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Newsletter vom 24.11.06 - Schächten

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GoMoPa
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Anmeldungsdatum: 25.01.2002
Beiträge: 2319

BeitragVerfasst am: 23.Nov 2006 17:49    Titel: Newsletter vom 24.11.06 - Schächten Antworten mit Zitat

Wissen Sie was „Schächten“ bedeutet? Es ist eine Art von Schlachtung wie sie der Koran vorschreibt und dient dazu, ein vollständiges Ausbluten von Tieren beim Schlachtvorgang zu ermöglichen. Hierbei wird den Tieren ohne Betäubung die Halsschlagader, Luft- und Speiseröhre möglichst gleichzeitig durchtrennt und das Tier blutet bei lebendigem Leib grausam, vollständig und langsam aus.

Nun hat gestern das BVG Leipzig entschieden, dass die Aufnahme des Tierschutzes als Staatsziel in das Grundgesetz es nicht unbedingt ausschließt, einem muslimischen Metzger eine Ausnahmegenehmigung zum betäubungslosen Schlachten (Schächten) von Rindern und Schafen zu erteilen, um seine Kunden entsprechend ihrer Glaubensüberzeugung mit Fleisch zu versorgen.

Darf eine mitteleuropäische, zivilisierte Gesellschaft so ein grauenvolles Ende einer Spezies akzeptieren? Wollten die Richter lediglich Ärger mit muslimischen Religionsgemeinschaften aus dem Weg gehen? Demonstrationen der Muslime hätten eine andere Dimension, als die der Tierschützer - und den Preis für diese mangelnde Urteilscourage, den zahlen wehrlose, bis in den Tot tyrannisierte Geschöpfe!? Nun denn … Mahlzeit!

Ein schönes Wochenende

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dls-24
Insider


Anmeldungsdatum: 27.02.2006
Beiträge: 578
Wohnort: Österr. /DAN u. LG/Niedersachsen

BeitragVerfasst am: 23.Nov 2006 18:26    Titel: Antworten mit Zitat

alles quatsch !

> Demonstrationen der Muslime hätten eine andere Dimension, als die der Tierschützer - und den Preis für diese mangelnde Urteilscourage, den zahlen wehrlose, bis in den Tot tyrannisierte Geschöpfe!? Nun denn … Mahlzeit! <

Deutschland ist längst von Muslime "besetzt" Jahrhundertelang hat man erfolgreich den Türkenbelagerungen wiederstanden!

Mit der 68er Hippi und Haschpapi Bewegung, zuvor die "Gastarbeiterinvarsion" haben die D diese Leiden "HAUSGEMACHT"

Die Deutschen sind bald nur noch im eigenen Lande geduldet!
bin gespannt, wann Schweinefleisch hier verboten wird
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Anmeldungsdatum: 18.01.2006
Beiträge: 3335

BeitragVerfasst am: 23.Nov 2006 19:23    Titel: Antworten mit Zitat

dls-24 hat folgendes geschrieben::

Deutschland ist längst von Muslime "besetzt"


Hier - ein "passendes Thema"
Der Islam auf dem Vormarsch!?
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Koltermann
Specialist


Anmeldungsdatum: 30.10.2003
Beiträge: 102
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 24.Nov 2006 8:05    Titel: Es ist nicht Quatsch! Antworten mit Zitat

Es ist nicht Quatsch!

Es wird schon immer in Deutschland ( Europa ) geschächtet seit dem es Juden und Moslems gibt und das hat nichts mit den 60er Jahren und den Hippis zu tun und schon gar nichts mit der Türkenbelagerung und Gastarbeiterinvasion das ist plumpe Volksverhetzung und Geschichtlicher Unkenntnis des Kommentators und es gab schon immer in Deutschland und Europa Sondergenehmigungen zum Schächten, so wie es in den Moslemischen Ländern Läden gibt wo man auch Schweinefleisch kaufen kann. Tierschutz hin Tierschutz her, aber der Moderne Europäer neigt gerne zur Extasse und hier liegt das Problem und nicht an den Türken oder Moslems sondern ganz alleine daran das der Mensch sich vom Tier ernährt und nicht nur Vegetarisch. Man sollte doch mit der Realität auf den Boden der Tatsachen bleiben und nicht noch weitere Volksverhetzung betreiben wie der Kommentator.
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Spiritus Rector
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Anmeldungsdatum: 12.12.2003
Beiträge: 1187
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: 24.Nov 2006 8:42    Titel: Antworten mit Zitat

