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hdschulz * Consulter *
Anmeldungsdatum: 27.08.2004 Beiträge: 1014
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Verfasst am: 24.Mai 2007 8:11 Titel: Pervers, in der Tat |
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aus dem blog "Zettels Raum"
Pervers, in der Tat
Dailynet brachte gestern diese Pressemitteilung:
Petra Pau: Perverser Schritt zum präventiven Sicherheitsstaat
Die Polizei hat bei vermeintlichen G8-Gegnern Körpergeruchsproben als Wiedererkennungs- Marke für speziell abgerichtete Hunde genommen. Dazu erklärt Petra Pau, stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE. und Mitglied im Innenausschuss:
Das ist ein weiterer Schritt vom demokratischen Rechtsstaat zum präventiven Sicherheitsstaat, noch dazu ein perverser.
Ein Staat, der derartige Anleihen beim Ministerium für Staatssicherheit der DDR nimmt, beraubt sich jeder bürgerrechtlichen Legitimation.
Pressekontakt:
Christian Posselt
Deutscher Bundestag
Fraktion DIE LINKE.
Pressereferent
Platz der Republik 1
11011 Berlin
Tel:
Fax: 030 227 56801
email: [E-Mail anzeigen]
website: http://www.linksfraktion.de
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In der Wikipedia ist über Petra Pau zu lesen:
"Petra Pau (* 9. August 1963 in Berlin) ist eine deutsche Politikerin (Linkspartei.PDS). (...)
Nach dem Besuch einer Allgemeinbildenden Polytechnischen Oberschule (POS) begann Petra Pau 1979 eine Ausbildung am Zentralinstitut der Pionierorganisation in Droyßig, die sie 1983 als Freundschaftspionierleiterin und als Unterstufenlehrerin für Deutsch und Kunsterziehung beendete. Bis 1985 war sie in ihrem erlernten Beruf tätig und begann dann ein Studium an der SED-Parteihochschule Karl Marx, welches sie 1988 als Diplom- Gesellschafts- wissenschaftlerin abschloss. Sie war dann bis 1990 Mitarbeiterin beim Zentralrat der FDJ, den sie nach der Wende abwickelte."
Bei der erfolgreichen Revolution gegen den Staat mit dem Ministerium für Staatssicherheit war Petra Pau 36 Jahre alt. Sie hatte bis dahin diesem Staat nicht nur gedient, sondern sie hatte ihm als Berufs- Funktionärin gedient.
Sie hat einem Staat gedient, den man mit Recht als "präventiven Sicherheitsstaat" bezeichnen kann, auch als einen perversen, wenn man denn diese Terminologie schätzt.
Sie hat sich, immerhin damals keine Jugendliche mehr, nicht gegen die Herrschaft der Stasi gewandt; sie hat sie im Gegenteil als Funktionärin des Regimes unterstützt.
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Welche Unverfrorenheit gehört dazu, daß eine Frau, die sich aktiv für einen Staat eingesetzt hat, der jeder "bürgerrechtlichen Legitimation" entbehrte, sich jetzt öffentlich um die "bürgerrechtliche Legitimation" des demokratischen Rechtsstaats sorgt, den ihr Staat bis zu seinem Ende erbittert bekämpft hat?
Welche Verlogenheit braucht eine Frau, die einem Unrechtsstaat in hoher Funktion gedient hat, um jetzt vor "Anleihen" beim Repressionsapparat dieses Staats zu warnen?
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Nein, keine Unverfrorenheit, keine Verlogenheit. Petra Pau verhält sich nur so, wie Marxisten-Leninisten das gelernt haben: machiavellistisch. Perversion - ja, die ist hier schon im Spiel. Es ist aber nicht die persönliche Perversion der Petra Pau, sondern es ist die Perversion leninistischen Denkens, das keine Moral kennt, außer der Moral der Macht.
Wenn die liberale Öffentlichkeit, wenn die nichtkommunistische Linke so dumm sind, den Kommunisten zu glauben, daß sie kollektiv im Herbst 1989 von einem Saulus- Paulus- Erlebnis erfaßt wurden; daß sie stracks von Funktionären des Totalitarismus (die sie alle waren, die heutige Führung der PDS aus dem Osten) zu überzeugten Bürgerrechtlern geworden sind: Warum soll man sie dann nicht an der Nase herumführen, diese dummen Bürger?
