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Telefonüberwachung massiv einschränkt

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A. Henneberg
** Consulter **


Anmeldungsdatum: 28.08.2002
Beiträge: 4936
Wohnort: Osten

BeitragVerfasst am: 8.Nov 2004 14:06    Titel: Telefonüberwachung massiv einschränkt Antworten mit Zitat

Zitat:
Zitat:
Der Lauschangriff zum Zwecke der Strafverfolgung hat seinen Sinn und Zweck weitgehend verloren

Von Joachim Käppner

Das Abhören von Telefonen, inzwischen routinemäßig betrieben, soll nun erschwert werden

Die bayerischen Ermittler glaubten, einen wichtigen Schritt vorangekommen zu sein. Nach einer Reihe von Überfällen auf Postfilialen hatten sie zunächst wenige Hinweise auf die Täter gehabt; dann aber wies eine Spur nach Ulm. Man ging von „Taten mit Ausländerbezug“ aus, eine Gruppe Albaner galt als verdächtig.

Ein Mann war dem Landeskriminalamt besonders aufgefallen; die Beamten beantragten die Erlaubnis zur Telefonüberwachung, wovon sie sich weitere Rückschlüsse auf die Posträuber erhofften. Eine Routinemaßnahme, dachten die Kriminalbeamten.

Die Überraschung war groß, als ein Richter die Überwachung als „unverhältnismäßig“ ablehnte. Als die Staatsanwaltschaft intervenierte („sonst kommen wir nicht weiter“), gab das Landgericht Ulm dem Antrag zwar statt, doch war dies für die Polizei alles andere als ein Grund zur Freude.

Wie die Süddeutsche Zeitung erfuhr, erlaubte das Landgericht das Abhören zwar, aber nur unter der Voraussetzung, dass die am Telefon mithörenden Beamten exakt jene Vorgaben beachteten, die das Bundesverfassungsgericht im März für den „großen Lauschangriff“ festgelegt hatte.

Auf eine solche Erlaubnis verzichteten die Kriminalbeamten freilich, wenn auch nicht dankend: Was das Landgericht da verlange, sei weder technisch noch personell zu leisten. Der Verdächtige konnte also ungehört weitertelefonieren.

Die Schlappe der Ulmer Kollegen vom Frühsommer hat Polizisten und Staatsanwälte bundesweit alarmiert. Erstmals legte ein deutsches Gericht das Lauschangriff-Urteil des Bundesverfassungsgerichts (Pressemitteilung vom 03.03.2004] so restriktiv aus, dass es auch die Telefonüberwachung massiv einschränkt. Zwar haben sich die Strafverfolger zähneknirschend mit dem Richterspruch zum elektronischen Abhören von Privatwohnungen abgefunden.

Aus dem Arbeitskreis II der Innenministerkonferenz, in dem Polizeiangelegenheiten erörtert werden, heißt es sogar, der Lauschangriff zum Zwecke der Strafverfolgung habe „seinen Sinn und Zweck weitgehend verloren“. Einige Länder erlauben ihn noch präventiv, also zur Vereitelung von Verbrechen; doch wächst auch hier der Druck, die Karlsruher Vorgaben zu übertragen.

Denen zufolge sind Wanzen in Wohnungen nur noch zulässig bei schweren Straftaten, und auch nur dann, wenn bei Gesprächen der mutmaßlichen Kriminellen mit nahen Angehörigen abgeschaltet wird. Die Polizei habe diesen „Kernbereich privater Lebensgestaltung“ zu respektieren.

Baden-Württembergs Polizeipräsident Erwin Hetger stimmt dem zwar zu. Er sagt aber auch: „Diese Prinzipien einfach auf die Telefonüberwachung und andere verdeckte Maßnahmen anzuwenden, würde erhebliche Einschnitte bei der Bekämpfung der organisierten Kriminalität und des Terrorismus bedeuten.“

Auch der Präsident des Bundeskriminalamtes, Jörg Ziercke, ist dieser Meinung: „Wenn wir 1:1 übertragen müssten, dann hätten wir bei der Strafverfolgung ein echtes Problem.“

Das Entsetzen bei der Polizei ist wenig erstaunlich. Lauschangriffe waren relativ selten (so zwischen 1998 und 2001 nur 119 Mal), das Abhören von Telefonen, im Polizeijargon „TÜ“ genannt, ist dagegen längst zur Standardmaßnahme geworden – was sie rechtlich eigentlich nicht sein sollte. 1990 gab es noch 2494 TÜ-Anordnungen, 2002 waren es bereits 21874.

