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Brendle Insider
Anmeldungsdatum: 27.11.2002 Beiträge: 663
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Verfasst am: 31.Mai 2008 12:19 Titel: |
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Glaubt Ihr wirklich, dass der Sprit billiger wird, wenn der Staat sagen wir mal 50 % weniger Steuern verlangt?
Es ist so wie bei der Milch: der Preis wird um 10 Cent steigen... und die Bauern bekommen 1 Cent mehr.
Den Multis wird schon ein Grund einfallen wie dann der Preis erhöht werden kann (klar: mit Absprache)
Es gab mal Zeiten in Deutschland, da war die Preiserhöhung eines wichtigen Produktes ein Grund für Revolutionen (z.B. Bayern: Bierpreis stieg um ca. 10 %. War glaube ich Ende des 19. Jahrhunderts)
Dazu sind Deutsche nicht mehr fähig. Wir hätten schon jede Menge Gründe für eine Revolution.
Doch was tut der Deutsche? Er beeilt sich um nicht DSDS zu verpassen!
Brendle |
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hdschulz * Consulter *
Anmeldungsdatum: 27.08.2004 Beiträge: 1141
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Verfasst am: 31.Mai 2008 14:39 Titel: |
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| Brendle hat folgendes geschrieben:: |
| Glaubt Ihr wirklich, dass der Sprit billiger wird, wenn der Staat sagen wir mal 50 % weniger Steuern verlangt? |
Natürlich - das kann man ja überprüfen. Es gibt nämlich Länder, wo der Staat seinen Bürgern nicht so tief in die Tasche greift, wie z.B. in USA. Und siehe da, dort kostet der Sprit nicht mal die Hälfte. |
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Brendle Insider
Anmeldungsdatum: 27.11.2002 Beiträge: 663
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Verfasst am: 1.Jun 2008 11:21 Titel: |
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Hallo hdschulz,
glauben sie das wirklich?
In D können Multis machen was sie wollen.
Auch Preisabsprachen.
Sie gehen immer straffrei aus und können "nachweisen", dass es reiner Zufall ist, dass Shell genau die gleichen Preise hat wie Esso.
Man hört bei denen sogar den sanften Flügelschlag der Engel. Und der Heiligenschein leuchtet über Deutschland.
Brendle |
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hdschulz * Consulter *
Anmeldungsdatum: 27.08.2004 Beiträge: 1141
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Verfasst am: 1.Jun 2008 12:48 Titel: |
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Hallo Brendle,
natürlich sind die Multis keine Engel und nehmen mit, was sie kriegen können (dürfen und sollen sie auch, so funktioniert Marktwirtschaft)
Aber die müssen sich nicht absprechen, um vor Ort gleiche Preise zu haben, dazu brauchen sie nur die Mitbewerber zu beobachten und das resultiert schon aus der Konkurrenzsituation - einerseits kann sich auf Dauer keiner leisten, bei einem identischen Produkt der Teuerste zu sein, andereseits wird jeder Preisspielraum gerne mitgenommen.
In anderen Ländern sind es doch die gleichen Konzerne, die niedrigere Preise verlangen (die auch dort regional gleich sind) und das nicht, weil sie dort mit weniger Gewinn zufrieden sind, sondern weil der Steueranteil niedriger ist. |
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NOMOCON .

Anmeldungsdatum: 20.12.2006 Beiträge: 156 Wohnort: Kiel
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Verfasst am: 2.Jun 2008 12:12 Titel: |
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Das ist die Dualität der Dinge- warum auch nicht.
Alles Gute ist selten beieinander, oder? _________________ NOMOCON Ltd&CoKG
Hopfenstr. 1d
24114 Kiel
Tel.: 0431-97 99 544
E-Mail:nomocon@email.de
WebSite: http://www.nomocon.com |
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JimPanse Newbie
Anmeldungsdatum: 11.02.2006 Beiträge: 15
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Verfasst am: 3.Jun 2008 10:02 Titel: |
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1. Die OPEC-Länder steigern ihre Produktion:
- der Benzinpreis steigt.
Dies ist auf grundlegende ökonomische Gesetze unserer Marktwirtschaft zurückzuführen: Die gestiegene Nachfrage nach Tankerkapazität verteuert die Frachtraten überproportional.
2. Die OPEC-Länder drosseln ihre Produktion:
- der Benzinpreis steigt.
Das ist ökonomisch bedingt: Das Angebot sinkt bei gleichbleibender Nachfrage, damit wird die Ware teurer.
3. Im Nahen Osten herrscht vorrübergehend Waffenruhe:
- der Benzinpreis steigt.
Die Ruhe ist trügerisch, die Lager werden vorsorglich aufgefüllt. Die zusätzliche Nachfrage erhöht den Marktpreis.
