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Verantwortung & Freies Schußfeld

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hdschulz
* Consulter *


Anmeldungsdatum: 27.08.2004
Beiträge: 1058

BeitragVerfasst am: 9.Mai 2007 14:04    Titel: Verantwortung & Freies Schußfeld Antworten mit Zitat

Uns allen ist das entsetzliche Massaker eines koreanischen Psycho-pathen an der Uni Blacksburg in Virginia noch in frischer Erinnerung.
Reflexartig wurden danach in der deutschen Presse und natürlich an den Stammtischen die Schuldigen benannt:
Die liberalen amerikanischen Waffengesetze und die damit verbundene Verbreitung von Schußwaffen.
Das kann man freilich auch ganz anders sehen:

Verantwortung & Freies Schußfeld

aus dem blog "liberty.li" (Wege zur Freiheit)

09.05.2007, Dr. Georg Zakrajsek (IWÖ) (Gregor Hochreiter)

Verantwortung

Der Lehrer ist für die Schüler verantwortlich. Auch für ihre Sicherheit. Das hat sich ein Lehrer in Miami gedacht und eine Pistole eingesteckt, als er zum Unterricht ging. Im Zeitalter der Schulmassaker eine gute Idee.

Der Vater eines Schülers hat das bemerkt und die Polizei geholt, die den Lehrer festgenommen hat. Die Schule ist eine waffenfreie Zone, was bedeutet, daß Lehrer keine Waffe tragen dürfen. Nur Amokläufer sollen schießen können.

Der besorgte Vater hätte fragen sollen, bevor er die Polizei geholt hat, die natürlich machen mußte was sie machen sollte.

Die Verhaftung ging ganz glatt von sich. Bewaffnete Lehrer erschießen keine Schüler und wenn die Polizei kommt, gehen sie mit, anstatt sich zu verschanzen und die Klasse auszurotten.

Es trifft immer die Falschen. Die Guten werden daran gehindert, Nützliches zu tun, damit die Bösen freies Feld haben. Freies Schußfeld.

Freies Schußfeld

Ein Jahr vor dem entsetzlichen Massaker an der technischen Universität in Blacksburg, Virginia, gab es einen Antrag von Politikern, man möge den Lehrern und Schülern auf dem Gelände der Universität das Recht, Waffen zu tragen, gewähren.

Zweierlei ist dabei bemerkenswert: Erstens, daß dort jedermann das Recht zusteht, außerhalb der Uni Waffen zu besitzen und zu tragen und daher Virginia eine äußerst niedrige Gewaltkriminalität aufweist. Zweitens, daß dieser Antrag von Politikern gekommen ist, was zeigt, daß in den USA die Politiker viel gescheiter und liberaler sind als bei uns in Europa, wo sie ständig nach Waffenverboten rufen.

Die Universitätsleitung hat diesen Antrag abgelehnt. Der Universitätssprecher, Larry Hinkler, hat sogar noch stolz behauptet, das Waffenverbot gebe Eltern, Studenten und Besuchern ein Gefühl von Sicherheit.

Möglicherweise hatten die Angesprochenen ein Gefühl der Sicherheit bis zu dem Tag, an dem ein Student die Schule besuchte, wohlbewaffnet und ausreichend mit Munition versorgt. Ihm war das Waffenverbot egal, denn er wollte morden und er wußte, daß es keinen Widerstand geben werde.

Was Herr Hinkler heute dazu sagt, wissen wir nicht. Wahrscheinlich fällt ihm nichts ein. Wir aber sollten klug genug sein, unsere Lehren daraus zu ziehen.
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Greebo
Newbie


Anmeldungsdatum: 17.06.2005
Beiträge: 13
Wohnort: Salzwedel

BeitragVerfasst am: 10.Mai 2007 9:20    Titel: Verantwortung und freies Schußfeld Antworten mit Zitat

das, sei mit verlaub gesagt, ist der größte Schwachsinn den ich jemals zu diesem Thema gelesen habe.

Gruß
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hdschulz
* Consulter *


Anmeldungsdatum: 27.08.2004
Beiträge: 1058

BeitragVerfasst am: 10.Mai 2007 15:25    Titel: Re: Verantwortung und freies Schußfeld Antworten mit Zitat

Greebo hat folgendes geschrieben::
das, sei mit verlaub gesagt, ist der größte Schwachsinn den ich jemals zu diesem Thema gelesen habe.
Gruß

Woran machen Sie Ihr Urteil fest?
Lassen Sie uns teilhaben an Ihren Beurteilungskriterien, nur so kann man diskutieren - und das ist doch der Sinn eines Forums, oder?
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Moderator GM&P
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Anmeldungsdatum: 21.01.2006
Beiträge: 6845

BeitragVerfasst am: 15.Apr 2008 8:42    Titel: Antworten mit Zitat

Generalversammlung "proTELL" mit Kampfgeist in vollem Haus.

