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Goodman *** Consulter ***
Anmeldungsdatum: 16.01.2002 Beiträge: 5416
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Verfasst am: 8.Jul 2005 13:01 Titel: Terrordrohung gegen Rom - Dänemark erhöht Alarmbereitschaft! |
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Hauptstadt der Ungläubigen
Nach den Anschlägen in London ist im Internet eine Drohung gegen die italienische Hauptstadt Rom aufgetaucht. Darin verurteilt eine angeblich mit der Extremisten-Organisation El Kaida in Verbindung stehende Vereinigung Italiens Kooperation und Unterstützung der USA und lobte die Londoner Anschläge.
„Rom - die Hauptstadt der Ungläubigen sei gewarnt, die Löwen des Dschihad in Europa sind bereit, schwere Angriffe gegen die Regierung zu führen, die die amerikanischen Kreuzfahrer, die Feinde Gottes, des Propheten und der Moslems, unterstützt", hieß es in einer Erklärung im Internet, die im Namen einer bisher kaum bekannten Al-Kaida-Gruppe namens "Dschihad auf der arabischen Halbinsel" veröffentlicht, allerdings nicht auf einer der Seiten, die häufig von Moslem-Extremisten für Erklärungen genutzt werden.
Unterdessen hat die dänische Regierung hat eine erhöhte landesweite Alarmbereitschaft für die Polizei angeordnet. Wie Wirtschaftsminister Bendt Bendtsen am Freitag als amtierender Regierungschef im Rundfunk angab, sei dafür die "Gesamtheit der nachrichtendienstlichen Erkenntnisse" ausschlaggebend gewesen. Er nannte keine Einzelheiten.
Dänemark war in einem am Vortag im Internet veröffentlichten El-Kaida-Bekennerschreiben zu den Anschlägen in London neben Italien und weiten Verbündeten der USA im Irak und in Afghanistan als mögliches nächstes Terrorziel genannt worden.
US-Präsident George W. Bush hatte unmittelbar vor dem G8-Gipfel im schottischen Gleneagles bei einem Besuch in Kopenhagen dem dänischen Ministerpräsidenten Anders Fogh Rasmussen für die militärische und politische Unterstützung der US-Invasion im Irak gedankt. Rasmussen erklärte vor seiner Abreise in die Sommerferien, seine Regierung werde auch nach den Anschlägen in London unbeirrt an ihrer Linie festhalten.
Quelle: NTV http://www.n-tv.de/553356.html |
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Lutz Spilker * Consulter *

Anmeldungsdatum: 04.05.2004 Beiträge: 1432 Wohnort: Nürnberg
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Verfasst am: 8.Jul 2005 13:32 Titel: |
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Hallo zusammen,
Ob London oder Rom, selbst nicht weit von uns Deutschen
entfernt, aber scheinbar immer noch weit genug, um keine
Betroffenheit spürbar werden zu lassen, auch wenn es in den
Medien so dargestellt wird.
Die Kaltblütigkeit der El Kaida scheint grenzenlos zu sein und
lässt uns wohl erst dann erschaudern, wenn es an der Türe
klingelt und man arabisch spricht. Hält der jenige dann aber
eine 4-eckige Pappschachtel in der Hand, war es mal wieder
nur der Pizzabote... Schwein gehabt.  |
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mhmoeller * Consulter *
Anmeldungsdatum: 20.12.2003 Beiträge: 1263 Wohnort: Bochum
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Verfasst am: 8.Jul 2005 13:34 Titel: |
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@ Lutz Spilker
| Zitat: |
| Hält der jenige dann aber eine 4-eckige Pappschachtel in der Hand, war es mal wieder nur der Pizzabote... |
Ja, ja - der Pizzabote.
Wie hieß es doch so schön über Jahre in Hannover: Lakritz macht spitz, Pizza macht spitzer  |
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Lutz Spilker * Consulter *

Anmeldungsdatum: 04.05.2004 Beiträge: 1432 Wohnort: Nürnberg
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Verfasst am: 8.Jul 2005 14:01 Titel: Apokalypse |
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@ Thread,
sicher ist man sich der Ernsthaftigkeit der Sache bewusst
und täuscht seine eigene Ohnmacht über diese Skrupel-
losigkeit mit dem Mutmachen eines Flötenden im dunklen
Wald hinweg, damit man die Existenz seiner Lachfalten
nicht gänzlich negiert.
Der Zusammenprall unterschiedlicher Ideologien, Glaubens-
und Lehrendogmen, besaß noch nie Aussicht auf Einigung,
so lange die Geschichte geschrieben wurde. Niemand kann
aus seiner Haut und die Blickwinkel werden mit Scheuklap-
pen auf ein Minimum reduziert.
Es geht nicht um Recht oder Unrecht, nicht um Leben oder
Tod, es geht um nichts anderes, als um brachiale Gewalt,
welche die Durchsetzung der eigenen Ansichten transpor-
tiert.
Gedanken, welche seit der frühesten Jugend in enge Bahnen
gezwungen wurden, kann eine Person der westlich orientier-
ten Hemisphäre nicht nachvollziehen. Umgekehrt ist es ge-
nauso.
