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GM&P Info .

Anmeldungsdatum: 18.01.2006 Beiträge: 4273
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Verfasst am: 18.Sep 2007 5:13 Titel: |
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Das Volk entscheidet - auch wenn es gegen Völkerrecht geht
Der Blick berichtet:
| Zitat: |
Sextäter sollen lebenslang hinter Gitter. So wollte es das Stimmvolk. Und so will es auch der Nationalrat. Auch wenn das Gesetz gegen Völkerrecht verstösst.
Was tun mit unverbesserlichen Straftätern? «Verwahren!» sagte die Schweizer vor drei Jahren an der Urne. Doch die Verwahrungsinitiative liess sich bisher nicht einfach umsetzen. Das Gesetz verstösst gegen die Europäische Menschenrechtskonvention (EMRK).
Dennoch will der Nationalrat jetzt die Verwahrungsinitiative gegen den Antrag seiner Rechtskommission umsetzen. Er ist auf den Gesetzesentwurf des Bundesrats mit 103 zu 79 Stimmen eingetreten. Der Volkswille wurde höher gewichtet als völkerrechtliche Bedenken. Der Entwurf geht nun nochmals zurück an die Kommission.
Die Kommissionsminderheit wurde vor allem von der SVP, der CVP und der EVP/EDU unterstützt. Sie forderte, den Volkswillen trotz Bedenken wegen Verstössen gegen die EMRK umzusetzen.
Die Kommissionsmehrheit hatte aus dem Dilemma heraus, entweder gegen den Volkswillen oder gegen Völkerrecht zu verstossen, Nichteintreten beantragt und die Auslegung des Verfassungsartikels den Gerichten überlassen wollen.
Das Geschäft geht nun nach dem Eintretensentscheid nochmals zurück an die Rechtskommission. Das Volk hatte die «Volksinitiative für nicht therapierbare, extrem gefährliche Sexual- und Gewaltstraftäter» am 8. Februar 2004 gegen die Empfehlung von Bundesrat und Parlament mit 56,2 Prozent Ja-Stimmen angenommen. (AP) |
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Brendle Insider
Anmeldungsdatum: 27.11.2002 Beiträge: 663
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Verfasst am: 18.Sep 2007 13:48 Titel: |
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Sextäter lebenslang wegsperren?
Das ist ein ideales Instrument um unliebsame politische Gegner für immer aus dem Verkehr zu ziehen.
Denn: was ein Sextäter ist, ist reine Definitionssache.
Der Schritt von Lebenslänglich zur Todesstrafe ist nur winzig.
Schließlich ist ja allen bewusst, dass ein Sextäter was wesentlich schlimmeres ist als ein zweifacher Mörder. Der kommt nach 20 Jahren wieder frei.
Denn merke: ein x-facher Mörder ist resozialisierbar, ein Sextäter nie!
Es lebe hoch die Intelligenz und Unfehlbarkeit des Pöbels.
Nach deren Auffassung (und der der Medien, ganz klar) wäre die beste Lösung eine öffentliche Hinrichtung, übertragen im Fernsehen (klar, mit 10-facher Wiederholung des Filmstreifens)
Brendle |
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hostaria Pathfinder
Anmeldungsdatum: 17.01.2006 Beiträge: 260
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Verfasst am: 18.Sep 2007 21:30 Titel: |
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@Brendle
Eine der größten Errungenschaften ist die Abschaffung der Lynchjustiz.
Wir sind uns gar nicht mehr bewußt, was das für eine Tragweite sonst hätte.
Zur falschen Zeit am falschen Ort und auf geht`s zur Hetzjagd.
Man hat am Beispiel des verschwundenen Mädchens in Portugal gesehen, wie schnell die Meute des Pöbels reagierte, als die engl. Eltern plötzlich ins Visier der Anschuldigung rückten.
Gott behüte. |
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zag99 Newbie
Anmeldungsdatum: 26.09.2005 Beiträge: 30
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Verfasst am: 6.Okt 2007 1:06 Titel: |
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ufff - ich dachte schon, das "Stammtischgequatsche" hört gar nicht mehr auf...
Eine Gesellschaft macht es sich schon ganz schön einfach - wegsperren, "Kopf ab" etc. Jeder hat sich hier schnell eine Meinung gebildet: pfui das tut man/frau nicht...