Das erste Schweiz Waffengesetz, vom 1.1.1999 musste bereits 2005 nach dem Sprichwort: "Meister die Arbeit ist fertig, soll ich sie gleich flicken" revidiert werden. Die Verschärfungsanträge der Anti-Waffen-Allianz wurden alle abgelehnt.

"proTELL" hat mit begründeten Anträgen ganz wesentlich dazu beigetragen. Es resultierten schlussendlich administrative Anpassungen.

Verzicht auf Heimabgabe der Taschenmunition (TM) sei ein staatspolitisch verfehlter Entscheid.

Bundesrat und Eidg. Räte können nicht die Heimabgabe der persönlichen Waffe laufend als Vertrauensbeweis gegenüber dem Bürger qualifizieren und ihm andererseits dieses Vertrauen mit Rückzug der TM wieder entziehen. Heimabgabe von Waffe und Munition sind sinnvoller Teil des Miliz-Systems und der Glaubwürdigkeit unserer Wehrbereitschaft.

Die Gegner privaten Waffenbesitzes wollen die Revision des Waffengesetzes nicht demokratisch akzeptieren.

SP Schweiz und 70 Organisationen lancierten die Volksinitiative am 25.5.07, als die Revision noch im Gange war. Sie betonten: "Das Parlament hat dem Druck der Waffenlobby nachgegeben und alle Verschärfungsanträge abgelehnt. Als letztes Mittel bleibt noch die Volksinitiative". Begründung, Inhalt und Zeitpunkt zeugen vom miserablen Demokratieverständnis.

Stelle man sich vor, Andere hätten in einem den Initianten "lieben" Thema das gleiche getan. Die Initianten kommunizieren in Wort und Bild pietät- und hemmungslos. Sie predigen Schusswaffen-Gewaltlosigkeit als "Allerwelts-Heilmittel" und kümmern sich nicht um eigentliche Ursachen steigender Gewaltbereitschaft.

Sie missachten staatspolitisch verwerflich, dass ein waffenloses Volk ein wehrloses Volk ist, das unterdrückt werden kann. Konkrete Beispiele gibt es auf dem ganzen Erdball genügend.

Die Äusserungen der Initianten zeigen vordergründig ihr Ziel staatliches Waffenmonopol, hintergründig Schwächung respektive Abschaffung der Milizarmee. Die Initiative wird begleitet vom "Trommelfeuer" unterschiedlicher Vorstösse in den Eidg. Räten. Man will voraus einzelne Massnahmen durchsetzen, um der Initiative eine günstige Ausgangslage zu schaffen.

Pressemitteilung :
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Moderator GM&P
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Anmeldungsdatum: 21.01.2006
Beiträge: 6845

BeitragVerfasst am: 22.Apr 2008 10:55    Titel: Wer hilft den fünf Männern und holt ab? Antworten mit Zitat

Die fünf Armeeangehörigen, die im März ihr Armeesturmgewehr im Zürcher Zeughaus abgegeben haben, müssen dieses wieder abholen. Das Kreiskommando hat die Aufbewahrung der Waffen abgelehnt. Nun rekurrieren die fünf Männer gegen den Entscheid.

Sie wollen ihre Armeewaffe nicht zu Hause aufbewahren, weil sie sie dort nicht sicher genug lagern können. Derzeit ist es Armeeangehörigen nur im Kanton Genf möglich, das Sturmgewehr oder die Dienstpistole freiwillig im Zeughaus zu deponieren - das Militärgesetz sieht diese Möglichkeit gar nicht vor.

Im Kanton Zürich hat nun die Sicherheitsdirektion als nächste Instanz darüber zu befinden, ob die vier Soldaten und der Wachtmeister ihre Waffe im Zeughaus hinterlegen dürfen. Hintergrund der von der Gruppe Schweiz ohne Armee (GSoA) initiierten Aktion ist die Volksinitiative "Für den Schutz vor Waffengewalt", welche unter anderem die Verbannung der Armeewaffe im Zeughaus fordert.

Bei einer Ablehnung des Rekurses würden die fünf jungen Männer auch ein Verfahren der Militärjustiz in Kauf nehmen. "Wir werden unsere Waffen auf alle Fälle nicht mehr im Zeughaus abholen", sagte einer von ihnen an einer Medienkonferenz. Ähnliche Aktionen, bei denen mehrere Soldaten gleichzeitig ihre Waffe ins Zeughaus bringen, sind gemäss GSoA auch in Bern und St. Gallen vorgesehen.

GSoA-Sekretär Patrick Angele zeigte sich froh darüber, dass mit dem Regierungsrat nun ein politisches Gremium über die Lagerung der Armeewaffen entscheiden wird.
Quelle: sda
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