Der grüne Tisch der Diplomatie steht vom Geschehen eben-
so weit entfernt, wie die Vernunft. Einer Gewissheit darf man
getrost Glauben schenken; es kommt noch schlimmer, so sich
der Apostel Johannes nicht irrte. |
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Ronald Insider
Anmeldungsdatum: 28.02.2005 Beiträge: 781
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Verfasst am: 9.Jul 2005 9:23 Titel: |
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| Zitat: |
| Die Kaltblütigkeit der El Kaida scheint grenzenlos zu sein....... |
Ich stelle immer die Frage nach dem " Warum ".
El Kaida ist ein Name, da stehen Menschen dahinter. Wer hat diese Menschen so gedemütigt, ihnen das Gesicht und somit die Ehre genommen?
Dies ist nämlich die Voraussetzung daß ein Mensch sich verteidigt. Auch hier greifen immer verschiedene Stufen nacheinander. Diese werden durchlaufen und stoppen dann wenn der Konflikt bereinigt wurde.
Die höchste besteht in der Vernichtung des Gegners.
Ich glaube nicht, das diese Menschen aus Lust und Freude am Töten handeln. Dies widerspricht menschlichen Instinkten und auch allen Glaubensrichtungen.
Wer oder was ist der Auslöser der höchsten Verteidigungsstufe?
Gruß Ronald
Nachtrag: Leider ist es in D so daß ich mich für meinen Text vorab entschuldigen muß um nicht als Sympathisant gebranntmarkt zu werden. |
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loooser User gebannt
Anmeldungsdatum: 07.10.2003 Beiträge: 2774
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Verfasst am: 9.Jul 2005 10:09 Titel: |
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| Zitat: |
Ich stelle immer die Frage nach dem " Warum ".
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.. einfache Antwort: Weil es Menschen sind´! |
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Goodman *** Consulter ***
Anmeldungsdatum: 16.01.2002 Beiträge: 5416
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Verfasst am: 9.Jul 2005 10:23 Titel: |
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@ Roland
Fanatismus und Glaube! treiben diese Selbstmordattentäter, dass ist schon alles ... und es wird weiter gehen, zumindest solange wie GWB seine Politik der eigenen Taschenfüllung betreibt ... |
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unbelievable Specialist
Anmeldungsdatum: 29.04.2004 Beiträge: 205
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Verfasst am: 9.Jul 2005 11:14 Titel: Verständnisvoller "Moderator" |
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| Zitat: |
| Wer hat diese Menschen so gedemütigt, ihnen das Gesicht und somit die Ehre genommen? |
| Zitat: |
| Dies ist nämlich die Voraussetzung daß ein Mensch sich verteidigt. |
| Zitat: |
| Wer oder was ist der Auslöser der höchsten Verteidigungsstufe? |
Sind das Ihre ganz persönlichen Ansichten oder haben Sie sich als Moderator hier zu Wort gemeldet?
| Zitat: |
| Leider ist es in D so daß ich mich für meinen Text vorab entschuldigen muß um nicht als Sympathisant gebranntmarkt zu werden. |
Soll man das jetzt als Entschuldigung verstehen oder kommt sie noch? Bei dieser Argumentation ist sie nämlich auch dringend angeraten. |
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Ronald Insider
Anmeldungsdatum: 28.02.2005 Beiträge: 781
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Verfasst am: 9.Jul 2005 11:19 Titel: |
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Nein, mein lieber Bedey.
Da machen Sie sich es etwas einfach. Ich bin auch ein Mensch und habe im Augenblick keine Ambitionen jemanden auf's Maul zu hauen oder hinweg zu sprengen.
Klaus trifft es da eher.
Ich möchte nur mal eine Stimme, in der Vielfalt der heutigen Presse, zu Wort kommen lassen.
Die Dame , Deirdre Griswold (New York) ist Chefredakteurin der US-amerikanischen Wochenzeitung Workers World und hat es gut formuliert:
| Zitat: |
Das Leben unschuldiger Menschen, meist auf dem Weg zur Arbeit, zu vernichten, ist natürlich erschütternd und empörend und kann nicht gerechtfertigt werden. Um so mehr besteht aber Grund, entschieden Stellung zu beziehen, und zwar nicht abstrakt gegen Gewalt und Terror, sondern gegen die täglichen Bombardierungen im Irak und in Afghanistan, wo von Washington und London in weitaus größerem Umfang gegen unschuldige Menschen tagtäglich Gewalt ausgeübt wird.
Zum Beispiel beschossen am 1. Juli in der afghanischen Provinz Kunar B-52-Bomber der USA einen Wohnkomplex mit Lenkraketen und töteten mindestens 17 Menschen, darunter Frauen und Kinder. Selbst das pro-US-amerikanische Regime von Hamid Karsai mußte diesen Bombenangriff als total ungerechtfertigt verurteilen. Wo waren da die Bekundungen von Schrecken und Entrüstung führender Politiker des Westens?
Wahllose Bombardierungen von Städten, Dörfern und sogar Hochzeitsgesellschaften, bei denen ganze Familien ausgelöscht werden; Soldaten, die Menschen nachts aus ihren Betten zerren, um geschlagen, geknebelt, mit Kopfsäcken geblendet, gefesselt und in Konzentrationslager verschleppt zu werden, wo ihnen Folter, sexuelle Erniedrigung, Verspottung und Entweihung dessen, was ihnen heilig ist, und sogar Ermordung drohen; massenhafte von den Regierungen Bush und Blair veranlaßte Verhaftungen ohne ordentliches Verfahren von Zehntausenden Arabern und Moslems, die oft für unbestimmte Zeit völlig geheim in Gewahrsam gehalten werden – das hat den Frieden eines großen Teils der Welt vernichtet. Das hat bei den Menschen des Nahen Ostens Wut und Empörung ausgelöst.
