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mhmoeller * Consulter *
Anmeldungsdatum: 20.12.2003 Beiträge: 1263 Wohnort: Bochum
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Verfasst am: 26.Sep 2004 10:13 Titel: Risiko-Pistolen für die Polizei |
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Die Polizei in Nordrhein-Westfalen soll mit neuen Schusswaffen des Typs Walther P 99 ausgestattet werden. Doch die Waffe hat technische Mängel. Beim Reinigen der Walther-Waffe kann sich ein Schuss lösen, selbst wenn der Griff der Waffe nicht montiert ist. Ein unabhängiges Gutachten weist auf dieses Gefahrenpotenzial hin. Auf Nachfrage hat Innenminister Fritz Behrens nun mitgeteilt: „Die geschilderten Gefahrenpotenziale sind bekannt.“ Jedoch seien sie lediglich „theoretischer Natur“, bagatellisiert Behrens. „Ein Risiko für den polizeilichen Anwender wird nicht gesehen“.
Der Innenminister nimmt eine Gefährdung der Polizeibeamten und der Bürger stillschweigend in Kauf. Angeblich ist die Walther P 99 vom Beschussamt Ulm zertifiziert worden. Wenn dem Innenministerium und dem Beschussamt diese Mängel bekannt sind, warum erhält die Walter P99 dann ihre Zertifizierung und damit die Freigabe zur Anschaffung? Auch die Gewerkschaft der Polizei (GdP) hat Presseberichten zufolge das Innenministerium auf die Fehler der Waffe hingewiesen. Das Land Baden-Württemberg hat wegen dieser Mängel eine Anschaffung der Walter P 99 abgelehnt und sich für ein anderes Modell entschieden. Selbst wenn die vom Innenministerium zugestandenen Sicherheitsprobleme der Walther-Waffe nur selten auftreten, so ist doch das Risiko bei einer Anschaffung von 40.000 Dienstpistolen für die Polizei und 10.000 für den Bundesgrenzschutz sehr groß. Die alten Waffen der Polizei waren 20 Jahre im Einsatz. Selbst bei einer Fehlerquote von 1:1000 pro Jahr wären das in zwanzig Jahren 1000 mögliche Unfälle. Solche Sicherheitsmängel darf der Dienstherr seinen Beamten nicht zumuten. |
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Schwabenpower * Consulter *
Anmeldungsdatum: 24.12.2002 Beiträge: 1449 Wohnort: im wilden Süden
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Verfasst am: 26.Sep 2004 10:19 Titel: Also |
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ganz langsam! Beim Reinigen der Waffe kann sich ein Schuß lösen, wird behauptet. Das würde im Klartext bedeuten: Die Waffe wird gereinigt im geladenen Zustand! Das ist aber strengstens verboten! Eine Waffe darf nur gereinigt werden, wenn sich der Schütze davon vergewissert hat, daß sowohl a) das magazin vollständig entfernt wurde und b) keine Patrone sich im Lauf befindet.
Wenn dann die Pistole beim Reinigen den Bolzen auslöst, ist keine Patrone drin, folglich kann sich auch kein Schuß lösen, lediglich der Bolzen löst aus. Also kann auch nichts passieren. Von daher ist das ganze nur Panikmache! _________________ Auf Regen folgt Sonne! |
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tifinaa * Consulter *
Anmeldungsdatum: 19.11.2003 Beiträge: 1176
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Verfasst am: 26.Sep 2004 17:09 Titel: |
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| Zitat: |
| Auch die Gewerkschaft der Polizei (GdP) hat Presseberichten zufolge das Innenministerium auf die Fehler der Waffe hingewiesen. |
Sicher ist der GdP bekannt was für Dödels als Polizisten
eingestellt sind.
Haben sich also selbst ins Knie geschossen. |
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Goodman *** Consulter ***
Anmeldungsdatum: 16.01.2002 Beiträge: 5416
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Verfasst am: 26.Sep 2004 19:37 Titel: |
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Habe auch ein paar Jahre Erfahrungen in Bezug auf Waffen sammeln dürfen. Diese werden beim nicht teil- oder sogar fertig geladen gereinigt, sondern sind stets entladen und ohne Magazin. Das lernt jeder Rekrut in den ersten vier Wochen seiner Dienstzeit. Wie das bei irgendwelchen paramilitärischen Vereinigungen ist, dass entzieht sich allerdings meiner Kenntnis.
Mit verwunderten Grüßen |
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dondeesteMF Newbie
Anmeldungsdatum: 09.08.2004 Beiträge: 38
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Verfasst am: 26.Sep 2004 21:21 Titel: |
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was hier verdeutlicht werden soll ,ist nicht eine Tatsache, dass sich ein Schuß löst wenn man die Waffe reinigt, sondern es wird aufgezeigt, dass sich ein Schuß lösen KANN, wenn die Waffe entsichert und geladen gereinigt wird. Dies wiederum zeigt, dass alle Möglichkeiten durch Gutachter durchgespielt werden, auch jene auf dem Niveau von "grünem Schnittlauch".
Anstatt generell Schusswaffen bei den verkehrsregelnden Einheiten zu verbieten und nur ab gehobenerem Dienst das Waffen tragen inkl. penibler lückenloser Schulung einzuführen, wird jedem "Dödel" eine Erlaubnis zum Tragen einer Waffe ermöglicht welche mehr Schaden anrichtet als Nutzen trägt.
Zwar wird eruiert ob der Gebrauch einer neuen Schußwaffe ( was eigentlich Hirn und Verantwortungsgefühl zwingend erfordert ) selbst Knäckebrot-IQ´lern in den eigenen Reihen gefahrlos möglich ist, jedoch einmal darüber nachgedacht, dass die eine Hälfte der Republik bereits auf der Straße steht und die Möglichkeit bestünde, dass die Ordnungshüter und offiziellen Waffenträger sich auf deren Seite schlagen könnten, dies wird ignoriert.
nun denn
MF |
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