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Newsletter vom 24.11.06 - Schächten

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Gundel
Insider


Anmeldungsdatum: 01.09.2005
Beiträge: 858

BeitragVerfasst am: 27.Nov 2006 9:09    Titel: Antworten mit Zitat

hallo,

aha, sind wir wieder mal bei den bösen Muslimen.....

Vielleicht sollten sich mal ein "Fachmann" aus dem klassisch "deutschen" fleischverarbeitenden Gewerbe melden.

Da spielt "humanitäre" Gefühlsduselei bis heute noch keine Rolle.

Früher wurde mittels Bolzenschuß oder Strom das Tier entweder getötet oder zumindes so betäubt, daß ein Aufhängen und Ausblutenlassen des Tieres ermöglich werden konnte. Diesen Tötungsmethoden werden heute mittels Gas oder "Strombad" vorgenommen, da sich der offensichtliche Stress der Tiere (bei den herkömmlichen Methoden) negativ auf die Fleischqualität ausgewirkt hat (nicht weil es so "humaner" ist).

Hühner werden heute noch zuerst an den Füßen aufgehangen und dann automatisiert mit dem Kopf zuunters durch ein Strombad gefahren. Dann erfolgt automatisiert ein Kehlschnitt, damit das Tier ausblutet.

Ahnlich wird bei Schweinen verfahren. Sie werden mittels eines Gases betäubt und dann, an den Füßen aufgehangen durch Mitarbeiter mittels eines Halsschnitts getötet.

Teilweise wird aber auch noch die "klassische" Methode (keulen) angewandt.

Diese Tötungsarten unterscheiden sich nur durch die vorherige Betäubung vom eigentlichen Schächten.

Wie gesagt, bei unseren heimischen Tötungsarten geht es nicht um humanitäre "Gefühlsduselei". Das Töten von Schlachttieren ist nachwievor ein archaischer Akt, welcher ausschließlich aus Gründen der Fleischqualität geändert wurde. Sollte es sich herausstellen, daß man Schlachttieren, zur Verbesserung der Fleischqualität, zuerst die Augen ausstechen müsste - man würde auch dies tun.....

Unabhängig davon ist das Schächten auch in unserem Kulturkreise (vor einigen Jahrhunderten) die gängige Tötungsart gewesen. Oder was meinen Sie, wie im 19 und auch noch im 20 Jahrhundert die Tiere getötet wurden?

Es stellt sich nicht die Frage, was besser oder schlechter ist. Das Tier bleibt immer auf der Strecke, es ist tot.

Unabhängig davon haben Studien der fleischverarbeitenden Industrie ergeben, daß das Schächten bezüglich des auf die Tieren einwirkenden Streß "humaner" ist, als die gängige Praxis des Bolzenschusses oder des keulens mittels Stromstoß.

grüße
gundel
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Anmeldungsdatum: 18.05.2005
Beiträge: 11

BeitragVerfasst am: 27.Nov 2006 12:19    Titel: Antworten mit Zitat

Spiritus Rector hat folgendes geschrieben::
Geht es uns tatsächlich nur ums Schächten?........

Am besten werden wir alle Vegetarier und lassen allen Tieren das Leben !!!
Und am besten Kümmern wir uns mal etwas mehr um die Menschen in der Welt als um die Sterbeweise von irgendwelchen Tieren. Wer Schaut denn auf die Sterbeweise der vielen Menschen in der Welt die mangels Nahrung und Medikamenten elendig Krepieren und wir im Westen hauen uns die Baeuche voll fahren dicke Autos leiden auf hohem Nivau und machen uns riesen Sorgen um Schmerzen welche Tiere erleiden bei Ihrer Schlachtung.... Jetz aber mal Hallo
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dls-24
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Anmeldungsdatum: 27.02.2006
Beiträge: 578
Wohnort: Österr. /DAN u. LG/Niedersachsen

BeitragVerfasst am: 27.Nov 2006 12:55    Titel: Antworten mit Zitat

Akiva:>Jetz aber mal Hallo

würde ich auch sagen! Ihr Beitrag zu dem Thema ist so nötig wie ein Kropf!
Wenn mir ihr Nic nicht aufgefallen wäre, würde ich sagen:" ein einfach gestrickter Geist"

sonst kein Kommentar
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Anmeldungsdatum: 18.05.2005
Beiträge: 11

BeitragVerfasst am: 27.Nov 2006 13:12    Titel: Antworten mit Zitat

dls-24 hat folgendes geschrieben::
so nötig wie ein Kropf!