Vor allem ist die richterliche Kontrolle vielfach zum Abnicken geworden, Fachleute beklagen den „Automatismus von Antrag und Bewilligung“. Freilich schimpfte schon im vergangenen Mai Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD) über „das Vorurteil, Deutschland sei Weltmeister im Lauschen“.

Es werde zwar mehr abgehört, freilich deshalb, weil auch viel mehr telefoniert werde, vor allem mit Handys. Straftäter, die früher einen Deal über die Leitung daheim abwickelten, wechseln heute täglich das Mobiltelefon. Entsprechend größer ist die Zahl der abgehörten Gespräche.



Eine Art Leuchtfeuer
Die Kritiker dieser Praxis fühlen sich vom Lauschangriff-Urteil bestätigt: Der Staat, so ihr Tenor, hört auch am Telefon zu oft mit, wenn Bürger Privates bereden; er akzeptiert die Grenzen des Persönlichkeitsschutzes nicht. Die Datenschützer vor allem betrachten das Karlsruher Urteil als eine Art Leuchtfeuer.

.......

Beim Lauschangriff muss der Horcher im Zweifel abschalten, sobald etwa die Ehefrau den Raum betritt. Übertragen auf die Telefonüberwachung hätte das bedeutet, dass die Fahnder in drei Schichten live hätten mithören müssen, stets assistiert von einem Dolmetscher, um dann schnell abzuschalten, falls die Telefonierenden allzu persönliche Dinge besprechen oder jedenfalls so tun. Und dann, sagt ein Ulmer Strafverfolger, „können wir es auch gleich bleiben lassen“.

Im Original - Von Joachim Käppner http://www.sueddeutsche.de/deutschland/artikel/520/42478/
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A. Henneberg
** Consulter **


Anmeldungsdatum: 28.08.2002
Beiträge: 4936
Wohnort: Osten

BeitragVerfasst am: 11.Nov 2004 14:05    Titel: Antworten mit Zitat

Das Bundesverfassungsgericht beschäftigte sich mit dem:
Spannungsfeld zwischen der Vision eines gläsernen Menschen und einer wirksamen Strafverfolgung

Observation per Satellit

Mit einem Gerät von 25 Quadratmillimeter Größe können sie überall auf der Welt gesichtet werden. Eingepflanzt in ihren Körper, in den Sachen/ Schuhen - oder ganz einfach im Fahrzeug.

Fühlen sie sich dann womöglich in ihrer vom Grundgesetz geschützten Privatsphäre verletzt, da sie mit Hilfe eines satellitengestützten Navigationssystems (GPS, „Global Positioning System”) geortet werden könnten.

Es darf ohne das sie es wissen - nicht nur Lichtbilder, sondern auch „sonstige besondere für Observationszwecke bestimmte technische Mittel” hergestellt werden, wenn es um eine Straftat von erheblicher Bedeutung geht und andere Mittel weniger erfolgversprechend wären.

Dem Vorwurf einer umfassenden Überwachung wies Generalbundesanwalt Kay Nehm zurück, aufgrund von bestimmter Gefährlichkeit und geschickten Verhaltens von potentiellen gefährlichen Tätern würde man letztlich zu der GPS-Überwachung greifen müssen.
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vander
Specialist


Anmeldungsdatum: 18.08.2004
Beiträge: 169
Wohnort: Deutschland

BeitragVerfasst am: 11.Nov 2004 14:33    Titel: Antworten mit Zitat

apropos GPS-Überwachung...

hat bei der Personenauffindung von Osama BL., bislang leider auch nichts gebracht....

vander
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Taeaen
User gebannt


Anmeldungsdatum: 10.08.2003
Beiträge: 1940
Wohnort: Aachen

BeitragVerfasst am: 11.Nov 2004 15:22    Titel: Osama Antworten mit Zitat

Wenn man ObL wirklich hätte fangen wollen, wäre dies schon längst geschehen.
Wo gibt es denn ein besseres Alibi, um unsere Grundrechte massiv ein zu schränken und uns bis in die privaten Konten zu kontrollieren ?

Solange der "weltweite Terrorismus" noch als Feind Nr. 1 im Raume steht, können die Herren unter dem Deckmäntelchen der Terrorismusbekämpfung doch machen, was sie wollen !

