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GoMoPa .

Anmeldungsdatum: 25.01.2002 Beiträge: 2319
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Verfasst am: 3.Dez 2006 9:34 Titel: Newsletter vom 04.12.2006 - die schärfsten Finanzämter! |
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Unfähig und wirtschaftsfeindlich! Die Aussage über das Finanzamt im sächsischen Annaberg fällt wenig schmeichelhaft aus. Fristverlängerung oder Ratenzahlung sollen dort Fremdwörter sein, so ein Insider aus dem benachbarten Geyer: "Die bringen es fertig, Die für 50 Euro Rückstand Konten zu pfänden." Konsequenzen, wie Bonitätsbeurteilung oder Schufa, das alles sei der Behörde egal.
575 Finanzämter in der Bundesrepublik. Wo die schärfsten und unnachgiebigsten Beamten sitzen, aber auch wo Unternehmer auf Entgegenkommen hoffen können, das zeigt nun eine Rankingtabelle. Um zu ermitteln, wie Deutschlands Finanzbehörden mit den Unternehmern umgehen, hat Impulse diese sorgfältig, mit Hilfe Tausender Unternehmer, unter die Lupe genommen.
In Annaberg steht Deutschlands schärfstes Finanzamt, gefolgt von Schwerin und Mühlhausen (Thüringen). Am anderen Ende der Tabelle finden wir Backnang (Württemberg), Hamburg für Großunternehmen und - als kompromissbereitestes Amt - Stuttgart. Erkenntnis: Deutschlands schärfste Finanzämter sitzen im Osten! Wenn Sie wissen möchten wo Ihr Finanzamt steht: www.impulse.de/the/ste/264307.html
Wir wünschen Ihnen eine erfolgreiche Woche
GoMoPa Net |
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habmalnefrage Newbie
Anmeldungsdatum: 22.10.2005 Beiträge: 17 Wohnort: Saxony
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Verfasst am: 4.Dez 2006 9:30 Titel: |
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Ich komme aus dem "wilden" Osten - doch mit einer Studie als "NEWS" zu werben, die Anfang 2005 veröffentlicht wurde - da kann ich nur müde lächeln.
Einige Finanzämter gibt es nicht mehr - Zusammenlegungen - und der rüde Ton im Umgang mit dem Steuerzahler hat sich seitdem eher noch verschärft. |
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Der_Guschtl Newbie
Anmeldungsdatum: 02.11.2005 Beiträge: 42 Wohnort: Würzburg
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Verfasst am: 4.Dez 2006 11:30 Titel: |
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| Newsletter 04.12.06 hat folgendes geschrieben:: |
In eigener Sache
Liebe User, seit mehr als 4 Jahren wirke ich bei Gomopa mit, heute ist mein letzter Tag. Ich hoffe Sie haben weiterhin viel Freund mit Gomopa. Sie werden weiter hervorragend informiert. Gomopa war mehr als 4 Jahre für mich eine schöne "arbeit". Für mich endet es heute, schade - aber es geht nicht anders. Bedanken möchte ich mich bei dem Team von Gomopa für die immer ehrliche, freundliche, zuverlässige und angenehme Zusammenarbeit. Ich wünsche euch weiterhin viel Erfolg, bin stolz euch kennengelernt zu haben. Den Usern wünsche ich ebenfalls Erfolg und Glück, im Beruf wie auch im Leben. Macht's gut und lebt wohl. |
Wird uns auch verraten, wer sich da verabschiedet hat?
Der_Guschtl
** Bitte prüfen Sie Ihre Mailadresse "unzustellbar"
(der Account müsste sonst deaktiviert werden)
| Zitat: |
Hi. This is the qmail-send program at gomopa.net.
I'm afraid I wasn't able to deliver your message to the following addresses.
This is a permanent error; I've given up. Sorry it didn't work out.
<gustav.schwagalla@freenet.de>:
User and password not set, continuing without authentication. |
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npm Newbie
Anmeldungsdatum: 19.11.2003 Beiträge: 41
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Verfasst am: 4.Dez 2006 15:26 Titel: |
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Jo, wer sich verabschiedet hat, würde auch mich interessieren. Ich bin
seit irgendwann.2003 bei Gomopa. Wenn ich sie nicht lese, dann überfliege
ich die Newsletter zumindest. Meist. Wer sich allerdings hier heute ver-
abschiedet hat, blieb auch mir verborgen.
Nun, man könnte jetzt daran sehen, daß jemand seine Arbeit und damit
auch sich selbst wichtiger nimmt, bzw. prominenter sieht, als sie/er ist.
Daß einige (viele?) nicht wissen, wer sich heute verabschiedet hat, könnte
aber auch daran liegen, daß hier immer alles, selbst die Newsletter, so
schön anonymisiert sind, so nach Art "hier schreibt ein Teaaaaam"
"Aha. Bloß nicht mit seinem Namen zu dem stehen, was man schreibt",
denke ich dann immer nur, wenn ich unter einem Newsletter die Unter-
schrift "ihr Team von blablabla" lese. Als ob ein ganzes TEAM notwendig
gewesen wäre für den NL.
