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tifinaa * Consulter *
Anmeldungsdatum: 19.11.2003 Beiträge: 1177
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Verfasst am: 27.Feb 2005 11:29 Titel: Viren und Datendiebe |
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Mit dem Verkauf persönlicher Daten lassen sich hervorragend Geschäfte machen. Das wissen nicht nur kommerzielle Datenhändler wie das US-Unternehmen ChoicePoint - ein Unternehmen, das bei Daten- und Verbraucherschützern einen zweifelhaften Ruf genießt. Auch kriminelle Virenschreiber, Identitätsdiebe und Hacker haben diesen kommerziellen Braten gerochen. Längst hat sich eine gut organisierte, weltweit agierende Cyber-Mafia herausgebildet, wie der Schweizer Internetsicherheitsexperte Peter Troxler in einer Studie für die Antivirenfirma McAfee nachgewiesen hat. Die Cyber-Kriminellen agieren global, verfügen über eine hervorragend funktionierende IT-Infrastruktur, um ihre kriminellen Aktivitäten durchzuführen, und kaufen sich das nötige Knowhow auf dem hierfür bestehenden schwarzen Markt ein. Profi-Hacker werden ebenso angeheuert wie so genannte Script-Kiddies, um bösartigen Code für Phishing-, Kreditkarten- und Erpressungsmaschen zu schreiben. Aber auch Viren, Würmer und Trojaner werden in Auftrag gegeben.
Jüngstes Opfer von Datendieben ist vermutlich die Bank of America, der Backup-Tapes gestohlen wurden, auf denen sich die Kreditkartendaten von mindestens 1,2 Millionen Mitarbeitern von US-Bundesbehörden befanden. Zuvor wurde der Fall des US-amerikanischen Unternehmenn ChoicePoint bekannt, ChoicePoint gehört zu den größten kommerziellen Datensammlern in den USA und rühmt sich damit, Zugriff auf rund neunzehn Milliarden Datensätze von US-Bürgern zu haben. |
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/19/19530/1.html |
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Ronald Insider
Anmeldungsdatum: 28.02.2005 Beiträge: 781
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Verfasst am: 25.Sep 2005 11:23 Titel: |
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Der Washington-Post Reporter Robert O'Harrow, Jr. beschreibt, wie es nach dem 11. September zu einem Bündnis zwischen privaten Informationsdiensten und der amerikanischen Regierung kam. Dabei zeigt er auch, wie im Zuge von Übernahmen und Allianzen kaum mehr als eine Handvoll von Datenbank-Betreibern mittlerweile detailgenaue Informationen über sämtliche US-Haushalt bereithält. Was als Jagd auf Terroristen beginnt, endet als Suche nach Kunden und Angestellten, die der Kriminalität nur verdächtigt werden – und keine Chance haben, sich zu wehren.
Dieses Outsourcing geht so weit, dass Informationsdienste zuweilen selbst die Rolle von Strafverfolgern übernehmen. Eines der Beispiele, welches O'Harrow präsentiert, erzählt die Geschichte von jemandem, der sich bei dem privaten Autoverleih Acme Rent-A-Car einen Mietwagen leiht und beim Tanken Probleme mit seiner Kreditkarte bekommt. An Anruf bei der Bank klärt ihn auf. Sein Limit ist überzogen. Drei Mal ist ein Betrag in der Höhe von 450 Dollar eingezogen worden – als Strafe für Geschwindigkeitsüberschreitungen mit dem Mietwagen, zu zahlen an die Mietwagenfirma, welche ihre Fahrzeuge mit GPS ausstattet und Geschwindigkeitsüberschreitungen via Satellit beobachtet. Im Ernstfall können die Wagen sogar per Fernbedienung ausgeschaltet werden.
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/20/20905/1.html |
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