Gruß
Taeaen
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vander
Specialist


Anmeldungsdatum: 18.08.2004
Beiträge: 169
Wohnort: Deutschland

BeitragVerfasst am: 11.Nov 2004 17:07    Titel: Antworten mit Zitat

ja...., die ganze Welt ist eine Bühne und wir sind ledig nur die "Masse Zuschauer."

Hallo,

...."Wenn da nicht dieses dumpfe Gefühl der unglaublichen Ohnmacht wäre."

Hierbei zählt leider nicht, dass über 51% Mehrheitsrecht.
Liegt leider nicht im Interesse der so tollen, oft selbsternannten Macher dieser Welt, die in ebenso unglaublicher Selbstüberschätzung mehr und mehr die Welt ins Chaos stürzen werden.

Da stellt sich zwangsläufig tatsächlich die Frage: "wollen wir uns das alles ohne massive Gegenwehr, einfach so gefallen lassen...??"

vander
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A. Henneberg
** Consulter **


Anmeldungsdatum: 28.08.2002
Beiträge: 4936
Wohnort: Osten

BeitragVerfasst am: 12.Nov 2004 16:42    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Der Startschuss für das Mitlesen von E-Mails Anfang 2005

In Deutschland müssen die Anbieter die Überwachungstechnik ab dem kommenden Jahr ständig vorhalten

Diese überwachen den gesamten Mailverkehr und leiten Post mit überwachten Absender- oder Empfängeradressen an die Sicherheitsbehörden weiter


Infos auch hier: http://www.ftd.de/tm/it/1099117016597.html?nv=nl

Zitat:
Bin ich schon drin? Ab 1. Januar können endlich auch alle Verfassungsschützer und Kriminalbeamte dieser Republik die berühmte Werbefrage eines großen deutschen Internet-Providers mit Ja beantworten
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Spiritus Rector
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Anmeldungsdatum: 12.12.2003
Beiträge: 1198
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: 28.Nov 2007 11:54    Titel: Antworten mit Zitat

Telefonüberwachung

In einem Ermittlungsverfahren wegen schwerer Kriminalität kann die Staatsanwaltschaft beim Amtsgericht die Erlaubnis zum Abhören von Telefonen beantragen. In der Praxis bedeutet dies die Überwachung des gesamten Telekommunikationsverkehrs eines Beschuldigten. (Telefon, Telefax, Internet, E-Mail, Chat und was es sonst noch gibt) Neben den allgemeinen Telefondaten können bei Mobiltelefonen außerdem die „Geodaten“ ermittelt werden. Mit diesen Daten kann dann auch festgestellt werden, wo ein Beschuldigter telefoniert hat. Letztlich lässt sich mit Hilfe der Mobiltelefondaten ein genaues Bewegungsraster eines Beschuldigten rekonstruieren.

Die Ergebnisse dieser Telefonüberwachung können in vollem Umfang in ein Gerichtsverfahren eingeführt werden. Man muss aber sehen, dass die Beweise aus einer Telefonüberwachung meist nur sehr zeitaufwendig in eine Hauptverhandlung eingeführt werden können. Polizei und Staatsanwaltschaften kommt es bei der Beantragung der TÜ häufig darauf an, Strukturen und Kontakte einer Tätergruppe herauszufinden. Meist findet sich nur ein Bruchteil der aufgezeichneten Telefongespräche als Beweismittel in einer Hauptverhandlung wieder.

Telefonüberwachung ist nur bei schweren Straftaten zulässig (sogenannte Katalogstraftaten). Über die Behauptung, es handele sich bei den Beschuldigten um eine kriminelle Vereinigung kann die Staatsanwaltschaft aber auch bei weniger schweren Straftaten eine Telefonüberwachung erreichen.

Die Telekommunikationsüberwachung kann sich auch gegen Dritte richten, wenn anzunehmen ist, dass der Beschuldigte deren Anschluss benutzt oder dort Nachrichten für ihn auflaufen.

Quelle: Kanzlei Breidenbach & Popovic, Köln
_________________
Wenn der Staat pleite macht, geht natürlich
nicht der Staat pleite, sondern seine Bürger.