Nur was steht denn hinter all dem Medienrummel? Ein einziger Fall über Wochen und Monate ausgebreitet verbreitet doch geradezu das Gefühl, das hinter jedem Baum ein solcher Kinderschänder sitzen muss? Wie viele waren es denn in diesem Jahr? 10 - 15 Fälle? (vor 20 Jahren waren es dreimal so viele). Und wie viele von denen haben sich in Familien bzw. dem Umfeld abgespielt? 90%! Wieso kam es soweit? Weil wir, die Gesellschaft weggeschaut haben! Mir kann niemand erzählen, das niemand etwas bemerkt hat? Kein Nachbar, keine Verwandten, keine Lehrer - auch keine Mutter/Vater? Wäre nicht allen - Opfern und Tätern geholfen, wenn da jemand früher das Maul aufgemacht hätte?
Wir leben doch schließlich in einer Gesellschaft, in der selbst TV Gewinnspiele nicht mehr ohne Titten auskommen, in der Vergewaltigung von Frauen zur Kriegstaktik gehört und selbst "Friedenstruppen" hauptsächlich eine männliche Bevölkerung beschützen. Und wie viele Männer (und Frauen) fliegen in exotische Länder für exotischen Sex?
Übrigens, und das hat mir ein Amtsrichter erklärt: Für Sexualstraftäter bedeutet jeder Monat Knast ein ganzes Jahr - da sorgen seine Mitgefangenen schon für... |
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hostaria Pathfinder
Anmeldungsdatum: 17.01.2006 Beiträge: 260
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Verfasst am: 6.Okt 2007 13:05 Titel: |
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@zag99
| Zitat: |
| Weil wir, die Gesellschaft weggeschaut haben! |
Na, da bedienen sie sich der typischen Argumentation, wenn die „Experten“ mit ihrem Psychologenlatein am Ende sind u. nicht mehr weiter wissen.
Dann liegt das Problem bei der Gesellschaft, was immer sich jeder hinter diesem Pseudonym „Gesellschaft“ hineinzuinterpretieren vermag.
| Zitat: |
| Wäre nicht allen - Opfern und Tätern geholfen, wenn da jemand früher das Maul aufgemacht hätte? |
Das „Maul“ reißen in erster Linie diejenigen auf, die von allem ein wenig, aber in Nichts von fundierten Zusammenhängen wissen.
Das soll der Weisheit letzter Schuß sein?
Das ist wohl eher ein deutsch-deutsches Denkmuster, derer, die sich permanent haben eintrichtern lassen, für alles verantwortlich zu sein was sich hinter der nächsten Fassade abspielt.
Kommen sie aus der Ex DDR?.
Wenn nicht, um so schlimmer.
| Zitat: |
| Übrigens, und das hat mir ein Amtsrichter erklärt: Für Sexualstraftäter bedeutet jeder Monat Knast ein ganzes Jahr -da sorgen seine Mitgefangenen schon für… |
Aha, der Herr Richter fühlt sich dem Sexstrolch verbrüdert u. verbündet; wie schrecklich lange so ein Monat der Entbehrungen nach deren schon eigenartigen Maßstäben dauert.
Letztere üben sich in Monaten, während dem Opfer ein Lebenslang, zerstörte Seele allinklusive, lapidar hingenommen wird! |
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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 7557
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Verfasst am: 26.Jan 2008 19:17 Titel: |
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Als erstes Bundesland will Bayern entlassene Sexualstraftäter mit Hilfe von Ortungsgeräten kontrollieren.
Diskutiert wird ein elektronisches Armband, in dem das satellitengestützte Navigationssystem GPS installiert ist.
Im bayerischen Justizministerium wird derzeit geprüft, wie man Aufenthaltsverbote durchsetzen könnte, mit denen eine Reihe von Sexualstraftätern nach Haftverbüßung belegt werden. "Ziel ist nicht die Totalüberwachung", sagt Justizministerin Beate Merk (CSU). Man wolle niemanden auf Schritt und Tritt beobachten. "Wir wollen nur besonders rückfallgefährdete Gruppen wie Pädophile von bestimmten Sicherheitszonen, zum Beispiel Kindergärten, fernhalten."
Die technische Umsetzung ist noch nicht geklärt: Diskutiert wird ein elektronisches Armband, in dem das satellitengestützte Navigationssystem GPS installiert ist. So wäre die Position der Person ermittelbar, bei der Annäherung an einen Kindergarten würde das Gerät per SMS Alarm auslösen.
Rechtliche Grundlage für eine solche Maßnahme sei die sogenannte Führungsaufsicht, die gegen Straftäter verhängt werden könne, die weiterhin eine Gefahr darstellen.
Kritik von Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD) an ihrem Vorstoß wies Merk empört zurück. Ihre Bundeskollegin kenne wohl die Rechtslage nicht, bemängelte die bayerische Justizministerin heute in München.