Vielleicht ist es unser Fehler, dass wir in einem zivilisierten, christlichen Raum leben und auch Tiere als Kreaturen betrachten mit denen wir uns diese Erde lediglich teilen? Vielleicht ist es auch der Fehler der Mitteleuropäer, dass wir Tiere human umbringen um sie zu verzehren? Vielleicht sollten wir auch wieder Scheiterhaufen einführen und Hexen verbrennen - denn auch das gab es ja bereits im Mittelalter! Vielleicht sollten wir auch nur solch eine "große Fresse" haben wie viele derer, die in unseren Ländern Gäste sind und sich so benehmen zu haben, wie man es von Gästen erwartet? SR
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Wenn der Staat pleite macht, geht natürlich
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panama
Newbie


Anmeldungsdatum: 07.10.2003
Beiträge: 14
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 24.Nov 2006 9:01    Titel: Antworten mit Zitat

Es ist nicht nur das Schächten es sind viele andere Dinge, die vielleicht den user dls-24 zur Annahme bringen, dass Deutsche bald nur noch geduldet sind im eigenen Land. Insofern kann ich ihm da nur beipflichten. Ich kann mir kaum vorstellen, dass ich als "Nicht-Muslime" eine Genehmigung zum Schächten bekommen würde um aus religösen Gründe Tiere, in meinem Keller bestialisch zu ermorden. Wie auch immer, wir haben eine 2 Klassen Gesellschaft Muslime und Nicht-Muslime und wirklich abwägig ist die Darstellung mit Wien und den Türken nicht. Passt vielleicht nicht zum Thema aber blaue Dachpfanne wurden mir nicht genehmigt da es nicht zum Stadtbild passt. Die Moschee, die im selben Ort gebaut wird und die mit typischen Insignien wie Minnaret und Kuppelbau versehen wird, stellt keine Veränderung des Stadtbildes dar?

Das alles wird irgendwann im Chaos enden, da bin ich sicher.

panama
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MaharetFOS
Newbie


Anmeldungsdatum: 22.06.2005
Beiträge: 7

BeitragVerfasst am: 24.Nov 2006 9:28    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe hier das Gefühl, dls-24 hat Probleme den Unterschied zwischen Nationalität und Religion zu ziehen. Nicht jeder Deutsche muss auch ein Christ sein, wir haben hier schliesslich Religionsfreiheit, und inzwischen gibt es auch eine gewisse Anzahl Deutscher Muslime. Hier auf alle "Türken" zu schimpfen ist denke ich engstirnig und fehl am Platz. Das Schächten ist jedoch eine Praxis, von der ich als Tierfreundin ebenfalls wenig halte, wobei ich genügend Muslime kenne, die lediglich Wert darauf legen, dass es sich beim Verzehrten Fleisch um Rind oder Geflügel handelt, und durchaus bei einem "normalen" Metzger gekauft werden darf.
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Walter O. Knapp
Newbie


Anmeldungsdatum: 07.04.2006
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 24.Nov 2006 9:49    Titel: Re: Newsletter vom 24.11.06 - Schächten Antworten mit Zitat

GoMo&Pa hat folgendes geschrieben::
Wissen Sie was „Schächten“ bedeutet? Es ist eine Art von Schlachtung wie sie der Koran vorschreibt und dient dazu, ein vollständiges Ausbluten von Tieren beim Schlachtvorgang zu ermöglichen. Hierbei wird den Tieren ohne Betäubung die Halsschlagader, Luft- und Speiseröhre möglichst gleichzeitig durchtrennt und das Tier blutet bei lebendigem Leib grausam, vollständig und langsam aus.