(Carl Fürstenberg, dt. Bankier, 1850-1933)

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netservice
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Anmeldungsdatum: 29.11.2004
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 3.Dez 2007 10:09    Titel: Es gibt eine andere Gerechtigkeit Antworten mit Zitat

Der Niedergang der Gesellschaften ist unaufhaltsam. Das die Weltlinge an der materiellen Welt und ihrer Machterhaltung kleben, kann man ihnen nicht verübeln "denn sie wissen nicht was sie tun". Sie haben vom Sinn des Lebens keine Ahnung und wurschteln sich mit ihren üblen Eigenschaften und ihrem spirituellen Unwissen durch ihr, im Prinzip sinnloses materielles Leben. Sie kennen das wirkliche Ziel eines menschlichen Lebens nicht. So sollte man nicht verzeifeln, sie erhalten ihre Lektionen auch, die kosmischen Gesetze machen keine Ausnahmen.
Dies nur als einen kleinen Trost für die verzweifelten "Zuschauer" des göttlichen Dramas.

Hier könnten Sie sich erbauen: xxxxx - dieses Forum beschäftigt sich mit den realen Themen des täglichen Lebens / Mod.
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rolfleonhard
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Anmeldungsdatum: 05.11.2005
Beiträge: 105
Wohnort: im "Ländle"

BeitragVerfasst am: 3.Dez 2007 10:18    Titel: Antworten mit Zitat

als IT-Techniker kann ich nur den Kopf schütteln über die Bemühungen der Behörden, Telefone und Computer überwachen zu wollen. Das kann vielleicht bei Kleinkriminellen funktionieren, welche keinen Zugang zur modernen abhörsicheren Technik haben oder (Gott sei Dank) einfach zu blöd sind, diese einzusetzen.

Mafiöse Vereinigungen mit ihren weltweiten Verbindungen haben doch schon längst aufgerüstet und kommunizieren mit modernster Technik, von der unsere Behörden höchstens träumen können.

Von wegen Telefonate abhören und emails mitlesen. Ich lache mich regelmässig halb tot, wenn in der Presse wieder mal die verzweifelten Versuche unserer ach so klugen Politiker beschrieben werden, diesen Herrschaften das (Kommunikations-)Wasser abdrehen zu wollen.

@ Spiritus Rector:

manchmal habe ich den Verdacht, Sie leiden an Wahnvorstellungen.
Glauen Sie mir, nicht alles ist technisch machbar, was sensationsgeile Pressefuzzies und Politiker versuchen, Technik-Laien als das "nonplusultra" der Überwachungstechnik zu verkaufen.

Gruss aus dem "Ländle"
rolfleonhard
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Anmeldungsdatum: 25.01.2002
Beiträge: 2364

BeitragVerfasst am: 3.Dez 2007 10:52    Titel: Antworten mit Zitat

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Honest John
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Anmeldungsdatum: 30.01.2006
Beiträge: 241
Wohnort: Aubagne, Bouches du Rhône

BeitragVerfasst am: 3.Dez 2007 11:05    Titel: Antworten mit Zitat

rolfleonhard hat folgendes geschrieben::
@ Spiritus Rector:

manchmal habe ich den Verdacht, Sie leiden an Wahnvorstellungen.
Glauen Sie mir, nicht alles ist technisch machbar.....

Gruss aus dem "Ländle"
rolfleonhard

@rolfleonhard
Ich habe den bergündeten Verdacht, Sie sind ein Traumtänzer.
Glauben Sie mir, was in den Medien kontrovers diskutiert wird, ist technisch machbar und wird zum grössten Teil auch schon praktiziert. Offenbar hat sich das nur noch nicht bis ins 'Ländle" herumgesprochen.
Reden Sie also nicht von Sachen, von denen Sie ohnehin keinen Plan haben.
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In der Defensive zu beharren verrät unzureichende Kräfte; anzugreifen einen Überfluß an Kraft.

Honest John ▪ Quartier Viénot BP 38 ▪ 13 998 MARSEILLE ARMEE
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rolfleonhard
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Anmeldungsdatum: 05.11.2005
Beiträge: 105
Wohnort: im "Ländle"

BeitragVerfasst am: 3.Dez 2007 11:32    Titel: Antworten mit Zitat

@ Honest John

na ja, dass man in Panama noch nicht so weit ist, kann ich verstehen...
Aber was Technik anbelangt, können Sie gerne glauben, was Sie wollen. Das ist Ihr Problem. Ich muss damit meine "Brötchen" verdienen und wenn ich hier meinen Kommentar poste, dann ist das meine Sicht der Dinge.

Ob Ihnen das gefällt oder nicht und was Sie davon halten, ist mir so was von egal..