Aus ihrer Sicht gebe es keinen Grund, für den Schutz potenzieller Opfer auf den Einsatz von neuen Technologien zu verzichten, sagte Merk. "Sich hier Denkblockaden aufzuerlegen, würde dem Schutz der möglichen Opfer, vor allem der Kinder, auf gar keinen Fall gerecht", warnte die CSU-Politikerin.
Quelle: Spiegel |
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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 7557
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Verfasst am: 29.Jan 2008 20:10 Titel: |
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| Zitat: |
Es könne sich nur um einen klaren Justizirrtum handeln, wenn jener 27-jähriger Mann, der im September 2007 auf der Toilette einer Volksschule in Wien ein sechsjähriges Mädchen zum Oralverkehr gezwungen hatte, nur 6 Jahre hinter Gitter soll, so heute der Wiener FP-Landesparteiobmann Heinz-Christian Strache.
In diesem Falle sei der Tatbestand handfest und verlange ein deutlich höheres Strafmaß als 6 Jahre Haft mit zusätzlicher Einweisung in eine Anstalt für abnorme Rechtsbrecher. Dem Kinderschänder fielen zwei minderjährige Mädchen zum Opfer, die Vergewaltigung und schweren sexuellen Missbrauch über sich ergehen lassen mussten. Mehr als genug Grund also, jenen perversen Triebtäter für immer aus der Gesellschaft auszugliedern und die chemische Kastration durchzuführen, zumal er Wiederholungstäter sei und die Wahrscheinlichkeit hoch, dass er auf freiem Fuß wieder rückfällig werde. Menschen, die auf solch degoutante Art und Weise Kinder schänden, missbrauchen und misshandeln, müssen ohne Wenn und Aber aus dem gesellschaftlichen Leben entfernt werden und dürfen nie wieder in Freiheit gelangen. Für ihn, Strache, dürfe es daher, zum Schutz unserer Jüngsten, auch keine Gnade für den Täter geben. "Wer sich an wehrlosen kleinen Menschen vergreift, verdient es nicht, Teil unserer Gesellschaft zu sein!"
Jene perversen Menschen stellen eine dauerhafte Gefährdung für die Jüngsten und vollkommen Wehrlosen unserer Gesellschaft dar. Die FPÖ Wien fordert daher einmal mehr, die dauerhafte Sicherheitsverwahrung und die chemische Kastration als ultima ratio in den Rechtbestand aufzunehmen, so Strache abschließend. |
Quelle: ots |
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Syrene Specialist
Anmeldungsdatum: 18.05.2005 Beiträge: 62 Wohnort: früher in den bayrischen Niederungen
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Verfasst am: 30.Jan 2008 17:57 Titel: ... Sex-Gangster ... |
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| hostaria hat folgendes geschrieben:: |
@zag99
...
| Zitat: |
| Wäre nicht allen - Opfern und Tätern geholfen, wenn da jemand früher das Maul aufgemacht hätte? |
Das „Maul“ reißen in erster Linie diejenigen auf, die von allem ein wenig, aber in Nichts von fundierten Zusammenhängen wissen.
Das soll der Weisheit letzter Schuß sein?
Das ist wohl eher ein deutsch-deutsches Denkmuster, derer, die sich permanent haben eintrichtern lassen, für alles verantwortlich zu sein was sich hinter der nächsten Fassade abspielt.
Kommen sie aus der Ex DDR?.
Wenn nicht, um so schlimmer.
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User hostaria, können Sie mir bitte noch einmal mit einfachen Worten erklären, was Sie mit dem hier wiederholten Statement bezogen auf das Thema "Sex-Gangster" zum Ausdruck bringen wollten?
Die Syrene ist lernfähig ... |
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hostaria Pathfinder
Anmeldungsdatum: 17.01.2006 Beiträge: 260
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Verfasst am: 31.Jan 2008 6:11 Titel: |
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@Syrene
| Zitat: |
| Wäre nicht allen - Opfern und Tätern geholfen, wenn da jemand früher das Maul aufgemacht hätte? |
Schon diese Formulierung kündigt die Richtung klar an.
Was geht diesem voraus? Was geht dem Maul aufreißen einher?
In die täglichen Lebensabläufe umgesetzt bedeutet das nichts anderes als:
Tratsch u. Klatsch , Amateur Schnüffler, Spitzel aus niedrigsten Beweggründen u. selbstberufene Richter sollen eine Verminderung von Sexgangstern bewirken.