Wie auch immer. Wer hat sich also verabschiedet? Bitte nicht uns arme
unwissende Leser, die nicht zum Zirkel der Eingeweihten gehören, im
Unklaren lassen.
Andreas
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el condor Pathfinder
Anmeldungsdatum: 30.11.2002 Beiträge: 407 Wohnort: deutschland
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Verfasst am: 4.Dez 2006 17:49 Titel: Re: Newsletter vom 04.12.2006 - die schärfsten Finanzämter! |
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| GoMo&Pa hat folgendes geschrieben:: |
Unfähig und wirtschaftsfeindlich! Die Aussage über das Finanzamt im sächsischen Annaberg fällt wenig schmeichelhaft aus. Fristverlängerung oder Ratenzahlung sollen dort Fremdwörter sein, so ein Insider aus dem benachbarten Geyer: "Die bringen es fertig, Die für 50 Euro Rückstand Konten zu pfänden." Konsequenzen, wie Bonitätsbeurteilung oder Schufa, das alles sei der Behörde egal.
GoMoPa Net |
Wie schon einige andere vor mir bemerkt haben, ist der Artikel mehr als 1,5 Jahre alt.
Und dass das FA Annaberg wegen 50 € das Bankkonto dichtmacht, ist zwar für den betreffenden Schuldner nicht erfreulich, zeigt aber andererseits, dass dieses FA schnell und möglichst kostengünstig seine Forderungen beitreibt und damit zugunsten der Allgemeinheit arbeitet.
Einen Vollzieher rauszuschicken, der dreimal vergeblich versucht, den Schuldner anzutreffen und 5mal angelogen wird (die Schulden hab ich gestern bezahlt), wäre wesentlich teuerer gewesen und durch die lächerlichen Vollstreckungsgebühren, die für diesen Auftrag kassiert werden dürfen, längst nicht gedeckt.
Andere Schuldner werden es sich also 3 mal überlegen, ob Sie Ihre ehrlich erworbenen Steuerschulden nicht doch lieber bei Fälligkeit zahlen wollen!
Danke, liebes Finanzamt Annaberg, dass Du mit meinen Steuergeldern sinnvoll umgehst! |
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npm Newbie
Anmeldungsdatum: 19.11.2003 Beiträge: 41
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Verfasst am: 5.Dez 2006 5:48 Titel: |
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Gleich ein Konto zu pfänden, wegen 50 Euro ... naja.
Ok, die Hintergründe zu dem Fall kennt man nicht. Auf den ersten Blick
könnte man aber sagen, da wurde mit Kanonen auf Spatzen geschossen.
Andererseits kann und sollte das Finanzamt nicht auf das Geld verzichten.
Ich kann mir allerdings kaum vorstellen, daß die Schuldner bei solchen
Beträgen grundsätzlich nicht bereit oder gar nicht in der Lage sind/waren,
zu zahlen. Wenn es aber nur eine Frage der Zeit gewesen war, dann
waren die eingesetzten Mittel (Kontopfändung) sicher nicht in einem ange-
messenen Verhältnis zum Ertrag. (Es gibt doch in unseren Beamtenstuben
noch das "Gebot der Verhältnismäßigkeit der eingesetzten Mittel", oder?)
Aber, el condor, Sie haben vielleicht recht. Ich finde auch, man sollte da
nichts einreissen lassen. Wer nämlich weiß, daß sein zuständiges FiAmt
rasch und rigeros durchgreift, der läßt seine Steuerangelegenheiten erst
gar nicht schludern; der zahlt immer pünktlich.
Ich hätte sogar noch einen Verbesserungsvorschlag: wer nicht püntklich
zahlt, sollte gleich am Tag nach der Fälligkeit in Beugehaft genommen
werden. Die Kosten sollten ihm dann natürlich auch in Rechnung gestellt
werden.
Ich bin mir sicher, dann wird kaum ein Steuerschuldner gesetzte Fristen
auch nur einen Tag überschreiten. (Zumindest kein Ehrlicher. Die anderen
bekommt man aber auch mit einer Kontopfändung nicht.)
Der Umstand, daß es sich bei diesen Steuerschulden ja um Gelder handelt,
für die der Staat gar nichts geleistet hat, sondern der Steuerschuldner
selbst die Leistung erbrachte, aus der heraus er nun noch zur Steuerzahlung
verpflichtet ist ... und daß der Staat daherkommt und sagt "du du du ...
laß uns bitte nicht so lange auf das Geld warten, für das WIR zwar nicht
gearbeitet haben, auf das wir aber per Gesetz des Stärkeren Anspruch
erheben. Zahle pünktlich, sonst holen wir die Peitsche raus ...", naja,
irgendwie will mir der Gedanke nicht so rutschen.