Gruss aus dem "Ländle"
rolfleonhard
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Honest John
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Anmeldungsdatum: 30.01.2006
Beiträge: 241
Wohnort: Aubagne, Bouches du Rhône

BeitragVerfasst am: 3.Dez 2007 11:43    Titel: Antworten mit Zitat

rolfleonhard hat folgendes geschrieben::
@ Honest John

na ja, dass man in Panama noch nicht so weit ist, kann ich verstehen...
Aber was Technik anbelangt, können Sie gerne glauben, was Sie wollen. Das ist Ihr Problem. Ich muss damit meine "Brötchen" verdienen und wenn ich hier meinen Kommentar poste, dann ist das meine Sicht der Dinge.

Ob Ihnen das gefällt oder nicht und was Sie davon halten, ist mir so was von egal..

Gruss aus dem "Ländle"
rolfleonhard

@rolfleonhard
Na hoffentlich verdienen Sie dann auch 'damit' Ihre täglichen Brötchen.
...und wenn ich hier meinen Kommentar poste, dann ist das meine Sicht der Dinge.
Ob Ihnen das gefällt oder nicht und was Sie davon halten, ist mir so was von egal..
Übrigens, Panama ist fest in us-amerikanischer Hand, wenn Sie verstehen was ich meine.
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Honest John ▪ Quartier Viénot BP 38 ▪ 13 998 MARSEILLE ARMEE
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Anmeldungsdatum: 25.01.2002
Beiträge: 2364

BeitragVerfasst am: 3.Dez 2007 12:16    Titel: Antworten mit Zitat

Und jetzt alle Mann mal kurz die Luft anhalten, die Fingerchen von der Tastatur, und erst dann sachlich weiter zum Thema! Vielen Dank
_________________
„Es ist produktiver, einen Tag lang über sein Geld
nachzudenken, als einen Monat dafür zu arbeiten.“


- Heinz Breselt -

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WC.Hofmann
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Anmeldungsdatum: 09.12.2004
Beiträge: 361
Wohnort: in der Mitte Europas

BeitragVerfasst am: 3.Dez 2007 12:37    Titel: Telefonüberwachung und sonstiges Unheil Antworten mit Zitat

An die Streithähne!

Das Unterstellen von "wenig Wissen" (ich drücke mich bewusst vorsichtig aus) bringt den an "Kommunikationspiraterie" interessierten Leser hier nicht weiter, hingegen das von @GoMo&Pa weiter oben gegebene Beispiel bezüglich Skype sehrwohl, - oder etwa nicht?

Ich würde gerne Beiträge zum Thema "Prävention" oder "wehret den Anfängen" lesen, denn der Servicemensch von Telekom oder von einem vergleichbaren Anbieter erzählt mir auch nur auf spezielle Fragen: Oh, für das Spurenwischen benötigt man teure Hard- und Software! - Und damit ist mir als kommunikationsfreudiger Zeitgenosse wenig gedient!

Ich bitte die Experten unter den Usern um verständliche Beiträge zum Thema.
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rolfleonhard
Specialist


Anmeldungsdatum: 05.11.2005
Beiträge: 105
Wohnort: im "Ländle"

BeitragVerfasst am: 3.Dez 2007 13:55    Titel: Antworten mit Zitat

@ W.C. Hofmann,

für das Thema Computerkriminalität und deren Abwehr gibt es eine Menge Foren im Internet mit sehr ausführlichen Beschreibungen, leider meist nur von IT- für IT-Leute geschrieben.

Aber wenn man folgende Punkte beim Einrichten von einfachen Computersystemen mit Netzwerk- und/oder Internetzugang beachtet, hat man zumindest ein hohes Mass an Sicherheit vor Datenklau und Eindringen von aussen:

Die Schnittstelle nach "Aussen" besteht oft aus einem sogenannten Router, eine Elektronik-Box mit oder ohne eingebautem Modem (z.B. für DSL-Anschluss), eventuell auch einem (zuschaltbaren) WLAN für die Funkverbindung zu den PC's oder Laptops, sofern diese nicht per Kabel direkt angeschlossen sind. Manche Router haben zusätzlich noch Anschlüsse für diverse Telefon/Fax-Geräte.

