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Verkehrssünder sollen bis zu 3000 Euro zahlen

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Moderator GM&P
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Anmeldungsdatum: 21.01.2006
Beiträge: 7225

BeitragVerfasst am: 23.Nov 2006 17:13    Titel: Verkehrssünder sollen bis zu 3000 Euro zahlen Antworten mit Zitat

Verkehrssünder sollen in Zukunft Bußgelder von bis zu 3000 Euro zahlen. Das hat Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee angekündigt. "Wer als Rowdy vorsätzlich rast oder drängelt, soll künftig bis zu 2000 Euro zahlen.
Wer nach maßlosem Alkohol- oder Drogenkonsum am Steuer erwischt wird, muss sich auf bis zu 3000 Euro einstellen", sagte der Minister.

Auf diese Zahlen habe er sich zuvor gemeinsam mit den Landesverkehrsministern verständigt. Die Bußgeldobergrenze für allgemeine Verkehrsverstöße soll demnach von 1000 auf 2000 Euro angehoben werden.
Über die konkrete Höhe der künftigen Strafen hat es offenbar noch keine Verständigung mit den Verkehrsministern gegeben.

"Die schweren, oft tödlichen Unfälle verursachen Raser, Drängler und häufig auch Drogenkonsumenten. Dagegen müssen wir hart vorgehen", begründete Tiefensee die Entscheidung und fügte hinzu: "Nur wenn es im Portemonnaie wirklich wehtut, werden Verkehrsrowdys ihr Verhalten ändern."
Im vergangenen Jahr waren bei Verkehrsunfällen auf deutschen Straßen 5300 Menschen getötet und mehr als 80000 schwer verletzt worden.

Dazu auch ein Interview des DLF mit Volker Lempp vom Automobilclub Europa, der sagt: "Bußgeld tut dem Verkehrssünder am wenigsten weh".
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tomas_hh
Specialist


Anmeldungsdatum: 08.10.2005
Beiträge: 220
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: 24.Nov 2006 10:24    Titel: Antworten mit Zitat

Vielleicht sollten bei solch schweren Vergehen keine festen Bußgeldbeträge verhängt werden, sondern eine Art "Tagessatz", abhängig von dem persönlichen Einkommen. In Skandinavien soll ein Land so verfahren.

Auch das US-System, bei dem abhängig von der Zahl der Strafzettel die Versicherungsprämie steigt, wäre eine Idee.

Eventuell könnte man das noch um eine Komponente in Abhängigkeit vom Wert des Fahrzeugs oder dessen Leistung ergänzen. Denn wer sowieso viel Geld für sein Auto ausgibt (Anschaffung z.B. > 100000 Euro), ist wohl mit 3000 Euro Strafe nicht wirklich zur Einsicht zu bringen.
Der Fahrer eines auf über 500 PS getunten BMW hat im Fernsehen (es ging um die Autobahnpolizei) mal gesagt, daß er sein Fahrzeug auch mal ausfahren wolle, sonst müsse er nicht so viel investieren.

Auch der Fall des rücksichtslosen Autobahnrasers, der einfach einen Kleinwagen "abgeschossen" hat (Mutter und Kind tot) mit der anschließenden öffentlichen Fahndung ist uns allen sicher noch in Erinnerung (war es 2005 oder 2004?).

Mir geht es hier nicht um mehr Drangsalierung der gebeutelten Autofahrer, ich fahre selbst. Aber die Verkehrsdichte nimmt immer mehr zu und wer sich nicht an die Regeln hält sollte die Konsequenzen auch wirklich spüren.
Letztendlich hängt auch mein persönlicher Versicherungsbeitrag von der Vernunft anderer Autofahrer mit gleichem Fahrzeug ab, weil über statistische Werte der Beitrag kalkuliert wird. Da helfen meine SF27 nur wenig, wenn irgendwelche Spinner den Grundbeitrag hochtreiben.
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sydorle
Specialist


Anmeldungsdatum: 15.12.2003
Beiträge: 227
Wohnort: GB / E / D

BeitragVerfasst am: 24.Nov 2006 10:37    Titel: Kleinwagen "abschiessen" Antworten mit Zitat

Dieser Fall des "abgeschossenen" Kleinwagens ist mir noch gut in Erinnerung - man kann das Kreuz am Rande der Autobahn auch gut sehen, wenn man darauf achtet.

