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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 6457
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Verfasst am: 26.Nov 2006 17:21 Titel: Von der Gesellschaft ausgeschlossen - ein Leben ohne Konto |
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Eine Millionen Menschen haben nach Schätzungen der Schuldnerberatungen in Deutschland kein Konto.
Ohne Konto gibt es keine Arbeit, keine Wohnung, keinen Telefonanschluß. Die Betroffenen können kaum am gesellschaftlichen Leben teilhaben.
Denn alle, ob Vermieter, Arbeitgeber oder Versicherungen setzen ein Konto voraus und werden misstrauisch, wenn keines existiert.
Das Leben ohne Konto ist außerdem noch teuer.
Das Einlösen von Barschecks oder Überweisungen sind mit hohen Gebühren verbunden.
Auch müssen viele Kilometer gefahren werden, wenn Rechnungen wie etwa Gas oder Strom bar bezahlt werden müssen.
Ohne Konto ein Auto anmelden funktioniert ebenfalls nicht.
Dabei haben sich die Banken vor gut zehn Jahren selbstverpflichtet, allen Menschen ein sogenanntes Guthabenkonto zu gewähren.
Die Justizministerin hat die Banken bereits mehrfach ohne Erfolg gemahnt und jetzt angekündigt ein Gesetz auf den Weg zu bringen. |
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WillyWichtig Pathfinder
Anmeldungsdatum: 10.05.2004 Beiträge: 272
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Verfasst am: 1.Dez 2006 7:12 Titel: |
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Sie irren!
Kontolose MitbürgerInnen sind nicht von der Gesellschaft ausgeschlossen, sondern von den Politikern, die sich seit Jahrzehnten kontinuierlich weigert ein entsprechendes Gesetz zu verabschieden und ständig auf die Selbstverpflichtungserklärung der Geldinstitute hinweisen. Hier sieht man die Macht des Kapitalmarktes und die Unfähigkeit/Unwilligkeit der Regierenden.
Die einfachste Lösung wäre, wenn eine bundeseigene Bank/Staatsbank allen Bedürftigen diese Möglichkeiten, am bargeldlosen Zahlungsverkehr teilzunehmen, per Gesetz ermöglichen würde.
Bisher hat der Staat seine Fürsorgepflicht gegenüber dieser Bevölkerungsgruppe sträflich vernachlässigt.
Soweit mit bekannt ist sind mindestens 500.000 Staatsbürger ohne eigenes Konto. Wahrscheinlich ist die Zahl erheblich höher.
FG, WillyWichtig |
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Prospero Specialist
Anmeldungsdatum: 25.07.2006 Beiträge: 86 Wohnort: Bremen
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Verfasst am: 2.Dez 2006 14:31 Titel: |
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egal in welcher Rubrik dieses Forums Sie sich bewegen.
Das Thema Bananenrepublick finden Sie immer !
Selbst wenn es sozial benachteiligten Bürgern
(egal ob selbst - oder unverschuldet) gelungen ist, ein Konto
zu erlangen, wird diesen Mitbürgern auch noch das Konto gepfändet,
selbst wenn es nichts zu pfänden gibt.
Mit der Folge, dass sie vom bargeldlosen Zahlungsverkehr ausgeschlossen sind - mit allem vom Vorredner W.W.
richtig erkannten aufgeführten Folgen.
Da gibt es in der Zivilprozessordnung ZPO den § 765, der besagt, dass eine erkennbar völlig aussichtlose Kontopfändung, auf welchem nur Sozialgelder nach 55 SGB/ unpfändbare Beträge
eingehen, aufgehoben werden kann
In der Praxis wird dies aber nie geschehen, obwohl mehrere Gerichte quer durch die Republik (AG / OLG) darin eine unbillige, sittenwidrige Härte erkennen.
Nun gibt es jedoch auch einige Gerichte, die das nicht so sehen und das führt dazu, dass eine absolute Rechtsunsicherheit bei dieser Problematik
vorherrscht.
Üblicherweise ergehen diese leichtfertigen ,ablehnenden Entscheidungen
auf Rechtspfleger - Ebene, mit dem absurden Gedanken, dass den
Betroffenen der Rechtsweg offensteht.
- An dieser Stelle dürfen Sie lachen !!!
Diesen meiner Recherche nach seit mindestens 1999 bestehenden Missstand haben die Verantwortlichen in
Politik und Justiz bis heute
nicht behoben.
Sie kümmern sich lieber um Probleme in der ganzen Welt und vergessen,
wofür sie gewählt wurden und bezahlt werden.
Wohin Sie auch sehen, an allen Ecken sti.....ts.
Grüsse aus dem Norden
Prospero |
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Prospero Specialist
Anmeldungsdatum: 25.07.2006 Beiträge: 86 Wohnort: Bremen
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Verfasst am: 2.Dez 2006 14:39 Titel: |
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Nachtrag:
Es gibt keinen Finderlohn;
den Tippfehler in Bananenrepublik dürfen Finder behalten. |
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hostaria Specialist
Anmeldungsdatum: 17.01.2006 Beiträge: 230
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Verfasst am: 2.Dez 2006 17:01 Titel: |
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Bisher klammerten wir uns immer an den Glauben, für den Fall aller Fälle auf eine gewisse Berechenbarkeit der Gerichtsbarkeit u. auf die Argumentation, in einem Rechtsstaat zu leben!
Nachdem wir aber in letzter Zeit immer öfter anderer Beispiele im eigenen belehrt werden, ist diese Säule, die uns von Bananenrepubliken abhob, passe`
Wahrscheinlich sitzen heute auf vielen Richterstühen , im Justizapparat, inklusive .Rechtsanwälten nicht wenige der 68er Gassenrandalierer.
Abnormale mit dem Prädikat „Wahnsinn“, werden ins Zentrum der Geduld, hofiert.
Auf Leuten, die ein Leben gearbeitet haben tobt sich die Politik aus u. sammelt sich ihre Rentenprivilegien.
Wer sich als selbständig, autark bezeichnen kann, ist nicht schlecht beraten, diesem Durcheinander den Rücken zu kehren. |
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hostaria Specialist
Anmeldungsdatum: 17.01.2006 Beiträge: 230
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Verfasst am: 2.Dez 2006 17:06 Titel: |
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Nachtrag
soll heißen:...anderer Beispiele im eigenen Staat belehrt werden.. |
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