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GoMoPa .

Anmeldungsdatum: 25.01.2002 Beiträge: 2266
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Verfasst am: 31.Okt 2006 14:47 Titel: Newsletter vom 01.11.2006 - Bürokratie in Deutschland! |
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Liebe User,
vor vielen, vielen Jahren, da hieß der Deutsche Bundesverkehrsminister noch Kurt Bodewig. Dieser hatte ein Einsehen mit seinen staugeplagten Bürgern, auch kein Geld, aber eine Idee. Den Autobahnausbau wollte er an private Investoren vergeben. Diese sollten die renovierungsbedürftigen Autobahnen ausbauen und dafür 30 Jahre lang die Einnahmen aus der LKW-Maut erhalten. Löblich, löblich und in der Tat – ein reelles Geschäft!
Der gute Bodewig bedachte allerdings nicht die Tatsache, dass wir zwar im Land der Dichter, Denker und Erfinder leben – aber auch in der Heimat der Bürokratie! Allein 70.000 Mitarbeiter arbeiten bei der Bayerischen Straßenbauverwaltung und diese gilt noch als eine der effizientesten im Staate! Die Investoren jedenfalls stellten fest, dass sie bei unseren „Bürokratiemonstern“ auf massive Widerstände stießen.
Ein KM Autobahn, unter „Management“ der Verwaltungen, kostet 26 MIO Euro. 16 MIO Euro für Bürokratie - 9 MIO für den Bau! Wirtschaftlichkeitsvergleiche, Prozesse, Einsprüche, das alles braucht Zeit und das dauert. Auch würde eine Privatisierung die Verwaltungen in ihrer Existenz gefährden. Bis zur Umsetzung dieser Idee werden noch 5 Jahre ins Land - und Hunderte von Baufirmen in die Insolvenz gehen. Fällt Ihnen dazu noch etwas ein?
Haben Sie eine schöne Restwoche
GoMoPa Net |
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daisbacher Newbie
Anmeldungsdatum: 31.01.2006 Beiträge: 1 Wohnort: Aarbergen
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Verfasst am: 1.Nov 2006 12:10 Titel: Bürokratie in Deutschland! |
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Guten Tag.
Warum ist es nicht möglich, diesen Ihren Artikel - und noch viele andere - in z.B einer ähnlich wie "FRONTAL" aufgemachten FS-Sendung der breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen??
Könnte durchaus zu einem "Ruck durch Deutschland..." führen bzw. dem - verzeihen Sie bitte den rüden Ausdruck- Deutschen sesselfurzenden FernsehWählervolk eine Wahlentscheidung erleichtern/ bzw. ermöglichen...
Sie berichten laufend über sog. "Reizthemen", die mit Sicherheit ähnliche Durchschlagskraft hätten wie o.g. Sendung "FRONTAL", außer Sie würden/ müßten sich dann!! gegenüber der einen oder anderen übermächtigen Lobby beugen.....- Na dann GUTE NACHT!
Liebe Grüße
Rüdiger Schultzik |
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HoOps Specialist
Anmeldungsdatum: 06.08.2005 Beiträge: 97
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Verfasst am: 1.Nov 2006 13:29 Titel: Frontal 21 |
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Auch ich habe den Bericht (Finanziert durch meine GEZ-Gebühren) bei Frontal 21 gesehen.
Es ist unglaublich, wie in unserem Staat mit dem "Geld des Volkes" zum Wohle des Volkes umgegangen wird.
So war meines erachtens von einem privaten Anbieter pro Kilometer ein Preis von 7,9 Millionen Euro die Rede.
Der Staat wendet dafür stolze 26 Millionen/pro km auf.
Für mich steht fest: ich möchte auch einen Bürokratenjob!
Wer so wirtschaftet, kann nur Pleite gehen. |
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ha_bo Newbie
Anmeldungsdatum: 26.09.2005 Beiträge: 1
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Verfasst am: 1.Nov 2006 16:24 Titel: Ausbau Autobahnen |
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An den Überlegungen ist etwas drann, wenn auch die absoluten Zahlen €/km-Autobahn vielleicht nicht ganz stimmen mögen.
Im Trend stimme ich Ihnen zu, aber nicht in der kompletten Aussage.
Zu beachten ist, dass in den 16 Mio für das "Management" z.B. umfangreiche Ingenieurleistungen für Fahrbahn, Brücken, Nebenanlagen und Ausstattung stecken. Es fehlt aber auch an mangendem Willen kostengünstig zu planen und zu bauen.
Ferner eine andere Überlegung. Es wird immer von den Autobahnen gesprochen. Den meisten Verkehr nehmen die untergeordneten Straßen auf. Da liegt eigentlich der Hase im Pfeffer. Kommunen und Gemeinden tragen die Last. Fast jedes Fahrzeug muss über diese Straßen fahren, um die Autobahnen oder das Fahrziel zu erreichen. Da gibt es kaum Mittel aus dem großen Bundessack.
Hier gibt es imensen Handlungsbedarf, nur kein Geld.
hagen_boxer |
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hdv00 Newbie
Anmeldungsdatum: 23.11.2003 Beiträge: 28 Wohnort: Königstein
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Verfasst am: 3.Nov 2006 9:10 Titel: Bürokratie in Deutschland! |
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Voll daneben ! Recherchieren ist kein Würfeln !