Und wenn man es einer DDR-Funktionärin, wenn man es Spitzen der Nomenklatura wie Gysi und Bisky abkauft, daß sie jetzt den bürgerlichen Rechtsstaat gegen Stasi- Gefahren verteidigen wollen - warum sollen sie, warum soll die kommunistische Partei dann nicht diese Taktik versuchen? |
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Fischer Con. Specialist
Anmeldungsdatum: 28.02.2004 Beiträge: 183 Wohnort: BERLIN
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Verfasst am: 24.Mai 2007 9:41 Titel: |
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| Wir leben schon lange in einem demokratischen Polizeistaat, regiert von Volksverrätern, nicht von Volksvertretern und die Machenschaften der Stasi werden sicherlich noch übertroffen. Da helfen auch keine Hinweise auf Demokratie und Rechtstaatlichkeit. Es kann und darf doch nicht sein, dass alle Bürger, aufgrund des Widerstandes von Randgruppen gegen die Politik etc., eingeschüchtert und kriminalisiert werden. Die Grundprinzipien unserer Demokratie werden täglich durch unsere Regierung und ihre Schergen verletzt. |
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hdschulz * Consulter *
Anmeldungsdatum: 27.08.2004 Beiträge: 1014
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Verfasst am: 24.Mai 2007 12:02 Titel: |
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| Zitat: |
| .....die Machenschaften der Stasi werden sicherlich noch übertroffen. |
Na dann doch lieber zurück in den DDR-Zustand?
Das meint jedenfalls Petra Pau.
| Zitat: |
| Es kann und darf doch nicht sein, dass alle Bürger.....eingeschüchtert und kriminalisiert werden. |
Huch.....werde ich eingeschüchtert und kriminalisiert und habe davon nichts mitbekommen? Gibt es Parallelwelten?
Damit hier kein falscher Eindruck entsteht: es läßt sich sicher trefflich streiten über die Verhältnismäßigkeit der Mittel polizeilicher Maßnahmen, insbesondere bei der Bekämpfung von Terror und organisierter Kriminalität.
Da sehe ich durchaus Diskussionsbedarf.
Daß ausgerechnet Anhänger eines Gesellschaftsmodells, das erwiesenermaßen immer nur mit diktatorischen Zwangsmaßnahmen aufrechterhalten werden kann, in diesem Zusammenhang als Warner auftreten, ist jedoch ein besonderer Treppenwitz der Geschichte. Wer die Terminologie schätzt, kann das auch pervers nennen, siehe oben.
Offensichtlich sind jedoch genügend Begriffsstutzige vorhanden, die sich blenden lassen. |
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tifinaa * Consulter *
Anmeldungsdatum: 19.11.2003 Beiträge: 1177
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Verfasst am: 24.Mai 2007 12:23 Titel: |
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Pervers, in der Tat - auch Ihr Kommentar, Herr Schulz.
Im Umkehrschluss ist anzunehmen, daß Sie die herrschende Gesellschaftsform, demokratischer Kapitalismus, für vorbildlich und lobenswert halten.
Dann müssen Sie es sich auch zurechnen lassen dafür zu stehen, daß zB. eine Halle den Namen " Hans-Martin-Schleyer" trägt.
SS Hauptsturmführer Schleyer, mit dem goldenen Ehrenzeichen an der schwarzen Uniform, war im Auftrag des SD-Chefs Reinhard Heydrich, Leiter des Präsidialbüros des ,,Zentralverbandes der Industrie für Böhmen und Mähren in Prag.
1987 bezeugte Engelmann in der erweiterten Neuauflage ,,Großes Bundesverdienstkreuz mit Stern", daß Schleyer in einem Gespräch mit ihm geäußert habe, er sei tatsächlich ,,ein SS-Haudegen, ein toller Hecht, auch der letzte Kampfkommandant von Prag gewesen." Dieser Kampfkommandant hatte, nach Recherchen von Engelmann Prag als Massenmörder an Frauen und Kindern verlassen.
,,Bei diesem - wahrscheinlich letzten - SS Kommandanten, einem nach tschechischen Angaben etwa dreißigjährigen Mann mit Mensurnarben, soll es sich um den für das Massaker Verantwortlichen, der daran auch persönlich teilgenommen hatte gehandelt haben.'
