich vom TV berieseln lassen kann, und für alles der Staat gerufen werden kann, wird sich auch nichts verändern.
Es sind noch zu wenige, die auch begreifen, das die Karre schon so im Dreck steckt, das man sich immer erst an die eigene Nase fassen muß, um sich zu fragen:,, Was kann ich bei mir tun,damit es besser wird?"
Noch geht es den Leuten zu gut, und es scheint mir so, das es erst noch schlechter werden muß, bevor die Masse wach wird.
Grüße
Heinrich |
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Tomas04 Specialist
Anmeldungsdatum: 21.09.2004 Beiträge: 57 Wohnort: Ba.-Wü. LK BC
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Verfasst am: 13.Sep 2005 8:25 Titel: |
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Leider haben Sie recht, Herr Dreier. Trotz allem was dagegen spricht und mich bewegt, zu versuchen an der Situation etwas zu ändern, gibt es wohl keinen andern Weg dagegen anzukämpfen. Auch in diesem Forum gab es wirklich tolle Ansätze. Aber alles was einmal angedacht war verpufft in schwarz auf weiß.
1. keinen Mut zur Veränderung
2. kämpft man in unserem System gegen Windmühlen und keiner will sich die Zeit und Energie dazu nehmen, da die Geschlossenheit fehlt.
3. inzwischen ist unsere Politik und Rechtssystem so kompliziert geworden, dass man eigentlich erst studieren muss, um zum wählen zu gehen.
Viele Faktoren, welche hier mit in die Rolle spielen.
Bismarck hat einmal gesagt:
"Die Marktwirtschaft ist von allen Regierungsformen die Beste und Gerechteste. Sie hat nur einen Nachteil, das ist der Drang zum Perfektionismus."
Und genau hier sind wir angekommen. Gesetz für das Gesetz und wieder dafür ein Gesetz....
Die Schlinge hat sich bereits zugezogen, mal sehen wie lange der "stramme Hans" noch zappeln kann
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A. Henneberg ** Consulter **
Anmeldungsdatum: 28.08.2002 Beiträge: 4949 Wohnort: Osten
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Verfasst am: 13.Sep 2005 10:07 Titel: |
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Zapfsäulen machen Preis-erhöhung nicht mit
Benzinpreise in den USA zu hoch für ältere Zapfsäulen
Die drastisch gestiegenen Benzinpreise in den USA überfordern Tausende ältere Zapfsäulen. So erlauben die Zahlenkombinationen der Modelle aus den 90er Jahren ohne digitale Anzeigen nur Preise bis 2,99 Dollar pro Gallone (3,79 Liter). Inzwischen sind die Preise teilweise auf das Rekordniveau von über 3,5 Dollar (2,8 Euro) gestiegen. Wie die "New York Times" am Samstag berichtete, konnten Tausende Tankstellen landesweit deshalb kein Benzin mehr verkaufen, da sie bei einem Preis von unter 3 Dollar Verluste machen würde.
Erst eine Sonderregelung hat den Weg nun in einigen Bundesstaaten freigemacht. Tankstellenbesitzer Donald Neece aus Virginia berichtete, er habe die Erlaubnis des Staates erhalten, erstmals den Treibstoff in halben Gallonen abzugeben. Ein handgeschriebenes Schild an seiner Tankstelle warnt die Autofahrer, dass der wirkliche Preis doppelt so hoch ist wie der an der Zapfsäule angegebene. Nach Informationen der "New York Times" sind etwa 15 Prozent der Tankstellen landesweit nicht auf die hohen Preise ausgelegt, die niemand in den 90er Jahren erwartet habe.
Quelle: dpa-Meldung |
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Tomas04 Specialist
Anmeldungsdatum: 21.09.2004 Beiträge: 57 Wohnort: Ba.-Wü. LK BC
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Verfasst am: 13.Sep 2005 14:12 Titel: |
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Ironie des Schicksals! |
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Andy4 Newbie
Anmeldungsdatum: 13.11.2004 Beiträge: 11
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Verfasst am: 13.Sep 2005 17:00 Titel: |
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Der steigende Benzinpreis ist das eine.
Wenn ich etwas weiterdenke und mich hier bei mir etwas herumschaue, sehe ich sehr viele Produkte die vermutlich mit Kraftstoff transportiert wurde.
Dies könnte bedeuten das in nächster Zeit praktisch alle Produkte auch etwas mehr kosten könnten da die Transportkosten durch Treibstoff erhöht werden.
Na dann Prost. |
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eckstein Specialist
Anmeldungsdatum: 09.09.2005 Beiträge: 89
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Verfasst am: 14.Sep 2005 8:53 Titel: |
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| Zitat: |
Der steigende Benzinpreis ist das eine.