Nun hat gestern das BVG Leipzig entschieden, dass die Aufnahme des Tierschutzes als Staatsziel in das Grundgesetz es nicht unbedingt ausschließt, einem muslimischen Metzger eine Ausnahmegenehmigung zum betäubungslosen Schlachten (Schächten) von Rindern und Schafen zu erteilen, um seine Kunden entsprechend ihrer Glaubensüberzeugung mit Fleisch zu versorgen.

Darf eine mitteleuropäische, zivilisierte Gesellschaft so ein grauenvolles Ende einer Spezies akzeptieren? Wollten die Richter lediglich Ärger mit muslimischen Religionsgemeinschaften aus dem Weg gehen? Demonstrationen der Muslime hätten eine andere Dimension, als die der Tierschützer - und den Preis für diese mangelnde Urteilscourage, den zahlen wehrlose, bis in den Tot tyrannisierte Geschöpfe!? Nun denn … Mahlzeit!

Ein schönes Wochenende

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Sehr geehrte Redaktion!

Das Schächten, eine der grausamsten Fleischbeschaffungsaktionen, wird in Ihrem Artikel für alle Leser plastisch dargestellt. Der einseitige Hinweis auf nur eine Religionsgemeinschaft ist bedauerlich, denn ich nehme nicht an, dass Sie nicht davon Kenntnis haben, dass auch die jüdische Religion, wie eben auch der Islam, das Schächten vorschreibt. Weder Talmud noch Koran schreiben vor, dass die Tiere nicht vor der Schächtung betäubt werden könnten.

Wenn schon Glossar, dann korrekt!

Ebenfalls ein schönes Wochenende!

Walter O. Knapp
Wien/Österreich
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dls-24
Insider


Anmeldungsdatum: 27.02.2006
Beiträge: 578
Wohnort: Österr. /DAN u. LG/Niedersachsen

BeitragVerfasst am: 24.Nov 2006 9:50    Titel: Antworten mit Zitat

panama hat folgendes geschrieben::
Es ist nicht nur das Schächten es ...

Genau dass wollte ich ausdrücken!
Bitte um Verständnis, wenn ich mich für manche User hier zu unverständlich ausdrücke.

Wie war noch der Unterschied zwischen "umsonst und Gratis"?
Für mich war die Schule GRATIS

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Spiritus Rector
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Anmeldungsdatum: 12.12.2003
Beiträge: 1187
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: 24.Nov 2006 9:55    Titel: Antworten mit Zitat

Falsch! Der Unterschied zwischen umsonst und kostenlos. Bei Ihnen war die Schule zwar kostenlos - aber (nach Ihren Angaben) leider umsonst! Nichts für Ungut! SR
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dls-24
Insider


Anmeldungsdatum: 27.02.2006
Beiträge: 578
Wohnort: Österr. /DAN u. LG/Niedersachsen

BeitragVerfasst am: 24.Nov 2006 9:57    Titel: Re: Newsletter vom 24.11.06 - Schächten Antworten mit Zitat

Zitat:
Walter O. Knappdass auch die jüdische Religion, wie eben auch der Islam, das Schächten vorschreibt. Weder Talmud noch Koran schreiben vor, dass die Tiere nicht vor der Schächtung betäubt werden könnten.

Wenn schon Glossar, dann korrekt!

Ebenfalls ein schönes Wochenende!

Walter O. Knapp
Wien/Österreich


Herr Knap, so direkt wollte ich als "Ösi" im so sensiblen D nun auch wieder nicht schreiben.

schönes WE u.Gruß nach Wien
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Aha02
Newbie


Anmeldungsdatum: 10.11.2005
Beiträge: 28
Wohnort: VS

BeitragVerfasst am: 24.Nov 2006 10:25    Titel: Antworten mit Zitat

Also hier finde ich auch, das Sensationsmache beschrieben wird. Aha....da sind nicht nur die Moslems, die schächten? Also hier wird doch sehr einseitig beschrieben, das nur MOSLEMS so "arbeiten"..nuja.