So mancher Vogel waere ohne seinen Kropf sehr aufgeschmissen.
Der Punkt ist doch sicherlich der das einige Deutsche sich in etwas mehr tolleranz üben müssten.

Auch wenn es so manchen "Braunen Kopf" noch nicht aufgefallen sein sollte, es ist nicht mehr alles in Deutschland Schwarz oder Weiss., es ist mittlerweile eine sehr bunte Gesellschaft, eine multikulturelle Gesellschaft, auf die Deutschland normal sehr stolz sein kann. Diese Artenvielfalt von Kulturen existieren und haben sich weitgehend angepasst. Religiöse aspekte zu "kriminalisieren" halte ich für falsch.

Ihr persönliches problem ist doch sicherlich anders zu verstehen, Sei haben eine ausgepraegte Abneigung gegenüber Auslaendern, Andersgläubigen und Gläubigen im allgemeinen. (vermute ich wenn ich falsch liege bitte ich um Entschuldigung)
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Spiritus Rector
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Anmeldungsdatum: 12.12.2003
Beiträge: 1187
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: 27.Nov 2006 14:32    Titel: Antworten mit Zitat

@Aktiva: Oh nein und mit Verlaub, mir ging es in meinem Beitrag aus dem Sie zitieren nicht nur um das Schächten schlechthin. Es ging mir darum zum Ausdruck zu bringen, dass Deutsche in ihrem Land bestimmen sollten was sie wollen oder eben nicht wollen – und eine riesengroße Mehrheit der Bevölkerung Deutschlands ist eben gegen dieses Schächten, aus welchen Gründen auch immer!

@All: Migranten haben mittlerweile in diesem Land mehr Rechte als Deutsche. Im Prinzip hören wir den ganzen Tag nichts anderes in den Nachrichten. Wir beschäftigen uns ausschließlich mit Problemen der Zuwanderer, weitaus mehr als mit unseren eigenen – und das kann nicht richtig sein!

Zumal - die meisten Ausländer machen keine sonderlichen Anzeichen sich hier integrieren zu wollen. Wenn ich höre, das Menschen hier bereits in der zweiten Generation geboren sind und noch immer kein vernünftiges Deutsch sprechen dann kommt mir, auf Deutsch gesagt: Das kalte Kotzen! Jetzt kommen wieder Wortmeldungen mit Inhalten wie Pauschalisierung, Ausländerhass, Fremdenfeindlichkeit und das wäre ebenfalls nicht richtig, denn:

Einige der eingewanderten US Amerikaner könnten sodann auch eine Änderung des Waffengesetzes fordern, weil sie es von zuhause gewohnt sind eine 12mm Knarre unterm Arm zu tragen. Eingewanderte Franzosen wären dafür Fröschen die Schenkel auszureißen und könnten versuchen auch dieses gerichtlich durchzusetzen und auf Antrag der Spanier führen wir eine öffentliche Hinrichtung namens Stierkampf ein. Zuletzt kommen eingedeutschte Chinesen oder Vietnamesen und verlangen danach, in unseren Apotheken gemahlenes Nashornpulver als Potenzmittel kaufen zu können. Kommen wir diesen Wünschen sodann auch allen nach? Nein? Aha – und warum nicht?