Allerdings ist ein Punkt auch bei dem Prozess nicht ausreichend besprochen worden (fuer mein Empfinden): Warum in drei Teufels Namen ist die Mutter mit ihrem Kleinkind auf der 3. Spur gefahren - vielleicht weil sie gerade ueberholt hat? Um 5h morgens? Wenn dem so gewesen waere, warum haben sich die Zeugen nicht gemeldet? Waere die Dame rechts gefahren, haette sie auch nicht "vor Schreck" das Lenkrad verreissen muessen - das haette sie auch dann nicht muessen, wenn sie aufmerksam gefahren waere, und dazu gehoert es auch, den Rueckspiegel im Auge zu haben. Die Strecke dort ist schnurgerade, das anrasende Auto haette minutenlang beobachtet werden koennen - wenn ich mich schon mit einem Kleinwagen auf der linken Spur herum treibe.

Diese dauernde Linksfahrerei ist ein wirkliches Uebel! Das soll nicht Raser und Draengler rechtfertigen, ich denke aber, eine Mitschuld sollte das mindeste sein, was man dafuer kassiert.

Ein Witz, dass Links- oder Autobahn-Mitte-Fahrer nur eine Ordnungswidrigkeit begehen, Rechtsueberholer aber eine Straftat, die ist ein Grunduebel. In Deutschland hat man eben "auf der rechten Strassenseite rechts" zu fahren, alles andere ist verkehrswidrig. Ich denke, wenn man die Ursache fuer Rechtsueberholen beseitigen wuerde, gaebe es dieses Rechtsueberholen auch kaum noch.

Naja, nicht wirklich wichtig.

Gruss Karin
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tomas_hh
Specialist


Anmeldungsdatum: 08.10.2005
Beiträge: 220
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: 24.Nov 2006 11:17    Titel: Re: Kleinwagen "abschiessen" Antworten mit Zitat

sydorle hat folgendes geschrieben::
... auf der 3. Spur gefahren

Vielleicht fand gerade ein Elefantenrennen statt (LKW überholt LKW mit 0,1 km/h mehr Tempo).

sydorle hat folgendes geschrieben::
... das anrasende Auto haette minutenlang beobachtet werden koennen

Umso unverständlicher ist der Crash. Die "eingebaute Vorfahrt" für Fahrzeuge bestimmter Hersteller ist nur eine Stammtischparole und nirgends im Straßenverkehrsgesetz oder der Straßenverkehrsordnung zu finden.

sydorle hat folgendes geschrieben::
Diese dauernde Linksfahrerei ist ein wirkliches Uebel!

Absolut richtig. Das rechtfertigt aber trotzdem keinen "Abschuß".
Wer so unbeherrscht ist, sollte aus dem (Straßen)-verkehr gezogen werden.

sydorle hat folgendes geschrieben::
...ich denke aber, eine Mitschuld sollte das mindeste sein, was man dafuer kassiert.

In Form der Todesstrafe? Halte ich in diesem Fall für überzogen.

sydorle hat folgendes geschrieben::
...Links- oder Autobahn-Mitte-Fahrer nur eine Ordnungswidrigkeit begehen, Rechtsueberholer aber eine Straftat

Rechtüberholen ist auch nur eine Ordnungswidrigkeit, keine Straftat. Allerdings gebe ich Ihnen recht, wenn Sie damit ausdrücken wollen, daß das kleine Verwarngeld für den linken Bummler in keinem Verhältnis zum hohen Bußgeld des rechten Überholers steht.
Vielleicht sollten beide Preise angeglichen werden. Dann merkt der linke Bummler auch, daß er einen Fehler gemacht hat.