Das soll nicht heißen, das ich für das schächten bin, aber wenn wir schon damit anfangen, müssen wir uns bald über "koscheres" Essen unterhalten...und wieviel Lebensmittel WEGGESCHMISSEN WERDEN, weil die eben nicht koscher sind (ein kleiner Blutfleck im Ei und das ganze Ei wird fortgeschmissen).

Behandeln wir unser Viehzeug, unsere Umwelt, unser ESSEN besser? Sorry..ich glaube in kaum einen anderen Land wie bei uns wird soviel ESSEN weggeschmissen oder einfach für "neu" verkauft (siehe Gammelfleisch). Und auch hier waren es dann wieder die bösen Moslems, die natürlich ausschließlich Gammelfleisch in den Döner-Buden anbieten.

Dann dürft Ihr aber auch nicht in den großen Ketten einkaufen, denn mal ganz ehrlich: Schaut einfach mal in den Abfallcontainer hinter einem Supermarkt, wieviel Fleisch liegt denn dort im Container? NIX nada gar nix...weil es wieder schön zu Brät oder Hack verarbeitet wird.

Massentierhaltung, Antibiotika-Schweine (die übrigens so schnell wachsen, das selbst nur ein lauter Schhneuzer im Schweinestall davon ein paar umkippen, wegen schwachen Herzen), Freilandhühner, die noch nie was grünes gesehen haben. Darüber sollte man sich dann noch eher Gedanken machen, als das ein Metzger die Erlaubnis zum schächten kriegt und dieses dann weit verbreitet werden muss.

Und warum Moslems in Deutschland recht bekommen? Weil Sie einfach mal die Klappe aufreissen (und das ist nicht negativ gemeint) und sich nicht alles gefallen lassen.

Hier wird gemeckert, gemeckert, aber gemacht? Statt die große Offensive zu starten, sich gegenseitig mal zu helfen und z.B. der Stadtverwaltung mal eins aufs Dach zu geben (dafür muss aber dann die Stadt/Bürger zusammenstehen) wird über den Nachbarn gelacht, weil er eben nicht in himmelblau sein Dach eindecken darf.

Maut, MWST, Keine Wohnungen mehr in BW, teure Lebenhaltungskosten, ein fetter Staat, der uns erzählt, das für die Rente nichts bleibt (und die Pensionen???), mehr als die Hälfte des Jahres für den Staat arbeiten gehen, Soziallügen überall....ja wir leben in Luxus...und sind menschlich arm geworden, weil es nicht mehr verstanden wird, gemeinsam zu gehen (die Moschee ist eben nicht nur ein Haus eines einzelnen, ob ich es für gut finde, das eine gebaut werden darf, steht woanders).

Wann war das denn der Fall hier in meinem schönen Deutschland? Habe ich da damals nicht was gehört wie "WIR SIND DAS VOLK?"...

sorry....es läuft sovieles schief...aber das schächten dann auf dem "WIRKLICH WICHTIGEM PROGRAMM" steht....kann ich und will ich nicht verstehen
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cashinfo
Pathfinder


Anmeldungsdatum: 11.03.2005
Beiträge: 338
Wohnort: Europa - mitten drin

BeitragVerfasst am: 24.Nov 2006 10:46    Titel: Schächten .... Antworten mit Zitat

Hallo,

egal ob es religiös ist , wir leben im 21. Jahrhundert. Der Mensch unterscheidet sich allein durch sein Bewußtsein von den anderen Kreaturen. Ich finde es respektlos Tiere zu schächten. Für mich gehören Umweltschutz, Tierschutz und Menschenwürde als erstes in die Grundsätze einer Gesellschaft. All dies wir behaarlich durch die deutsche Gesetzgebung ignoriert.

Ein schändliches Urteil was da gefällt wurde. Als Angler könnte ich ein wenig ausführlicher beschreiben, wie mit Fischen umzugehen ist --- idiotischer weise sogar gesetzlich geregelt --- völlig diametral zu in Leipzig gefällten Urteil.

Religion kann ich akzptieren, solange sie dem Selbstzweck dient und unschädlich für Ihre die Umwelt ist, die sich dieser Religion nicht verschrieben hat. Wie diese Religion sich bezeichnet spielt dabei keine Rolle.

