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mhmoeller * Consulter *
Anmeldungsdatum: 20.12.2003 Beiträge: 1263 Wohnort: Bochum
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Verfasst am: 10.Dez 2004 12:59 Titel: Volksbank: Vorstand soll Mörder bestellt haben |
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Ein früherer Bankvorstand soll den Tod einer mißliebigen Journalistin in Auftrag gegeben haben. Seit gestern muß sich der 55jährige Albert S. wegen versuchter Anstiftung zum Totschlag vor dem Landgericht Frankenthal verantworten. Er war bis Dezember 2002 einer von zwei Vorständen der Volksbank im pfälzischen Grünstadt. Seit 1996 hatte sich die Redakteurin der "Rheinpfalz" Ursula S. in ihren Beiträgen kritisch mit dem Bankdirektor auseinandergesetzt. Die heute 59jährige ging der Frage nach, ob S. nebenbei für verschiedene Firmen tätig war und dadurch seine Arbeitskraft für die Volksbank leide.
Zudem recherchierte sie, ob er sein Insider-Wissen an diese Firmen weitergab. Ein Großteil dieser Firmen, die Kredite von der Volksbank erhielten, ist inzwischen insolvent, berichtete die "Rheinpfalz". S. soll um seine Position in der Bank gefürchtet haben, wenn die Vorwürfe öffentlich werden.
Um die kritische Journalistin zum Schweigen zu bringen, habe er 1998 versucht, einen Mann als bezahlten Killer anzuheuern, zu dem berufliche Kontakte bestanden, so die Anklage. Der Mann sagte gestern als Hauptbelastungszeuge aus. Eine Journalistin verbreite Lügen über ihn und müsse daher "um die Ecke gebracht" werden, habe der Banker in seinem Büro erklärt. S. soll eine nicht näher genannte Summe für den Tod der Frau geboten haben.
"Der Angeschuldigte wollte damit die kritische Berichterstattung über Geschäftspraktiken der Volksbank Grünstadt beenden", so Oberstaatsanwalt Udo Gehring.
Der angesprochene Mann habe die Tötung der Journalistin jedoch ebenso empört abgelehnt wie das Ansinnen, statt dessen den Sohn der Journalistin "krankenhausreif" zu schlagen. S. droht laut Anklage eine Haftstrafe von bis zu elf Jahren und drei Monaten. Der Angeklagte, der jetzt eine Weinstube betreibt, bestreitet die Vorwürfe vehement. "Die Taten habe ich nicht begangen", versicherte er am ersten Prozeßtag. Gewalt sei "keine Lösung".
S. vermutet einen Komplott seitens der Familie des vermeintlichen Killers, die ihn erpreßt habe. Deren Schwester habe bei der Volksbank einen Kredit für eine Wohnung aufgenommen und nicht mehr zurückzahlen können. S. behauptet, sie habe von der Bank verlangt, die Wohnung zurückzukaufen und ihr die Schulden zu erlassen. S. habe dies abgelehnt, wie er gestern berichtete.
S. werden von der Staatsanwaltschaft noch weitere Verfehlungen zur Last gelegt. So soll er einem Mitarbeiter mit Gewalt gedroht haben, wenn dieser einen Betriebsrat gründet. Dem früheren Bankvorstand wird zudem Untreue in 60 Fällen zur Last gelegt. Er soll Mitarbeiter angewiesen haben, private Restaurantbesuche über die Volksbank abzurechnen. Ende 2002 hatte die Polizei das Privathaus von S. und eine Firma durchsucht und umfangreiches Beweismaterial sichergestellt. |
Artikel erschienen am Fr, 10. Dezember 2004, WELT
http://www.welt.de/data/2004/12/10/372488.html
Ob das ein Einzelfall ist? Wohl kaum - auch bankenkritische Rechtsanwälte haben plötzlich merkwürdige Verkehrsunfälle.
Deutschland - Bankenmafia-Land? |
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Taeaen User gebannt
Anmeldungsdatum: 10.08.2003 Beiträge: 1940 Wohnort: Aachen
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Verfasst am: 10.Dez 2004 13:26 Titel: Re: Volksbank: Vorstand soll Mörder bestellt haben |
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| mhmoeller hat folgendes geschrieben:: |
Ob das ein Einzelfall ist? Wohl kaum - auch bankenkritische Rechtsanwälte haben plötzlich merkwürdige Verkehrsunfälle.
Deutschland - Bankenmafia-Land? |
Eine diskrete Selbstverständlichkeit gelassen ausgesprochen !
Im übrigen unterhalten nicht nur hierzulande Großbanken eigene Assissinen-Abteilungen.... In der Regel greift man jedoch zu subtileren und weniger gewaltorientierten Aktionen wie gezielte Enteignung durch raffinierte Vertragskonstrukte, massive Fehlberatungen oder ähnliche Spielchen.
Freundliche Grüsse
Taeaen |
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Taeaen User gebannt
Anmeldungsdatum: 10.08.2003 Beiträge: 1940 Wohnort: Aachen
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Verfasst am: 10.Dez 2004 13:30 Titel: Rechtschreibefehler |
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Sorry, muss natürlich "Assassinen-Abteilungen" heissen. Sogar der Vatikan ist schon massiv mit solchen speziell ausgebildeten Elite-Mönchen aufgefallen, allerdings überwiegend im finsteren Mittelalter.
Freundliche Grüsse
Taeaen |
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