Es ist ähnlich, wie bei den Parkuhren. Wer in der 2. Reihe parkt, wird abgeschleppt. Wer stundenlang die abgelaufene Parkuhr blockiert zahlt 10 Euro (oder so ähnlich). Auch hier wäre eine Angleichung der Preise nur gerecht.
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sydorle
Specialist


Anmeldungsdatum: 15.12.2003
Beiträge: 227
Wohnort: GB / E / D

BeitragVerfasst am: 24.Nov 2006 12:24    Titel: schon richtig Antworten mit Zitat

Ja, thomas_hh,

stimmt schon. Todesstrafe nein Danke. Aber - wer sich in Gefahr begibt, der kommt darin um. Der Spruch ist aelter als ich! Aber eine Mitschuld ist - meines Erachtens - unbedingt gegeben. Was die Folgen fuer den Raser natuerlich nicht mindern kann - und die Fahrerin ist ja nun wirklich genuegend gestraft. Mich hat bloss geaergert, dass in der Presse die arme, unschuldige Fahrerin, die ganz harmlos ihr Kind zum Kindergarten fahren wollte, von so einem boesen, grausamen Raser getoetet worden ist. Abgesehen von den nuechternen Fakten: Ursache fuer diesen Unfall war diese Linksfahrerei.

Und wo sind denn die LKW-Fahrer, die sich ein Elefantenrennen geliefert haben (angeblich)? Das war es, was ich mit den fehlenden Zeugen meinte.

Beinahe an der gleichen Stelle habe ich mir mal 4 Reifen kaputt gefahren, weil ein hollaendisches Wohnwagen-Gespann ca. 200m vor mir ploetzlich von der rechten Spur ueber die mittlere Spur direkt auf die linke Spur schwenkte - ich kam mit 200 Sachen an und musste eine Vollbremsung hinlegen. Damals, das gebe ich ungern zu, haette ich mir etwas aehnliches gewuenscht wie es dann Jahre spaeter wirklich passiert ist. Den haette ich mir in die Buesche gewuenscht.

Gruss Karin
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katerundmaus
Insider


Anmeldungsdatum: 05.04.2006
Beiträge: 755
Wohnort: Osten

BeitragVerfasst am: 24.Nov 2006 12:25    Titel: Antworten mit Zitat

über die Vernunft anderer im Straßenverkehr lässt sich wirklich trefflich spekulieren. Ich fahre fast jede Woche 800 km auf der Autobahn - und habe gelernt, lieber langsamer und gemütlich zu fahren, als mir diese Verfolgungsjagden anzutun.

Wenn ich im Rückspiegel abends eine Kolonne von Lichtern sehe, die herangerast kommt, dann nix wie schnell den LKW überholen und rüber - oder ich setze erst gar nicht zum Überholen an. Trotzdem fahre ich zügig.

Ein höheres Bußgeld wird solche Raser wenig abschrecken. Dazu bedarf es dann mehr Kontrollen - aber vielleicht sind die dann über das höhere Bußgeld besser finanzierbar. Immerhin gibt es ja noch die netten Warndurchsagen der Radiosender.

Ich habe nix dagegen, wenn ein Verrückter auf einsamer Strecke rast und sich dabei dann das Genick bricht. Wenn er niemanden sonst mit hinein zieht. Aber auf unseren Straßen gibt es kaum noch einsame Strecken - außer die Autobahn von Schweinfurt nach Erfurt. Die ist zeitweise so leer, dass es schon fast langweilig ist, dort zu fahren. Trotzdem hat sich das schon rumgesprochen, hier finden sich dann die ganz Verrückten ein.

Die Autos sind so sicher gebaut, d.h., die Schnelligkeit wird gar nicht mehr richtig wahrgenommen. Und die vielen kleinen Airbags, na die retten doch Leben. Haste keinen, na dann......
Damit übersteigert einher geht die Meinung, dass das Auto doch so sicher ist. Oder wird in der Fahrschule oder beim Sicherheitstraining gezeigt, was wirklich bei einem Crash mit wenig Stundenkilometer geschieht.

Daß das Bußgeld hoch geht, finde ich gut. Besser ist m.E., dass gleichzeitig auch der Führerschein für ein Jahr entzogen wird - oder besser, das Auto zur Sicherheit für ein Jahr eingestellt wird.