4. Im Nahen Osten wird gekämpft:
- der Benzinpreis steigt.
Hamsterkäufe erhöhen die Nachfrage und damit den Marktpreis.
5. Die Verbraucher sparen:
- der Benzinpreis steigt.
Der Minderverbrauch sorgt dafür, dass die Raffinerien weit unterhalb ihrer Kapazität produzieren müssen. Dies erhöht den Einheitspreis (Kosten pro Liter), den in einer Marktwirtschaft die Konsumenten zu tragen haben.
6. Die Verbraucher sparen nicht:
- der Benzinpreis steigt.
Die Ölgesellschaften erfüllen eine lebenswichtige Funktion in der Martkwirtschaft: Durch Preiserhöhungen wirken sie einer noch größeren Abhängigkeit vom Erdöl entgegen.
7. Die Verbraucher weichen auf Substitute aus:
- der Benzinpreis steigt.
Die Verbundproduktion der verschiedenen Erdöl-Derivate kommt durcheinander. Das erhöht die Kosten pro Liter.
8. Der Rhein führt Hochwasser:
- der Benzinpreis steigt.
Die Versorgungslage wird prekär. Vorsorgebestellungen erhöhen die Nachfrage und damit logischerweise den Marktpreis.
9. Der Rhein führt Niedrigwasser:
- der Benzinpreis steigt.
Die Schiffe können nur zu einem Drittel ihrer Kapazität beladen werden. Die dadurch erhöhte Fracht pro Tonne Ladegut verteuert die Ware.
10. Der Rhein führt Normalwasser:
- der Benzinpreis steigt.
Kaum 25% des eingeführten Benzins erreichen die Schweiz auf dem Wasserweg. Für die Kalkulation spielt daher die Situation auf dem Rhein eine geringe Rolle.
11. Der Dollarkurs steigt:
- der Benzinpreis steigt.
Alle Erdöl-Kontakte werden in Dollar abgerechnet. Die Konsequenzen für den Preis in Schweizer Franken liegen auf der Hand. In einer freien Marktwirtschaft wirken sich alle Änderungen sehr schnell aus.
12. Der Dollarkurs sinkt:
- der Benzinpreis steigt.
Längst nicht alle Abschlüsse auf dem für die Schweiz maßgebenden Spotmarkt in Rotterdam werden in Dollar abgewickelt. Im übrigen dauert es immer eine gewisse Zeit, bis sich Änderungen beim Verbraucher auswirken.
13. Die Lager sind randvoll:
- der Benzinpreis steigt.
Große Lagerbestände drücken auf die Gewinnmarge. Die Filialen der großen Erdölkonzerne leisten freiwillig einen unschätzbaren Beitrag zur Landesversorgung in Notzeiten. In einer freien Marktwirtschaft ist es nur natürlich, dass sich die Konsumenten an den hohen Kosten dafür beteiligen.
14. Die Lager sind leer:
- der Benzinpreis steigt.
Die hohen Lagerverluste wurden bisher stets von den Erdölgesellschaften zu Lasten ihrer Erfolgsrechnung getragen. Das ist nicht mehr länger möglich.
15. Der durchschnittliche Reingewinn der großen Erdölkonzerne ist gegenüber dem Vorjahr um 380% gestiegen:
- der Benzinpreis steigt.
Die Zahlen ergeben ein unvollständiges Bild. Im Benzingeschäft allein sieht die Lage schlecht aus. Vereinzelt entstanden sogar Verluste, die von den anderen Abteilungen getragen werden mussten.
16. Der durchschnittliche Reingewinn der großen Erdölkonzerne ist gegenüber dem Vorjahr kaum gestiegen:
- der Benzinpreis steigt.
In einer freien Marktwirtschaft kann ein Produzent nur mit einer angemessenen Umsatz-Marge existieren.
17. Ein OPEC-Mitglied stoppt infolge innerer Unruhen sämtliche Exporte:
- der Benzinpreis steigt.
Das Angebot auf dem Weltmarkt hat sich verringert. Die Preise reagieren entsprechend.
18. Ein OPEC-Mitglied nimmt seine Ausfuhren wieder auf:
- der Benzinpreis steigt.
Die seither eingetretene Inflation wurde entgegen den Gesetzen einer freien Marktwirtschaft von den Konzernen aufgefangen. Das kann nicht ewig so weitergehen.
19. Neue Erdölvorkommen werden entdeckt:
- der Benzinpreis steigt.
Es gibt viel zu tun, packen wir’s an. Um die Versorgung in der Zukunft zu sichern, müssen heute gewaltige Investitionen getätigt werden. Die Prokuktionskosten werden ständig höher.
20. Bisherige ergiebige Ölfelder erschöpfen sich:
- der Benzinpreis steigt.