Hanns Martin Schleyer war nach Engelmanns Ermittlungen der einzige SS-Führer auf den die Beschreibungen paßten: Er war dreißig Jahre alt, durch Schmisse gekennzeichnet, verheiratet, sein Sohn zählte sieben Monate...
Nur ein Beispiel, Herr Schulz, nur eines im Zusammenhang mit Ihrem demokratischen Staat.
t. |
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hdschulz * Consulter *
Anmeldungsdatum: 27.08.2004 Beiträge: 1014
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Verfasst am: 25.Mai 2007 12:12 Titel: |
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| Zitat: |
| Pervers, in der Tat - auch Ihr Kommentar, Herr Schulz. |
Uiii....fühlt sich da Jemand auf den (roten?) Schlips getreten?
Anders kann ich mir das Zustandekommen der abenteuerlichen "Schlußfolgerungen" nicht vorstellen.
| Zitat: |
| Im Umkehrschluss ist anzunehmen, daß Sie die herrschende Gesellschaftsform, demokratischer Kapitalismus, für vorbildlich und lobenswert halten. |
Nee...wieso eigentlich?
Unsere herrschende Gesellschaftform - wie auch immer sie genannt werden mag - gefällt mir gar nicht (daß ich sie für erträglicher als jede bekannte Form des Sozialismus halte, steht auf einem andern Blatt).
Einen Staat, der seinen Bürgern die Hälfte ihres erarbeiteten Einkommens wegnimmt, (Staatsquote) um es dann nach seinem Gutdünken häufig uneffektiv, ungerecht und mit widersprüchlichen Zielsetzungen unter erheblichen Verwaltungsverlusten vor allem unter dem Gesichtspunkt der Zweckmäßigkeit für die Wiederwahl seiner Repräsentanten neu zu verteilen, kann ich nicht für vorbildlich und lobenswert halten.
Einen Staat, der die echte Solidarität unter seinen Bürgern erstickt, weil er Zwangsabgaben unter dem Etikettenschwindel "Solidarität" eintreibt, und damit dem Einzelnen die Möglichkeit raubt, seine Altersvorsorge sowie seine Vorsorge für Krankheit und Arbeitslosigkeit selbst in die Hand zu nehmen – Vorsorgemaßnahmen, die der Staat mit miserablen Ergebnissen kollektiv organisiert – so einen Staat kann ich nicht für vorbildlich und lobenswert halten.
Einen Staat, der seinen Bürgern die Selbstbestimmung und Würde nimmt, indem er sie (auch Gesunde und Arbeitswillige) wie Junkies in Abhängigkeit hält, weil eine aufgeblähte Verwaltungsbürokratie damit ihre Daseinsberechtigung erhalten soll und weil er sie für unfähig hält, ihre Angelegenheiten selbst zu regeln, kann ich nicht für vorbildlich und lobenswert halten, genauso wenig wie einen Staat, der seinen jungen Männern unter dem Etikett "Wehrpflicht" eine Art Naturalsteuer abpreßt und den Kindern mit seinem miserablen Zwangsschulsystem die Zukunftschancen nimmt.
So könnte ich nun seitenlang weiterschreiben, will's aber damit belassen.
Wieso ich nun auch noch dafür stehen soll, daß in Stuttgart eine Halle nach einem ehemaligen Funktionär der braunen Variante des Sozialismus benannt wurde, ist mir schleierhaft.
Ansonsten hat man übrigens im Osten nicht weniger wie im Westen eine braune Vergangenheit gerne unter den Tisch gekehrt, wenn der Träger aktuell noch nützlich war - nur war man im Osten selbstverständlich besser im Verschleiern dieser Tatsachen.
Ist Ihnen eigentlich nicht bekannt, daß rote und braune Sozialisten dieselben kollektivistischen Grundüberzeugungen teilen?
Nur wollten halt die einen der Sozialismus national (völkisch) organisieren und die anderen versuchen das eher international.
Lange Passagen aus dem Parteiprogramm der Nazionalsozialisten könnte man unverändert in linksextreme Papiere integrieren und interessanterweise stehen sich heute noch NPD und Linksextreme in vielen Aussagen über "Kapitalismus", "Liberalismus" "Globalisierung" usw. sehr nahe. Lafontaine bekommt übrigens für einige seiner Aussagen Beifall von rechtsaußen.
