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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 6446
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Verfasst am: 5.Apr 2007 19:21 Titel: Korrupte BKA - Leute verkauften Terrorinformationen |
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Korrupte Mitarbeiter des Bundeskriminalamtes haben jahrelang schwunghaften Handel mit vertraulichen Informationen aus dem Terrorismusbereich betrieben. Die schwarzen Schafe sind bis heute nicht enttarnt.
Der Nachrichtenhandel habe eine Dimension gehabt, "wie ich es nicht für möglich gehalten habe", sagte BKA-Präsident Jörg Ziercke am Donnerstag in Wiesbaden. Beim Versuch, ihnen auf die Spur zu kommen, seien interne BKA-Verbindungsdaten untersucht worden.
An dem Handel mit geheimen Informationen war demnach auch ein privater Nachrichtenhändler beteiligt, der die staatsschutzrelevanten Informationen gekauft und an einen Journalisten des Nachrichtenmagazins "Focus" weitergegeben haben soll. Um wen es sich dabei handele, sei bis heute ebenfalls unbekannt. Medienberichte, wonach das BKA den Agenten Werner Mauss auf "Focus"-Journalisten angesetzt habe, um die undichten Stellen in der Behörde zu finden, wies Ziercke als völlig verzerrt und falsch zurück. "Vielmehr ist Herr Mauss immer eigeninitiativ an das BKA herangetreten", sagte Ziercke. Vereinbarungen über Zulieferungen an das BKA habe es mit dem Agenten nicht gegeben.
Ziercke räumte ein, dass korrupte Mitarbeiter seiner Behörde in einen "schwunghaften Handel mit Behördenunterlagen" verwickelt gewesen seien. In diesem Zusammenhang stehe auch der Freitod eines BKA-Direktors im November 1993. Einzelheiten zu diesem Fall wollte der BKA-Chef nicht nennen.
Journalisten seien nicht bespitzelt worden, betonte Ziercke und reagierte damit auf einen ARD-Bericht. Zum Abgleich der Verbindungsdaten sei man durch richterlichen Beschluss verpflichtet gewesen. "Deshalb kann man nicht von einer Bespitzelung von Journalisten sprechen.
Quelle: FTD |
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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 6446
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Verfasst am: 31.Jan 2008 22:09 Titel: |
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Ein Geheimtreffen zwischen Innenstaatssekretär August Hanning und dem Privatagenten Werner Mauss in Berlin sorgt für Aufregung.
Bundestagsabgeordnete von SPD, Grünen und Die Linke fordern vom Bundesinnenministerium Aufklärung über den Inhalt dieses Gesprächs, wie die Berliner Zeitung (Donnerstagausgabe) unter Berufung auf einen Sprecher des Bundesinnenministeriums berichtet.
Hanning und Mauss hätten sich am Donnerstag der Vorwoche im Büro des CDU-Abgeordneten Bernd Schmidbauer getroffen. Mauss hat als Privatdetektiv für verschiedene deutsche Unternehmen sowie als V-Mann für Polizeibehörden und Geheimdienste gearbeitet. Schmidbauer war in den 90ern Geheimdienstkoordinator der Regierung Kohl.
(ddp) |
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