Das Denkmuster, dass Nachbarn sich gegenseitig kontrollieren, still im Auge behalten, weiß der Himmel was alles über den Nächsten mutmaßen, Meldung erteilen u. Besserwisserei als unumgängliche Lebensaufgabe auf den obersten Tagesplan setzen;
das kenne ich in anderen Kulturen nicht so ausgeprägt.
Es ist widerwärtig.
Wenn jeder kehrt vor seiner Tür,
dann bleibt es sauber für u. für. |
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GM&P Info .

Anmeldungsdatum: 18.01.2006 Beiträge: 4273
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Verfasst am: 31.Jan 2008 15:37 Titel: |
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Im Namen des Volkes?
Brauchen wir härtere Gesetze?
knapp 5 Tage für jede einzelne Tat
| Zitat: |
Hundertfacher Missbrauch: 8 Jahre Haft
Das Landgericht Münster hat einen 47 Jahre alten Mann wegen des hundertfachen Missbrauchs seiner eigenen Töchter zu acht Jahren Gefängnis verurteilt. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass sich der Mann 16 Jahre lang in 611 Einzelfällen an seinen Kindern vergangen hatte. Dabei soll es häufig auch zum Beischlaf gekommen sein. Die Taten hatten bereits 1991 begonnen, als die ältere Tochter erst fünf Jahre alt war. Die jüngere der beiden Betroffenen, die heute 15 Jahre alte Tochter des Angeklagten, hatte die Vorwürfe als Zeugin vor Gericht unter Tränen bestätigt. Erst danach hatte sich der Mann zu einem Teilgeständnis bewegen lassen. |
Erinnern Sie sich noch an diese Fälle?
knapp 5 Tage für jede einzelne Tat
| Zitat: |
Unglaublich! Nicht ganz 5 Tage für jeden einzelnen sexuellen Missbrauch! Das Kind war zehn Jahre alt!
Für einen Strafzettel gibts es deutlich mehr.
| Zitat: |
Missbrauch: Vier Jahre Haft
Weil er seine Stieftochter 303 Mal sexuell missbraucht hatte, ist ein 35-jähriger Mann vom Landgericht Mainz zu vier Jahren Haft verurteilt worden. Laut Anklage hatte der Familienvater das Mädchen zwischen Januar 1995 und Oktober 1998 in 303 Fällen mit Schlägen zu sexuellen Handlungen gezwungen. Das Kind war laut Staatsanwaltschaft zu Beginn der Taten zehn Jahre alt. Der Mann hatte die Vorwürfe bei Prozessbeginn bestritten. |
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knapp 7 Tage Haft für jede einzelne Tat
| Zitat: |
Haft für 200 Mal ungeschützten Sex mit Stieftöchtern
Nach einer Serie von ungeschütztem Sex mit seinen beiden Stieftöchtern in jeweils hundert Fällen muss ein 55-jähriger Mann aus Berlin für drei Jahre und neun Monate in Haft. Das Berliner Landgericht verurteilte ihn wegen Vergewaltigung und sexuellen Missbrauchs von Kindern. Der Stiefvater hatte sich an den zunächst sieben- und achtjährigen Mädchen vier Jahre lang vergangen. Die sexuellen Übergriffe geschahen zwischen1994 und 1998 in der gemeinsamen Wohnung oder einer Gartenlaube. Strafmildern wurde vor allem das Geständnis bewertet, dass den Opfern die Aussage im Prozess erspart blieb. Außerdem berücksichtigte das Gericht eine verminderte Schuldfähigkeit wegen seiner alkoholischen Enthemmung bei den Taten. Der Berliner hatte eigenen Angaben nach bis zu 15 Liter Bier und eine Flasche Schnaps pro Tag getrunken. |
Zumindest der sollte nicht wieder rauskommen - bis - bis ein Gutachter kommt....
| Zitat: |
Jahrelang mißbrauchte Norbert B. (41) kleine Kinder. Jetzt das Urteil: neun Jahre Haft und anschließende unbefristete Sicherheitsverwahrung für den Kinderschänder!
Der bullige Mann sei „therapieresistent“. Er sei stark rückfallgefährdet und damit „ein gemeingefährlicher Kern-Pädophiler“, begründete Richter Klaus Schmitz am Landgericht Frankfurt sein Urteil.
Vor Gericht stand B. wegen insgesamt 73 Fällen, in denen er sieben Jungen und ein Mädchen mißbraucht hatte.