Wenn ich etwas weiterdenke und mich hier bei mir etwas herumschaue, sehe ich sehr viele Produkte die vermutlich mit Kraftstoff transportiert wurde.
Dies könnte bedeuten das in nächster Zeit praktisch alle Produkte auch etwas mehr kosten könnten da die Transportkosten durch Treibstoff erhöht werden.
Na dann Prost. |
@ Andy4
Schauen Sie sich bei Gelegenheit die Lastwagen etwas genauer an...und suchen Sie das Reserverad. Sie werden kaum noch fündig, man rüstet Zusatztanks nach und tankt überall -Hauptsache nicht an deutschen Zapfsäulen. |
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GM&P Info .

Anmeldungsdatum: 18.01.2006 Beiträge: 4273
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Verfasst am: 29.Mai 2008 5:17 Titel: Re: Kontrolle der Benzinpreise - dies ist eine Überlegung we |
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Es ist mal wieder soweit
| Tomas04 hat folgendes geschrieben:: |
Wie es aussieht, werden die Benzinpreise bis zum Sommer ein absolutes Rekordhoch erreichen -
Ihr wollt, dass die Benzinpreise sinken? Das bedarf einer intelligenten und vor allem gemeinsamen Aktion.
Hier ist die Idee:
Für den Rest des Jahres:
„KEIN BENZIN MEHR BEI DEN BEIDEN GRÖSSTEN ANBIETERN KAUFEN (SHELL UND ARAL)!!!!! WENN SIE KEIN BENZIN MEHR VERKAUFEN SEHEN SIE SICH GEZWUNGEN DIE PREISE ZU SENKEN UM DIE KUNDEN WIEDER ANZULOCKEN.“ |
... und wieder sind solche Mail im Umlauf - die zum Boykott aufrufen sollen.
| Zitat: |
Wenn die 2 grössten Ölgesellschaften kein Benzin mehr verkaufen, müssen sie zwangsläufig ihren Preis senken und dies
wird sofort den gewünschten Krieg entfachen.
Aber, um das gewünschte Ziel zu erreichen, müssen wir Millionen von
Kunden erreichen. |
Trotz großem Ärger werden die Autofahrer "tanken" und sich kaum an gemeinsamen Aktionen beteiligen. Jeder schimpft für sich allein, mehr passiert aber kaum.
| Zitat: |
Chronologie: Entwicklung der Benzinpreise seit 1950
Die Benzinpreise in Deutschland befinden sich auf einem Rekordniveau. Seit den 1950er Jahren haben Ölkrisen sowie stärkere Besteuerungen für Preissteigerungen gesorgt. Wichtige Etappen nach den Jahresdurchschnittszahlen des Mineralölwirtschaftverbandes:
1950: Normalbenzin kostet umgerechnet 28,6 Cent pro Liter, Dieselkraftstoff 17,2 Cent.
1955: Die Benzinpreise sind auf 32,7 Cent für Normalbenzin und 23,3 für Dieselkraftstoff gestiegen.
1973: In Folge der ersten großen Ölkrise, in der die Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) bewusst die Fördermengen drosselte, steigen die Preise. Normalbenzin kostet 35,3, Superbenzin 38,9 und Dieselkraftstoff 35,8 Cent.
1976: Der Literpreis für Normalbenzin steigt auf 44,7 Cent. Superbenzin kostet 47,5 und Dieselkraftstoff 45,2 Cent.
1981: Nach steten Steigerungen in Folge der 2. Ölkrise 1979/1980 erreichen die Preise an den Tankstellen ein Rekordhoch von 70,1 Cent für Normalbenzin, 72,7 für Super und 65 Cent für Diesel.
1988: Die Preise fallen auf 47,1 Cent für Normalbenzin, 51,9 Cent für Superbenzin und 45,3 Cent für Diesel. Die Mineralölgesellschaften hatten mehrfach vergeblich versucht, die Preise zu erhöhen.
1994: Normalbenzin kostet 77,3 Cent, Superbenzin 86,6 und Diesel 58,5 Cent. Nach jährlichen Preissteigerungen seit 1989 wurde Anfang des Jahres zusätzlich die Mineralölsteuer erhöht.
1999: Nachdem am 1. April die erste Stufe der Ökosteuer in Kraft getreten ist, steigen die Preise für Normalbenzin auf 84,1 und für Superbenzin auf 86,7. Dieselkraftstoff kostet 63,9 Cent.
2001: Die Preise für Normalbenzin und Super übersteigen mit 100,2 und 102,4 Cent erstmals die Ein-Euro-Marke. Diesel kostet 82,2 Cent.