Einmal dahingestellt, wer für die Bombenanschläge in London verantwortlich ist – und wir haben allen Grund zur Skepsis bei Informationen und Schlußfolgerungen seitens Regierungen, welche die Menschen in jeder Phase dieser Kriege willentlich belogen haben – was in London passiert ist, steht eindeutig in Zusammenhang mit den ungerechtfertigten, räuberischen Kriegen und Besatzungen in Irak und Afghanistan.
Wir können den Initiatoren dieser Kriege nicht erlauben, diese schrecklichen Ereignisse als Entschuldigung für noch mehr Aggression, Tod und Zerstörung auszunutzen. Die Medien haben ihr Interesse praktisch allein auf die Bombenanschläge in London gerichtet und die gewaltigen Demonstrationen in Schottland gegen die G 8, den Krieg und die Blair-Regierung mit einem Schlag ausgeblendet.
Wir können ihnen auch nicht erlauben, diese Bombenanschläge auszunutzen, um die repressiven, antidemokratischen Gesetze und Institutionen im Innern zu verschärfen, die unweigerlich gegen den gerechten Kampf der Arbeiter und der unterdrückten Völker eingesetzt werden, insbesondere da der Lebensstandard gesenkt wird, damit die Zeche der kostspieligen militärischen Abenteuer der herrschenden Klasse bezahlt werden kann.
Im 21. Jahrhundert können koloniale und imperiale Vorherrschaftskriege nicht länger auf die Länder beschränkt bleiben, die von den selbsternannten Kolonialherren überrannt und ausgebeutet werden. Das ist ein Faktum des modernen Lebens. Ist der Krieg erst einmal entfesselt, wird das Schlachtfeld global.
So war es nicht immer. Jahrhundertelang konnten die imperialistischen Mächte ihre Vorherrschaft und Ausbeutung auf weite Gebiete der Welt ausdehnen und dabei die brutalsten Methoden anwenden. Buchstäblich mehrere Zehnmillionen Menschen in den unterdrückten Ländern wurden in Kriegen, Interventionen, »Polizeiaktionen« und verdeckten Operationen umgebracht.
Erst als das Gerangel um Kolonien die Form zwischenimperialistischer Weltkriege annahm, richtete sich das Gemetzel und Leiden, das ursächlich aus dem profitgetriebenen kapitalistischen System hervorging, auch im Innern in großem Umfang gegen die Arbeiter, insbesondere in Europa und Japan.
Wenn wir, die wir in den imperialistischen Ländern leben, Krieg und Leiden beenden wollen, wenn wir unsere Jugend davor bewahren wollen, in Eroberungskriegen zu kämpfen und zu sterben, wenn wir zu den Völkern der Welt wieder friedliche Beziehungen herstellen wollen, dann muß uns Menschenleben bei den Völkern im Nahen Osten, in Asien, Afrika und Lateinamerika in jeder Beziehung so wertvoll sein wie unser eigenes. Wir müssen das schreckliche System der Ausbeutung und rassistischen Unterdrückung bekämpfen, das Superprofite aus der Arbeit von Milliarden weltweit herauszieht. Wir müssen uns organisieren und mit der Wahrheit über diese Kriege die Massen in unseren Ländern erreichen, der Wahrheit darüber, welchen Klasseninteressen diese Kriege dienen.
Vor allem aber müssen wir den sofortigen und bedingungslosen Rückzug der US-Truppen aus dem Irak, aus Afghanistan und den Ländern unter neokolonialer Herrschaft fordern. Das ist der einzige Weg, die Eskalation dieses Kampfes zu noch größeren Katastrophen zu verhindern.
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Gruß Ronald |
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Lutz Spilker * Consulter *

Anmeldungsdatum: 04.05.2004 Beiträge: 1432 Wohnort: Nürnberg
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Verfasst am: 9.Jul 2005 11:55 Titel: |
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Hallo zusammen,
um an Klaus' Stichworte anzuknüpfen: Fanatismus und Glaube.
Hm. Was unter dem Deckmäntelchen des Glaubens nicht schon alles fa-
briziert wurde, beschlägt mir die Brillengläser.
Man könnte bei der Kreuzigung beginnen, über die Kreuzzüge fortfahren,
sich in Spanien und Irland umschauen und überall hält irgendwer sein Ge-
betbuch als Rechtfertigung hoch. Ein Witz.
Man stellt auch keinen Bullterrier vor Gericht, weil er zum Kampfhund
abgerichtet wurde, sondern sein 'Herrchen'. Das Übel hat also seine Wur-
zeln tiefer liegen, als an der sichtbaren Oberfläche.
Ohnmacht, Wut und Gewaltbereitschaft sind die Begleiter, die sich auf
dem Weg aus der Unterjochung Luft zu machen gewillt sind. Ein grausames
Spektakel. |
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loooser User gebannt
Anmeldungsdatum: 07.10.2003 Beiträge: 2774
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Verfasst am: 9.Jul 2005 12:15 Titel: |
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| Zitat: |
| Ich bin auch ein Mensch und habe im Augenblick keine Ambitionen jemanden auf's Maul zu hauen oder hinweg zu sprengen. |
Sie als Mensch Gottseidank nicht! Aber andere denken da anders - in welcher Sprache auch immer........ |
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Browser .