Die meisten "Totsünden" werden schon beim Einrichten des Routers begangen, indem der sog. Administrator nur primitive Schlüsselwörter verwendet wie 12345, oder den garnicht benutzten WLAN-Zugang offen lässt, statt ihn abzuschalten bzw. die vorhandene Verschlüsselung in der höchsten Stufe (WPA oder WPA2) zu wählen, oder für die Benutzerzahl eine Begrenzung einzugeben, noch besser, diese mit der internen MAC-Adresse der Benutzer eindeutig festzulegen und keine anderen zuzulassen.

Zugegeben, das hört sich kompliziert an, ist es teilweise auch, aber eigentlich Sache des Routerlieferanten, das richtig zu machen und dem sollte man hier beim Einrichten genau auf die Finger schauen.

Eine andere Geschichte ist das Abblocken von externen Zugriffen im PC selbst mit Hilfe von Schutzprogrammen, zusammengesetzt aus einer gut funktionierende "Firewall", welche den Zugriff der Programme von und nach aussen kontrolliert, in Verbindung mit einem Virenscanner, welcher sich mindestens 1x täglich automatisch per Update auf den neuesten Stand bringt.

Wichtige Daten kann man mit Hilfe von -oft kostenlosen- Verschlüsselungsprogrammen knacksicher verschlüsseln und z.B. auf einem externen Laufwerk in Ordner ablegen, welche ebenfalls verschlüsselt werden können.

Beachtet man konsequent diese wenigen Möglichkeiten der Abschottung nach aussen, dann möchte ich den "Experten" sehen, dem es gelingt, hier einzudringen.

Gruss
rolfleonhard
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WC.Hofmann
Pathfinder


Anmeldungsdatum: 09.12.2004
Beiträge: 361
Wohnort: in der Mitte Europas

BeitragVerfasst am: 5.Dez 2007 12:38    Titel: Re: Telefonüberwachung und sonstiges Unheil Antworten mit Zitat

Zitat:
...
Ich bitte die Experten unter den Usern um verständliche Beiträge zum Thema.


@rolfleonhard
Es liegt mir fern, Schulnoten zu vergeben. Daher sage ich nur ein kurzes Danke für Ihren Beitrag. Der Inhalt deckt sich mit dem praxisorientierten Kenntnisstand meines Administrators (Sohn)!

@all
Es geht im ursprünglichen Thema aber auch über Telefonüberwachung. Von einer derartigen eventuell staatlich sanktionierten Aktion kann jeder Telefonanschluss betroffen sein, - um es mal etwas allgemein auszudrücken.
Also: Was tun?

Am Telefon nicht so viel Belangloses quatschen!
Nie über Finanz- und Steuerangelegenheiten am Telefon reden, sondern immer den Steuerberater persönlich aufsuchen!
Wer keinen Steuerberater hat, der soll den relevanten Ansprechpartner im Veranlagungsbezirk des zuständigen Finanzamtes persönlich aufsuchen!
Geldangelegenheiten sollen nur in einem Bankinstitut persönlich vorgetragen werden, - ggf. bei grossen Transaktionen unter Hinzuziehung von Steuerberater, Rechtsanwalt oder gar Notar!
Mit einem Versicherungsvertreter spreche ich am Telefon nur den persönlichen Termin ab, - egal, wo das Treffen dann stattfinden soll!
Alle Anrufe aus Callcentern etc. freundlich als zeitlich unpassend abweisen und den Hörer auflegen!
Ernste Familienangelegenheiten sind eh nichts fürs Telefon!

Was bleibt nun fürs Telefon übrig?

Im privaten Bereich wahrscheinlich nichts, was ein eventuell unbekannter Dritter am anderen Ende der Leitung verwerten könnte.
Im Geschäftsleben wahrscheinlich nichts, was einem zum Nachteil gereichen könnte, da der vorsichtige Unternehmer / Prokurist / Projektingenieur / Sachbearbeiter / Selbständige / Freiberufler etc. pp. in der Regel über das Telefonat ein Memo bzw. eine Kurznotiz macht und bei Befürchtung, es könnten doch noch 'Unstimmigkeiten' oder unterschiedliche Auslegungen anhängig sein, dieses Memo seinem Geschäftspartner z.B. per eMail/Fax zur Kenntnis gibt. Dieser Partner wir sich bei gegenteiliger Meinung dann schon melden.

Und was bleibt jetzt noch für die Strippe übrig?