Einfach schade dür die deutsche Gesetzgebung und wieder einer vertane Chance, endlich rationale Entscheidungen zu treffen, die uns alle ein wenig weiter voran bringen, einfach tiefstes Mittelalter .....
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Koltermann
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Anmeldungsdatum: 30.10.2003
Beiträge: 102
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 24.Nov 2006 10:46    Titel: Das schlimme! Antworten mit Zitat

Das schlimme!

Man redet über Schächten und Politisiert hier das ganze typisch deutsch! Anstatt sich die Frage zu stellen, warum eigentlich geschächtet wird, nein da redet man hier über Ausländer, in China ist man auch Hunde und wenn wir nicht so in einer übersättigten Gesellschaft leben würden, würden wir auch welche Essen.
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dls-24
Insider


Anmeldungsdatum: 27.02.2006
Beiträge: 578
Wohnort: Österr. /DAN u. LG/Niedersachsen

BeitragVerfasst am: 24.Nov 2006 11:06    Titel: Re: Das schlimme! Antworten mit Zitat

Koltermann hat folgendes geschrieben::
Das schlimme!

Man redet über Schächten und Politisiert hier das ganze typisch deutsch! Anstatt sich die Frage zu stellen, warum eigentlich geschächtet wird, nein da redet man hier über Ausländer, in China ist man auch Hunde und wenn wir nicht so in einer übersättigten Gesellschaft leben würden, würden wir auch welche Essen.


Genau dass ist der Knackpunkt!
Es kommt auf dass "Wie getötet wird" drauf an! Meiner Ansicht nach.Ich, als Jäger töte auch Tiere. Aber werde ich immer bemüht sein, ein Tier schnell und schmerzlos zu töten!
Gelingt mir dass in wenigen Fällen nicht, habe ich noch so etwas wie ein Gewissen und unwohlsein dabei.

Der Mensch unterscheidet sich vom Tier dadurch, dass er "vorausdenken" kann.
Ob in Perversität oder ungewollt ist der Mensch viel Grausamer als ein Tier!
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cashinfo
Pathfinder


Anmeldungsdatum: 11.03.2005
Beiträge: 338
Wohnort: Europa - mitten drin

BeitragVerfasst am: 24.Nov 2006 11:10    Titel: warum geschächtet wird .... Antworten mit Zitat

Warum geschächtet wird, dafür gibt es wirklich keiner rationale Erklärung ! Das Ergebnis ist das Selbe einer schnellen und nicht wahrnehmbaren Tötungsmethode aus dem 21. Jahhundert. Eine religiöse Erklärung : wahrscheinlich tausende --- aber diese Erklärungen bewegen sich leider ausserhalb des Bewußtseins eines Menschen. (Begriff und Def. von Buwußtsein wird philosophisch, was leider vielen verschlossen bleiben wird !)

Hunde essen, warum nicht, Meerschweinchen sind auch Grundnahrungsmittel in einigen Teilen der Welt, Insekten und Kaninchen werden auch gegessen, Katze soll auch gut verträglich sein . Ach ja, auch in DE und der Schweiz wird Wurst und Fleisch von Hunden verzehrt. All diese werden dann nicht geschächtet sondern möglichst schmerzfrei getötet. Das ist nicht wirklich ein Widerspruch.

Und warum wir es in Deutschland politisieren : Weil wir uns eben als eine moderne Gesellschaft verstehen, in der Entscheidungen nach Möglichkeit durch die Mehrheit getragen werden und nicht durch ein unbewußtes Etwas vorgeschrieben werden. Unsere Gesetzeshüter dienen der Kontrolle und Überwachung unseres Seins --- deshalb ist dieses Urteil wieder mal voll daneben ...
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OBra66
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Anmeldungsdatum: 27.10.2004
Beiträge: 16
Wohnort: Deutschland

BeitragVerfasst am: 24.Nov 2006 11:17    Titel: Bringt es doch auf den Punkt ... Antworten mit Zitat