Anmeldungsdatum: 17.11.2003 Beiträge: 2016
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Verfasst am: 9.Jul 2005 14:29 Titel: |
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Gewalt - so heißt es - erzeugt wiederum Gewalt. Wenn mich einer haut, haue ich zurück.
Organisationen oder Staaten haben ungleich größere Möglichkeiten.
Wer weiß eine Rezeptur?
Vielleicht gibt es ja eine. Aus der gleichen Quelle: Wenn Dich einer auf die rechte Wange schlägt, halte auch die linke Wange hin (so ähnlich).
Wie könnte eine solche Deutung eines Befriedungsprozesses in der Realität aussehen? Weiß jemand eine Lösung? Ich weiß keine.
Mit den besten Wünschen, Browser |
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Manus Specialist
Anmeldungsdatum: 05.03.2005 Beiträge: 118
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Verfasst am: 9.Jul 2005 22:35 Titel: |
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| Zwar gibt es keine Direkte lösung, aber die USA und ihre Verbündeten sollten sich nicht mehr in die inneren angelegenheiten anderer Länder und Kulturen einmischen. Dann hätten ersteinmal die Terroristen keinen Rückhalt mehr. |
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Browser .
Anmeldungsdatum: 17.11.2003 Beiträge: 2016
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Verfasst am: 9.Jul 2005 23:26 Titel: |
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Hallo Manus
Und eben dies ist keine Lösung.
Was hat damals die Welt in mehr oder weniger echtem Entsetzen aufgeschrien und die Uno bzw. die EU aufgefordert einzuschreiten, um die entsetzlichen Vorgänge im ehemaligen Jugoslawien zu beenden.
Was ist heute im Sudan? Seit Jahren schlachten sich die Stämme bzw. die unterschiedlichen religiösen Richtungen gegenseitig ab. Und wiederum wird um ein Einschreiten gebeten, daß schließlich mehr oder weniger halbherzig erfolgt. Entsprechend das Ergebnis.
Es ist richtig, daß unterdrückte Menschen Hilfe und Schutz von Staaten bekommen, die eine demokratische Grundeinstellung haben und sich diese Unterstützung auch erlauben können.
Wenn Sie, Manus, sehen, daß der Nachbar verprügelt wird und Sie sehen tatenlos zu, werden Sie wegen unterlassener Hilfeleistung verklagt.
Nicht anders ist es zu werten, wenn ein ganzes Volk von seinen Machthabern terrorisiert wird.
Willkommene Gelegenheit für meine Prämisse: Lieber unter amerikanischer Fuchtel, als unter islamischer oder sozialistischer bzw. kommunistischer Fuchtel.
Mit den besten Wünschen, Browser |
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berndffm Pathfinder
Anmeldungsdatum: 01.02.2005 Beiträge: 319
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Verfasst am: 9.Jul 2005 23:50 Titel: |
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@Browser
| Zitat: |
Nicht anders ist es zu werten, wenn ein ganzes Volk von seinen Machthabern terrorisiert wird.
Willkommene Gelegenheit für meine Prämisse: Lieber unter amerikanischer Fuchtel, als unter islamischer oder sozialistischer bzw. kommunistischer Fuchtel.
Mit den besten Wünschen, Browser
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Mein "Bester", Du brauchst "Nachhilfeunterricht" in Gesellschaftskunde, denn sonst wäre Dir etwas aufgefallen. Diese Gesellschaftsmodelle haben ihren Ursprung in den 10 Geboten der Bibel.
Allerdings können sie nur funktionieren, wenn die "Ökonomie" funktioniert.
Das ist der Punkt, warum die von Dir angesprochenen Gesellschaftsmodelle gescheitert sind. Nur dieser Traum wird bleiben, "eine sozial gerechte Gesellschaft, wo es allen Menschen gut geht."
Allerdings ist die Frage, wie diese Gesellschaft einmal aussehen wird.
Die "amerikanische Frage", daran glaube ich persönlich nicht.
Meine persönliche Sicht, die alten "Volksparteien" werden eines Tages von einer Bewegung überrollt werden, an die sie heute noch nicht denken.
Das Volk wird die "Demokratie" in die Hand nehmen und einfach abwählen. Vielleicht wird es auch klug, denn mit den Ideen von Hartz IV ist kaum einer zu begeistern, vor allem der "Osten" nicht.
Daher können wir uns nur überraschen lassen. Mal sehen, wie diese Zukunft sich entwickelt.
Fakt ist, eine SPD mit Herrn Schröder oder eine CDU mit Frau Merkel, sie haben ihre Gegner.
MfG
Bernd |
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tifinaa * Consulter *
Anmeldungsdatum: 19.11.2003 Beiträge: 1176
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Verfasst am: 10.Jul 2005 10:40 Titel: |
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| Zitat: |
..um die entsetzlichen Vorgänge im ehemaligen Jugoslawien zu beenden.
Was ist heute im Sudan? Seit Jahren schlachten sich die Stämme bzw. die unterschiedlichen religiösen Richtungen gegenseitig ab.. |
Gequirltes nachplappern von...
| Zitat: |
| "Nachhilfeunterricht" |
Der Autor ist Direktor des Instituts für Friedensforschung an der
Universität Hamburg.