Aber es stellt sich noch eine andere Frage: warum diese Aggression auf den Straßen? Das hat doch ganz andere Ursachen.

Gruß
Katerundmaus
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rotraut
Newbie


Anmeldungsdatum: 02.11.2003
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 24.Nov 2006 13:02    Titel: Antworten mit Zitat

Hi,
kann mir jemand erklären, wer als Raser eingestuft werden muß?
rootiee
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tifinaa
* Consulter *


Anmeldungsdatum: 19.11.2003
Beiträge: 1176

BeitragVerfasst am: 24.Nov 2006 13:12    Titel: Antworten mit Zitat

Wird denn nur auf Autobahnen gebrettert was die Karre hergibt?

In den Städten und Gemeinden ist dies noch viel mehr an der Tagesordnung.

Auf dem Fahrrad angehalten von einem Ordnungshüter und mit der Frage konfrontiert: " Warum fahren sie auf dem Fußweg?"

Antwort:" Ich habe vor noch ein paar Jahre zu leben und deshalb benutze ich nicht die Fahrbahn."

Verständnisvolles Nicken des Polizisten und ich setzte meinen Weg fort - auf dem Fußweg. Streng darauf achtend keinen Fußgänger zu behindern oder zu belästigen - wie immer.
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tomas_hh
Specialist


Anmeldungsdatum: 08.10.2005
Beiträge: 220
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: 24.Nov 2006 14:39    Titel: Re: schon richtig Antworten mit Zitat

sydorle hat folgendes geschrieben::
- wer sich in Gefahr begibt, der kommt darin um.

Stimmt schon. Aber es gibt verbindliche Regeln für die Teilnahme am Straßenverkehr:
§1 Jeder hat sich so zu verhalten, daß kein anderer geschädigt, gefährdet oder mehr als nach den Umständen erforderlich behindert wird (freie Wiedergabe).
Die Regeln sind (sollten aus der Fahrschule) bekannt (sein), das Übrige klärt vorgenannter §1.
Damit ist die "Gefahr", in die man sich begibt eigentlich kalkulierbar.

Ein unbeherschter Autofahrer mit einem ab Werk übermotorisierten und später noch weiter getunten Fahrzeug ist als allgemeine Gefahr nicht kalkulierbar. Der Umgang mit solchen Fahrzeugen wird üblicherweise nicht geschult und die Charakterfestigkeit für den Umgang mit so einem "Geschoß" nicht geprüft.

In diesem Fall war es wohl so, daß der Fahrer extrem nah aufgefahren ist und die unaufmerksame Mutter aus ihrem Schlaf gerissen hat - also Fehlverhalten auf beiden Seiten.

Aber was gewinnt man als Fahrer eines schnellen Fahrzeugs, wenn man bei Tempo 100 auf 10 oder 20 Meter an das vorausfahrende Fahrzeug ranfährt, statt die vorgeschriebenen 50 Meter (halber Tachostand) einzuhalten? Es entsteht eine gefährliche, in diesem Fall tödliche, Situation ohne Gewinner.

Ich hatte nach einem unverschuldeten Totalschaden für 2 Monate von meinem Händler so eine Rakte auf 4 Rädern als Leihwagen. Ich habe gemerkt, daß ich agressiver fahre. War die Ampel schon rot oder doch noch gelb? Einfach mal mit einem Kickdown den Motor arbeiten lassen und beim Gaswegnehmen gemerkt, daß 85 km/h auf dem Tacho angezeigt werden - bisschen viel für die Innenstadt. Ich war froh, als ich die Rakete wieder gegen ein "normales" Auto ("nur" 115 PS) tauschen konnte.

sydorle hat folgendes geschrieben::
Ursache fuer diesen Unfall war diese Linksfahrerei.