Gratulationen zu Geburtstagen, wenn man ein paar nette Zeilen vergessen hatte; nette Wünsche zu den Festtagen und sonstige Glückwünsche; Fragen nach Omas Hühneraugen etc.; Bestellungen von Brötchen beim Haus- und Hofbäcker; Termine beim Arzt, beim Fusspfleger, beim Frisör, in der Werkstatt; bei schlechtem Gewissen vielleicht noch der Termin beim Pastor oder sonstigen Himmelfahrtskutschern. - Ich habe gewiss noch einiges vergessen!

Jetzt möchte ich mal fragen: Was sollen eventuell Überwachungsspitzel mit dem Seich, der nun noch auf den "mitgeschnittenen Bändern" gespeichert ist, nur anfangen? - Vielleicht ein Persönlichkeitsprofil anfertigen?

Fakt ist: Das BKA und die LKAs verfügen über ausreichende technische Möglichkeiten, gerichtlich angeordnete Überwachungen der Telekommunikation von zu observierenden Personen mit Erfolg durchzuführen. Da nutzt es letztlich auf die Dauer auch nichts, wenn ein paar Spitzbuben ihre Handynummern monatlich wechselt. In der Regel haben die Fahnder Erfolg. - Und das ist gut so!

Fakt ist aber auch: Früher mussten die Verbindungsdaten schon alleine wegen der Einspruchsmöglichkeit gegen die Rechnungslegung des Providers (sorry: Neu-Deutsch) eine bestimmte Zeitspanne gespeichert bleiben. Die Zeitspanne für die Speicherung der Verbindungsdaten ist nun - warum auch immer - auf ein halbes Jahr ausgedehnt worden. - Welcher gradlinige Bürger hat denn hierdurch einen Nachteil zu erwarten?
Oder habe ich hier schon eine altersbedingte Sehschwäche? - Ich bitte um Ihre geschätzte Meinung zum Thema.

Über das Sonderthema "abhörsichere Leitungen, Verschlüsselung, etc." mögen sich hier gerne Experten auslassen. Mir reicht mein grober Überblick über den derzeitigen Stand der Technik, aber ich lese diesbezügliche Neuigkeiten immer mit grossem Interesse.

Mich stören ganz andere staatliche Aktionen, Regelungen, Verordnungen und Bevormundungen, - sanktioniert durch unsere Volksvertreter! Aber dieses leidige Thema ist nicht Gegenstand dieses Threads.
WC.H
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rolfleonhard
Specialist


Anmeldungsdatum: 05.11.2005
Beiträge: 105
Wohnort: im "Ländle"

BeitragVerfasst am: 5.Dez 2007 13:26    Titel: Antworten mit Zitat

zum Abhören von Telefonaten möchte ich noch anmerken:
Telefonieren und Faxen über einen Internet-DSL-Anschluss, was in letzter Zeit immer mehr Provider zum Spotpreis anbieten oder direkt über Skype etc. ist den abhörwütigen Behörden ein Dorn im Auge, da es aufgrund der digitalen Übertragung der Daten für einen "Hacker" sogut wie unmöglich ist, in Echtzeit die Daten wieder in analoge Signale zum Mithören umzuwandeln. Wenn auf der Gegenseite ein "normaler" Telefonanschluss verwendet wird, ist dem Abhören natürlich Tür und Tor geöffnet.
Da sollte man tunlichst die Ratschläge von WC.Hofmann beachten.
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Moderator GM&P
.


Anmeldungsdatum: 21.01.2006
Beiträge: 6791

BeitragVerfasst am: 18.Dez 2007 18:15    Titel: Antworten mit Zitat

Honest John hat folgendes geschrieben::

@rolfleonhard
... Glauben Sie mir, was in den Medien kontrovers diskutiert wird, ist technisch machbar und wird zum grössten Teil auch schon praktiziert. Offenbar hat sich das nur noch nicht bis ins 'Ländle" herumgesprochen. ...


Nachlieferung

Sicherheitsexperte Bruce Shneier redet nicht lange um den heißen Brei herum:

"Microsoft fügt mit dem ersten Servicepack den Zufallszahlengenerator Dual_EC_DRBG zu Windows Vista hinzu. Ja, das ist genau der Zufallszahlengenerator, der vermutlich eine Hintertür für den NSA-Geheimdienst eingebaut hat."

Zwar sei dieses Programm standardmäßig nicht aktiviert, aber Shneier warnt eindringlich davor, das zu ändern.

Zufallszahlengeneratoren sind enorm wichtig für die Verschlüsselung von Daten. Jede Unsauberkeit in der Programmierung kann den ganzen Verschlüsselungsaufwand wertlos machen.