Das nutzte Nobert B. schamlos aus: Der gebürtige Schleswig-Holsteiner verging sich zwischen 1985 und 1996 hunderte Mal an seinen Schützlingen, von denen einige gerade erst ein Jahr alt waren.
Einen kleinen Jungen hatte er, so B. in seinem Geständnis, in vier Jahren mehr als 400mal mißbraucht! |
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Brendle Insider
Anmeldungsdatum: 27.11.2002 Beiträge: 663
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Verfasst am: 1.Feb 2008 12:24 Titel: |
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Hallo,
eine Aufrechnung je Tat ist Blödsinn.
Die Rechnung wäre dann also: 601 (Anzahl der Vergehen an einem Kind) x 5 Jahre (Haft pro Vergehen) = 3005 Jahre Gefängnis.
Ein Verbrechen, und um so etwas geht es hier, ist keine mathematische Rechenaufgabe.
Oder rechnet man dann bei Diebstahl auch so?
10 Jahre Dieb = täglich 3 Diebstähle = 10.950 Diebstähle x 1 Jahr pro Diebstahl = 10.950 Jahre Haft.
Absurd!
Z.Zt. ist das Vergehen Kindesmissbrauch modern (passt gut in das Schema: Sex´n Crime). Es wird als das schlimmste Verbrechen eingestuft, das ein Mensch begehen kann.
Also schlimmer als Mord? Als Völkermord? Als Folter? Als....
Dies soll keine Verteidigung von Kindesmissbrauch sein. Doch man sollte wenigstens auf dem Boden bleiben, oder?
Auch bei diesem Vergehen sollten Gefühle nicht die Logik unterdrücken.
Brendle |
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zag99 Newbie
Anmeldungsdatum: 26.09.2005 Beiträge: 30
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Verfasst am: 1.Feb 2008 16:01 Titel: Missbrauch der Strafe |
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da muss ich mich Herrn Brendle vollkommen anschliessen! Irgendwie lese ich bei solchen Meinungen, bei denen die Dauer der Strafe kritisiert wird, zwischen den Zeilen dieses kleine fiese Wort "Rache"...
So wie Recht nichts mit "Gerechtigkeit" zu tun hat, hat Strafe eben nichts mit Rache zu tun.
Strafe soll zum einen abschreckend wirken - was sie in solchen Fällen Missbrauch ja wohl nicht getan hat - sonst wären diese Taten nicht passiert! Und Strafe soll dem Täter zeigen, das er sich mit seiner Tat oder Taten ausserhalb der Grenzen einer Gesellschaft befunden hat.
Und wenn wir hier schon über Strafrahmen diskutieren - oder aber die Abwägung aller bei Taten in Betracht zu zeihenden Umstände - kann es kein "Einheitsurteil" Lebenslang geben! oder womöglich noch mehr???
Weil damit kennen wir Deutsch&Österreicher uns ja schon aus...
Vielleicht ist es hilfreich, endlich mal über die Opfer zu sprechen und ihnen vor dem Missbrauch zu helfen, anstatt ständig über die Täter zu schwadronieren! Aber da wäre jeder Einzelne von uns gefragt!
@hostaria
ufff das ist ja von Ihnen schon eine gewagte Konstruktion! Den Schutz von Kindern gegen Missbrauch mit Stasi Schnüffelmethoden gleich zu setzten...
Wenn ich ihren Beitrag richtig interpretiere, heisst das doch niemand darf sich in irgendetwas anderes einmischen... schon gar nicht in Familienangelegenheiten??? Das wäre ja der perfekte Freibrief für alle Täter (und 99% der Täter kommen schliesslich aus dem familiären Umfeld!). Für mich besteht zwischen Denunziation und Wegschauen bei offensichtlichem Missbrauch ein kleiner aber gewichtiger Unterschied! Denunziation beruht auf Gerüchten und Halbwahrheiten, das Wegsehen auf Feigheit!
Ich jedenfalls möchte nicht in einer Gesellschaft leben, in der mir im Notfall niemand zur Seite steht! sondern alle weiterlaufen/wegsehen!
übrigens: ich fühle (und bin) weder ein Ossi noch Wessi sondern fühle mich als Europäer- damit dies geklärt wäre... |
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hostaria Pathfinder
Anmeldungsdatum: 17.01.2006 Beiträge: 260
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Verfasst am: 2.Feb 2008 7:16 Titel: |
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zag99
| Zitat: |
| übrigens: ich fühle (und bin) weder ein Ossi noch Wessi sondern fühle mich als Europäer- damit dies geklärt wäre... |
Das ist ja noch eine Stufe tiefer; können Sie mir noch einen farbloseren Fisch ohne Profil aufzählen?
| Zitat: |
| .. schon gar nicht in Familienangelegenheiten??? Das wäre ja der perfekte Freibrief für alle Täter (und 99% der Täter kommen schliesslich aus dem familiären Umfeld!). |
Na, na,- was wollen ihre Augen alles erspähen; in unserer Anwesenheit wird keiner die Hose runterlassen, oder können sie sich in eine Stubenfliege verwandeln?