>> Durch die Manipulation der öffentlichen Meinung vor und während
des Nato-Bombardements erscheint die Entwicklung gemeinhin als
Abfolge einseitig von der jugoslawischen Seite ausgehender Gewalt und
verbrecherischer Handlungen, die geradezu zwangsläufig zum
Eingreifen der Nato führen mußten, damit noch Schlimmeres
verhindert werde. Ganz so klar lagen die Dinge indes nicht.<<
http://www.friedenspaedagogik.de/themen/kosovo/kosov_16.htm
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>>Die Ölquellen im Südsudan bergen bis zu drei Milliarden Barrel Rohöl (1 Barrel = 159 Liter). Seit dem 30. August 1999 sind die Förderanlagen in Betrieb. In etwa 15 Jahren soll das Vorkommen ausgebeutet sein. Eine auch mit europäischem Know-How und Equipment gebaute Pipeline führt von den Fördergebieten im Norden des Südsudan zu großen Hafenanlagen im Nordsudan. Der Dollarsegen aus dem Erdölexport ist mit Blut erkauft, denn das Fördergebiet liegt in einer Region, in der seit mehr als vier Jahrzehnten ein brutaler Krieg geführt wird. Seit dem Beginn der Ölförderung sind dort die Kämpfe eskaliert. Auch europäische Unternehmen haben Förderkonzessionen erworben oder sind schon aktiv an der Förderung beteiligt sind. Die italienische Agip, die österreichische OMV und der Ölmulti TotalFinaElf sitzen in den Startlöchern, um mit der Förderung zu beginnen und bauen schon ihre zukünftige Infrastruktur auf. Straßen und Landepisten werden auch von den nordsudanesischen Militärs genutzt. Eine westliche Ölfirma, die kanadische Talisman, ist in einem Konsortium mit dem staatlichen chinesischen Konzern PetroChina, der malaysischen Petronas und der schwedischen Lundin Oil aktiv an der Förderung beteiligt. Die Kooperation mit westlichen Unternehmen erhöht das internationale Ansehen des Khartumer Regimes, das seit der Verhängung der UN-Sanktionen gegen den Sudan 1994 gegen seine außenpolitische Isolation ankämpft<<
GfbV Dossier
Noch mal - zum besseren Verständnis :"Seit dem Beginn der Ölförderung sind dort die Kämpfe eskaliert."
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>>Der sudanesische Botschafter Hassan Bechir Abdulwahab trägt ein weißes Gewand mit Turban und empfängt den Besucher mit orientalischer Höflichkeit. „Europa versteht uns besser als Amerika“, sagt er und schiebt eine Silberschale mit Datteln herüber. „Ihr trinkt Tee mit uns und hört zu, was wir zu sagen haben. Die Amerikaner sind daran nicht interessiert. Sie wollen uns ihren Willen aufzwingen durch Diktat, anstatt einen Dialog zu führen.“
Der Botschafter lehnt sich zurück und erklärt, die Regierung in Khartoum wolle freundschaftliche Beziehungen zu den USA. Sie sei Washington in jeder Hinsicht entgegengekommen: Durch die Auslieferung des Terroristen Carlos und durch frühzeitige Hinweise auf Osama bin Laden, dessen Firma im Sudan Straßen gebaut habe. Anstatt die Hinweise ernst zu nehmen, hätte das Pentagon als Vergeltung für den Bombenanschlag von Nairobi eine Medikamentenfabrik in Khartoum zerstört und die zugesagte Wiedergutmachung nie bezahlt. Dabei habe die sudanesische Regierung mit Terroristen nichts im Sinn – im Gegenteil.
„Und was sagen Sie zu den Menschenrechtsverletzungen im Westsudan?“
Bechir beugt sich vor und zündet sich eine Zigarette an. „In Darfur lebten zahlreiche Ethnien friedlich nebeneinander: Zaghawa, Fur, Massalit und andere. Letztes Jahr zettelten die Zaghawas einen Aufstand gegen die Zentralregierung an, unterstützt durch Waffen und Soldaten aus dem Tschad. Dessen Staatschef Déby ist unser Freund, denn er kam mit sudanesischer Hilfe an die Macht. Aber die tschadische Armee wird von Zaghawas dominiert, die in Darfur einen separaten Staat errichten wollen. Sie glaubten, der Moment zum Losschlagen sei gekommen, als unsere Regierung, als Zeichen ihres guten Willens, Waffenstillstand schloss mit den Rebellen im Südsudan. Um den Friedens prozess zu stören, griffen die Zaghawas Polizei- und Militärposten an.“ Die sudanesische Regierung sei verpflichtet, die nationale Souveränität zu verteidigen, und die Armee habe den Aufstand niedergeschlagen. „Falls es dabei zu Menschenrechtsverletzungen kam, bedauern wir dies und haben unsere Bereitschaft erklärt, UN-Beobachter und Hilfsorganisationen nach Darfur einreisen zu lassen. Trotzdem wird Sudan als Schurkenstaat verteufelt und in den Medien an den Pranger gestellt!“
Große Politik ist nicht das Anliegen von Père Georges, einem Jesuitenpater.
