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A. Henneberg ** Consulter **
Anmeldungsdatum: 28.08.2002 Beiträge: 4936 Wohnort: Osten
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Verfasst am: 17.März 2004 17:23 Titel: Sparbücher riskanter als Aktien |
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Studie: Finanzieller Analphbetismus in Deutschland
16.03.2004
Besserverdiener halten Sparbücher für riskanter als Aktien, und nur jeder Zweite weiß, dass Aktien langfristig die höchste Rendite erbringen - ein schlechtes Zeugnis stellte die jüngste Studie der Bertelsmann-Stiftung, erstellt von Johannes Leinert im März dieses Jahres, den Deutschen aus: Der Untersuchung zufolge sind die Deutschen nur schlecht über grundlegende Merkmale von Vorsorge- und Anlageprodukten wie Risiko, Rendite und Kosten informiert. Immerhin weiß nur jeder Zweite, dass Aktien langfristig die höchst Rendite erbringen, und jeder vierte hält Aktien für eine besonders sichere Geldanlage gegen Wertverlust.
Gerade im Bereich Finanzen hält die Bertelsmann Stiftung derart große Wissenslücken für „gefährlich“, und zwar für die individuelle Vorsorge. Vor dem Hintergrund der Studie fehlen nach Ansicht der Bertelsmann Stiftung ausreichende begleitende Maßnahmen zu den jüngsten Sozialreformen: „Wenn die Politik dem Bürger eine stärkere Eigenverantwortung zuschreibt, muss sie gleichzeitig eine wichtige Voraussetzung schaffen: Jeder Bürger muss in die Lage versetzt werden, die vermehrte Eigenverantwortung als mündiger Verbraucher sinnvoll zu nutzen.“
Als Gegenmaßnahme zum Wissensmanko der Deutschen in finanziellen Angelegenheiten empfiehlt die Bertelsmann-Stiftung eine „Doppelstrategie“: Einerseits soll das Angebot an Vorsorgeprodukten transparenter werden, andererseits sollen die Bürger im Bereich Finanzen besser ausgebildet werden.
„Damit entsteht eine Situation, bei der alle gewinnen", erklärt Studienautor Johannes Leinert: „Die Verbraucher gewinnen, weil es ihnen erleichtert wird, die passenden Vorsorgeprodukte zu wählen. Versicherungen und Banken gewinnen, weil sie beim Verkauf ihrer Vorsorgeprodukte weniger kostenintensive Beratungszeit investieren müssen. Sie müssen den Verbrauchern die Grundlagen nicht mehr erklären."
Die Studie „Finanzieller Analphabetismus: Schlechte Voraussetzungen für eigenverantwortliche Vorsorge“ wird in der März/April-Ausgabe der Zeitschrift „Gesundheits- und Sozialpolitik“ veröffentlicht. Eine Vorab-Version finden Sie hier:
http://www.bertelsmann-stiftung.de/medien/pdf/BST-VS-25_korr.pdf
Quelle: FONDS professionell
http://www.fondsprofessionell.de/redsys/newsText.php?sid=679947 |
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CanariasTrading Specialist
Anmeldungsdatum: 30.05.2003 Beiträge: 245 Wohnort: Gran Canaria / Spanien
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Verfasst am: 17.März 2004 17:31 Titel: |
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Dazu fällt mir nur ein:
Diesen Beitrag sollte sich der eine oder andere User in diesem Forum ausdrucken und rahmen lassen...
Denn unter Berücksichtigung einer vorhandenen Inflation bringen Spareinlagen aktuell negative Realrenditen (im besten Fall eine Nullnummer) - wenn man also in Aktien, Derivaten, Immobilien anlegt und eine vernünftige Steuung wählt der wird eine positive Rendite erzielen. Vorbei sind allerdings die Zeiten des "kaufen" "schlafen" "freuen" aus der Vergangenheit. Anlagen mit Volatilität wollen beobachtet werden. Denn da wo es schnell aufwärts geht geht es auch schnell wieder abwärts - was die letzten Wochen an den Börsen mal wieder eindrucksvoll gezeigt haben.
Aktien und Immobilien sind Investitionen in Sachwerte und damit deutlich inflationsgeschützter als Anlagen in Geldwerte (Sparbücher, Festgelder) die keinen Zuwachs aus Wertschöpfung erzielen können.
In diesem Sinne... |
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krekon Pathfinder
Anmeldungsdatum: 06.10.2003 Beiträge: 366 Wohnort: Zentralbayern
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Verfasst am: 17.März 2004 19:05 Titel: Canaris Trading |
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Sie haben schon recht, dass die Immobilien deutlich inflationsgeschützter sind als Aktien oder Sparbücher.
Aber lösen Sie mal ein Sparbuch auf, oder verkaufen Sie mal eine Immobilie wenn´s schnell gehen muss. Der Wertverlust der sich aus Zwangsverkauf von Immobilien ergibt ist schon brutal.
Also für mich persönlich wäre es besser, ich hätte die Summen die ich in Immobilien investiert habe auf einem Sparbuch. Aber dies glit nur derzeit für mich, in einem Jahr kann´s anders sein.
Nichtsdestotrotz, die Mehrzahl der Einwohner Deutschlands verstehen nichts oder wenig von Finanzanlagen.
Aus diesem Grunde haben es ja die Betrüger und Abzocker so leicht, die dubiosen Geschäfte abzuziehen.
Mehr Aufklärung würde auf keinen Fall schaden. Diese Aufklärung müsste eigentlich bereits in der Schule anfangen.
Aber dies ist sicher nicht im Sinne der Versicherungen und Banken, da dann auch diese Institutionen öfter einen Erklärungsnotstand hätten. Denn wie bekannt, die zocken auch ab, und dies nicht wenig. |
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CanariasTrading Specialist
Anmeldungsdatum: 30.05.2003 Beiträge: 245 Wohnort: Gran Canaria / Spanien
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Verfasst am: 17.März 2004 20:00 Titel: |
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@krekon
Da haben Sie Recht - ich dachte dabei allerdings eher an einen offenen Fonds, den man auch innerhalb von zwei Tagen zu Geld machen kann.
Wichtig ist denke ich immer ein richtiger Mix - auf den Kunden angepasst - der flexibel ist und auch Veränderungen zulässt. Denn die Sprüche der Werbung sind zwar doof aber wahr - unser Leben ändert sich schnell und unser Geld muß da mitmachen... Früher war das anders denke ich - die Generation meiner Eltern und Großeltern lebte einfach anders als wir heute. Da liegt einer der wichtigsten Gründe.
Es gibt keine eierlegendewollmilchsau - aber gute Kompromisse die einen guten Mix aus Ertrag, Risiko und Liquidität bilden.
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen guten Verlauf und eine Lösung für die Situation, die Sie andeuteten. |
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krekon Pathfinder
Anmeldungsdatum: 06.10.2003 Beiträge: 366 Wohnort: Zentralbayern
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Verfasst am: 17.März 2004 22:12 Titel: Danke |
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der guten Wünsche, ich arbeite an der Lösung, wenn auch mit zähem Verlauf. Ist eine grössere und grobe Baustelle.
Waren eine Unternehmensbeteiligung mit "faulen" schauspielerisch sehr talentierten "Partnern".
Nur nicht kleinkriegen lassen. |
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