Der Österreicher Werner Eschauer hat die Existenz einer Wettmafia im Tennis bestätigt.
Die Nummer 67 der Weltrangliste sagte: "Wettbetrug ist kein Gerücht. Das gibt es tatsächlich." Vor seinem Zweitrunden-Match in Wimbledon gegen den Spanier Rafael Nadal habe man ihn abends auf dem Handy angerufen: "Für eine Niederlage könne ich mir Extrageld verdienen." Er habe "sofort abgelehnt. Ich will meine Karriere nicht durch so einen Scheiß aufs Spiel setzen."
Eschauer sagte weiter: "Es ist kein Einzelfall, dass Spieler Geld für eine Niederlage geboten bekommen. Ich weiß von Spielen, die verkauft worden sind. Es hängen auch Manager mit drin." Es gebe "eine italienische Organisation und eine aus dem Ostblock." Bei den Summen sei man "skrupellos", von bis zu 50.000 Dollar ist die Rede.
Quelle: Spiegel
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