Es wird immer schwieriger und teurer, der unverminderten Welt-Nachfrage nach Öl gerecht zu werden.
21. Zwei Erdölkonzerne fusionieren:
- der Benzinpreis steigt.
Der Zusammenschluss ist ein Signal dafür, dass bei den gegenwärtigen Preisen das Überleben einzelner Gesellschaften nicht mehr gewährleistet ist.
22. Zwei Erdölkonzerne fusionieren nicht:
- der Benzinpreis steigt.
Der von den staatlichen Aufsichtsstellen abgelehnte Zusammenschluss verhindert beträchtliche Rationalisierungs-Vorteile. Die Konsequenzen hat der Konsument zu tragen. |
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NOMOCON .

Anmeldungsdatum: 20.12.2006 Beiträge: 156 Wohnort: Kiel
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Verfasst am: 3.Jun 2008 13:22 Titel: @ JimPanse |
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...eine der schönsten Darstellung verlogener Argumentation, die ich seit langem gelesen habe.
Eine Bereicherung, danke! _________________ NOMOCON Ltd&CoKG
Hopfenstr. 1d
24114 Kiel
Tel.: 0431-97 99 544
E-Mail:nomocon@email.de
WebSite: http://www.nomocon.com |
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JimPanse Newbie
Anmeldungsdatum: 11.02.2006 Beiträge: 15
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Verfasst am: 3.Jun 2008 16:46 Titel: |
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Mich macht der Benzinpreis irre.
Ich bin arbeitslos, habe für 4 Monate in einem kurzen Projekt gearbeitet, danach direkt wieder in Hartz IV.
Ich könnte einen Job bekommen. Würde die Hälfte von dem bekommen (brutto) was ich normalerweise in meinem Beruf verdiene.
Ich bin sicher, dass die Arbeit mir Spass machen würde.
Aber:
Ich hätte One-way 65km zu fahren.
Nutzen von Bus und Bahn ist lachhaft - 2 Stunden Fahrtzeit - mit PKW 45 min.
Umziehen nicht machbar, da ich an meinem jetzigen Wohnort eine 100%ige Kinderbetreuung durch den Vater der Kids habe. An neuem Ort müsste ich für die Kinder eine Tagesmutter oder sowas besorgen (=neue Kosten). (Ganz davon abgesehen, dass ich in einem Eigenheim wohne).
Ich kann es mir nicht erlauben diesen Job anzunehmen, da mir am Monatsende vielleicht nur 1100EUR netto bleiben - Hartz IV habe ich noch ~1500EUR für 1 Jahr (danach kommt der halbe Zuschuss weg).
Als Sozialschmarotzerin mag ich auch nicht zählen - aber scheinbar bleibt mir momentan nichts anderes übrig.
Und jetzt kommen die Grünen an und sagen, wir sollten überlegen, 2 Std länger zu arbeiten/Tag und dafür nur 4 Tage/Woche - von erhöhter Unfallgefahr in bestimmten Jobs ganz zu schweigen - wie verlogen sind die denn? DIE sind doch schuld, dass zu den Steuern noch die ÖkoSteuer auf den Spritpreis kam. |
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tomas_hh Specialist
Anmeldungsdatum: 08.10.2005 Beiträge: 229 Wohnort: Hamburg
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Verfasst am: 5.Jun 2008 23:45 Titel: |
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Zumindest in Hamburg scheinen die Spritpreise noch nicht hoch genug zu sein, daß irgendjemand über sein Fahrverhalten oder gar ein kleineres Fahrzeug bei der Ersatzbeschaffung nachdenkt.
Wenn ich beim Ausrollen vor einer roten Ampel noch zügig von einem Fahrstreifenspringer überholt werde, der Überhohler dann genau eine Fahrzeuglänge vor mir an der roten Ampel steht, dann frage ich mich, ob der Sprit nicht nochmals um mindestens weitere 20 cent Ökosteuer erhöht werden sollte.
Mit vorausschauender Fahrweise liege mein Benzinverbrauch im Stadtverkehr 20-25% unter der Prospektangabe von Audi.
Einfach mal die Hinweise zu sparsamer Fahrweise in der Betriebsanleitung nachlesen... und befolgen! |
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GM&P Info .

Anmeldungsdatum: 18.01.2006 Beiträge: 4271
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Verfasst am: 22.Jul 2008 12:45 Titel: |
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| Zitat: |
Nach Argentinien, Frankreich und Italien forciert sich nun auch in Deutschland eine Gemeinschaft und ruft zum strategischen Boykott gegen die Öl-Multis auf.
Während in anderen Ländern oftmals die Fernfahrer oder Regierungen zum Boykott gegen die hohen Spritpreise aufrufen, kommt in Deutschland die Bewegung eher vom Volke her. Zwar eilt dem Deutschen allgemein der Ruf voraus, eher träge und politisch desinteressiert zu sein, doch die Explosion der Preise steigert die Wut und das Engagement der Autofahrer-Nation.