Ich fände es übrigens nicht pervers, wenn Sie immer noch dem sozialistischen Traum anhängen, obwohl der in den letzten 200 Jahren Menschheitsgeschichte unter unterschiedlichsten Voraussetzungen bei dem Versuch der praktischen Umsetzung immer wieder gescheitert ist – zwangsläufig scheitern mußte, wie renommierte Wissenschaftler (Popper, Hayek) bewiesen haben - dabei häufig mit Gewaltorgien und Terror verknüpft und immer unter dem Verlust von Freiheit und Selbstbestimmung seiner Opfer.
Lassen Sie mir meinen Traum von einer Gesellschaft freier und solidarischer Menschen, die ohne staatliche Gängelung selbstbestimmt ihre Angelegenheiten regeln. Möglicherweise unterscheidet uns dabei, daß ich mich nicht über den Traumcharakter meiner Version täusche.
Über eines sollten wir uns dabei vielleicht einig werden können:
Die Evulutionsgeschichte, auch die der menschlichen Zivilgesellschaft, ist offen. Wer behauptet, zukünftige Entwicklungen aus seinen theoretischen Modellvorstellungen ableiten zu können und glaubt, deshalb steuernd eingreifen zu müssen, irrt sich oder ist gar ein Scharlatan.
Wen es interessiert, wie unser Umverteilungsstaat funktioniert, der hätte es gestern abend in "Eins Extra" sehen können in der wiederholten Doku: “Das Märchen vom gerechten Staat”, in der gezeigt wurde, dass unser Steuer- (1.Teil) und unser Subventionssytem (2.Teil) undurchsichtig und unüberschaubar geworden sind.
Das Märchen vom gerechten Staat 1: Wie er uns mit Steuern abkassiert
“Ein Steuersystem, das die Mehrheit der Bevölkerung nicht mehr versteht, ist verfassungswidrig, sagt der Ex-Verfassungsrichter Paul Kirchhoff. Selbst hochspezialisierte Steuerberater verheddern sich regelmäßig im undurchdringlichen Gestrüpp Abertausender Verordnungen. Und was für den einzelnen Bürger am Ende herauskommt, grenzt immer häufiger an Willkür: Steuerzahler im Würgegriff der Finanzämter. Denn der Staat hat in jedem Fall den längeren Atem.”
Das Märchen vom gerechten Staat 2: Wie er uns mit Subventionen schmiert
“Die Abermilliarden Subventionen, um die sich die Lobbyisten rangeln, müssen erst einmal eingesammelt werden. Vor allem bei den Lohnsteuerzahlern. Aber profitieren tun dann oft die anderen. Der Film von Günter Ederer zeigt an dramatischen und nicht selten absurden Beispielen, wie beim Geben und Nehmen die Gerechtigkeit auf der Strecke bleibt.” |
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Prospero Specialist
Anmeldungsdatum: 25.07.2006 Beiträge: 86 Wohnort: Bremen
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Verfasst am: 25.Mai 2007 14:21 Titel: |
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..... und was lernen wir daraus ???
Die eine hat ihrem ""Staat " gedient, ""Persilschein "" erhalten und endet,
- wir wissens noch nicht.
Der andere hat seinem ""Staat""gedient, ""Persilschein"" erhalten und endet,
- im Kofferraum .
Hauptsache ihr ( liebe Leser) geht jeden morgen schön zur Arbeit,
um Steuern zu erarbeiten (-wieder falsch ! natürlich den Lebensunterhalt).
Wir finden schon eine Lösung, wie wir das Geld ausgeben, dass andere
erarbeiten. Ganz sicher !!
Grüsse aus dem Norden
Prospero |
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Heinrich Dreier ** Consulter **
Anmeldungsdatum: 28.09.2003 Beiträge: 2921
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Verfasst am: 28.Mai 2007 14:51 Titel: Re: Pervers, in der Tat |
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| hdschulz hat folgendes geschrieben:: |
aus dem blog "Zettels Raum"
Die Polizei hat bei vermeintlichen G8-Gegnern Körpergeruchsproben als Wiedererkennungs- Marke für speziell abgerichtete Hunde genommen. ? |
Unter Adolf hat es angefangen, dann hat die DDR es verbessert, und nun wird es wieder genutzt.
Tolle Entwicklungen, und warum lassen wie es uns gefallen?