Dies ist die Antwort eines Fachmannes der Bayerischen Obersten Baubehörde, welchem ich den Artikel gesendet habe :
es ist spät, aber erst mal schönen Dank für die Übersendung dieses Gomopa- Papiers.
Selten so einen Schmarrn, gespickt mit falschen Zahlen und Aussagen, gelesen.
Ich hoffe, dass Du daran nicht Deine Meinung bildest und verfestigst.
Da will sich ein offenbar schlecht oder garnicht recherchierender Schreiberling mal wieder überheblich gegenüber der Verwaltung in Szene setzen.
Übrigens, die Bayerische Straßenbauverwaltung hat gerade mal 7.000 Mitarbeiter,davon sind die Hälfte Arbeiter draußen bei den Autobahnmeistereien. Bei der Bayerische Straßenbauverwaltung kostet einen Kilometer Autobahn knapp 8 Millionen Euro / Planungskostenanteil ca. 12 Prozent.
So viel zur Glaubwürdigkeit dieses Verfassers.Auch im weiteren Text steckt viel Unsinn und Ahnungslosigkeit. |
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GoMoPa .

Anmeldungsdatum: 25.01.2002 Beiträge: 2266
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Verfasst am: 3.Nov 2006 11:03 Titel: |
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| Vielen Dank für Ihre Zuschrift. Es freut uns immer wenn Kommentare von uns zur Diskussion anregen. Bezüglich der 70.000 Mitarbeiter haben Sie recht, da ist eine Null zu viel in den Artikel gerutscht und dafür können wir uns nur entschuldigen! Über den sonstigen Inhalt des Schreibens Ihres Bekannten können wir nur lächeln. Weitere Informationen zu unserem Kommentar finden Sie auch hier: www.br-online.de/daserste/report/archiv/2006/00349/ Übrigens, wenn ich ein Beamter wäre würde ich auch von Unsinn und Ahnungslosigkeit schreiben ... Überlassen wir es den Lesern sich Ihre eigene Meinung zu bilden! |
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hdv00 Newbie
Anmeldungsdatum: 23.11.2003 Beiträge: 28 Wohnort: Königstein
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Verfasst am: 3.Nov 2006 18:06 Titel: Newsletter vom 01.11.2006 - Bürokratie in Deutschland! |
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Ich bin kein Fachmann auf diesem Gebiet,aber Ihr Kommentar bewegt mich doch zu entsprechenden Bemerkungen.
" Ein KM Autobahn, unter „Management“ der Verwaltungen, kostet 26 MIO Euro. 16 MIO Euro für Bürokratie - 9 MIO für den Bau!"
Pressemitteilung Nr. 365/06
Schmid: "Zahlen von ARD - Report München zu Autobahnbaukosten treffen auf Bayern nicht zu – Bayerische Straßenbau- verwaltung baut einen Kilometer Autobahn für knapp 8 Millionen Euro – Planungskostenanteil zusätzlich nur 12 Prozent"
"Die in der Sendung ARD – Report München vom 30.10.2006 aufgestellte Behauptung, die privatwirtschaftlich arbeitende GmbH DEGES würde in den neuen Bundesländern für einen Kilometer nur 7,1 Millionen brauchen, während die westdeutschen Länder pro Kilometer 26,3 Millionen Euro benötigten, trifft jedenfalls auf Bayern nicht zu", betont Innenstaatssekretär Georg Schmid. Schmid weist darauf hin, dass im Freistaat der Bau eines Kilometers Autobahn trotz oftmals schwieriger topographischer Bedingungen und höherer Grundstückspreise im Durchschnitt knapp 8 Millionen Euro kostet. Die Planungskosten der Autobahndirektionen einschließlich der Kosten privater Planungsbüros und eventuell erforderlicher Gutachter betragen zusätzlich nur 12 Prozent der Gesamtausgaben für die Autobahnen. Die in der Sendung aufgestellte Behauptung, in Westdeutschland würde ein Kilometer Autobahn 26,3 Millionen Euro kosten, bezieht sich auf einzelne Projekte mit extrem langer Verfahrensdauer, die nicht in Bayern liegen. Zur Autobahn A 8 weist Schmid darauf hin, dass der Ausbau zwischen München und Augsburg bundesweit als erstes Public Private Partnership-Modell nächstes Jahr beginnt. Bayern hat hier die Vorreiterrolle inne.
Vielleicht sind Sie sich schon gar nicht mehr bewusst, dass Sie wahrscheinlich den schlechtesten Wert den es je bei einer Autobahn-Baumaßnahme in Deutschland gab, aus welchen Gründen auch immer -interessiert ja nicht-als miese Verallgemeinerung allen Baubehörden unterstellen.
Differenzierung als journalistische Grundregel ist ja heute in Deutschland nicht mehr gefragt, Hauptsache man erreicht Aufmerksamkeit.
Damit möchte ich es bewenden lassen, zumal ich wahrscheinlich bei Ihnen sowieso auf Unverständnis stoße.
Trotzdem mit freundlichen Grüßen
hdv00 |
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