Mit Strategie und Konzept:
Immer mehr Widerstand formiert sich dabei im Internet. Nach dem Zeitalter der endlosen Forumsdiskussionen und Rund-Mails kommt jetzt zunehmend Qualität und Strategie ins Spiel. Ein Beleg hierfür ist die erste professionelle Protestplattform vom neuen Volksboykott e.V. aus Dresden. Ziel des Vereins ist es, mittels der gleichnamigen Website eine große Gemeinschaft im Internet zu vereinen, um gemeinsam für mehr Gerechtigkeit in Wirtschaft und Politik zu sorgen. Im Pilotprojekt setzt sich der Verein für einen intelligenten Tankboykott ein und informiert über die deutschlandweiten Aktionen der Mitglieder sowie anderer Verbände.
Der intelligente Tankboykott.
Da bekanntlich 1-Tages und unkoordinierte Boykott-Aktionen keine Wirkung haben, setzen die Initiatoren stattdessen auf die natürlichen Kräfte der Marktwirtschaft, die Macht der Konsumenten und die Vorzüge der neuen Medien. So wird z.B. jedes Mitglied wahlweise per Email oder SMS, regelmäßig über den aktuellen Stand der Aktion informiert. Aber auch die Strategie der kleinen Schritte, kann bei ausreichend Unterstützung durch die Gemeinschaft, dauerhaft die Preise zum Sinken bringen.
Offizieller Start der ersten professionellen Protestplattform ist Samstag der 19.07.2008. In Kooperation mit anderen Portalen und Foren, startet der Volksboykott e.V. eine große Online-Kampagne, um zeitnah die benötigte Community aufzubauen. Dabei hoffen die Initiatoren vor allem auf die Unterstützung und kreativen Aktionen der Mitglieder. Rückenwind können sie von aktuellen Prognosen bekommen, wonach der Preis für Super-Benzin in diesem Jahr noch auf 2 EUR steigen soll.
Volksboykott e.V. |
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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 7555
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Verfasst am: 21.Aug 2008 15:26 Titel: |
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Derzeit ändern österreichische Tankstellen mitunter mehrmals täglich die Treibstoff-Preise.
Kunden werden ab 1. September dagegen klagen können, wenn sie so in die Irre geführt wurden.
Die zuletzt mehrfach kritisierte Praxis von Tankstellenbetreibern, die Treibstoffpreise oft mehrmals am Tag zu ändern und so höher als in der Werbung angeführte Preise zu verlangen, soll künftig verboten werden.
ÖVP-Wirtschaftsminister Martin Bartenstein hat am Donnerstag eine Novelle zur Preisauszeichnungsverordnung für Treibstoffe in Begutachtung geschickt, mit der diese Form der Irreführung von Konsumenten künftig klagbar sein soll. Die neuen Vorschriften sollen mit 1. September in Kraft treten.
Mit der Verordnungsnovelle werden nach Angaben des Wirtschaftsministeriums der Bundeswettbewerbsbehörde sowie den Sozialpartnern die Klagsmöglichkeiten nach UWG eingeräumt, sofern Irreführung zum Nachteil der Konsumenten durch mehrfache Preisänderungen vermutet werden könne.
Die Arbeiterkammer hat eine derartige Klage bereits mehrfach angekündigt, aber bisher nicht eingebracht. Preisänderungen, "die nicht der Irreführung der Konsumenten dienen", sind laut Wirtschaftsministerium von der Verordnung nicht berührt.
Treibstoffmonitoring jeden Tag
Ab September wird außerdem das Treibstoffpreismonitoring von bisher wöchentlich auf ein tägliches Monitoring umgestellt, so das Ergebnis der heutigen Sitzung der Arbeitsgruppe "Treibstoffpreise-Monitoring". Die durchschnittlichen heimischen Treibstoffpreise werden damit täglich erhoben und auf der Homepage des Wirtschaftsministeriums veröffentlicht. Das werde "ein Stück mehr Transparenz in den heimischen Treibstoffmarkt bringen", erklärt der Wirtschaftsminister.
Die Autofahrerclubs begrüßten den Vorstoß Bartensteins mit etwas Skepsis. "Es bleibt abzuwarten, wie wirksam die angekündigte Verordnung tatsächlich sein wird," so ÖAMTC-Verkehrswirtschaftsexpertin Elisabeth Brandau. Vor allem in Zeiten der hohen Spritpreise ist der Preisvergleich die einzige Möglichkeit einigermaßen preisbewusst zu tanken, erklärt ARBÖ-Geschäftsführer Leo Musil.
Quelle: apa |
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