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GM&P Info .

Anmeldungsdatum: 18.01.2006 Beiträge: 3188
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Verfasst am: 27.Feb 2007 9:23 Titel: Totalzusammenbruch - Ostdeutschland ist abgeschrieben |
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Die Blase in Ostdeutschland droht zu platzen, Milliardenschäden bereits eingetreten
Pressemitteilung von: Krönke
Ostdeutschland ist abgeschrieben.
Trotz Kenntnis hält die Bundesregierung einen elementaren Tatbestand zurück. Ostdeutschland ist ein Hochrisikomarkt geworden, auf dem ein normal denkender Mensch nicht mehr investieren sollte. Der Totalzusammenbruch hat bereits fernab der Medien stattgefunden. Fast alle westdeutschen Großbanken haben sich im Privat -und Gewerbefinanzierungsgeschäft aus den neuen Bundesländern nach Milliardenabschreibungen zurückgezogen. Nach außen hin werden dem Endkunden unerfüllbare Auszahlungs – und Genehmigungsauflagen gemacht, um den Tatbestand galant zu verschleiern.
Besonders akut trifft es den Wohnungsbau außerhalb der „Leuchttürme“. Die Sanierung von Mietshäusern wird nur noch zu ca. 25% der Investitionssumme finanziert, was einerseits sämtliche Investoren abschreckt, andererseits der Bank noch eine Restsicherheit gibt, ihr Darlehen wieder zu bekommen. In den neuen Bundesländern werden bei der Bewertung von Grundstücken inzwischen Marktbereinigungsfaktoren von bis zu 60% angewandt.
Dieses bedeutet : Wenn ein neu errichtetes Einfamilienhaus im Bundesdurchschnitt (Marktbereinigungsfaktor 0%) für 200.000.-Euro errichtet wird, ist dasselbe Haus in vielen Regionen Ostdeutschlands mit dem Erstbezug nur noch 80.000.-Euro wert. Banken vor Ort rechnen intern mit Sicherheitsabschläge von 10 bis 20%, um überhaupt noch Geschäfte machen zu können. Dem Hauseigentümer entsteht somit sofort mit Einzug eine Wertlücke im obigen Beispiel von 40.000.-Euro. Der Ballon platzt, wenn Hausverkauf, Scheidung oder Tod anstehen. Dann muss das Haus am Markt platziert werden und der wahre Marktwert kommt ans Licht.
Noch dramatischer ist die Lage in der mittelständischen Wirtschaft. Inzwischen wird von westdeutschen Banken Investoren, die im Osten bauen wollen unverblümt erklärt, dass sie mit einem Totalverlust rechnen müssen, wenn sie die Investition wieder aufgeben wollen. Diese Banken tun nichts anderes als verantwortungsvoll handeln. Tausende leerstehende neue Gewerbeimmobilien, die selbst für Minibeträge keinen Käufer finden, geben ihnen recht. Der Bundesregierung ist dieses Thema bekannt, nimmt es aber nicht auf die Tagesordnung. Sie verweist auf einen imaginären Aufschwung in den neuen Bundesländern mit sinkender Arbeitslosenzahl. Die sinkende Arbeitslosenzahl ist jedoch ausschließlich mit der Berentungswelle der Jahrgänge zwischen 1952 und 1957 zu erklären, die in der DDR als geburtenstarke Jahrgänge galten. Hinzu kommt die immer noch große Abwanderungswelle nach Westdeutschland.
Millionen Anleger aus den alten Bundesländern sind bereits um die Früchte ihrer Investition gebracht worden und fungieren hier als Multiplikator der Warnungen vor Investitionen in Ostdeutschland. Medien sind auf dieses Thema bisher kaum aufmerksam geworden, da das aktuelle Zahlenbild auf den ersten Blick gar keinen Anlass für kritische Rückfragen gibt.
Die Dramatik der Situation zeigt sich insbesondere in kleinen und Mittelstädten, wo inzwischen reihenweise die Fördergelder der letzten 17 Jahre in Form von leerstehenden Gebäuden vor sich hin modern. Zudem ist der Osten Deutschlands für viele Westdeutsche mindestens genauso weit weg, wie Indonesien. Man beschäftigt sich nicht mit dem Thema, zahlt jedoch verdeckt und offen (Steuergelder und Solidaritätszuschlag) in ein Fass ohne Boden.
Claus Krönke
Beteiligt an diesem Zustand sind 3 Parteien: Die Banken, die sich leise zurückziehen, die Bundesregierung, die die Augen verschliesst und als drittes die Bürger, die sich still und heimlich über ihre Fehlinvestitionen ärgern. |
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maennlein Newbie
Anmeldungsdatum: 13.09.2005 Beiträge: 29
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Verfasst am: 28.Feb 2007 15:13 Titel: |
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Von einem Extrem ins andere. Erst wurde von blühenden Landschaften gelabert und nun tut man so, als wären die neuen Bundesländer irgendwo in der Wüste Gobi.
Weder das eine noch das andere Urteil (auch der Eingangsbeitrag) kann von Leuten verfasst sein, die die Situation vor Ort kennen. Mein Tip: Nicht so viel in Indonesien Urlaub machen und sich das Hirn von der Sonne ausdörren lassen, sondern einfach mal rüber kommen und genauer hin sehen.