Ob wir eine Sache des Glaubens behandeln oder das Tragen eines Revolvers, das ist doch im Prinzip, zumindest für einen ungläubigen Menschen, völlig egal. Und Minderheiten wären sie doch alle in diesem Land, die Frogs und die Muslime genauso wie die Chinesen und Amis.

Wenn ich in ein Fremdes Land gehe, dann habe ich mich den dortigen Sitten anzupassen. Wir passen uns unseren Minderheiten immer mehr und mehr an und verlieren dabei unsere deutsche Art, unsere eigene Identität. Darum geht’s und nicht ums Schächten im speziellen!
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Brendle
Insider


Anmeldungsdatum: 27.11.2002
Beiträge: 610

BeitragVerfasst am: 27.Nov 2006 14:48    Titel: Antworten mit Zitat

@ Spiritus Rector
absolut gleicher Meinung.
Um das Horrorszenarium zu vervollständigen:
z.Zt. wird am bayerischen Verfassungsgericht prozessiert, ob Muslime im Unterricht einen Shador tragen dürfen. Wird dies erlaubt, dann kommt die nächste Forderung: die Vollverschleierung.
Und irgendwann heißt es:" ich fordere die Verschleierung aller deutschen Frauen. Das gebietet meine Religion."
Ich dagegen fordere: Rückkehr zu den deutsche Gepflogenheiten in D, französischen in F, englischen.....
Wir haben eine Jahrhunderte alte Kultur, die es wert ist erhalten zu werden. Sie hat uns zu enormen kulturellen, zivilisatorischen und technischen Errungenschaften verholfen. Kann also nicht schlecht sein.
Ich will hier gar nicht fragen: und wozu hat die islamische Kultur verholfen?
Das geht mich nichts an. Sie können in ihrem Land auf ihre Art selig werden. Ich möchte es in Europa nach unserer Art.
Und Pisa ist dann Schnee von gestern.
Grüße
Brendle
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Spiritus Rector
* Consulter *


Anmeldungsdatum: 12.12.2003
Beiträge: 1187
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: 27.Nov 2006 15:18    Titel: Antworten mit Zitat

Lieber Brendle,

vielen Dank für Ihre Zeilen, gestatten Sie mir jedoch dazu anzumerken, dass Muslime eine weitaus ältere Kultur haben als wir! Die Wiege der Menschheit soll im Iralk liegen. Ich persönlich habe großen Respekt und eine tiefe Ehrfurcht vor den Leistungen der Völker des Islam. Zu Zeiten als unsere "germanischen Vorfahren" noch auf Bäümen hausten, hatten muslimische Völker bereits Kanalisationswesen in ihren Städten. Das nur mal so am Rande - an Respekt mangelt es nicht! SR
_________________
Wenn der Staat pleite macht, geht natürlich
nicht der Staat pleite, sondern seine Bürger.

(Carl Fürstenberg, dt. Bankier, 1850-1933)

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Brendle
Insider


Anmeldungsdatum: 27.11.2002
Beiträge: 610

BeitragVerfasst am: 27.Nov 2006 15:59    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Spiritus Rector
Sie verwechseln etwas: die Völker im nahen Osten haben eine ältere Kultur als wir im kaltem Norden, das ist richtig. doch hat das mit dem Islam nichts zu tun. Babylonien, Assyrien... gab es jahrtausende vor dem Islam. Der wurde erst im 7. Jahrhundert erfunden. Eine Zeit lang hatten die eine Hochblüte (die sie ohne Islam genauso gehabt hätten) und dann ging es rapide bergab.
Trotzdem möchte ich nicht behaupten, dass daran der Islam schuld ist. Er hat große Philosophen hervorgebracht.
Es ist aber Fakt, dass seit Jahrhunderten dort ein zivilisatorische und kultureller Stillstand eingetreten ist... wie bei uns, seit wir uns den Gästen anpassen und nicht die an uns.
Grüße
Brendle
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Anmeldungsdatum: 18.05.2005
Beiträge: 11

BeitragVerfasst am: 27.Nov 2006 20:47    Titel: Antworten mit Zitat

Brendle hat folgendes geschrieben::

Um das Horrorszenarium zu vervollständigen:
z.Zt. wird am bayerischen Verfassungsgericht prozessiert, ob Muslime im Unterricht einen Shador tragen dürfen. Wird dies erlaubt, dann kommt die nächste Forderung: die Vollverschleierung.