Soll die gängige Praxis anders werden, muß zuallererst dort angesetzt werden, dass bereits gefasste Täter
nicht wiederholt hin bis zum Morden die Gemeinschaft sabotieren u. Teile von ihr permanent im Kopfe gelähmt halten können.
1 das heißt, dass gefasste Täter nicht wieder mit Hilfe verblendeter u. ideologisch überspannter Therapeuten u. Gutachtern in das öffentliche Leben der Gesellschaft zurück können. Dass die Abartigen sich wieder u. wieder an neue Opfer heranpirschen belegen brutalste Beispiele aus der Vergangenheit.
2. es wäre an der Zeit Gutachter, Anwälte, Richter
die diese Fälle zugeteilt bekommen vorher selbst einmal zu überprüfen, inwieweit die auf diesem Gebiet normal sind.
Politiker, die sich für die Schmeichelstrategie stark machen, inklusive.
Auch hier: Methode u. Urteile aus der Vergangenheit eröffnen berechtigte Zweifel wer es hier mit wem hält.
3. Die Spesen, den Aufwand, den ein solcher
Triebverbrecher ansammelt, sollte er selbst durch eigene Arbeit abtilgen.
Da beginnt schon mal soziale Gerechtigkeit.
Und nicht die Gesunden müssen für die Schäden der Sexgangster aufkommen, sind denen ausgeliefert u. werden mit dessen ausgelebten Abnormalitäten nach einigen Jahren aus Neue wieder im eigenen Umfeld konfrontiert.
Zu welchem Zwischenschluß muß ein Opfer zwangsläufig nach solchen Vorkommnissen gelangen?
Es muß in Gerichts-Verhandlungen als erweiterte Steigerung der Qual nochmal erleben, wie die Täter mit Glaceehandschuhen angefasst, auch noch hofiert werden u. um sie herumgegackert wird.
Nach dem Schock über das Verhandlungstheater bleibt ihm Essenz, in welchem Affenzirkus wir eigentlich leben. |
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Heinrich Dreier ** Consulter **
Anmeldungsdatum: 28.09.2003 Beiträge: 2926
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Verfasst am: 2.Feb 2008 8:12 Titel: |
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| hostaria hat folgendes geschrieben:: |
Nach dem Schock über das Verhandlungstheater bleibt ihm Essenz, in welchem Affenzirkus wir eigentlich leben. |
Aber wir sind doch alle selbst daran mitschuld, denn wir lassen den Affenzirkus ja zu.
Bitte sagt mir nicht, dass wir nichts tun können, denn es gibt sehr viel Möglichkeiten.
Liebe Grüsse
Heinrich |
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Brendle Insider
Anmeldungsdatum: 27.11.2002 Beiträge: 663
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Verfasst am: 2.Feb 2008 14:29 Titel: |
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Hallo hostaria
zu Ihrem
1.: wollen sie wirklich jeden, der sexuell irgend wie aufgefallen ist lebenslänglich hinter Gittern bringen? Was ist sexuell auffällig? 1950 wäre jede Frau, die oben ohne am Strand liegt sofort verhaftet worden. In den USA gibt es ein Gesetz, dass Oralverkehr als abartig deklariert. Auch lebenslänglich?
2.: es gäbe keine Richter, Polizisten, keine Manager, keine Hilfsarbeiter, Beamte, angestellt.... und mit Verlaub auch keinen hostaria mehr in Freiheit. Es ist psychologische Tatsache, dass jeder Mensch eine "dunkle" Ecke in seiner Psyche hat. U.a. ist auch das Lesen und Ansehen von Krimis abartig. Hier geht es um Mord, Diebstahl, kurz Verbrechen. Doch das wird toleriert. Würde aber jemand einen Roman schreiben, der mit Pädophilie zu tun hat, wird er vermutlich sehr schnell im Gefängnis landen. Der Roman Lolita war haarscharf an der Grenze! Zweierlei Auffassungen?