„Stammesfehden haben hierzulande Tradition, denn alle ethnischen Gruppen haben alte Rechnungen miteinander zu begleichen“, sagt der Pater, der uns im Büro des Erzbischofs, unter einem Papst-Poster gegenübersitzt. „Es geht um die Verteilung immer knapper werdender Ressourcen, und für Nomaden ist Viehdiebstahl kein Verbrechen, sondern eine Frage der Ehre. Die Zaghawas sind ein altes Kriegervolk. In letzter Zeit aber nehmen die Verteilungskämpfe immer bestialischere Formen an, und was derzeit an der sudanesischen Grenze passiert, sprengt den Rahmen der üblichen Banditentätigkeit.
Vor der Reise zu den Flüchtlingscamps hatte uns der Botschafter eines mit der Bundesrepublik befreundeten Landes in N’djamena ins Gebet genommen. Er hielt einen druckreifen Vortrag über die geopolitische Bedeutung des Sudans als größtem Flächenstaat Afrikas, am Kreuzungspunkt von Anglophonie und Frankophonie, arabischen Ölstaaten und fundamentalistischem Islam. Da es sich angeblich um Christen handele, unterstützten die USA John Garangs Rebellenarmee, die Demokratie nur für Nordsudan fordere, im Süden aber diktatorisch regiere. In Wahrheit gehe es um Ölvorkommen und Bodenschätze, die nicht bloß im Südsudan, sondern auch in Darfur vermutet würden: deshalb die von Washington angestrebte Internationalisierung des Konflikts mit dem Fernziel der Aufteilung des Sudans.
( DIE ZEIT )
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Immer wieder werden die USA genannt, deshalb kann nur
| Zitat: |
| Zwar gibt es keine Direkte lösung, aber die USA und ihre Verbündeten sollten sich nicht mehr in die inneren angelegenheiten anderer Länder und Kulturen einmischen. Dann hätten erst einmal die Terroristen keinen Rückhalt mehr. |
die richtige Schlußfolgerung sein. |
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Manus Specialist
Anmeldungsdatum: 05.03.2005 Beiträge: 118
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Verfasst am: 10.Jul 2005 11:22 Titel: |
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Wenn die Menschen im Irak erkennen würden, das es den Amerikanern ernst ist, sie von Diktatoren zu befreien, und eine Demokratie einzuführen, dann hätten die USA vollen Rückhalt im Irak.
Nur weiss im Irak jedes Kind, das die USA nur wegen den Öl Ressoucen in das Land einmaschiert sind. Deshalb ist in diesem Fall ein abzug aller Amerikanischen und Britischen Truppen die einzige Lösung in diesem Konflikt.
| Zitat: |
| Wenn Sie, Manus, sehen, daß der Nachbar verprügelt wird und Sie sehen tatenlos zu, werden Sie wegen unterlassener Hilfeleistung verklagt. |
Vielen Dank, das sie das ansprechen.
Wenn Sie ihre Soldaten dabei zusehen, wie sie Irakische Familien aus ihren Häusern zerren, grundlos verprügeln, Vergewaltigen, Foltern, usw. dann haben sie nichts zu befürchten, oder sehe ich das falsch? Denn genau das passiert im Moment im Irak.
Vor dem Einmarsch lebten die Menschen um einiges besser, ausser den Sanktionen und der befürchtung der Regierung. Und mal davon abgesehen, schiessen die US-Truppen noch heute mit Raketten auf Häusern und andere Einrichtungen. Ist das ihre Demokratie? Da fühlen sich die Menschen im Irak, die Familienangehörige verloren haben richtig verarscht. Ausserdem war der Grund des Einmarsch, irgendwelche Atomwaffen, die es nicht gibt.
Und deswegen ist ein Bin Laden, für Menschen die ihre Familien oder Existenz verloren haben, ein Held, der sich für diese Menschen rächt. Und sollange wir zulassen, das ganze Völker leiden, sollange wird auch ein Bin Laden Rückhalt haben. |
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tifinaa * Consulter *
Anmeldungsdatum: 19.11.2003 Beiträge: 1176
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Verfasst am: 10.Jul 2005 13:13 Titel: |
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| Zitat: |
| "Nachhilfeunterricht" |
Teil II und Schluß
1.
Erzbischofs Robert Bowman an Präsident Bush
Ein Brief des US-amerikanischen Erzbischofs Robert Bowman an
Präsident Bush. Abgedruckt ist er in einer deutschen Übersetzung in
der kritischen Monatszeitschrift "Publik Forum".
http://www.uni-kassel.de/fb10/frieden/themen/Terrorismus/bowman.html
Ein Auszug daraus:
Herr Präsident, Sie haben dem amerikanischen Volk nicht die Wahrheit
gesagt, als Sie erklärten, Afghanistan und der Sudan müssten bombar-
diert werden. Sie sagten, wir seien Zielscheibe des Terrorismus, weil
wir die Demokratie, die Freiheit und die Menschenrechte in der Welt
verteidigen. Was für eine Absurdität. Wir sind Zielscheibe des
Terrorismus, weil unsere Regierung in weiten Teilen der Welt
Diktatur, Sklaverei und menschliche Ausbeutung verteidigt. Wir sind
Zielscheibe der Terroristen, weil wir gehasst werden.