Wie steht es dann Mit Nonnen die im Schleier Unterrichten ??? Sollte dann auch verboten sein - oder?
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Anmeldungsdatum: 18.05.2005
Beiträge: 11

BeitragVerfasst am: 27.Nov 2006 20:55    Titel: Antworten mit Zitat

Brendle hat folgendes geschrieben::
Der wurde erst im 7. Jahrhundert erfunden. Eine Zeit lang hatten die eine Hochblüte (die sie ohne Islam genauso gehabt hätten)
Das ist so nicht ganz richtig... Genau genommen besteht der ISLAM bereits seit anbeginn (Mit Adam und Eva so wie alle darauf folgenden Propheten) was seit 640 nach dem Propheten Isar (Jesus Christus) s.s.a. begann war der Muhamedismus begründet durch den Propheten Muhammed s.s.a. dem Empfänger der Verse des Heiligen Koran.
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Anmeldungsdatum: 18.05.2005
Beiträge: 11

BeitragVerfasst am: 27.Nov 2006 21:01    Titel: Antworten mit Zitat

Gundel: Danke für die Information...
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Anmeldungsdatum: 18.05.2005
Beiträge: 11

BeitragVerfasst am: 27.Nov 2006 21:12    Titel: Antworten mit Zitat

@Spiritus Rector: Ich selber lebe im Ausland und kann behaupten, das ich hier ebenfalls über mehr Rechte und weniger Pflichten verfüge als sie mir in Deutschland zustehen... eine durchaus interessante Tatsache.
So etwas gehört vielleicht im Rahmen der Gastfreundschaft einfach zum guten Ton.
Es mag sein das manche Besucher unangenehm auffallen - das sind dann immer die auf die dann alle Blicke gerichtet sind, das heisst aber nicht das es sich um eine Mehrheit der Minderheit handelt.
Nehmen wir das Beispiel der Bundeswehrsoldaten die die Leichenschaendung in Afganistan durchgeführt hatten, - heisst das nun das alle Deutschen Leichenschaender sind?
Natürlich nicht - Aber eine solche Argumentation legt man hier zu Grunde.
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Gundel
Insider


Anmeldungsdatum: 01.09.2005
Beiträge: 858

BeitragVerfasst am: 28.Nov 2006 7:58    Titel: Antworten mit Zitat

hallo,

lese mal wieder mit Interesse, wie einige Urdeutsche jedes Thema aufgreifen, um daraus eine kulturpolitische Debatte zu machen.

Zunächst einmal geht es hier um eine Methode, Tiere zu schlachten und nicht darum ein kulturhistorisches Horrorszenario zu inszenieren.

Fakt ist, daß das Schächten, wie auch der Bolzenschuß, wie auch der Stromstoß oder das Vergasen mit anschließendem Halsschnitt eine Tötungsart für Tiere ist. Was hat dies mit Schleier, Islam, buckligen Männern, Religionskriegen, wer war zuerst und und und zu tun....?

Kann mir das mal einer erklären?

Halten Sie sich doch mal an die Fakten. Es gibt keine "urdeutsche" Tötungsart für Tiere. Es gibt auch keine europäische.....

Falls man überhaupt über "humane" Tötungsarten diskutieren möchte, obwohl das Wort "human" bei der Tötung von Tieren sicherlich unangebracht ist, sollte man eher darüber nachdenken, welche Tötungsart dem Tier die geringsten Schmerzen zufügt. Und hier unterscheiden sich unsere gängigen, althergebrachten Tötungsarten überhaupt nicht von der Methode des Schächtens. Denn auch in unserem "Deutschen-Schlacht-Kulturkreis" werden die Tiere ausgeblutet. Fragen Sie mal einen Metzger!