Genau solche Unsauberkeiten wurden im fraglichen Algorithmus bereits 2006 ausfindig gemacht. Doch nach einer Präsentation einer neuen Sicherheitslücke auf der Kryptografie-Konferenz Crypto 2007 sind sich Verschlüsselungsexperten sicher:

Das ist keine Schludrigkeit, das ist eine Hintertür für Geheimdienste!

Das Problem böte sich perfekt dazu an, mithilfe einer Reihe geheimer Zahlen könne jede mit Dual_EC_DRBG verschlüsselte Kommunikation kinderleicht in Klartext übersetzt werden.

Die Kryptoexperten geben zwar zu Bedenken, dass sie keine Ahnung hätten, ob überhaupt irgendwer diese Zweitschlüssel habe (sicherlich ja) – dass das ganze System aber förmlich danach rieche, eine geheime Hintertür offen zu halten.
Quelle: Spiegel


So geht es natürlich auch - wenn man etwas wissen möchte - ohne großen Aufwand.

Wenige Wochen nach einer peinlichen Datenpanne ärgern sich die Bürger Großbritanniens erneut über Schlamperei. Diesmal entschuldigte sich die Verkehrsministerin und gestand dem Parlament, dass eine CD-Rom mit vertraulichen Informationen von mehr als 3 Millionen Bürgern verschwunden ist.

Die Ministerin entschuldigte sich für alle Unannehmlichkeiten, die den Betroffenen entstanden sein könnten. Erst im November waren zwei CD-Roms mit Informationen über 7,25 Millionen Familien, die Kindergeld beziehen, auf dem Postweg verloren gegangen.
Quelle: Welt
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rolfleonhard
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Anmeldungsdatum: 05.11.2005
Beiträge: 105
Wohnort: im "Ländle"

BeitragVerfasst am: 18.Dez 2007 22:00    Titel: Antworten mit Zitat

Leute, lasst euch doch nicht von solchen Pseudo-Sicherheitsexperten verrückt machen, welche in regelmässiger Folge bekannte Microsoft-Macken ins Internet rausposaunen.

Jeder "Berufscomputerhacker" wird doch nur müde lächeln, wenn man ihm versucht weiszumachen, dass mit den beschriebenen Methoden ein Eindringen in topabgeschottete Systeme möglich wäre, zumal solche "Hintertürchen" bekannt sind. Das hätte die Hackerszene mit ihren exzellenten ÍT-Technikern doch schon längst für ihre Zwecke genutzt und darüber in ihren Foren berichtet, bzw. entsprechende Programme ins Internet gestellt.

Ausserdem handelt es sich bei dieser "Vista-Zugabe" lediglich um einen sog. aufrufbaren Teil vom Betriebssystem, welcher der Benutzer weder ein- noch ausschalten kann und bei Bedarf von anderen Programmen benutzt werden kann, was Bruce Schneier auch nachträglich im Internet richtig gestellt hat:

http://www.schneier.com/blog/
EDITED TO ADD (12/1: I should make this clear that the algorithm is available as a program call. It is not something that the user can enable or disable.

Dass man (z.B. Schäuble & Co.) solche und andere Microsaft-Macken verwenden möchte, um bei Bedarf in den PC von Otto-Normalverbraucher eindringen zu können, ist wohl nichts neues, aber das ist jetzt schon bei den meisten ein Kinderspiel, wenn man sieht, wie ahnungslos die ihren Internetzugang per WLAN nutzen und nicht mal die einfachsten Sicherheitsmassnahmen beachten.

Ich halte solche regelmässig in der Presse auftauchenden Meldungen für reine Wichtigtuerei sensationsgieriger (Spiegel-)Journalisten mit wenig oder gar keinem IT-Background. Hier wird typischerweise von "vermutlichen Hintertürchen" berichtet, ohne jegliche technische Erläuterung, wie das in der Praxis funktionieren soll. Um verschlüsselte Daten hacken zu können, muss man an die ja erst mal rankommen.

Vernünftiger wäre es, von den IT-Lieferanten per Gesetz zu verlangen, dass diese ihre Systeme dem Kunden in einem Zustand liefern, welcher ein Eindringen von aussen von vorneherein nicht zulässt. Technisch ist das machbar, ob es auch von obigen gewollt wird, möchte ich bezweifeln.

Gruss aus dem "Ländle"
rolfleonhard
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