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A. Henneberg ** Consulter **
Anmeldungsdatum: 28.08.2002 Beiträge: 4931 Wohnort: Osten
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Verfasst am: 30.Sep 2004 12:55 Titel: Software erkennt im Auge eines Menschen, wo er stand |
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Vielleicht hilft dies auch - zu erkennen wenn Fotos gefälscht wurden
wo der Betroffene in "Situationen" gebracht wird - um diesen zu schädigen.
| Zitat: |
Eine neue Software erkennt im Auge eines Menschen, wo er stand, als ein Foto von ihm gemacht wurde
Den Forschern Shree K. Nayar und Ko Nishino von der Columbia-Universität sind Augen wichtig, sie kehren aber den Blick um: Nicht in den Menschen schauen sie, sondern sie nutzen Augen als Spiegelfläche des Umfelds. So können die Wissenschaftler anhand einer Fotoaufnahme in der Pupille der abgebildeten Person erkennen, wer während der Aufnahme in ihrer Nähe war.
Nayar und Nishino forschen seit März 2003 an ihrem Projekt und haben ihre Ergebnisse jetzt öffentlich präsentiert. Sie machen hochauflösende Fotos von der Augenhornhaut (Cornea). Ab einer gewissen Vergrößerung ist schon mit diesen Aufnahmen gut zu erkennen, welche Personen oder Gegenstände der Flüssigkeitsfilm auf dem Auge zeigt. Das Corneal-Imaging-System ist wesentlich effektiver als bisherige Verfahren, die stärker auf die Netzhaut (Retina) des Auges fokussieren.
Im Gegensatz zur Netzhaut zeigt die Hornhaut ein wesentlich klareres Bild. Außerdem ist der Winkel, der die Umgebung zeigt, größer. Bei der Retina sind es horizontal etwa 160 Grad und 130 Grad vertikal, die Hornhaut zeigt dagegen eine Halbkugel. Links und rechts der fotografierten Person sind alle Objekte klar zu erkennen, zum Teil sogar solche, die ein wenig hinter ihr stehen. Das ist davon abhängig, in welchem Winkel zur Kamera die Person schaut.
Die Forscher haben einen Computeralgorithmus entwickelt, der automatisch Position und Orientierung der Hornhaut im Verhältnis zur Kamera ermittelt. Die Form des Limbus, des Übergangs von durchsichtiger Hornhaut zu weißer Lederhaut, gibt an, wohin die Person genau gesehen hat. Das Programm verfolgt jeden vom Auge reflektierten Lichtstrahl zurück und konstruiert die umliegenden Objekte. So ist zu sehen, ob die Person jemanden ansieht, der sie anlächelt, oder beim Billard-Spiel die gelbe Kugel fixiert.
Solche Erkenntnisse scheinen nur Spielerei zu sein, doch Nayar und Nishino wollen das System für Überwachungskameras einsetzen. Wer zu intensiv auf Sicherheitsvorkehrungen starrt, löst Alarm aus. Bei einem Banküberfall können Bilder des offensichtlichen Täters anzeigen, ob er mit einer anderen, nur scheinbar unbeteiligten Person in der Schalterhalle häufig Blicke gewechselt hat.
Dazu müssen jedoch die Bewegtbilder in guter Qualität vorliegen und das Auge sollte im Zentrum der Aufnahme liegen. Dann können auch Marketingexperten analysieren, welche Produkte Kunden in Supermärkten zuerst und am längsten ansehen.
Mit dem Verfahren können Nutzer auch Computer steuern, zum Beispiel Querschnittsgelähmte. Bei herkömmlichen Verfahren setzen Techniker zumeist Infrarotstrahlen ein, die das Auge auf Dauer stark belasten können. Das System der US-Forscher dagegen ist passiv und traktiert die Augen nicht mit Strahlen.
Eine harmlose und zugleich effektive Methode bietet aber die spanische Firma Iriscom. Eine Kamera ist auf dem Desktop-Computer platziert und nimmt die Augenbewegungen des Nutzers auf. Die Kamera erfasst die Blicke, auch wenn sie durch Kontaktlinsen oder eine Brille verfälscht sind. Der PC-Cursor geht auf die anvisierte Position auf dem Bildschirm, Augenzwinkern ersetzt den Doppelklick auf die Maus, um zum Beispiel Programme zu starten oder Dateien zu öffnen. Auf dem Computerdisplay kann das Iriscom-Display auch eine Tastatur abbilden, damit Anwender einen Text eingeben können.
Das Verfahren gibt es derzeit nur in spanischsprachigen Ländern und Portugal, es soll aber noch in diesem Jahr in anderen EU-Staaten erhältlich sein. Zielgruppe sind in erster Linie behinderte Menschen, die weder motorische noch sprachliche Eingaben einwandfrei durchführen können.
Für das Corneal-Imaging der Forscher aus Columbia gibt es eine weitere Anwendung, unter anderem für Journalisten und Historiker. Das Verfahren funktioniert auch bei herkömmlichen Aufnahmen. Dazu reproduziert ein Scanner die Augenpartie in sehr hoher Auflösung, für mehr Schärfe sorgt die Software. Nayar und Nishino wollen Fotos von Martin Luther King und John F. Kennedy analysieren. Mit ihrem Verfahren können sie sehen, welche Personen zur Zeit der Aufnahme um die beiden Politiker herumstanden und auf wen sie ihre Augen richteten. |
Quelle: Welt |
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Badman Specialist
Anmeldungsdatum: 16.03.2003 Beiträge: 242 Wohnort: Hanau
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Verfasst am: 5.Okt 2004 1:52 Titel: Kontaklinsen die Filme projezieren erfunden ! |
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Kolumbianische Augenspezialisten haben Kontaktlinsen erfunden, die auf die Netzhaut spiegelverkehrte Filme projezieren und dann verkehrtherum auf der Kontaktlinse dargestellt werden.
Es soll damit verhindert werden, daß Spiegelungen auf der Tränenflüssigkeit des menschlichen Auges zur Aufklärung von Verbrechen führen können.
Es wird jetzt sogar versucht, prothetische Augen herzustellen, die das Licht in der Umgebung eliminieren, um keine Spiegelungen mehr zuzulassen, diese Prothesen sollen nach dem Prinzip von schwarzen Löchern funktionieren. Näheres zur Funktionsweise ist aber noch nicht bekannt. |
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