Hier wird wieder mit dümmlichen Argumenten versucht, einen neuen kulturellen Angriff aus dem Osten zu prognostizieren. Dies an der Tötungsart eines Tieres festzumachen ist schlichtweg dummes Zeug!

Was meinen Sie denn, wie früher auf dem Bauernhof die Schweine (Hausschlachtung) getötet wurden? Denen wurde auch nicht zuerst die Bibel vorgelesen! Denen wurde einfach der Hals durchgeschnitten - fertig!

Ob dies human, ethisch vertretbar, schmerzlos oder schmerzvoll war, hat den Bauer und seinen Schlächter wenig interessiert.

@spiritus rector
Zitat:
Es ging mir darum zum Ausdruck zu bringen, dass Deutsche in ihrem Land bestimmen sollten was sie wollen oder eben nicht wollen – und eine riesengroße Mehrheit der Bevölkerung Deutschlands ist eben gegen dieses Schächten, aus welchen Gründen auch immer!



Blödsinn!
Es interessiert den Deutschen schlichtweg überhaupt nicht, wie das Tier, welches er fertig in Folie eingeschweißt im Supermarktregal findet, zutode gekommen ist.

Er interessiert sich für den Preis und evtl. sogar für die Qualität. Ob das Tier bei der Aufzucht nie das Tageslicht gesehen hat, ob ihm Eckzähne und Schwanz entfernt wurden, ob es nur auf Spaltböden, auf engstem Raum gehalten wurde und das Tier dann erst einmal durch halb Europa gefahren wurde, bis es dann schlußendlich in einem polnischen Schlachthof auf übelste Weise abgeschlachtet wurde - das ist dem Deutschen wurscht - Hauptsache er weiß nichts davon und die "Wurscht" ist günstig.

grüße
gundel
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Spiritus Rector
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Anmeldungsdatum: 12.12.2003
Beiträge: 1187
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: 28.Nov 2006 8:08    Titel: Antworten mit Zitat

Werter Gundel, das Problem sehe ich völlig anders als Sie und ich wiederhole mich zum mehrfachen Male, es geht nicht ums Schächten, es geht darum das diese Art der Tiertötung nicht in unseren Kulturkreis gehört! Mit jedem Stück das wir nachgeben, abgeben, zugeben veringert sich dieser und das passt mir nicht - und das ist auch schon alles! SR
_________________
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(Carl Fürstenberg, dt. Bankier, 1850-1933)

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Gundel
Insider


Anmeldungsdatum: 01.09.2005
Beiträge: 858

BeitragVerfasst am: 28.Nov 2006 8:27    Titel: Antworten mit Zitat

hallo

@spiritus rector
Falls es Ihnen noch nicht aufgefallen ist, diese Tötungsart gehört zu unserem "Kulturkreis", ob Ihnen das passt oder nicht, eben weil es eine probate und erprobte Tötungsart ist (auch in Deutschland).

Übrigens, um die "historische" Debatte nochmals etwas anzuheizen, wie meinen Sie denn, haben "jüdische" Metzger vor 1945 jahrhundertelang Tiere, zwecks Verzehr, getötet? Und diese deutschen Metzger, jüdischen Glaubens gehörten wohl unstrittig zum deutschen Kulturgut, oder?

Und unabhängig davon, wie meinen Sie denn, wie zur gleichen Zeit, ein "christlicher" Metzger die Tiere getötet hat?

Ihren Ausführungen folgend gehört es also auch zu unserem Kulturkreis, daß "Federvieh" (Hühner, Strauße, Enten, Gänse etc.) der Hals herumgedreht wird, bzw. diese mittels Halsschnitt (ohne vorherige Betäubung) ausgeblutet werden.