Ich sehe eher das unbeherrschte Verhalten des Dränglers als Ursache. Fehler anderer Fahrer berechtigen nicht zur Selbstjustiz.
Aus eigener Erfahrung: Unter Zeitdruck fährt man agressiver. Etwas Zeit einplanen und man spart nicht nur Nerven, sondern auch Sprit.

sydorle hat folgendes geschrieben::
...habe ich mir mal 4 Reifen kaputt gefahren

Ein Auto ohne ABS? Oldtimer?

sydorle hat folgendes geschrieben::
...Wohnwagen-Gespann

Wohnwagen und Wohnmobile - die Schneckenhäuser auf Rädern. Da sehe ich auch ab und zu rot.
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sydorle
Specialist


Anmeldungsdatum: 15.12.2003
Beiträge: 227
Wohnort: GB / E / D

BeitragVerfasst am: 24.Nov 2006 16:15    Titel: Paragraph 1 Antworten mit Zitat

Hallo thomas_hh,

genau auf diesen Paragraphen beziehe ich mich auch.

Sinngemaess: §1 Jeder hat sich so zu verhalten, daß kein anderer geschädigt, gefährdet oder mehr als nach den Umständen erforderlich behindert wird.

Und hier ist - auf Seiten der Fahrerin - der letzte Teilsatz zutreffend: sie durfte eben niemanden mehr als nach den Umstaenden erforderlich behindern. Das tat sie aber durch das Links-Gefahre.

Aber noch etwas: sie hat auch jemand anderen gefaehrdet und sogar geschaedigt - naemlich ihr eigenes Kind.

Wie gesagt, das unsaegliche Verhalten des Rasers, da sind wir uns wohl einig.

Wer hatte da noch die Frage gestellt, wer nun ein Raser sei? Nicht jemand der schnell faehrt, sondern der ZU schnell faehrt und dabei andere gefaehrdet. Meine Interpretation jedenfalls. Warum soll man morgens um 5h nicht 250 oder sogar schneller fahren, wenn weit und breit kein Auto zu sehen ist? Ist mir nicht einsichtig.

Nein, kein Oldtimer, sondern damals der 7. ueberhaupt verkaufte BMW 325 iX. Der hatte zwar auch damals schon ABS, aber das war noch nicht so ausgefeilt wie heute (meines Wissens nur ein Steuergeraet fuer alle Raeder). Ist ja auch schon einige Zeit her.

Gruss Karin
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mike1011
Specialist


Anmeldungsdatum: 14.11.2005
Beiträge: 210
Wohnort: D/PL

BeitragVerfasst am: 25.Nov 2006 7:45    Titel: Antworten mit Zitat

hallo leute,

ich bin teilweise auch über 100.000 km im jahr auf den strassen deutschland und jetzt auch polens unterwegs und muss sagen, den eigentlichen richtigen drängler sehe ich kaum noch. vielmehr ist das verkehrsaufkommen mittlerweile so groß, dass ein gesetzlich vorgeschriebener mindestabstand kaum noch eingehalten werden kann.

auch ist es so, wer auf der autobahn überholen will, hat gar keine andere möglichkeit als dicht auf den vordermann aufzuschliessen. meisst reicht die lücke, in der der zu überholende einschert nicht aus um dann von weit hinten zum überholen anzusetzen. bis man da am heck angelangt ist, will der schon wieder links rüber.

ich selbst fahre auch gerne `schnell` und bekomme es an die nerven, wenn der vor mir nicht beiseite geht. ich gehe hier von meinem eigenen verhalten aus. wenn ich jemand von hinten sehe, der schnell ankommt oder hinter mir ist und vorbei will.....dann fahr ich halt mal kurz rüber.. wo zum teufel ist das problem. aber leider ist es für viele ein problem.

es müsste viel höhere strafen für notorische linksfahrer geben.

bei mir war der `abschuss` umgekehrt. ich bin von dem linksfahrer bei 170km/h abgeschossen worden, der mich nicht auf der a5 vorbei lassen wollte. weil der noch meinte aus duck ne vollbremsung hinzulegen zu müssen. um mich zu ärgern. war ein abflug in die bäume.

grüße
marco
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Caracas
Specialist


Anmeldungsdatum: 24.01.2005
Beiträge: 114

BeitragVerfasst am: 27.Nov 2006 17:21    Titel: Antworten mit Zitat

Das spricht doch wieder alles für ein Tempolimit. Es ist herrlich angenehm in Skandinavien Autoahn zu fahren.
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