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Anmeldungsdatum: 18.01.2006 Beiträge: 3539
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Verfasst am: 24.Nov 2006 15:06 Titel: Sklavenhandel bei der Aachen Münchener? |
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„Mit Methoden des modernen Sklavenhandels will die Aachen Münchener (AM) ihre Einfirmenvertreter abstoßen“, so bewertet Michael H. Heinz, Präsident des Bundesverbands Deutscher Versicherungskaufleute (BVK) die Ankündigung der AM, nur noch mit der Deutschen Vermögensberatung AG (DVAG) zusammenarbeiten zu wollen und die Verträge mit den circa 1350 hauptberuflichen Vertretern zu kündigen. Das Angebot an die Vertreter, künftig innerhalb eines Strukturvertriebs ohne Anbindung an das Versicherungsunternehmen zu arbeiten und Verträge von der DVAG zu erhalten, bezeichnet Heinz als unzumutbar.
Da gegen den Willen der Vertreter ein Vertragsübergang zu der DVAG nicht möglich sei und die Vertragsverhältnisse daher nur durch Kündigung seitens des Versicherungsunternehmens beendet werden könnten, so Heinz, würden auf die AM unter Umständen Kosten zur Finanzierung des Ausgleichsanspruchs der Versicherungsvertreter in dreistelliger Millionenhöhe zukommen. Der gesetzliche Anspruch auf Zahlung eines Ausgleichsanspruchs fällt bei unternehmensseitiger Kündigung wegen der Vorteile an, die das Unternehmen aus der Fortführung der vom Vertreter vermittelten Kunden und Verträge verbleiben.
Der BVK bezweifelt, dass das angestrebte Vertriebsmodell der AM dann tragfähig ist, wenn die AM-Vermittler nicht zur DVAG wechseln. Während die Vertreter der AM allesamt über eine qualifizierte Ausbildung verfüge, setze die DVAG überwiegend nebenberufliche Vermittler ein. Nach Inkrafttreten des Versicherungsvermittlergesetzes, das gerade Bundestag und Bundesrat passiert hat, müssten aber zukünftig alle Vermittler über eine Erlaubnis verfügen und dazu eine Prüfung ablegen. „Die DVAG wird eine Vielzahl von nebenberuflichen Vertretern verlieren“, so der BVK-Präsident. „Sie wird auf den Übertritt der AM-Vertreter angewiesen sein.“
Besorgt zeigt sich der BVK auch darüber, dass die Vertreter künftig jeden Kontakt zum Versicherungsunternehmen verlieren und damit keinen Einfluss auf die Produkte und Provisionen haben werden. „Die Erfahrungen und Wahrnehmungen der Vertreter über die Wünsche und Bedürfnisse der Kunden werden das Versicherungsunternehmen nicht mehr erreichen“, mahnte Heinz.
Quelle: FONDS professionell |
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HelmutKaufmann Newbie
Anmeldungsdatum: 16.04.2005 Beiträge: 7 Wohnort: Baden-Baden
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