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Goodman *** Consulter ***
Anmeldungsdatum: 16.01.2002 Beiträge: 5416
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Verfasst am: 26.Feb 2003 9:23 Titel: Am Ende? |
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Anonyme Zuschrift, ohne weiteren Kommentar:
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Unter:
http://f22.parsimony.net/forum44096/messages/3391.htm
wir ein Artikel geschrieben von:
Geschrieben von Richard (Pseudonym) am 30. September 2002 22:24:00
Die Erwartungshaltungen in meinem Umfeld, insbesonders in meinem Privatleben, sind dabei, mich massiv zu überfordern. Ich mag nicht mehr, einfache und komplizierte Entscheidungen zu diskutieren, ich merke allmählich, wie mich der "Lebenswille" verlässt.
Immer öfters denke ich an einen Balken, der alles beenden kann, doch noch fehlt mir dazu der Mut.
Ich horche in mich rein, ich verstehe mich selber nicht. Viele meiner Handlungen, die ich für richtig halte, werden in meinem privaten Umfeld in meiner Partnerschaft angezweifelt, oft auch zurecht. Ich sage Dinge, unüberlegt, ich verletze oft den Menschen, der mir am meisten bedeutet. Ich verletze nicht absichtlich, ich lege aber nicht jedes meiner Worte auf eine Goldwaage.
In anderen Bereichen merke ich, dass ich gedanklich einen Kontrollverlust erleide, glücklicherweise weitgehend unbemerkt von anderen. Ich verliere allmählich die "Lust" am Leben, ich denke immer öfters (seit über einem Jahr) immer verstärkt daran, für mich ein Ende zu finden. ein Ende, welches mir noch Angst bereitet.
Äußerlich spiegele ich den Erfolgsmenschen wieder, der extrem hart und erfolgsorientiert vorgeht. Ich merke, dass die Arbeit mehr und mehr zur Sucht wird, eine Sucht, die durch diese Arbeit nicht mehr befriedigt werden kann. Ich erleide eine Sucht, in der ich keine Befriedigung finde.
Es gibt immer weniger Dinge, dir mir eine Freude bereiten, ich kann immer weniger Freude an diesem Leben entdecken. Es ist keine Phase, dafür dauert dieser Zustand schon zu lange. Ich bin ausgelaugt, am Ende, und ich sehe für mich keine Lösung. Ich trage diesen Zustand schon zu lange mit mir rum, dass ich für mich die Hoffnung habe, dass eine Ändeurng eintritt. Ich kann keine wahre Freude mehr empfinden, das
Leben saugt mich aus.
Nie war ich in einem Zustand, den ich selber nicht aktiv ändern konnte, wenn ich wollte. Nun wil ich nicht mehr, also kann ich auch nicht. |
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