2005: Nach einer neuen Preisrunde ist Benzin in Deutschland so teuer wie noch nie. Im Juli kostet Normalbenzin durchschnittlich 124,3 Cent pro Liter. Für Superbenzin zahlt der Autofahrer 126,6 und für Diesel 111,5 Cent pro Liter. Am 1. September wurde dann ein Höchststand erreicht: Die Sorten kosteten 1,42 (Super) und 1,18 (Diesel). |
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GM&P Info .

Anmeldungsdatum: 18.01.2006 Beiträge: 4273
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Verfasst am: 29.Mai 2008 5:42 Titel: |
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| Zitat: |
BILD fragte Aral-Chef Uwe Franke: Werden die Kunden durch Preisabsprachen der Konzerne abgezockt?
Der Manager: „Nein. Unser aktueller Preis für Super liegt bei 59 Cent, für Diesel bei 78 Cent. Das ist der drittniedrigste Wert aller 27 EU-Länder – den Rest kassiert der Staat über die Steuer.“ |
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frizzi Newbie
Anmeldungsdatum: 29.10.2004 Beiträge: 10
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Verfasst am: 30.Mai 2008 10:56 Titel: Re: Kontrolle der Benzinpreise - dies ist eine Überlegung we |
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| Zitat: |
| Trotz großem Ärger werden die Autofahrer "tanken" und sich kaum an gemeinsamen Aktionen beteiligen. Jeder schimpft für sich allein, mehr passiert aber kaum. |
Ja, echt komisch, jeder schimpft, aber dieser Boykott hat damals nicht funktioniert und wird auch heute nicht funktionieren. Keine Ahnung warum.
Allein mit der Reduzierung der Geschwindigkeit könnte man den höheren Benzinpreis locker wettmachen. Trotzdem rasen die meisten wie eh und je (würde ich auch gern, weil's Spaß macht, bin aber irgendwie zu geizig geworden, seit ich gemerkt habe, wieviel man damit sparen kann!). Die (meisten) Menschen schimpfen und bleiben bei ihren Gewohnheiten. |
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cashinfo Pathfinder
Anmeldungsdatum: 11.03.2005 Beiträge: 359 Wohnort: Europa - mitten drin
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Verfasst am: 30.Mai 2008 11:03 Titel: |
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jo, dem ist nichts hinzuzufügen -- brauchen die auch für ihre Altersbezüge , Diäten und Huldigungen .
Neulich eine Säule aus den Staaten gesehen -- die regen sich über hohe Benzinpreise auf ! 1 Galone (1 l = 0,264 gal ) kostete dort auf der Tafel aktuell 3,904 $ --- rechnet das mal auf den Euro um :
Kurs heute $ zu € : 1,55
Die Galone kostet also : 2,5180 €
In THE USA kosten der Liter Super glatte 0,6647 € Darüber regen sich die Amis tatsächlich auf !!!!!
Mir ist zum brechnen ..... zahlen wir vielleicht noch die Reparationen über den Spritpreise oder wieso bekommen die Amis trotz Steuer solche Preise hin !!!!!
Traurige Grüsse |
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hdschulz * Consulter *
Anmeldungsdatum: 27.08.2004 Beiträge: 1141
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Verfasst am: 30.Mai 2008 16:18 Titel: |
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| cashinfo hat folgendes geschrieben:: |
...In THE USA kosten der Liter Super glatte 0,6647 € Darüber regen sich die Amis tatsächlich auf !!!!!
Mir ist zum brechnen ..... zahlen wir vielleicht noch die Reparationen über den Spritpreise oder wieso bekommen die Amis trotz Steuer solche Preise hin !!!!!... |
Nee - ganz einfach: Bei uns kassiert die Steuer halt entsprechend mehr. |
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NOMOCON .

Anmeldungsdatum: 20.12.2006 Beiträge: 156 Wohnort: Kiel
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Verfasst am: 30.Mai 2008 16:24 Titel: |
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...und richtet damit die Wirtschaft zugrunde. _________________ NOMOCON Ltd&CoKG
Hopfenstr. 1d
24114 Kiel
Tel.: 0431-97 99 544
E-Mail:nomocon@email.de
WebSite: http://www.nomocon.com |
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Dougi Newbie
Anmeldungsdatum: 13.06.2005 Beiträge: 27 Wohnort: München + Porto Alegre
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Verfasst am: 31.Mai 2008 1:33 Titel: |
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ist schon witzig:
auf der einen Seite schimpfen wir über die Amis
weil sie mit ca. 5% der Erdbevölkerung für 25% der
Umweltverpestung verantwortlich sind -
auf der anderen Seite beneiden wir sie um einen der Gründe dafür.
Das ist genauso paradox wie die Nichtraucher-Extremisten die auf
Raucher schimpfend in ihre Autos steigen und volle Kanne Gas geben ...
~Dougi |
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