In wie vielen Ländern haben Agenten unserer Regierung demokratisch
gewählte Repräsentanten beseitigt und sie durch Militärdiktatoren
ersetzt. Wir haben sie gegen blutrünstige Tyrannen
ausgetauscht, die ihr eigenes Volk verkaufen, um ihre
Privatkonten zu vergrößern. Das erreichten wir durch
Bezahlung üppiger Bestechungsgelder, bis die Reichtümer
dieser Länder von Konzernen wie Sugar, United Fruits Company oder Folger ausgebeutet
werden konnten. Willfährige Marionetten, die bereit sind, ihr Volk an die
multinationalen Konzerne zu verkaufen? Wir haben dies im Iran getan,
als die Marines und die CIA Mossadegh absetzten, weil er die Absicht
hatte, die Erdölversorgung zu verstaatlichen. Wir ersetzten ihn durch
den Schah Reza Palehvi, bewaffneten, trainierten und bezahlten seine
gehasste Nationalgarde Savak. Diese versklavte und terrorisierte das
iranische Volk, um die Finanzinteressen unserer Mineralölkonzerne zu
schützen. Ist es nach all dem schwer sich vorzustellen, dass es im
Iran Menschen gibt, die uns hassen? Das Gleiche haben wir in Chile
und in Vietnam getan. Und es ist nicht allzu lange her, dass wir es
im Irak versucht haben.
2.
"Friendly dictators"
[Von der US Regierung unterstützte Regimes/Diktatoren, Stand 1995]
Abacha, General Sani ----------------------------Nigeria
Amin, Idi ------------------------------------------Uganda
Banzer, Colonel Hugo ---------------------------Bolivia
Batista, Fulgencio --------------------------------Cuba
Bolkiah, Sir Hassanal ----------------------------Brunei
Botha, P.W. ---------------------------------------South Africa
Branco, General Humberto ---------------------Brazil
Cedras, Raoul -------------------------------------Haiti
Cerezo, Vinicio -----------------------------------Guatemala
Chiang Kai-Shek ---------------------------------Taiwan
Cordova, Roberto Suazo ------------------------Honduras
Christiani, Alfredo -------------------------------El Salvador
Diem, Ngo Dihn ---------------------------------Vietnam
Doe, General Samuel ----------------------------Liberia
Duvalier, Francois --------------------------------Haiti
Duvalier, Jean Claude-----------------------------Haiti
Fahd bin'Abdul-'Aziz, King ---------------------Saudi Arabia
Franco, General Francisco -----------------------Spain
Hitler, Adolf ---------------------------------------Germany
Hassan II-------------------------------------------Morocco
Marcos, Ferdinand -------------------------------Philippines
Martinez, General Maximiliano Hernandez ---El Salvador
Mobutu Sese Seko -------------------------------Zaire
Noriega, General Manuel ------------------------Panama
Ozal, Turgut --------------------------------------Turkey
Pahlevi, Shah Mohammed Reza ---------------Iran
Papadopoulos, George --------------------------Greece
Park Chung Hee ---------------------------------South Korea
Pinochet, General Augusto ---------------------Chile
Pol Pot---------------------------------------------Cambodia
Rabuka, General Sitiveni ------------------------Fiji
Montt, General Efrain Rios ---------------------Guatemala
Salassie, Halie ------------------------------------Ethiopia
Salazar, Antonio de Oliveira --------------------Portugal
Somoza, Anastasio Jr. --------------------------Nicaragua
Somoza, Anastasio, Sr. -------------------------Nicaragua
Smith, Ian ----------------------------------------Rhodesia
Stroessner, Alfredo -----------------------------Paraguay
Suharto, General ---------------------------------Indonesia
Trujillo, Rafael Leonidas -----------------------Dominican Republic
Videla, General Jorge Rafael ------------------Argentina
Zia Ul-Haq, Mohammed ----------------------Pakistan
http://www.thirdworldtraveler.com/US_ThirdWorld/dictators.html
Ich hoffe, daß wenigstens der Bischof gehört wird. |
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Heinrich Dreier ** Consulter **
Anmeldungsdatum: 28.09.2003 Beiträge: 2921
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Verfasst am: 11.Jul 2005 9:09 Titel: |
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| Klaus Maurischat hat folgendes geschrieben:: |
@ Roland
Fanatismus und Glaube! treiben diese Selbstmordattentäter, dass ist schon alles ... und es wird weiter gehen, zumindest solange wie GWB seine Politik der eigenen Taschenfüllung betreibt ... |
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Die Selbsmordattentäter werden ja für ihre Aufgaben geschult. Also auf hoher Ebene manipuliert. Das ist ja keine Erfindung aus unserer heutigen Zeit, sondern hat es schon immer irgendwie gegeben. Man denke doch nur an die "Kamikze Flieger"
Wenn es gelingt, ein Wirtschaftssystem zu instalieren, mit dem die Früchte besser verteilt werden, und alle Menschen reichlich haben, um gesund , zufrieden und glücklich leben zu können, würde es keine Kriege und Selbstmordattentäter mehr geben.
Wenn man die Menschen im Libanon arbeiten lassen würde, um sich ihren Lebensunterhalt zu verdienen, würden die Hamas sicher weniger Anhänger haben.
Warum haben denn die Abzocker überhaupt die Möglichkeit, Leute abzuzocken?
Klar, weil ein Mangel da ist, und Den möchte man beseitigen.Sehr viel problem auf unserer Welt kommen aus dem Mangeldenken heraus, und dabei brauchte eigendlich kein Mensch Mangel haben, denn es ist genug für alle da.