Grüße
Heinrich |
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Prospero Specialist
Anmeldungsdatum: 25.07.2006 Beiträge: 86 Wohnort: Bremen
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Verfasst am: 28.Mai 2007 18:27 Titel: |
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und viele Mitbürger und Zeitgenossen ( -im positiven Sinn des Wortes-)
glauben tatsächlich noch, dass wir in einem
"freiheitlichen, demokratischen Rechtsstaat " leben.
Vielen, die nicht hinter die Kulissen schauen können und wollen
- weil total beschäftigt mit den Problemen des täglichen Lebens und der eigenen Existenz - sind diese Umstände nicht bewusst und zählt man diesen das Potenzial der Nichtwähler hinzu, erklärt sich, wer uns regiert.
Die " Staatsverdrossenheit " der Bürger inklusiver der "Staatsdiener""
die sich von diesem Staat schon innerlich losgesagt haben, ermöglicht die erst diese Entwicklungen.
Lug und Betrug - von der kommunalen bis auf Bundesebene und darüber hinhaus zeichnen das Bild der "Bananenrepublik".
Aber selbst solche Kritik zu üben, kann in dieser Republik schon gefährlich werden. Nicht lachen - einfach mal informieren über Werdegang
"Mein Parteibuch.de" inklusive Verfasser.
Grüsse aus dem Norden
Prospero |
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Fischer Con. Specialist
Anmeldungsdatum: 28.02.2004 Beiträge: 183 Wohnort: BERLIN
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Verfasst am: 28.Mai 2007 18:59 Titel: Re: Pervers, in der Tat |
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| Heinrich Dreier hat folgendes geschrieben:: |
| Unter Adolf hat es angefangen, dann hat die DDR es verbessert, und nun wird es wieder genutzt. |
Bis auf "hdschulz", hat das hier auch jeder kapiert. |
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hdschulz * Consulter *
Anmeldungsdatum: 27.08.2004 Beiträge: 1014
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Verfasst am: 29.Mai 2007 9:15 Titel: Re: Pervers, in der Tat |
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| Fischer Con. hat folgendes geschrieben:: |
| Unter Adolf hat es angefangen, dann hat die DDR es verbessert, und nun wird es wieder genutzt. Bis auf "hdschulz", hat das hier auch jeder kapiert. |
| Zitat: |
| .....und die Machenschaften der Stasi werden sicherlich noch übertroffen. |
Ich geb's ja zu - bin immer noch auf der Suche nach Polizeizentralen, die es mit der Normannenstraße aufnehmen könnten und nach Gefängnissen wie Hohenschönhausen oder Bautzen. Und langsam kommen mir Zweifel, ob ich das alles nur geträumt habe, was man mir davon erzählt hat.
Und bevor ich noch darüber nachdenken muß, ob die Gestapo nur eine Anfängertruppe war, verabschiede ich mich lieber, bevor ich total verwirrt bin.
Dabei wollte ich doch nur darauf aufmerksam machen, daß dummdreiste Ewiggestrige á la Karottenköpfchen ihr Süppchen auf der G8-Hysterie kochen wollen. |
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tifinaa * Consulter *
Anmeldungsdatum: 19.11.2003 Beiträge: 1177
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Verfasst am: 29.Mai 2007 10:28 Titel: |
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Ich wollte es eigentlich lassen, aber ich komme nicht umhin:
| Zitat: |
| Nein, keine Unverfrorenheit, keine Verlogenheit. Petra Pau verhält sich nur so, wie Marxisten-Leninisten das gelernt haben:... |
| Zitat: |
| Und wenn man es einer DDR-Funktionärin, wenn man es Spitzen der Nomenklatura... |
Ich nehme nur das letzte Zitat und führe es fort.
Und wenn man einer DDR-Funktionärin, 1968 - Angela Merkel wird aktives Mitglied der SED-Jugendorganisation "Freie Deutsche Jugend" (FDJ) - Fragen stellt, beisst man auf verlogenen Granit.
Dies hat sie als AgitProp-Sekretärin der FDJ an der Akademie der Wissenschaften verinnerlicht.
Sekretärin für Agitation und Propaganda (der Titel hieß wirklich so) war sie bei der FDJ- Kreisleitung und im Gegensatz zu manch anderem, der heute sagt, das sei einfach Käse gewesen, ist Angela Merkel dazu eher schweigsam.
AgitProp, das bedeutet Agitation, also Tiefschläge an tiefer stehende im eigenen Laden austeilen - und Propaganda, also mit Lug und Trug bis hin zur Sabotage dem politischen Gegner eins auszuwischen.