"Kanacker" musst du sein in diesem Land, dann hast du Narrenfreiheit! - das Deckmäntelchen der Religion ist doch vollkommen zweitrangig. Und die Behörden schauen zu ... traurig!
Bestes Beispiel: Eröffne mal als Deutscher eine Gaststätte. Vor lauter Auflagen und Kontrollen kommst du kaum zum Atmen, geschweige denn dein Lokal zu betreiben.
Und dann schau dir mal ne "Bude" von einem Ausländer an, da ist Schächten doch noch human und hygienisch (Ölabscheider, Gefriermöglichkeiten, Dunstabzüge und, und, und ...) Da traut sich doch schon gar kein dt. Kontrolleur mehr rein. Und sollte mal was passieren und es den Behörden zu bunt werden, wird die "Bude" einfach dicht gemacht und eine Ecke weiter wieder eröffnet und das Spiel beginnt von vorn!
Von anderen Vorkommnissen ganz zu schweigen.
Es gibt noch viel zu holen in Deutschland - schleppen wir es raus!
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Brendle
Insider


Anmeldungsdatum: 27.11.2002
Beiträge: 610

BeitragVerfasst am: 24.Nov 2006 11:56    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
Schächten... ein Wort aus dem Hebräischen, ist in D lange Zeit verboten gewesen.
Nach dem verlorenen Krieg setzen die Sieger es durch, dass Juden Schächten dürfen.
Muslimen war das verboten.
Die beiden Religionen behaupten steif und fest, dass das die humanste Tötung wäre.....
Ich halte es für Sadismus.
Der Grund ist nur einer: Blut zu sich zu nehmen ist eine Sünde, nicht koscher.
Da aber ein mit einem Bolzen getötetes Tier nicht mehr ausblutet, ist es den Juden und den Muslimen verboten.
Klar, unsere Methode ist auch nicht gerade zartfühlend. Beim Bolzen tritt der Tod sofort ein, beim Schächten nicht. Darf gar nicht1 denn wäre das Tier sofort tot, könnte es nicht mehr ausbluten. Nur ein schlagendes Herz pumpt Blut.
Leider haben wir hier in D nicht die Freiheit das zu verbieten.
Grüße
Brendle
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afrikaliebhaber
Newbie


Anmeldungsdatum: 24.10.2005
Beiträge: 1
Wohnort: hamburg

BeitragVerfasst am: 24.Nov 2006 12:43    Titel: schächten Antworten mit Zitat

die österreicher haben sie damals aufgehalten im 16ten jahrhundert, nun sind se trotzdem da.........aber das mit dem schächten und dem deutschen gericht ist fatal, die gerichte sind feige, bis auf die knochen feige, gegenüber hartz4 empfängern werden andere urteile gefällt, die haben ja auch keine demokraft mehr, die werden drangsaliert, aber die osmanen sind stark und die deutschen kuschen......pfui teufel vor soviel selbstverleugnung aus feigheit...............küß die hand ihr deppen vom gericht.................
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JB777
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Anmeldungsdatum: 23.06.2005
Beiträge: 54
Wohnort: Zürich

BeitragVerfasst am: 24.Nov 2006 12:47    Titel: Antworten mit Zitat

Ich denke, man sollte hier nicht zwei Themen durcheinanderbringen. Das eine ist das Schächten (von Juden und Moslems betrieben), das andere ist der Islam. Dass der Islam viele Probleme mit sich bringt ist unbestritten, ich denke aber, hier sollte es um das Thema Schächten gehen.