Wo liegt da der Unterschied?

grüße
gundel
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cashinfo
Pathfinder


Anmeldungsdatum: 11.03.2005
Beiträge: 338
Wohnort: Europa - mitten drin

BeitragVerfasst am: 29.Nov 2006 11:08    Titel: Wohl nicht aufgepasst ... Antworten mit Zitat

Spiritus Rector hat folgendes geschrieben::
Lieber Brendle,

Die Wiege der Menschheit soll im Iralk liegen.


sorry, da haben Sie wohl mal niht richtig aufgepasst, auch wenn es sehr schwer fällt es zu glauben, wir sind alles kleine Negerlein und nach den neueren Studien haben wir uns anfänglich vom Aas ernährt, was Großkatzen uns über gelassen haben .....
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Prospero
Specialist


Anmeldungsdatum: 25.07.2006
Beiträge: 86
Wohnort: Bremen

BeitragVerfasst am: 29.Nov 2006 17:20    Titel: Antworten mit Zitat

Das Problem sollte auch einmal aus einer anderen Perspektive betrachtet und kommentiert werden:

Die Funktionsträger der Bananenrepublik haben erst kürzlich (Mai 2006)
das Tierschutzgesetz runderneuert /novelliert.

Dort ist in aller Ausführlichkeit mit deutscher Gründlichkeit und Präzision
der Umgang mit Tieren bis ins kleinste Detail ausgeführt und vorgeben.

Vermutlich für die Menschen, denen es von Haus aus nicht gelehrt wurde,
wie mit Tieren artgerecht umzugehen ist und keinen eigenen Verstand und Gefühl besitzen, dies aus eigenem Vermögen selbst zu entwickeln.

Wie der Name schon sagt: Tierschutzgesetz - bedeutet nach diesem Gesetz haben sich alle zu richten, ansonsten sie den
Strafandrohungen dieses Gesetzes ausgesetzt sind.

Klingt logisch; ist es aber nicht.

Der § 4 a des besagten Gesetzes lässt nämlich Ausnahmen zu.
Und hier beginnt das Problem.

An dieses Gesetz müssen sich nur die
" doofen Otto-Normal-Verbraucher " halten.

Unter dem Mantel der Religionsfreiheit ist in dieser Republik alles möglich !

"" ich kauf, mir doch einen Teppich und einen Kompass " -
was kümmert mich mein Gewäsch von gestern - und lebe, wie es mir gefällt. Gesetze sind für andere da.

Je korrupter ein Staat, desto mehr Gesetze, - -die sowieso nur die "Doofen " einhalten - braucht er.

(Zitat: schlauer Kopf aus vergangenen Zeiten.)


Grüsse aus dem Norden
Prospero
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WillyWichtig
Pathfinder


Anmeldungsdatum: 10.05.2004
Beiträge: 272

BeitragVerfasst am: 1.Dez 2006 7:36    Titel: Antworten mit Zitat

Ich halte das Urteil zum betäubungslosen Töten an Tieren für eine Unverschämtheit umd mit den Grundsätzen einer modernen, aufgeklärten Gesellschaft nicht vereinbar.

Mit den ständigen Hinweisen, das ist Tradition, das wurde schon immer so gemacht, das ist Religion u.s.w. kann ich persönlich nichts anfangen.

Stellen Sie sich einmal vor:
Vor ein paar Jahrzehnten wurden den Frauen das Wahlrecht gewährt! Davor gab es dieses Wahlrecht nicht. Das ist eine (positive) Entwicklung in unserer Gesellschaft, hin zur Gleichberechtigung.

Vor ein paar Jahrzehnten gab es noch die Erziehung der Kinder durch Prügelstrafe. Dies ist heute unter Strafe gestellt.

Vor ein paar Jahrzehnten gab es das Recht des Ehemannes die Ehefrau an Ihre ehelichen Pflichten zu erinnern! Heute nennt man das Vergewaltigung in der Ehe. Dies ist heute unter Strafe gestellt.

Seit Jahrzehnten wird in Deutschland das zu tötende Tier betäubt!
Das ist sogar Gesetz geworden.