Jahrelang hat die heutige Frau Bundeskanzlerin die Ideologie des Sozialismus hochgehalten, ein gefestigtes sozialistisches Weltbild war Voraussetzung für einen propagandistischen Einpeitscher.
| Zitat: |
| Und langsam kommen mir Zweifel, ob ich das alles nur geträumt habe, was man mir davon erzählt hat. |
Nix genaues weiss man nicht. Hörensagen.
Mir hat gestern jemand gesagt, der gehört hat .... am Nordpol wächst 'ne Sonnenblume.
Ich glaub es aber nicht - die Quelle hat schon viel Blödsinn erzählt und bevor ich es nicht SELBST ERLEBT habe... |
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hdschulz * Consulter *
Anmeldungsdatum: 27.08.2004 Beiträge: 1014
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Verfasst am: 29.Mai 2007 12:35 Titel: |
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O.k. @tifinaa - ich wollt's ja eigentlich auch lassen, aber wenn Sie mir so sachlich kommen....
| Zitat: |
| Jahrelang hat die heutige Frau Bundeskanzlerin die Ideologie des Sozialismus hochgehalten, ein gefestigtes sozialistisches Weltbild war Voraussetzung für einen propagandistischen Einpeitscher. |
Richtig! Und genau hier liegt doch der Unterschied: Karottenköpfchen und ihre GenossInnen haben dieses Weltbild heute noch und wollen uns andererseits den freiheitlichen Rechtsstaat erklären. Wenn ich das höre, wird mir regelmäßig übel.
| Zitat: |
| Nix genaues weiss man nicht. Hörensagen. |
Wie bitte?? Über Hohenschönhausen, Bautzen und die Normannenstraße weiß man nix genaues? |
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tifinaa * Consulter *
Anmeldungsdatum: 19.11.2003 Beiträge: 1177
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Verfasst am: 29.Mai 2007 14:03 Titel: |
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| Zitat: |
| Und genau hier liegt doch der Unterschied: Karottenköpfchen und ihre GenossInnen haben dieses Weltbild heute noch... |
und stehen dazu - verkriechen sich nicht mit einer endlosen Spirale im Wendehals, und lügen nicht ihre Vergangenheit CDU-konform.
| Zitat: |
| Wie bitte?? Über Hohenschönhausen, Bautzen und die Normannenstraße weiß man nix genaues? |
Ja, man weiss!
Mein Kommentar sollte sagen: Erzählt wird viel. Wissen kann nur...
Es bringt nix, Herr Schulz, Ihr nächster Kalter-Krieger-Schuß wird wieder
ein Rohrkrepierer auf eigenem Boden und meine Antwort verraucht ebenfalls.
Überall auf der Welt geschieht Ungeheuerliches, angetan den Menschen von Menschen.
Kein einziger Staat ist davon ausgenommen. Weder die ehemalige DDR, noch die Bundesrepublik damals und heute. Es ist so, so gewollt.
Übrigens, und zum Schluss - einen roten Schlips hatte ich nicht, nicht mal in der Schublade, FDJ-Funktionär-nee, auch nicht - Partei damals und jetzt, auch negativ.
Aber gelebt habe ich, fast ein halbes Menschenleben mit Geburt, Beruf, Ehe, Kindern und Personalausweis der DDR.
Frau Merkel hatte in der DDR sogar einen Pass.
Und nun ganz zum Schluss eine Frage an Sie:
Was meinten die Amerikaner damit, so unter Freunden?
| Zitat: |
Die US-Regierung hat die Freilassung des Guantanamo-Häftlings Murat Kurnaz im Jahr 2006 offenbar von einer "humanen Behandlung" des jungen Mannes in Deutschland abhängig gemacht.
In den Verhandlungen mit deutschen Diplomaten um das Schicksal des Bremer Türken verlangten US-Unterhändler für dessen Rückkehr eine entsprechende Garantieerklärung der Bundesregierung, wie aus einem Bericht der deutschen Botschaft in Washington vom Juni 2006 hervorgeht, der dem Tagesspiegel vorliegt. Die Diplomaten meldeten nach Berlin, es sei "zwingende US-Vorgabe", dass die deutsche Seite "eine humane Behandlung des MK nach Überstellung explizit zusichere". |
MfG t. |
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hdschulz * Consulter *
Anmeldungsdatum: 27.08.2004 Beiträge: 1014
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Verfasst am: 30.Mai 2007 13:36 Titel: |
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| tifinaa hat folgendes geschrieben:: |
Und nun ganz zum Schluss eine Frage an Sie:
Was meinten die Amerikaner damit, so unter Freunden?