Ich wohne selber in einer sogenannten Randlage. Richtig ist, dass vieles am Boden liegt. Andererseits hat die Stadt Probleme, all den ansiedlungs- oder erweiterungswilligen Industrieunternehmen geeignete Grundstücke zu bieten! Und die großen Handelsketten machen beinahe im Monatsrhythmus einen neuen Suipermarkt auf. So schlimm kann's also nicht sein. |
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cashinfo Pathfinder
Anmeldungsdatum: 11.03.2005 Beiträge: 338 Wohnort: Europa - mitten drin
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Verfasst am: 28.Feb 2007 17:05 Titel: wer schreibt denn so einen Unsinn ... |
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Polemik vom feinsten !
Hallo @all,
mich würde interessieren, was diesen Autor gebissen hat. Schade nur, daß fast eine Generation nach der Wiedervereinigung immer noch solche Schwätzer sich im Internet etc. positionieren müssen. Ich will mich nicht weiter über den Inhalt äußern, bin aber mächtig enttäuscht, wie ungeprüft bestimmte Berichte , die rein persönliche Gründe haben, hier von Gomopa an eine breite Mehrheit versand werden ....
Der Autor ist ein (sorry) Ossi, der in den (sorry) Westen ausgewandert ist. Dazu hat er seinen Bungalow und sein haus verkauft . Sicherlich hat er sich einen höheren Ertrag erwartet und dieser wurde nicht erreicht. Das Geld hat er bestimmt für seine Russlandreisen gut gebrauchen können.
Hintergründe : Über diesen Link kann man den User "Umzug" verfolgen, es gibt hier ein breites Spectrum seines Seins zum Besten !!!
Ansonsten einfach mal mit den Daten, die man auf der Quelle ablesen und in Google eingeben kann (e-mail zb. , die dann gefundenen Telefonnummern etc) suchen gehen, es ist sehr interessant, wie einige ihr leben veröffentlochen und vergssen, welche Plumsspuren Sie hinterlassen.....
Entschuldigung, aber das musste ich mal loswerden....
Grüsse Cashinfo |
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Handymanheiko Newbie
Anmeldungsdatum: 22.02.2007 Beiträge: 1 Wohnort: Bretnig - Hauswalde
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Verfasst am: 1.März 2007 9:57 Titel: Zusammenbruch...? |
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Große Worte - wenig Argumernte.
Ich bin Schleichwerbung editiert / Mod.
tätig - von max 25% Beleihungsauslauf keine Rede. Was natürlich nicht finanziert wird, sind überteuerte Immobilien.
Da gilt immer wieder das alte Sprichwort:
Jahres - Netto - Kaltmiete 25.000 Euro:
Gutacher sagt: 400.000 - 600.000,- €
Finanzamt sagt: 1.000.000,- €
Kunde stimmt dem Gutacher zu - für die Bank.
Bank sagt: Im Osten ca. 10fache der Jahres miete = 250.000,- €
Kunde stimmt der Bank zu - fürs Finanzamt.
Am Ende treffen sich alle in der Mitte.
Bank finanziert bis 220.000,- €
Bei ordentlicher Bonität - ohne Probleme.
PS: Banken finanzieren generell (auch in den westlichen Bundesländern)
keine "Schrottimmobilien".
Viele Grüße. |
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Kerstin1956 Newbie
Anmeldungsdatum: 20.04.2006 Beiträge: 48 Wohnort: Cloppenburg
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Verfasst am: 1.März 2007 11:47 Titel: Eine Antwort aus Sachsen-Anhalt |
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Guten Tag,
hatte einem Bekannten aus der Ex-DDR, er lebt in Halle/Saale, Sachsen-Anhalt und ist Rentner, den Krönke-Artikel in einer E-Mail geschickt.
Hier seine etwas spaßige Antwort:
| Zitat: |
Hi Kerstin,
der Mann spricht mir aus dem Rest meiner Seele. Ich fühle sowas schon längere Zeit, jetzt ist aber angesagt, meine 100.000 Ostaktien abzustoßen.
Noch ein paar Fakten: die drei Großstädte Sachsen Anhalts sind pleite, Freibäder geschlossen, Kulturausgaben halbiert und Nahverkehrfahrpreise verdoppelt Auflagen kommen von den Landesrechnungsämtern. Abwanderung der jüngeren Jahrgänge unverdrossen, d. h. Entwicklung zum Rentner- und HartzIVempfänger-Staat (Alle Macht den alten Knackern).
Dresden dagegen ist schuldenfrei!! hat aber dafür seinen kommunalen Wohnungsbesitz an eine US-Finanzgesellschaft verkloppt. Die Mieter tuen mir jetzt schon leid. Andererseits ist unser geliebtes Heimatbundesland sicher, das sich bis 2020 die Dauerüberflutung in engen Grenzen hält. Kroenke ist ein PR-Fritze aus Schleswig und hat ne Menge Rückgrat. Die Mainstream Presse möge es ihm danken.
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Wünsche noch einen schönen Tag. |
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sydorle Specialist
Anmeldungsdatum: 15.12.2003 Beiträge: 227 Wohnort: GB / E / D
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Verfasst am: 1.März 2007 12:32 Titel: keine Aktivitaeten |
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Nun, Frau Kerstin1956,
haben Sie nun Angst bekommen? Keinerlei Reaktion auf meinen Beitrag in Bezug auf Hartz4? Wenn man selber etwas tun sollte damit man die Haende nicht mehr fuer Staatsalmosen hinhalten muss - dann erschlafft die Aktivitaet schnell, offenbar.
Offenbar ist die Hartz4-Zahlung immer noch ueppig genug, sodass man nicht selbst Initiative ergreifen muesste. Genau das war mein Verdacht.
Gruss Karin |
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