In dem ersten Beitrag wurde das Schächten als absolut unmenschliche brutale Art des Schlachtens beschrieben. Wenn man das ohne fachwissen liest, hört es sich auch sehr plausibel an, ich denke da wurde einiges an Populismus betrieben.
Die Frage ist nun, ob das tatsächlich stimmt, dazu hier mal ein Link zu Wikipedia, dass man auch sich wirklich zu dieser Methode informieren kann:

http://de.wikipedia.org/wiki/Sch%C3%A4chten

Einige Auszüge:
"Das Schächtgebot soll ein äußerst humanes, das Leid des Tieres schonendes Verfahren sein. Bei einem scharfen Schnitt werden Speise- und Luftröhre möglichst schnell durchschnitten. Bei der kleinsten Unterbrechung des Schnittes wird das Tier rituell ungenießbar. Durch den Schnitt werden die beiden Hauptschlagadern (Karotiden) durchtrennt - das Gehirn bleibt ohne Blutzufuhr, jede Schmerzempfindung ist ausgeschaltet. Die Mitleid erregenden konvulsivischen Zuckungen sind mechanische Reflexe des gefühllosen Tieres."

"Das Schächten ist vom Standpunkt des Tierschutzes umstritten. Die Befürworter dieser Methode argumentieren, dass nur durch den Schächtschnitt ein komplettes Ausbluten des Tieres sichergestellt sei, und da es zu einem schlagartigen Abfall des Blutdrucks und damit der Sauerstoffversorgung des Gehirns komme, sofortige Bewusstlosigkeit ohne nennenswerte Schmerzen eintrete. Ein korrekt geschächtetes Tier werde keine äußeren Anzeichen eines Todeskampfes zeigen. Es ist aber zweifelhaft, inwieweit daraus auf seine inneren Empfindungen geschlossen werden kann. Grobe Fehler beim Schächten sind zweifellos ebenso qualvoll für das Tier wie grobe Fehler jeder anderen Schlachtmethode.

Gegner des Schächtens bezweifeln dies, da die Blutversorgung des Gehirns auch durch nicht durchtrennte Gefäße im Bereich der Wirbelsäule und des tiefen Nackens erfolgt und verweisen auf Aufnahmen geschächteter Tiere, die einen mehrminütigen Todeskampf durchleben, obwohl sichtbar die Luftröhre und Hauptschlagadern durchtrennt wurden. Eine sofortige Bewusstlosigkeit sei daher beim Schächten nicht bei allen Tieren gegeben. Auch sei ein Beharren auf das Schächten ohne vorherige Betäubung mit dem Hinweis auf das erforderliche Ausbluten nicht überzeugend, da ein betäubtes Tier in gleicher Weise ausblutet wie ein nicht betäubtes. Außerdem bleiben auch beim besten Ausbluten immer noch Blutrückstände im Fleisch, so dass dieses Argument angezweifelt werden kann.

Bei der Diskussion des Themas muss auch der historische Hintergrund betrachtet werden. Von der Einführung der Schächtung bis in die Moderne war diese im Sinne des Tierschutzes (schnelle Tötung) und der Lebensmittelhygiene (Fleischbeschau) fortschrittlich. Erst die Einführung moderner Betäubungsmethoden (Bolzenschuss, Begasung oder Strom) im zwanzigsten Jahrhundert bieten Ansätze, von denen die Befürworter behaupten, sie seien tierfreundlicher. Diese Ansicht wird auch von Reformjuden geteilt, welche den Verzehr von unter Betäubung entbluteten Tieren erlauben."

Mit diesen Informationen erscheint es mir, dass das Schächten wohl die humanste Art des Schlachtens bis in die aktuelle Zeit war, sicher besser als hundert mal auf ein Tier draufhauen müssen.... Auch wenn z.B. bei einem Genickbruch die Wirbelsäule sofort durchtrennt wird und das Tier deshalb nicht zucken würde weil der Körper nicht mehr mit dem Gehirn verbunden ist, kann ich mir vorstellen, dass durch die verletzten (durchtrennten) Nerven brutale Schmerzgefühle ins Gehirm kommen, das noch weiter mit Blut versorgt wird....
So denke ich hat es schon einen Grund, wieso Gott das für die damalige Zeit so angeordnet hatte....
Für die heutige Zeit denke ich, ist es das Richtige, wenn man die sicherste Methode wählt ein Tier zu betäuben, zur darauffolgenden Tötung aber, ist das Schächten wohl immer noch eine der besten Methoden... Es geht dabei nicht darum, was sich am besten anhört, sondern was wirklich das Beste ist...
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