Die US-Regierung hat die Freilassung des Guantanamo-Häftlings Murat Kurnaz im Jahr 2006 offenbar von einer "humanen Behandlung" des jungen Mannes in Deutschland abhängig gemacht..... |
Oh Gott...das kann doch nicht Ihr Ernst sein - wollen Sie etwa suggerieren, daß die Amerikaner für den Möchtegern-Taliban in Deutschland eine "inhumanere Behandlung" als in Guantanamo für möglich hielten und ihn nach einer möglichen Auslieferung gar davor schützen wollten? Wie verbohrt muß man sein, um so etwas zu glauben?
Natürlich wissen Sie, daß ich Ihre Frage nicht beantworten kann; so frage ich einfach mal zurück:
Sind Sie sicher, daß es sich bei der Meldung nicht um eine Ente handelt und können Sie sich evtl. vorstellen, daß die Amis unsere grün-rote Regierung (is nix mit Freunden!) nur verarschen wollten?
| Zitat: |
| Es bringt nix, Herr Schulz, Ihr nächster Kalter-Krieger-Schuß.... |
Hm..."Kalter Krieger"... Ich geb ja zu, daß Pawlow auch bei mir funktioniert, also wenn ich z.B. Karottenköpfchen und GenossInnen bloß sehe, wird mir schon übel, ohne daß sie den Mund aufgemacht haben. Aber das ist durchaus auch bei Politikern anderer Couleur der Fall, etwa bei Markus Söder oder Siegmar Gabriel. Gegen wen möchte ich dann wohl Kalten Krieg führen?
| Zitat: |
| Karottenköpfchen und ihre GenossInnen haben dieses Weltbild heute noch... und stehen dazu.... |
...Und Sie finden das auch noch gut! Entscheidend scheint für Sie zu sein, daß man bei seiner Linie bleibt! Wenn Jemand einmal geschrien hat, daß er den Weg weiß, und dann die Karawane in die Grütze führt, darf er sich bei der nächsten Karawane wieder hinstellen und denselben Weg empfehlen?
Meine Güte... alles egal, Hauptsache gut gemeint, ja?
Ich kann es mir schließlich nicht verkneifen, auf Ihre Kurzvita einzugehen und was ich dazu sage, meine ich mit vollem Ernst, ohne Häme und Überheblichkeit:
Eine Sozialisation in der DDR hat ihren Preis.
Ich glaube, ich weiß, wovon ich rede. Ich habe jede Menge Verwandte und Bekannte in und aus der ehemaligen DDR. Seit Beginn der vorsichtigen Öffnung Anfang der 70-er Jahre bin ich als Wessi jedes Jahr in der DDR zu Besuch gewesen und habe die politische Entwicklung sehr interessiert beobachtet.
Der Sozialismus in der DDR hat ja den Menschen nicht nur eine völlig falsche Vorstellung von ökonomischen Zusammenhängen zu vermitteln versucht, sondern auch ein völlig falsches Menschen- und Gesellschaftsbild.
Der Irrtum bei Ersterem wurde offensichtlich, Letzeres wird jedoch heute noch vielfach bewußt oder unbewußt tradiert, weil es nie recht in Frage gestellt wurde und die intellektuelle Szene auch im Westen immer schon gerne mit Kommunisten kokettiert hat.
Im Wesentlichen gründen diese falschen Vorstellungen auf der Überzeugung vom Vorrang des Kollektivs über das Individuum und von der angeblichen Aufgabe des Staates, die Beziehung der Menschen zueinander auf der Grundlage einer als Ganzheit gedachten Gesellschaft umfassend zu organisieren. Dabei soll der Staat intensiv regulierend eingreifen und die Umverteilung organisieren, da sonst die Armen immer ärmer und die Reichen immer reicher würden.
Daß diese Vorstellungen falsch sind und bei jeder Realitätserprobung gescheitert sind, ist bewiesen.
Viele Menschen, die in den neuen Bundesländern groß geworden sind, halten sie dennoch für richtig und erwarten vom Staat mehr, als er sinnvollerweise leisten kann und sollte. |
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