Andreas
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Pilot Newbie
Anmeldungsdatum: 01.04.2006 Beiträge: 20 Wohnort: Darmstadt
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Verfasst am: 5.Dez 2006 11:29 Titel: |
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Hallo el Condor,
mit dem Dank an das FA für sinnvollen Umgang mit Steuergeldern habe ich so meine Probleme. Das Problem fängt doch eigentlich viel früher an, nämlich z.B. bei Steuerverschwendung oder bei hirnrissiger Gesetzgebung usw. Da kann ich mir vorstellen, es geht vielen Bürgern so wie mir, man ekelt sich regelrecht vor der Bearbeitung von steuerlichen Dingen und aus Abscheu und Hilflosigkeit werden dann u.U. Fristen oder Termine versäumt. Ich bin überzeugt, daß die meisten Mitbürger wissen, daß der Staat Geld benötigt um seinen Aufgaben gerecht zu werden, um zu funktionieren. Aber wenn man betrachtet, daß die Zahl der Steuerstrafverfahren ständig zunimmt, dann zwingt sich mir der Schluss auf, wir sind nicht ein Volk von Gesetzesbrechern, sondern die Gruppe derjenigen welche die gesetzlich sanktionierte Abzocke des Staates nicht weiter mitmachen will, wächst laufend. Das sichere Plätzchen an der warmen Heizung macht es vielleicht vielen FA-Mitarbeitern unmöglich über den Tellerrand zu schauen und sich Gedanken über die Auswirkungen der erlassenen Maßnahmen zu machen. Es fehlt da vielleicht oft der machbare Mittelweg, mit dem zum Einen die Interessen des Staates, aber eben auch die Belange des Steuerpflichtigen ebenbürtig berücksichtigt werden. Sofern sich die FA-Beamten nur eng an den Gesetzestext halten, ohne die zulässigen Spielräume zum Wohle eines gut funktionierenden Systems zu nutzen, sind diese mit ursächlich für steigende Politikverdrossenheit, zunehmende Anzahl von Steuersündern, steuerschädliche und arbeitsplatzvernichtende Firmenverlegungen ins Ausland usw. Also el Condor, ohne die Hintergründe zu einer Kontenpfändung genau zu kennen, kann ich da eben nicht mitklatschen und wünschte mir, daß wir die im Wahlkampf vielbesprochene Steuervereinfachung (Bierdeckel) endlich bekämen, dann wären bestimmt schon viele Probleme gelöst und ein Ranking der härtesten Finanzämter hätte nicht eine solche, aus meiner Sicht sehr ungerechte, Bandbreite.
Mit freundlichem Gruß aus DA
Pilot |
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eres2 Newbie
Anmeldungsdatum: 03.04.2004 Beiträge: 3 Wohnort: Nähe MG
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Verfasst am: 5.Dez 2006 12:00 Titel: Knallharte FA's und die Folgen |
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Den Verfechtern der "harten Linie" sei hiermit gesagt, dass diese Politik auch nach hinten losgehen kann (und in tausenden Fällen schon ist).
Ich selbst habe vor 3 Jahren versucht, einen befreundeten Handwerker zu sanieren, der nach der Pleite eines Bauträgers und der schlichten Zahlungsunwilligkeit eines weiteren Grosskunden in heftigster Schieflage war.
Die KK wäre noch zu einem Kompromiss bereit gewesen, nicht jedoch das zuständige FA (Erkelenz = Nr. 41 im Ranking), weder Stundung noch Ratenzahlung wurden akzeptiert.
Das Ergebnis war der Konkurs, das FA ging so gut wie leer aus und der gute Handwerker aber schlechte Kaufmann arbeitet heute als Angestellter seiner Frau. |
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hostaria Specialist
Anmeldungsdatum: 17.01.2006 Beiträge: 230
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Verfasst am: 6.Dez 2006 10:57 Titel: |
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Zu dem eingangs angefühten Fall kennen wir die Vorgeschichte nicht.
Deshalb ist jede Bewertug spekulativ.
Der Korrektheit wegen,will ich auch ein positives Beispiel aufzeigen.
Auf ein Ansuchen, mit Begründung wurde dem Schuldner ein Aufschub von einem Monat gewährt;natürlich mit Zinsaufschlag.
Dieses FA belegt dementsprechend auch auf der Liste den Rang 514.
Was erkennen wir aus den vorliegenden Beispielen?
Man kann nicht alle in den gleichen Topf werfen.
Es gibt auch weitsichtigere Beamte in Finanzämtern, die kompatibel mit den Realitäten des Steuerzahlers auf ein positives Resultat beider Seiten hinzielen.
Wehe dem, der in Not ist und nicht unter solche Hände gerät.
Es spricht doch eine deutliche Sprache,wie dieses Beispiel für ein Bundesland mit den besten Finanzresultaten dasteht.
Im Gegensatz dazu finden wir die die ersten 20 Ränge der schärfsten Finanzämter dominierend aus der schwächsten wirtschaftlichen Zone des ganzen Bundesgebietes. |
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