3. Warum begrenzen Sie diese Forderung auf sexuell Verirrte? Warum nicht genauso auf Mörder, Diebe, Betrüger....? Nebenbei: Sexualstraftäter sind sehr oft psychisch Gestörte, also sehr oft therapierbar. Und wie bei allen Krankheiten gibt es auch hier Fehlerquoten... so traurig das für die Opfer ist. Auch Räuber sind therapierbar. Auch die haben Rückfälle, auch dort gibt es Opfer. Und sagen Sie nicht ein Opfer eines Raubüberfalles ist psychisch weniger geschädigt als ein Inzestkind. Aber Inzest und Pädophilie ist herrlich geil, nicht war?! Man kann sich daran so richtig schön als Gutmensch aufregen... auch wenn man am Strand gerade noch eine Erektion verhindern kann, wenn eine süße Krabbe von ... 11 Jahren mit bildschöner Figur und süßen, kleinen, beginnenden Brüstchen vorbeitänzelt.....
Nein, die beste Methode Verbrechen (gleich welches) zu bekämpfen ist die Vorsorge. Und da fehlt es gewaltig!
Brendle |
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Heinrich Dreier ** Consulter **
Anmeldungsdatum: 28.09.2003 Beiträge: 2926
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Verfasst am: 2.Feb 2008 14:35 Titel: |
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| Brendle hat folgendes geschrieben:: |
Nein, die beste Methode Verbrechen (gleich welches) zu bekämpfen ist die Vorsorge. Und da fehlt es gewaltig!
Brendle |
Verbrecher sind nun mal auch ein Teil unserer Gesellschaft. Vor einigen Jahren hat ein Professor in Amerika den Vorschlag gemacht, dass man alle Verbrecher sofort entlassen soll, damit die Gesellschaft endlich mal wach wird.
Es fehlt nicht an Möglichkeiten der Vorsorge, nur machen will es doch keiner.
Liebe Grüsse
Heinrich |
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hostaria Pathfinder
Anmeldungsdatum: 17.01.2006 Beiträge: 260
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Verfasst am: 2.Feb 2008 16:57 Titel: |
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@Brendle
Es ist mir schon klar, dass man den Begriff strecken, dehnen u.erweitern kann.
Aber beginnen wir doch mal beim Kern, den Wiederholungstätern.
Wer rückfällig wird, beim 2. Mal ab zur Kastration.
Die sind es, die
freie Kommunikation und auch eine erweiterte mit einer 11 jährigen für den Rest der Gesellschaft heute unmöglich gemacht haben.
Immer wenn Hengste ihr Jagdrevier weit genug abstecken, wird das Beispiel von der Göre in der Pubertät vorgeschoben. Von der sprechen wir hier nicht.
Über dem ganzen Spektrum eines umgänglichen Verhaltens liegt heute ein Schleier der Psychose.
Wer die Kontrolle über seinen Trieb bei der Begegnung mit Kindern verliert, der hat sein Recht auf einen freien Platz in der Gesellschaft verschossen.
| Zitat: |
| . Es ist psychologische Tatsache, dass jeder Mensch eine "dunkle" Ecke in seiner Psyche hat. |
Das predigen uns Psychologen mit dunklen Ecken vor.
Wer seinen Geist nicht mit Perversitäten u. dunklen Seiten speist, hat sie nicht.
Wo soll er sie her haben, wenn er eine geordnete Kindheit hatte, Eltern mit Weitblick u. keinen genetische Makken. |
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Brendle Insider
Anmeldungsdatum: 27.11.2002 Beiträge: 663
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Verfasst am: 3.Feb 2008 11:38 Titel: |
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Hallo hostaria,
der Unterschied zwischen einem Gesetzesbrecher und einem "Gutmenschen" ist nur die Beherrschung seiner Triebe und Wünsche.*
Ansonsten sind sie vollkommen identisch.
Ich behaupte, dass 100 % aller Menschen schon gestohlen haben, dass fast alle schon mal perverse Gedanken hatten (und die nur gut beherrschten), dass fast alle schon mal an Mord dachten.... usw.
Grüße
Brendle
* oder die mangelnde Gelegenheit |
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hostaria Pathfinder
Anmeldungsdatum: 17.01.2006 Beiträge: 260
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Verfasst am: 4.Feb 2008 8:24 Titel: |
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Hallo Brendle
Vom Gedanken bis zur Realisation liegt ein weiter Weg.
Gewisse Schichten dürfen im Menschen eben nicht geweckt werden. Deshalb haben Erziehung u. Formen der Seele eine so ellementare Bedeutung.
Das macht den Unterschied später aus, was sich von der Wiege bis über die Pubertät in einer Seele ansammelt.