Durch die Zuwanderung von Islamisten ..., wurden nun diese Gesetze ausgehebelt, quasi für Null und Nichtig erklärt; für bestimmte Teile der Bevölkerung.

Also lasst die Islamisten Tiere ohne Betäubung hinrichten, lasst sie Ihre Töchter töten, lasst Sie Köpftücher tragen, lasst sie nach eigenen Gesetzen, neben den deutschen Gesetzen, handeln, lasst sie Ihre Kinder zwangsverheiraten, lasst sie Ihre Ehefrauen vergewaltigen und Töten, lasst Sie alle Nichtgläubigen umbringen, lasst Sie Ihren Gottesstaat in Deutschland errichten..... (bei dieser Aufzählung wird mir Übel!)

Armes Deutschland!

PS Aus meinem Bekanntenkreis habe ich ein paar Türken nach Ihren Vorstellungen für Leben in Deutschland gefragt. Die Antworten waren in ihrer Einfachheit und Klarheit nicht zu toppen!

Zitat: Ihr (Deutschen) habt eure Gesetze, wir (Türken) haben unsere Gesetze!

Jetzt muß ich erst einmal kotzen gehen, sorry.

WillyWichtig
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GM&P Info
.


Anmeldungsdatum: 18.01.2006
Beiträge: 3321

BeitragVerfasst am: 12.Jul 2007 18:27    Titel: Antworten mit Zitat

Bundesrat will Schächt-Paragrafen ändern

Der heutige Bundesratsbeschluss fordert die Bundesregierung auf, Paragraf 4 a Tierschutzgesetz so zu ändern, dass betäubungsloses Schächten nur genehmigt werden darf, wenn die Religionsgemeinschaft das betäubungslose Schächten zwingend vorschreibt und den Tieren dabei nicht mehr Schmerzen zugefügt werden als bei einer Schlachtung mit Betäubung. Der Bundesverband Menschen für Tierrechte wertet den Beschluss als überfälligen Durchbruch und erwartet nun von der Bundesregierung eine zügige Zustimmung und Umsetzung.

Dr. Kurt Simons, Vorsitzender des Bundesverbandes Menschen für Tierrechte kommentiert: „ In Hessen haben Integrationsbeirat und Ausländerbeiräte bereits zugesichert, dieser Leidensersparnis für die Tiere zuzustimmen. Das bedeutet Akzeptanz der Elektrokurzzeitbetäubung. Wir sind daher zuversichtlich, dass diese mitfühlende Einstellung der Religionsgemeinschaften auch in den 15 anderen Bundesländern vorhanden ist und deshalb die Änderung des Paragrafen 4 a Tierschutzgesetz schnellstmöglich in Kraft treten wird!“

Nach Ansicht des Verbandes fördere die Beendigung des betäubungslosen Schächtens die Integration der betroffenen Gruppen und stehe für eine faire Abwägung zwischen dem Staatsziel Tierschutz und dem Grundrecht auf Religionsfreiheit.

Die Gesetzesinitiative ging auf das Land Hessen zurück, das bereits im Jahr 2005 einen entsprechenden Antrag in den Bundesrat einbrachte.

Juristische und politische Hintergrundinformationen

Menschen für Tierrechte -
Bundesverband der Tierversuchsgegner e.V.
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Anmeldungsdatum: 11.03.2005
Beiträge: 338
Wohnort: Europa - mitten drin

BeitragVerfasst am: 16.Jul 2007 13:46    Titel: .... Antworten mit Zitat

Na sowas auch .... aber so sind wir Deutschen geworden , keine Fakten aber immer viel so tun als ob ...

Zitat:
dass betäubungsloses Schächten nur genehmigt werden darf


Damit ist es nicht verboten und alle werden wieder die tasachen so verdrehen, daß alles bleibt wie es ist

WETTEN, es ändert sich garnüscht für die Kreatur .... ausser Sie kommt keinem Muselmanen in die Quere ...

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