Grüße
Heinrich |
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hdschulz * Consulter *
Anmeldungsdatum: 27.08.2004 Beiträge: 1096
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Verfasst am: 14.Jul 2005 11:30 Titel: |
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| Zitat: |
Immer wieder werden die USA genannt, deshalb kann nur
Zitat:
Zwar gibt es keine Direkte lösung, aber die USA und ihre Verbündeten sollten sich nicht mehr in die inneren angelegenheiten anderer Länder und Kulturen einmischen. Dann hätten erst einmal die Terroristen keinen Rückhalt mehr.
die richtige Schlußfolgerung sein. |
Ist die Lösung wirklich so einfach?
Wohl kaum.
Die üblichen Erklärungsbausteine für die Existenz des islamischen Terrorismus haben Maxeiner und Miersch in einem Kommentar von gestern sehr anschaulich seziert:
| Zitat: |
Der Erklärungsbaukasten
Kolumne von Maxeiner & Miersch, erschienen in DIE WELT am 13.07.2005.
Von Anschlag zu Anschlag steigt die Gewöhnung an den Terror. Der Einsturz der Zwillingstürme hallte monatelang nach, die Bomben von Madrid etwas mehr als eine Woche. Die Londoner Attentate und ihre Folgen waren schon nach zwei Tagen auf den Titelseiten nach unten und in Nachrichtensendungen nach hinten gerutscht. Verglichen etwa mit den medialen Aufwallungen um das Ableben des Papstes war das Echo eher dezent.
Unverändert und unerschütterlich bleibt jedoch die vorherrschende Interpretation. Deren Strickmuster hat sich in vier Jahren kaum verändert. Nach einer höflichen Beteuerung des Entsetzens kommt dies: „Man muss dem Terrorismus den Boden entziehen, und der ist die Armut der Menschen in der Dritten Welt.“ „Den Teufel in Gestalt des Islam an die Wand zu malen, wäre eine falsche Reaktion.“ „Ist es vielleicht so, dass der Westen einem ungeheuren Maß an Selbstüberschätzung zum Opfer gefallen ist?“ „Demokratische Politik darf Krieg nicht mit Krieg, sondern muss ihn mit der Suche nach Frieden beantworten.“ „Die Fackel, die immer wieder das Feuer des Terrorismus entfacht, liegt zweifelsohne im israelisch-palästinensischen Konflikt.“ Mit diesen fünf Satzbausteinen kann jeder Anfänger mühelos eine Talkrunde meistern. Sie stammen übrigens alle aus Kommentaren und Leserbriefen vom September 2001. Ein sechster Baustein wurde seither nachgereicht: Die Terroranschläge seien die Antwort auf das militärische Eingreifen in Afghanistans und Irak.
Der Baukasten blieb unverändert, obwohl heute jeder, der es möchte, sich sehr viel besser über Al-Qaida und Co. informieren kann, als vor dem September 2001. In etlichen Büchern wurde seither - auch auf Deutsch - die Geschichte, Weltanschauung und Ziele der islamistischen Bewegung beschrieben und analysieren. Die Texte der Anführer, Prediger und Theoretiker des Terrors sind frei erhältlich. Etwa die Werke des ägyptischen Moslembruders Said Qutb, der als Nestor des heutigen Islamismus gilt. Das Internetportal memri.de sorgt dankenswerterweise dafür, dass Artikel, Pamphlete und Predigten aus dem arabisch-islamischen Kulturkreis übersetzt und weltweit zugänglich gemacht werden.
Islamischer Totalitarismus verbirgt sich nicht hinter humanen Idealen und mitfühlender Prosa, wie es die Kommunisten taten. Seine Anhänger reden Klartext wie die Nazis. Es möchten nur viele nicht hinhören. Der Nationalsozialismus machte nie einen Hehl aus seinen unmenschlichen Zielen und brutalen Methoden. Dennoch wurde „Mein Kampf“ von vielen damaligen Zeitgenossen eher metaphorisch interpretiert. Sie dachten, dass Hitler und Goebbels sich gern an drastischen Worten berauschen, und alles nicht so schlimm kommen werde. Paul Bermann hat in seinem Buch „Terror und Liberalismus“ eine luzide Parallele zwischen damals und heute gezogen. Ein Teil der pazifistischen Linken Frankreichs suchte in den dreißiger Jahren unentwegt nach Begründungen, das Verhalten der Nazis verständlich zu machen. Am Ende landeten sie als Kollaborateure.
Die Islamisten verachten die Terror-Versteher Europas eher noch mehr als George W. Bush und Tony Blair. Mit der Sorry-Gesellschaft können sie schon deshalb nichts anfangen, weil es die Kategorie Pardon in ihrem Weltbild nicht gibt. Sie stehen dazu, dass es gottgefällig ist, Ungläubige zu töten, zu quälen oder zu versklaven. Sie stehen dazu, dass jedes Mittel erlaubt ist, um die Herrschaft des Islam herbeizuführen. Dass ein Teil der ungläubigen Untermenschen Gegengewalt ablehnt, und auf ein friedliches Nebeneinander mit ihnen hofft, hat in der Weltanschauung der Islamisten keinerlei Relevanz. In der U-Bahn sind alle gleich. |
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