Das Ergebnis reicht von Liebling in persona bis hin im Extremfall zur Bestie Mensch.
Vor dem Richter nennt sich das dann Spätfolgen.
Was meinen Sie warum die Begriffe Jugendschutz u. minderjährig überhaupt entstanden sind? Weil hier durch Schutz vor Einflüssen von Gewalt u. anderem viel verhindert werden bzw. ein anderes Endziel erreicht werden kann.
Der Rezeptblock der Ursula v. d. Leyen oder der Bespitzelungsvorschlag von zag 99 greifen da zu spät.
Was die unter Vorsorge meinen u. anführen ist Kosmetica. Natürlich, wenn vorher bereits viel verschlafen u. versaut wurde bleibt noch der Weg: „Besser spät als nie“.
Dann können sie aber bereits zwei neue Ordner mit der Überschrift „Reparaturen“ u. „Budget“ anlegen.
Beste Grüße
von hostaria |
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zag99 Newbie
Anmeldungsdatum: 26.09.2005 Beiträge: 30
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Verfasst am: 6.Feb 2008 1:08 Titel: |
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Mein Gott watt nen Blödsinn! Jugendschutz versus Grundgesetz/Menschenrechte? Im übrigen gibt es die chemische Kastration schon und diese wird bei Zustimmung der betroffenen Person auch eingesetzt.
Vorbeugend könnten wir dann ja auch allen Autofahrern den fahrbaren Untersatz wegnehmen - immerhin werden im Strassenverkehr 100mal mehr Kinder getötet wie durch Sexualstraftäter -und die Täter kommen bis auf sehr wenige Ausnahmen auch mit ner Bewährungsstrafe weg...
Vielleicht sollte hostaria auch mal bedenken, wer die Öffentlichkeit für dieses Thema sensibilisiert hat! Solange ist es wirklich noch nicht her, das dieses ganze Thema ein Tabu war - die Eltern vor dem "schwarzen Mann" gewarnt haben und sexueller Missbrauch in der Familie dem Opfer zugeschrieben wurde - Motto: die ist ja selber Schuld, was hat sie sich auch immer so "verführerische" Kleidchen angezogen!
Das es heute einen Opferschutz gibt, getrennte Zeugenräume/Viedeoaussagen überhaupt zugelassen ist (oder fällt das dann auch unter Bespitzelung???) und das dem Täter, wenn er geständig ist und damit seinem Opfer weitere Qualen einer Aussage erspart, ein Strafnachlass gewährt wird, ist wohl eher einem Umdenken in Politik, Justiz und grossen Teilen der Gesellschaft zu verdanken. Das heute mehr Straftäter verurteilt werden, hat doch nichts damit zu tun, dass es diese Straftaten früher nicht gegeben hat! Nur war die Dunkelziffer entsprechend höher, weil sie nicht angezeigt worden sind, sich niemand um die Opfer gekümmert hat und dadurch die Taten einfach verleugnet werden konnten. Genau deshalb sind wir heute ein Stück weiter mit dem Opferschutz. Einen ersten kleinen Schritt.
Damit einher geht natürlich auch, das Familie kein straffreier Raum mehr ist. Auch wenn dies wohl einigen Konserativen immer noch ein Dorn im Auge ist, das sie ihre Frauen und Kindern nicht mehr verprügeln oder sexuell Mißhandeln können, wie es ihnen beliebt, sondern mit Strafe rechnen müssen - vom Platzverweis bis hin zu einer Anklage wegen Körperverletzung - das ist gut so! Das hilft auch Opfern sexueller Übergriffe/Misshandlung mehr als solche merkwürdigen Vorschläge von hostaria.. Aber er will ja wohl lieber wieder in die alten guten 50ziger Jahre zurück - wegschliessen, Augen zu (bzw. Sch.. ab) und es gibt kein Problem mehr! Toll
In vielen Beiträgen lese ich da eher nur ein Wort heraus: RACHE mit dem netten kitzeln in der Bauchgegend, da hab ich ja mal wieder Schwein gehabt - zum Glück hat es den anderen getroffen! Wir die uns mit unserer abendländischen Kultur und Demokratie brüsten und der restlichen Welt als das ideale Gesellschaftsmodell verkaufen wollen, sollten endlich verstehen, das in einem solchen Modell die Rache keinen Platz mehr hat, das jeder und wirklich jeder, auch wenn er sich noch so weit ausserhalb unserer Gesellschaft stellt, die gleichen Grundrechte hat.
Gerechtigkeit kann es nicht geben, dann gäbe es auch keine Schönheit! |
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