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Starskies2000 Insider
Anmeldungsdatum: 15.09.2003 Beiträge: 910 Wohnort: NRW
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Verfasst am: 28.Apr 2004 8:19 Titel: STUDIE |
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Einige EU-Kandidaten besser als Alt-Mitglieder
Dünkel von alteingesessenen EU-Mitgliedsstaaten gegenüber den Beitrittkandidaten ist unangebracht. So schneiden zum Beispiel Estland und Slowenien in punkto Wettbewerbsfähigkeit schon jetzt besser ab als einige Alt-Mitglieder. Zu diesem Schluss kommt eine Studie des Weltwirtschaftsforums in Genf.
Genf - Danach stehen Italien, Portugal und Griechenland in vielen Disziplinen schlechter da als die beiden EU-Neulinge. Aber auch die übrigen Mitgliedsstaaten der EU könnten sich nach den Ergebnissen der Studie nicht zurücklehnen. Insgesamt liege die Gemeinschaft noch weit hinter ihrem Ziel zurück, 2010 die wirtschaftsstärkste Region der Welt darstellen zu wollen.
Dieses beim EU-Gipfel in Lissabon im Jahr 2000 gefasste Endziel sehe derzeit nur die skandinavischen Staaten Finnland, Dänemark und Schweden in einer guten Position, da sie die USA in vielen Bereichen überflügelten, schreibt das Forum, das alljährlich im Schweizer Davos die Prominenz aus Wirtschaft und Politik versammelt. Nach den Lissabonner Zielen soll in der Europäischen Union bis 2010 überall eine Informationsgesellschaft aufgebaut und die Märkte fast komplett liberalisiert sein.
Einen wichtigen Beitrag dazu werden die zukünftigen Mitglieder aus Osteuropa leisten. Denn dort wurden mit der Überwindung der staatlich gelenkten Wirtschaft moderne Wirtschaftssysteme installiert. Die Industrie ist inzwischen fast vollständig privatisiert, Handel und Kapitalverkehr liberalisiert. Was die Rahmenbedingungen betrifft, sind die Neu-Mitglieder also deutlich im Vorteil.
Und diesen nutzen sie nach Kräften aus, um den alteingesessenen EU-Staaten im Wettbewerb um die Ansiedlung von Unternehmensstandorten Konkurrenz zu machen. Flexible Arbeitszeiten, Billiglöhne und extrem niedrige Steuern sind für die umworbenen Unternehmen gute Argumente, um über die Verlagerung nach Osteuropa nachzudenken. Mehr noch: Wer sich nicht rechtzeitig ein Standbein in diesen Regionen aufbaut, wird es später schwer haben, gegen die Konkurrenz zu bestehen.
Experten wittern bereits eine große Gefahr für die alten Standorte, die noch immer in alten Strukturen gefangen sind. Hans-Werner Sinn, Chef des Münchner Ifo-Instituts, befürchtet gar, dass eine lang anhaltende Niedriglohn-Konkurrenz durch Ost-Standorte eine Abwärtsspirale in Gang gesetzt wird. Die Folge wären weniger Wachstum, niedrigere Einkommen und geringerer Wohlstand. |
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Starskies2000 Insider
Anmeldungsdatum: 15.09.2003 Beiträge: 910 Wohnort: NRW
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Verfasst am: 28.Apr 2004 8:48 Titel: Unbelehrbarß |
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Seit spätestens Ende der 70er ist Bekannt welche Probleme auf uns zu kommen. Ende der 1980er waren diese Probleme im vollem Gange.
Mit der Wiedervereinigung begann auf der Westseite ein warmer Regen und die Niederliegenden Industriezweige wie z.B. die Möbelindustrie konnten sich wieder aufrappeln.
Anstatt nun diese Einnahmen zu nutzen um sich rund um zu modernisieren passierte gar nichts. Es ging weiter wie zuvor.
In den 70er wurde uns in der Schule schon gelehrt, das der Bevölkerungsmangel ein Problem wird, das die Renten eben in dieser Form nicht mehr sicher sein werden.
Hat die Politik, aber auch die Bevölkerung, dies wahrgenommen und ein Konzept entwickelt diesem gegen zusteuern?
Seit Jahren ist Bekannt das die EU sich erweitern wird, wer hören und sehen konnte wusste das dort nicht nur dumme leben.
Es wurde sich auf Made in Germany ausgeruht.
Die Holländer erkannten ihre Probleme in den 80er und schafften mit dem Poldermodel eine neue Wirtschaftliche Zukunft für die Niederlande.
Die weinen sogar bei 5% Arbeitslosigkeit und sind bereits die Lösung angegangen.
Der Weltweite Aufschwung in den 90ern ging stumpf an DE vorbei,
alle hatten mindestens 4,5% Aufschwung nur als die Nummer schon vorbei war und DE auf mickrige 3,1% kam, sprach der Kanzler von seinem Aufschwung.
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Aber dies ist alles nichts Neues, die Industrialisierung fing in DE ja auch 30 Jahre später an.
Gestern lass ich das es jetzt eine Studie gibt die Nachweisen soll das Kinder besser sprachen lernen und deshalb schon im Kindergarten damit angefangen werden soll.
Herzlichen Glückwunsch, das wissen die Holländer und andere schon seit Jahren und haben Sprachprogramme bereits vor Jahren eingeführt.
In der Ecke in der ich wohne gibt es immer noch das Teilstück einer Strasse die daran teilnimmt, ob den nun Abblendlicht am Tag Unfälle verhindern kann. Guten Morgen; haben andere Länder schon vor Jahren eingeführt.
Dies allem sind noch unzählige Punkte aufzuzählen.
Dies ist aber nicht nur den Politikern zuzurechen, das wäre zu einfach.
Die Bewölkehrung ist Teil dieser Politik, und sie muss auch einsehen das es so nicht geht.
Wer Reformen anfasst, darf nicht abgewählt werden, sondern die, die immer noch nicht sagen das es so nicht weitergeht.
Das diese Reformen hart sein werden, das sie nicht immer gerecht sein werden. |
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rotoflex Specialist
Anmeldungsdatum: 13.09.2003 Beiträge: 215 Wohnort: Sachsen
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Verfasst am: 28.Apr 2004 11:40 Titel: |
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Gerade heute habe ich im Radio gehört das es in Saschen 60 Berufe gibt die unter 6 oder 8 Euro im Stundenlohn liegen.
mit 4,79 Euro ist der Mitarbeiter im Gartenbau am bescheidensten dran,danach kommen gleich die Gebäudereiniger und andere.
Das sind tschechische Löhne, nur das die Tschechen weniger Sozialabgaben und wesentlich geringerer Lebenshaltungkosten zu berappen haben.
Jetzt die Frage welcher Handwerker kann denn den oben genannten Berufsgruppen da noch etwas in Sachsen verkaufen...vergesst es.
Nur wer mangel gewohnt und kreativ ist kann überhaupt so überleben...
Über die Experten wittern die Gefahr....
An jedem Dorfstammtisch in der Kneipe in den Grenzgebieten wusste man über das Problem aber andere wiegen sich noch heute in Sicherheit...
Der dumme ist wieder der Bürger. |
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